Tess of the d'Urbervilles

von Thomas Hardy 
3,7 Sterne bei43 Bewertungen
Tess of the d'Urbervilles
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Die message ist gut, der Stil ist mir aber einfach zu langatmig

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Inhaltsangabe zu "Tess of the d'Urbervilles"

Intermediate Level 8. - 9. Klasse / 1.600 Wörter Eine dramatische Familien- und Liebesgeschichte um die junge Tess Durbeyfield, die von ihrer Familie ausgesandt wird, um Kontakt mit ihren reichen Verwandten zu knüpfen. Doch die Verbindung mit dem rücksichtslosen Alec D’Urberville bringt Tess nichts als Unglück.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781466322837
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:298 Seiten
Verlag:Createspace
Erscheinungsdatum:12.09.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 30.01.2003 bei Penguin Books Ltd erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    butterflyintheskys avatar
    butterflyintheskyvor einem Jahr
    Tess of the D'Urbervilles

    Synopsis:
    A ne'er-do-well exploits his gentle daughter's beauty for social advancement in this masterpiece of tragic fiction. Hardy's 1891 novel defied convention to focus on the rural lower class for a frank treatment of sexuality and religion. Then and now, his sympathetic portrait of a victim of Victorian hypocrisy offers compelling reading.

    My thoughts and opinion:
    Sad to say that I did not finish this book. I read about 100 pages and just had to stop. I was so excited to read a "classic" but this made me remember why I don't read classics: they're mostly overrated.

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    ichundelaines avatar
    ichundelainevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die message ist gut, der Stil ist mir aber einfach zu langatmig
    Interessante Aussage, anstrengende Umsetzung

    Gleich zu Beginn: ich habe mich durch das Buch durchgekaut und über einen Monat daran gelesen, was bei mir wirklich sehr selten vorkommt. 
    Tess d'Urbervilles ist so ein Buch, das einem auf sämtlichen must-read-Listen aufgezählt wird und da ich Klassiker generell gerne lese, hab ich mir Thomas Hardy's Werk dann auch irgendwann besorgt.

    Das Werk ist in sieben Parts unterteilt und behandelt die Schicksalsgeschichte der Tess Durbeyfield. Nachdem ihr versoffener Vater erfährt, dass sie vom Adelsgeschlecht der d'Ubervilles abstammen, zieht er nicht nur los, um die feine Herkunft zu begießen, er hat auch plötzlich hohe Aspirationen für seine älteste Tochter Tess. In seiner fehlgeleiteten Vorstellung soll sie sogar einen Edelmann heiraten.

    Im Gegensatz zu ihren ungebildeten Eltern, ist Tess um einiges realistischer und macht sich eher zögerlich auf, um entfernte reiche Verwandte um Hilfe/Anstellung zu bitten. So landet sie auf dem Gut der d'Urbervilles, wo sich der Lebemann Alec bald in sie verguckt und sie, zumindest wird das angedeutet, in einer Nebennacht vergewaltigt.

    Tess kehrt daraufhin wieder zurück zu ihrer Familie, gebiert ein Kind, das nicht überlebt und fängt an später in einer Molkerei zu arbeiten, wo sie Angel Clare einen Mann aus dem Bildungsbürgertum kennenlernt und sich in ihn verliebt. Angel weiß nichts von ihrer Vergangenheit und das bleibt auch so, bis sie heiraten. In der Hochzeitsnacht beichten sie sich ihre Verfehlungen und auch wenn Angels Weste auch nicht gerade weiß ist, verstößt er Tess.

    Danach erfolgt ein ewiges Hin und Her, was darin gipfelt, dass Tess jemanden umbringt und später hingerichtet wird und Angel ihre Schwester heiratet.

    So verworren die Story ist, so langatmig ist auch alles erzählt und diese ständigen öden Dialoge und Tess Gutmenschentum gingen mir irgendwann so auf den Geist, dass ich das Buch gegen die Wand geworfen habe.

    Es gibt Klassiker, die sind spannend, zeitlos und toll erzählt - dieser gehört nicht dazu!







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    sabistebs avatar
    sabistebvor 6 Jahren
    Rezension zu "Tess of the d'Urbervilles" von Thomas Hardy

    1891 veröffentlichte der englische Schriftstellers Thomas Hardy diesen Roman, der unter seinen Zeitgenossen eher gemischt aufgenommen wurde, wohl weil es für damalige Verhältnisse eher freizügig zuging bzw. einfach realistisch beschrieben wurde, wie es eben in der Welt zugeht, damals und auch heute. Wenn der Roman heute geschrieben worden wäre, würde man die Handlung wohl so zusammenfassen:

