Thomas Hardy Tess of the d'Urbervilles

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 54 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(7)
(13)
(4)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Tess of the d'Urbervilles“ von Thomas Hardy

Intermediate Level 8. - 9. Klasse / 1.600 Wörter Eine dramatische Familien- und Liebesgeschichte um die junge Tess Durbeyfield, die von ihrer Familie ausgesandt wird, um Kontakt mit ihren reichen Verwandten zu knüpfen. Doch die Verbindung mit dem rücksichtslosen Alec D’Urberville bringt Tess nichts als Unglück.

Überzeugende Charaktere und Situationen mit überrasschendem Ende.

— Godelewa
Godelewa

Stöbern in Klassiker

Unterm Rad

Eine zeitlose Geschichte. die sich auch auf heutige Verhältnisse fabelhaft übertragen lässt.

DieseAnja

Krieg und Frieden

Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte (wenn man viel zeit und ein gutes Gedächtnis hat!)

Kinanira

Meine Cousine Rachel

Ein Roman ganz nach meinem Geschmack: Tolle Erzählweise, spannende Figuren und Handlung, schöne alte Sprache.

Jana_Stolberg

Die Blechtrommel

Ein dezent verstörendes Meisterwerk!

RolandKa

Stolz und Vorurteil

einer meiner liebsten Romane!

sirlancelot

Der Steppenwolf

Der Spiegel, der die 'Fratze' der Wahrheit zeigt, wird von den Dummen gehasst.

Hofmann-J

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Tess of the D'Urbervilles

    Tess of the d'Urbervilles
    butterflyinthesky

    butterflyinthesky

    27. May 2017 um 16:18

    Synopsis:A ne'er-do-well exploits his gentle daughter's beauty for social advancement in this masterpiece of tragic fiction. Hardy's 1891 novel defied convention to focus on the rural lower class for a frank treatment of sexuality and religion. Then and now, his sympathetic portrait of a victim of Victorian hypocrisy offers compelling reading.My thoughts and opinion:Sad to say that I did not finish this book. I read about 100 pages and just had to stop. I was so excited to read a "classic" but this made me remember why I don't read classics: they're mostly overrated.

