Thomas H. Cook Trugbild

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Inhaltsangabe zu „Trugbild“ von Thomas H. Cook

»Ein Meisterwerk des subtilen Schreckens« Als der kleine Jason im Teich hinter dem Haus ertrinkt, kann seine Mutter Diana es nicht verwinden. Sie beschuldigt ihren Mann, den eigenen Sohn ermordet zu haben, und verhält sich immer manischer. Gleitet auch sie, wie zuvor schon ihr Vater, in den Wahnsinn ab? Dianas Bruder David, der immer im Schatten seiner Schwester gestanden hat, fürchtet schon bald um die Unversehrtheit seiner eigenen Familie …

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  • Rezension zu "Trugbild" von Thomas H. Cook

    Trugbild
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. May 2010 um 15:54

    Sprachlich ist da Buch eigentlich ganz schön. Tolle Sätze und underschöne Vergleiche, fast ein wenig metaphorisch. Aber leider trägt die Geschichte nicht wirklich, es ist doch ein wenig langweilig. Ich habe allerdings immer weiter gelesen, da ich dachte, es wird schon noch kommen, irgendwas muss ja noch passieren. Aber Fehlanzeige.

  • Rezension zu "Trugbild" von Thomas H. Cook

    Trugbild
    sueorange

    sueorange

    23. January 2010 um 16:48

    Der Vater von David und Diana litt an „paranoider Schizophrenie“. Die Geschwister wuchsen nur mit ihm und ohne ihre Mutter auf. Wie ein Damoklesschwert hing die Krankheit des „alten Mannes“, wie sie ihn untereinander nannten, seit jeher über der Familie. Die Kindheit der Beiden war äußerst schwierig, der Vater schenkte nur Diana seine Aufmerksamkeit, die ihm stundenlang aus Büchern zitieren musste, David war für ihn unsichtbar. Wenn er ihn wahrnahm, dann hatte er nur Häme für ihn übrig. David wurde ein Anwalt, der sich vor allem um Scheidungsfragen kümmert. Nach dem Tod des Vaters heiratete Diana und bekam einen Jungen. Als nun Dianas psychisch kranker Sohn Jason im Teich hinter dem Haus ertrinkt, obwohl er panische Angst vor Wasser hatte, verdächtigt Diana ihren Mann Schuld daran zu sein, ihn möglicherweise sogar ermordet zu haben. Bei ihren nachfolgenden Recherchen erscheint ihr Verhalten immer manischer. Ist auch bei ihr die Erbkrankheit ausgebrochen? David versucht die Wahrheit heraus zu finden, außerdem macht er sich große Sorgen um Patty, seine Tochter, die immer mehr in den Bann von Diana gerät. „Trugbild“ bietet einen verstörenden Einblick in die Psyche von unterschiedlichen Menschen. Der Leser stellt sich mehrfach die Frage, ob ein Verhalten noch normal oder schon krankhaft ist. Es ist kein Psychothriller im typischen Sinne. Nicht wirklich klar ist, ob überhaupt eine Tat begangen wurde, trotz dessen gelingt es dem Autor Spannung aufzubauen. Besonders die Beziehung zwischen Diana und Patty ist sehr interessant dargestellt. Förmlich greifbar ist die Ohnmacht Davids seine pubertierende Tochter von ihrer Tante fern zu halten und gleichzeitig ist seine Angst spürbar, dass Patty so etwas wie eine „Folie à deux“ (frz. Geistesstörung zu zweit) entwickeln könnte. Aber ist Diana tatsächlich krank? Oder ist Marc tatsächlich Schuld an Jasons Tod? Mir hat der Thriller gut gefallen. Schade fand ich, dass am Ende noch Fragen offen bleiben, aber vielleicht macht dieses auch ein wenig die Magie des Romans aus, dass man immer weiter nach der Wahrheit sucht. Thomas H. Cook ist einer der renommiertesten Spannungsautoren der USA und hat bereits mehr als fünfzehn Kriminalromane veröffentlicht, für die er u.a. den Edgar Award und andere bedeutende Auszeichnungen erhielt. Er lebt in New York City und auf Cape Cod.

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  • Rezension zu "Trugbild" von Thomas H. Cook

    Trugbild
    nic

    nic

    19. January 2010 um 22:05

    Davey und Diana sind Geschwister und wachsen bei einem Vater auf, der an paranoider Schizophrenie leidet. Der Alte Mann,wie Davey ihn nennt, stirbt, als seine beiden Kinder auf dem College sind. Dann beginnen die beiden ihr eigenes Leben. Heiraten, bekommen Kinder. Doch Dianas Sohn Jason stirbt. Er ertrinkt in einem Teich. Fortan verdächtigt Diana ihren Mann Mark, den Jungen ermordet zu haben. Sie recherchiert über alte Mordfälle und verhält sich immer seltsamer.... bald besteht der Verdacht, Diana sei ebenfalls schizophren. Davey steht einerseits zu seiner Schwester, will andererseits aber ein weiteres Unglück in seinem Umfeld verhindern. Trugbild wird als Psychothriller bezeichnet. Meiner Meinung nach fehlt dafür aber ein ganz großes Stück Spannung. In der ersten Hälfte geht dem Buch diese Spannung gänzlich ab, am Ende ist sie zwar andeutungsweise vorhanden, aber bei weitem nicht so sehr, dass man richtig nervös wird beim Lesen. Zwar finde ich das Buch jetzt nicht superlangweilig oder ganz schlecht, aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Die Kurzbeschreibung hat mich auf richtig starke Spannung hoffen lassen. Die Protagonisten bleiben flach und relativ farblos, daran ändern auch die vielen Dialoge nichts. Überhaupt bleibt auch die paranoide Schizophrenie relativ oberflächlich beschrieben. Trugbild hat mich nicht so überzeugt, dass ich weitere Bücher von Thomas H. Cook lesen müsste.

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  • Rezension zu "Trugbild" von Thomas H. Cook

    Trugbild
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2009 um 13:07

    Jason, der kleine Sohn von Diana und Mark, ist in einem Teich ertrunken. Diana beschuldigt ihren Mann, den Jungen umgebracht zu haben. Vielleicht aber wird sie lediglich von Wahnvorstellungen geplagt, denn ihr Verhalten war schon immer seltsam und lässt ihren Bruder David fürchten, sie könnte unter paranoider Schizophrenie leiden wie einst ihr Vater. Der Roman wird in der Ich-Form aus der Sicht von David erzählt, der versucht, im Angesicht der möglichen Erkrankung seiner Schwester die gemeinsame Familiengeschichte zu erhellen. Nach einem etwas wirren Anfang kommt die Geschichte nur langsam in Gang. Außerdem ist sie sehr dialoglastig. Die Charaktere sind gut vorstellbar, bleiben aber trotzdem oberflächlich. Im Grunde dreht sich die ganze Geschichte ausschließlich um die Frage, ob Diana nun krank ist oder nicht. Das Ende lässt dann auch noch zu viel Interpretationsspielraum offen. Jedenfalls habe ich nicht herausfinden können, welchen Schluss der Autor für seine Geschichte eigentlich wollte. Der Roman liest sich zwar flüssig, kann den Erwartungen an einen wirklich guten Thriller aber nicht ganz gerecht werden. Thomas H. Cooks anderer Roman, "Das Gift des Zweifels", hat mir da sehr viel besser gefallen. "Trugbild" ist lediglich unteres Mittelmaß, den dritten Stern gibt´s allein für die gelungenen Dialoge.

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