    Die sechzehnjährige Tess Durbeyfield kommt aus einer kinderreichen Präkariatsfamilie. Da ihr Vater ein Trinker und die Mutter geistig unterbelichtet ist (der Autor nennt es kindliches Gemüt), bleibt viel an täglicher Arbeit, vor allem auf die Sorge um ihre sechs kleineren Geschwister an Tess hängen. Als ihr Vater eines Tages zu betrunken ist, um seiner Arbeit nachzugehen, versucht Tess die Waren auf den Markt zu bringen, dabei kommt es zu einem Unfall und das Pferd stirbt (Heutzutage würde sie wohl den Familienlieferwagen zu Schrott fahren). Da die Familie nun ihres Einkommens beraubt ist, bleibt Tess nichts anderes übrig als zu versuchen, das Geld für ein neues Pferd zu verdienen. Mit ihren 6 gerade mal Schuljahren (heute wohl eine Hauptschulabbrecherin) kann sie keine großen Ansprüche stellen und wird Tierpflegerin für das verhätschelte Hausgeflügel einer exzentrischen, reichen, alten Dame, nichts ahnend, dass deren Sohn sie nur eingestellt hat, weil er auf sie steht, denn Tess ist schön, schöner als gut für sie ist, denn sie ist leider auch nicht sonderlich helle. Hübsch, ungebildet und naiv sind eine desaströse Kombination, wenn ein Mädchen auf sich allein gestellt ist. Es kommt wie es kommen muss, Alec D’Urberville versteht kein nein, oder hält es für ein ja und vergewaltigt Tess. Sie verlässt ihre Anstellung, aber es ist zu spät, sie ist bereits schwanger und wird mit siebzehn zur Teeniemutter. Der kleine Junge jedoch stirbt und weil Tess es daheim nicht aushält, nachdem sie einmal die Freiheit gekostet hat und auch weil daheim jeder ihre Schande kennt, sucht sie sich einen neuen Job. Diesmal als Melkmagd. Erneut kommt es wie es kommen muss. Auf dem Hof lernt der Pfarrerssohn Angel Clare was man braucht, um ein guter Gutsherr zu werden. Natürlich verguckt er sich sofort in Tess, auch wenn sie ihn abweist, versteht auch er kein nein, bedrängt sie, nervt sie bis sie ja sagt und einwilligt ihn zu heiraten. Angel hat ein dunkles Geheimnis, er hatte eine Affäre mit einer älteren Frau, das beichtet er seiner neu Angetrauten, die den Mut fasst und ihm ihre Vergangenheit gesteht, die ja seiner nicht unähnlich ist…

    Dieser Roman ist zeitlos, weil die Themen dieser Geschichte zeitlos sind. Hübsche, ungebildete Frau, zu naiv um sich der Männer zu erwehren oder Contra zu geben, mit zu wenig Selbstbewusstsein ihren Weg zu gehen und daher ihren Mann und Beschützer anhimmelnd scheint genau das Jagdschema der damaligen Männer gewesen zu sein (und auch vieler heutiger Männer). Ehrlicherweise ging mir Tess mit ihrer Naivität streckenweise ungemein auf die Nerven. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob sie einfach nur ungebildet, naiv oder wirklich eher dumm wie ihre Mutter ist, so wie sie sich teilweise verhält (vor allem gegen Ende). Auch wie sie sich in ihrem Selbstmitleid sonnt und sich für ihre Schuld, die nicht ihre Schuld war, selbst kasteit ist teilweise wirklich anstrengend zu lesen, man möchte sie am liebsten schnappen und schütteln. Dennoch geht es hier um eine zeitlose Frage. Soll man eine vergangene Beziehung beichten oder nich? Tess Mutter sagt, sie soll die Klappe halten (OK, ganz so dumm ist sie wohl nicht). Der Autor vertritt die Meinung, die auch heute noch vertreten wird " that having shifted the burden of her life to his shoulders, she was now reposing without care." D.h. dass sie ihr Gewissen auf seine Kosten erleichtert, also im Klatext: Klappe halten wäre besser gewesen.
    Angel Clare, Tess Gatte, der zunächst, wie sein Name schon sagt, engelsgleich aufgebaut wird, in Tess Augen der perfekte Mann, dem sie nicht würdig ist, dem sie sich unterordnet, erweist sich schon bald als so engstirnig wie seine Zeitgenossen, statt sich einfach mal an die eigene Nase zu fassen, schließlich war er auch keine Jungfrau mehr.
    Der große böse Mann, Alec D’Urberville, macht in diesem Roman wohl die meisten Wandlungen durch und man ist sich bis zum Schluss nicht klar, liebt er sie, will er sie nur besitzen, oder ist eine Liebe so besitzergreifend, dass sie schon wieder grausam ist?
    Eine klassische Dreiecksgeschichte, aber ohne Kitsch und mit lauter grauen Personen. Keine Schwarz-Weiß Malerei, keine wirklichen Sympathieträger, kein Kitsch und Pathos trotz Liebesgeschichte. Das ist die große Kunst des Thomas Hardy und das Ganze dann noch mit einer Zeitlosen Geschichte verknüpft, die man so recht schnell in unsere Zeit transferieren könnte, rechtfertigt, dass dieser Buch ein Klassiker ist, auch wenn er schon ab und an ein paar Längen hat.