    Mehr
  • Rezension zu "Tess of the d'Urbervilles" von Thomas Hardy

    Tess of the d'Urbervilles
    sabisteb

    sabisteb

    26. August 2012 um 14:58

    1891 veröffentlichte der englische Schriftstellers Thomas Hardy diesen Roman, der unter seinen Zeitgenossen eher gemischt aufgenommen wurde, wohl weil es für damalige Verhältnisse eher freizügig zuging bzw. einfach realistisch beschrieben wurde, wie es eben in der Welt zugeht, damals und auch heute. Wenn der Roman heute geschrieben worden wäre, würde man die Handlung wohl so zusammenfassen: Die sechzehnjährige Tess Durbeyfield kommt aus einer kinderreichen Präkariatsfamilie. Da ihr Vater ein Trinker und die Mutter geistig unterbelichtet ist (der Autor nennt es kindliches Gemüt), bleibt viel an täglicher Arbeit, vor allem auf die Sorge um ihre sechs kleineren Geschwister an Tess hängen. Als ihr Vater eines Tages zu betrunken ist, um seiner Arbeit nachzugehen, versucht Tess die Waren auf den Markt zu bringen, dabei kommt es zu einem Unfall und das Pferd stirbt (Heutzutage würde sie wohl den Familienlieferwagen zu Schrott fahren). Da die Familie nun ihres Einkommens beraubt ist, bleibt Tess nichts anderes übrig als zu versuchen, das Geld für ein neues Pferd zu verdienen. Mit ihren 6 gerade mal Schuljahren (heute wohl eine Hauptschulabbrecherin) kann sie keine großen Ansprüche stellen und wird Tierpflegerin für das verhätschelte Hausgeflügel einer exzentrischen, reichen, alten Dame, nichts ahnend, dass deren Sohn sie nur eingestellt hat, weil er auf sie steht, denn Tess ist schön, schöner als gut für sie ist, denn sie ist leider auch nicht sonderlich helle. Hübsch, ungebildet und naiv sind eine desaströse Kombination, wenn ein Mädchen auf sich allein gestellt ist. Es kommt wie es kommen muss, Alec D’Urberville versteht kein nein, oder hält es für ein ja und vergewaltigt Tess. Sie verlässt ihre Anstellung, aber es ist zu spät, sie ist bereits schwanger und wird mit siebzehn zur Teeniemutter. Der kleine Junge jedoch stirbt und weil Tess es daheim nicht aushält, nachdem sie einmal die Freiheit gekostet hat und auch weil daheim jeder ihre Schande kennt, sucht sie sich einen neuen Job. Diesmal als Melkmagd. Erneut kommt es wie es kommen muss. Auf dem Hof lernt der Pfarrerssohn Angel Clare was man braucht, um ein guter Gutsherr zu werden. Natürlich verguckt er sich sofort in Tess, auch wenn sie ihn abweist, versteht auch er kein nein, bedrängt sie, nervt sie bis sie ja sagt und einwilligt ihn zu heiraten. Angel hat ein dunkles Geheimnis, er hatte eine Affäre mit einer älteren Frau, das beichtet er seiner neu Angetrauten, die den Mut fasst und ihm ihre Vergangenheit gesteht, die ja seiner nicht unähnlich ist… Dieser Roman ist zeitlos, weil die Themen dieser Geschichte zeitlos sind. Hübsche, ungebildete Frau, zu naiv um sich der Männer zu erwehren oder Contra zu geben, mit zu wenig Selbstbewusstsein ihren Weg zu gehen und daher ihren Mann und Beschützer anhimmelnd scheint genau das Jagdschema der damaligen Männer gewesen zu sein (und auch vieler heutiger Männer). Ehrlicherweise ging mir Tess mit ihrer Naivität streckenweise ungemein auf die Nerven. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob sie einfach nur ungebildet, naiv oder wirklich eher dumm wie ihre Mutter ist, so wie sie sich teilweise verhält (vor allem gegen Ende). Auch wie sie sich in ihrem Selbstmitleid sonnt und sich für ihre Schuld, die nicht ihre Schuld war, selbst kasteit ist teilweise wirklich anstrengend zu lesen, man möchte sie am liebsten schnappen und schütteln. Dennoch geht es hier um eine zeitlose Frage. Soll man eine vergangene Beziehung beichten oder nich? Tess Mutter sagt, sie soll die Klappe halten (OK, ganz so dumm ist sie wohl nicht). Der Autor vertritt die Meinung, die auch heute noch vertreten wird " that having shifted the burden of her life to his shoulders, she was now reposing without care." D.h. dass sie ihr Gewissen auf seine Kosten erleichtert, also im Klatext: Klappe halten wäre besser gewesen. Angel Clare, Tess Gatte, der zunächst, wie sein Name schon sagt, engelsgleich aufgebaut wird, in Tess Augen der perfekte Mann, dem sie nicht würdig ist, dem sie sich unterordnet, erweist sich schon bald als so engstirnig wie seine Zeitgenossen, statt sich einfach mal an die eigene Nase zu fassen, schließlich war er auch keine Jungfrau mehr. Der große böse Mann, Alec D’Urberville, macht in diesem Roman wohl die meisten Wandlungen durch und man ist sich bis zum Schluss nicht klar, liebt er sie, will er sie nur besitzen, oder ist eine Liebe so besitzergreifend, dass sie schon wieder grausam ist? Eine klassische Dreiecksgeschichte, aber ohne Kitsch und mit lauter grauen Personen. Keine Schwarz-Weiß Malerei, keine wirklichen Sympathieträger, kein Kitsch und Pathos trotz Liebesgeschichte. Das ist die große Kunst des Thomas Hardy und das Ganze dann noch mit einer Zeitlosen Geschichte verknüpft, die man so recht schnell in unsere Zeit transferieren könnte, rechtfertigt, dass dieser Buch ein Klassiker ist, auch wenn er schon ab und an ein paar Längen hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Tess of the d'Urbervilles" von Thomas Hardy

    Tess of the d'Urbervilles
    broul

    broul

    03. May 2011 um 22:53

    Ui, ich hab lange gebraucht um mich durch dieses Buch zu arbeiten. Für mich ist das Buch vergleichbar mit den Buddenbroocks. Es ist ein wertvolles und gutes Zeitbild und als solches zu lesen. Die Geschichte hat eigentlich auch das Zeug dazu spannend zu sein und doch konnte mich das Buch wenig mitreißen. Nachdem ich mehr als die Hälfte gelesen hatte, wurde es mir langsam sympatisch, ungefähr wie ein alter Freund, da es mich fast ein Jahr lang auf der Arbeit in den kurzen Pausen begleitete. Gegen Ende kam die Geschichte so in fahrt oder ich hatte mich ausreichend eingelesen, dass ich gespannt auf das Ende war. Edit: Da hier gar keine Inhaltsangabe zu finden ist, schließe ich den Klappentext an: Into his story of a simple but beautiful country girl's seduction by another man which causes her husband to leave her on their wedding night and thereby precipitates a course of events that ends in murder, Hardy wove a luminous tenderness and longing. 'I have never been able to put on paper all that she is, or was to me,' he said. In defying convention and making a milkmaid the subject of tragedy, Hardy gave rein to his feeling for landscape and rural live - its harshness, seasonal rhythms and reminders of death and resurrection - and endows them with a brooding symbolism and visionary beauty.

    Mehr