Thomas Hürlimann Thomas Hürlimann : Der grosse Kater

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Inhaltsangabe zu „Thomas Hürlimann : Der grosse Kater“ von Thomas Hürlimann

Zwei Tage im Leben eines Bundespräsidenten. Während er den Besuch des spanischen Königspaares erwartet, wird hinter seinem Rücken bereits eine Intrige vorbereitet, die ihn zu Fall bringen soll. Private Interessen und das Ringen um politische Macht vermischen sich zu einem gefährlichen Sprengsatz. »Ein verblüffend verwegenes, ja doch gar: ein verrücktes Buch.« Tagesspiegel (Quelle:'Fester Einband/14.07.2010')

EIn wertvolles Dokument der Zeitgeschichte

— rugi49
rugi49

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    Thomas Hürlimann : Der grosse Kater
    rugi49

    rugi49

    01. May 2015 um 17:49

    Dem Autor ist es gelungen, mit diesem Roman seinem Vater und seiner Familie ein Denkmal zu setzen. Die intime Kenntnis der damaligen Situation ist mit der für Hürlimann gewohnten mächtigen und differenzierten Sprache in eine Geschichte umgesetzt worden, die in keiner Phase peinlich wirkt, obwohl ganz persönliche Informationen aus der eigenen Familiengeschichte verarbeitet wurden.

  • Rezension zu "Thomas Hürlimann : Der grosse Kater"

    Thomas Hürlimann : Der grosse Kater
    gabelingeber

    gabelingeber

    09. December 2012 um 16:51

    Klappentext: Zwei Tage im Leben des »großen Kater«: Während er, der machtbewusste schweizerische Bundespräsident, sich auf den Besuch des spanischen Königspaares vorbereitet, spinnt sein Sicherheitschef und bester Freund hinter seinem Rücken eine Intrige. Private Rachegelüste und das Streben nach politischer Macht vermischen sich zu einem Sprengsatz, der Katers fragiles Familien- und Machtkonstrukt zum Einsturz bringt. Thomas Hürlimann entwirft ein sprachgewaltiges modernes Märchen, das zugleich Politkrimi, Familienepos und autobiografische Erzählung ist. Meine Rezension: Ein zutiefst schweizerischer Roman, geschrieben vom Sohn des einstigen Bundespräsidenten Hans Hürlimann. "Der grosse Kater" ist niemand anders als der Vater des Autors - "Kater" ist dessen Nick-Name aus der Studentenverbindung. Das Buch kreist um den Moment des Niedergangs, denn Hürlimann wurde gestürzt, vom ehemaligen Freund und späteren Nachfolger auf dem Bundesratssessel. Thomas Hürlimann beschreibt das alles poetisch überhöht und versetzt mit Rückblenden in die Kindheit und Jugendzeit seines Vaters. Heraus kommt eine bittere Abrechnung mit dessen Karrieredenken, deren Tragweite sich erst im letzten Kapitel entfaltet. Ein sperriges Buch, das mich immer wieder mit Passagen irritiert hat, deren forcierte Parabelhaftigkeit und poetische Abgehobenheit mir dem Sujet als nicht ganz angemessen erscheinen.

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  • Rezension zu "Der grosse Kater" von Thomas Hürlimann

    Thomas Hürlimann : Der grosse Kater
    papalagi

    papalagi

    28. February 2010 um 17:12

    CH-Autor, Politik,

  • Rezension zu "Der grosse Kater" von Thomas Hürlimann

    Thomas Hürlimann : Der grosse Kater
    Pankraz

    Pankraz

    10. October 2008 um 00:35

    Intrigen, Machenschaften, Lügen und Betrügen... ehrgeizig duellieren sich die beiden Protagonisten, "der große Kater", seines Zeichens Bundespräsident der ehrenwerten und skandalfreien Schweiz und sein Jugendfreund Pfiff, Chef der Sicherheitspolizei. Auf Grund des Staatsbesuchs von König Juan Carlos und Königin Sofia haben die beiden ehrenwerten Herren alle Hände voll zu tun und der SIPO-Chef sieht seine Chance gekommen, alte Rechnungen zu begleichen. "Mitte Oktober wird gewählt. Ihr beide kommt in Frage, aber eben - nur einer kann portiert werden. (...) Noch Fragen, meine Herren?" Kater und Pfiff griffen zum Portemonnaie. "Aber nein", säuselte Habernoll, "die Rechnung übernimmt die Partei." Hier liegt die Stärke in Thomas Hürlimanns politischer Satire, die Tatsachen werden ungeschminkt dargestellt, man arbeitet auf einen Überwachungsstaat in großem stil hin, hat auch viel bereits umgesetzt. Ungeschminkt und direkt auch der Erzählstil, mit Rückblenden wird das Leben des "großen Katers" erzählt, durchaus mit Begeisterung beginnt er sein Leben, merkt bald, dass Individualität und Charakter weder im Schulwesen noch in der Partei gefragt sind, Angleichung und Brauchtum in allen Bereichen ist angesagt, man dient und redet sich ganz nach oben, man heiratet die Liebe seines Lebens, die es dann vielleicht doch nicht ist, das Leben fordert seinen Preis.

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