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    100Buechers avatar
    100Buechervor 6 Jahren
    Rezension zu "Tess of the d'Urbervilles. Tess von den d' Urbervilles, englische Ausgabe" von Thomas Hardy

    Bwww. Nein. Ich kann nicht weiter. Ich habs mir echt nicht leicht gemacht und das Lesezeichen nun wirklich 3 Monate im Buch gelassen. Aber dann bin ich über diese Abbruch-Rezi von Ayanea gestolpert in der sie schreibt: " aber wozu das Ganze? Wem bringt das was?" Und recht hat sie! Ich breche das Buch nicht ab, weil ich den Schreibstil nicht mag, denn ich mag ihn sogar sehr. Thomas Hardy schreibt bildlich und poetisch und für seine Zeit sehr sinnlich. Ich breche das Buch auch nicht ab, weil ich die Zeit oder Umgebung in der es spielt nicht mag; English Countryside im 19. Jahrhundert ist eine meiner großen Lieben. Noch dazu von Hardy so wunderschön beschrieben, dass man jede Blüte, das frisch geerntete Heu und den Staub der Straße riechen kann. Kostprobe?
    "Here in the valley, the world seems to be constructed upon a smaller and more delicate scale; the fields are mere paddocks, so reduced that from this height their hedgerows appear a network of dark green threads overspreading the paler green of the grass"
    Ich breche auch nicht ab, weil mir die Hauptfigur unsympathisch ist, im Gegenteil. Tess Durbeyfield ist ein sympathisches, fröhliches, hübsches junges Mädchen, die trotz eines Trinkervaters und einer nicht besonders hellen Mutter immer ihre gute Laune behält und sich um ihre Geschwister kümmert. Eine ganz besonders tugendhafte Person also. Muss sie auch sein für den Fortgang der Geschichte. Und hier kommen wir zum Abbruchgrund.
    .
    "Tess of the D´Urbervilles - A pure Woman", eine "reine Frau", heißt das Buch im Original. Das hier ist keine Romanze, kein Unterhaltungsroman. Hardy benutzt seinen Charakter um knallharte Gesellschaftskritik an der viktorianischen Doppelmoral zu üben. So erschafft Hardy also dieses frische, liebenswerte Mädel - und lässt es schnurgerade ins Verderben rennen. Immer und immer und immer wieder. Was schon bei Erscheinen des Buches für verärgerte Kritiker sorgte: "Das Buch ist unmoralisch und pessimistisch!" ist heute leider noch immer verdammt pessimistisch. Das macht einfach keinen Spaß, wenn der Hauptcharakter keine andere Funktion hat als Pest und Schwefel auf ihr Haupt zu ergießen zu lassen. Und dann habe ich etwas getan, was ich nie machen würde, wenn ich mir nicht absolut sicher bin, dass ich abbreche: Ich hab bei Wikipedia das Ende der Geschichte in der Zusammenfassung gelesen. Ob ich nun abbreche weil ich den Rest der Geschichte schon kenne oder weil es nicht besser wird, verrate ich nicht. Könnt ihr gerne selber lesen. Viel Spaß.
    .
    Fazit
    Mit Poesie und Sarkasmus geschriebene, trotzdem schrecklich deprimierende Gesellschaftskritik an der viktorianischen Doppelmoral, in der die eigentlich unschuldige Heldin immer und immer wieder für ihre "Sünden" büßen muss.
    .
    Ps: Ich habe mir ein paar Ausschnitte der BBC Verfilmung angesehen, der Film scheint sehr gut zu sein. Ich verlinke hier aber keinen der (Fanmade) Trailer, sie scheinen ausnahmslos schrecklich zu spoilern. Will euch ja nicht den Spaß (!) verderben.

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    broulvor 7 Jahren
    Rezension zu "Tess of the d'Urbervilles" von Thomas Hardy

    Ui, ich hab lange gebraucht um mich durch dieses Buch zu arbeiten. Für mich ist das Buch vergleichbar mit den Buddenbroocks. Es ist ein wertvolles und gutes Zeitbild und als solches zu lesen. Die Geschichte hat eigentlich auch das Zeug dazu spannend zu sein und doch konnte mich das Buch wenig mitreißen. Nachdem ich mehr als die Hälfte gelesen hatte, wurde es mir langsam sympatisch, ungefähr wie ein alter Freund, da es mich fast ein Jahr lang auf der Arbeit in den kurzen Pausen begleitete. Gegen Ende kam die Geschichte so in fahrt oder ich hatte mich ausreichend eingelesen, dass ich gespannt auf das Ende war.

    Edit: Da hier gar keine Inhaltsangabe zu finden ist, schließe ich den Klappentext an:
    Into his story of a simple but beautiful country girl's seduction by another man which causes her husband to leave her on their wedding night and thereby precipitates a course of events that ends in murder, Hardy wove a luminous tenderness and longing. 'I have never been able to put on paper all that she is, or was to me,' he said.
    In defying convention and making a milkmaid the subject of tragedy, Hardy gave rein to his feeling for landscape and rural live - its harshness, seasonal rhythms and reminders of death and resurrection - and endows them with a brooding symbolism and visionary beauty.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: C z.B. v.H.
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    Godelewas avatar
    Godelewavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Überzeugende Charaktere und Situationen mit überrasschendem Ende.
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