Thomas Harris

 4,1 Sterne bei 2.711 Bewertungen
Autor von Das Schweigen der Lämmer, Roter Drache und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Die Liebe zum grausamen Detail: Thomas Harris, am 11. April 1940 in Jackson geboren, ist ein US-amerikanischer Autor. Er studierte in Waco, Texas und arbeitete nebenbei schon in der Redaktion einer Lokalzeitung als Journalist. Nach seinem Abschluss reist er zunächst eine Zeit lang durch Europa. Anschließend fängt er an als Kriminalreporter für Associated Press in New York zu arbeiten. Hier schreibt er hauptsächlich über Gewaltkriminalität in den USA und Mexiko. Nebenbei schreibt er immer wieder grausame Kurzgeschichten, die auch veröffentlich werden, bereits hier zeigt sich seine Liebe zum Detail. 

1973 gibt er dann schließlich sein Debüt als Autor mit seinem Roman „Black Sunday“. Dieser wird noch im selben Jahr in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, übersetzt. Seinen Durchbruch schaffte er mit seinem Buch „Das Schweigen der Lämmer“  , das 1988 wochenlang die Bestsellerlisten der New York Times anführt. Die erfolgreiche Verfilmung mit Anthony Hopkins erhält zudem einen Oscar als bester Film, insgesamt aber 5 Oscars. Auch die folgenden Bände der Hannibal-Lecter-Tetralogie wurden zu Weltbestsellern und bescherrten ihm internationalen Erfolg. Alle seine Bücher wurden bisher verfilmt.

Alle Bücher von Thomas Harris

Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453440852)

Das Schweigen der Lämmer

(904)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Roter Drache (ISBN: 9783453440869)

Roter Drache

(577)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Hannibal (ISBN: 9783453440326)

Hannibal

(458)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Hannibal Rising (ISBN: 9783453440876)

Hannibal Rising

(375)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Schwarzer Sonntag (ISBN: 9783453437562)

Schwarzer Sonntag

(111)
Erschienen am 09.12.2013
Cover des Buches Die Hannibal Lecter Romane (ISBN: 9783453433540)

Die Hannibal Lecter Romane

(69)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Cari Mora (ISBN: 9783453440913)

Cari Mora

(44)
Erschienen am 09.06.2020
Cover des Buches Schwarzer Sonntag. (ISBN: B0026ZFL56)

Schwarzer Sonntag.

(1)
Erschienen am 01.01.1977

Neue Rezensionen zu Thomas Harris

Cover des Buches Hannibal Rising (ISBN: 9783453440876)
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Rezension zu "Hannibal Rising" von Thomas Harris

Featherstone
„Sein Herz ist mit Mischa gestorben.“ (S. 305)

Inhalt:

In den Wirren des Zweiten Weltkrieges verliert der junge Hannibal Lecter unter dramatischen Umständen seine ganze Familie. Bei seinem Onkel findet er schließlich ein neues Zuhause, aber die schlimmen Erlebnisse lassen ihn nicht los und in ihm wächst der Wunsch nach Rache. Hannibal setzt alles dran die Mörder seiner kleinen Schwester Mischa ausfindig zu machen und sie für ihre Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen…

„Hannibal starb als Junge 1945 da draußen im Schnee bei dem Versuch, seine Schwester zu retten. Sein Herz ist mit Mischa gestorben. Sie wollen wissen, was er jetzt ist? Ich würde sagen, dafür gibt es noch kein Wort. In Ermangelung einer besseren Bezeichnung werden wir ihn ein Monster nennen.“ (S. 305)

Meine Meinung:

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil Hannibal Lecter darin erstmals der Protagonist ist und nicht wie in „Roter Drache“ oder „Das Schweigen der Lämmer“ nur als Nebencharakter in Erscheinung tritt. Hannibal ist ein sehr spezieller und außergewöhnlicher Charakter und gerade deshalb fand ich in den anderen Büchern der Reihe die Szenen mit ihm immer sehr interessant und spannend. Hannibal ist ein unberechenbarer und schwer durchschaubarer Soziopath und Serienmörder, der über eine ausgezeichnete Menschenkenntnis, umfangreiche psychologische Kenntnisse und eine hohe Intelligenz verfügt. Ich war neugierig durch dieses Buch ein paar Antworten auf die Frage zu bekommen wie aus ihm der werden konnte, der er später ist.

Man findet schnell in das Buch hinein. Gleich zu Beginn wird man in das Litauen zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges zurückversetzt. Es ist traurig und berührend mitzuerleben wie Hannibals bis dahin unbeschwerte Kindheit ein jähes Ende findet und wie er letztlich seine ganze Familie verliert. Vor allem die extrem grausame Ermordung seiner Schwester Mischa geht einem nahe und Hannibals Schmerz über ihren Verlust wird sehr eindringlich beschrieben. Es ist absolut verständlich, dass es ihm in den folgenden Jahren nicht gelingt diese Geschehnisse so einfach zu vergessen und man verspürt Mitgefühl.

Es hat mir gefallen, dass der Autor die Geschichte so angelegt hat, dass Hannibal seinen ersten Mord aus einem zutiefst persönlichen Motiv heraus begeht: Er will nämlich durch seinen ersten Mord die grausame Ermordung seiner Schwester rächen. Dieses durchaus nachvollziehbare Mordmotiv sorgt dafür, dass man verstehen kann, warum Hannibal überhaupt zum Mörder geworden ist. Anders wäre es gewesen, wenn Hannibal sein erstes Opfer zufällig ausgewählt hätte, denn dann hätte man ihn viel unmenschlicher gefunden und eine viel größere Distanz zu ihm verspürt.

Meine Kritikpunkte:

Obwohl Hannibal in diesem Buch der Protagonist ist bekommt man nicht wirklich einen tieferen Einblick in seine Psyche als es in den anderen Bänden der Fall war. Ich hätte erwartet, dass man viel stärker in seine Gefühls- und Gedankenwelt eintaucht. Das kann der Autor eigentlich viel besser: In „Roter Drache“ konnte ich mich weitaus besser in den Serienmörder Francis hineinversetzen und dass obwohl dieser zuweilen sehr psychopathische Gedanken hatte. Im vorliegenden Buch verspürte ich hingegen eine vergleichsweise große Distanz zu Hannibal und ich fand ihn nicht so greifbar wie ich es von den Protagonisten aus den meisten anderen Büchern gewohnt bin. Verstärkt wurde dieses Problem auch noch dadurch, dass Hannibal nach dem Verlust seiner Familie über Monate hinweg mit niemandem ein Wort spricht, aber man erfährt währenddessen auch fast nichts darüber was in dieser Zeit in seinem Inneren vorgeht. Ich konnte es auch nicht zu 100% nachvollziehen, warum er später von ein Tag auf den anderen plötzlich doch wieder gesprochen hat. 

Das Buch fand ich vorrangig interessant, weil ich mehr über Hannibal Lecter erfahren wollte. Auf dieser Neugier des Lesers hat sich das Buch meiner Meinung nach zu sehr ausgeruht. Es gab deutlich weniger spannende Momente als z. B. in „Roter Drache“ und das Erzähltempo war zudem langsamer. Selbst Hannibals Morde aus Rache werden vergleichsweise unaufgeregt und nicht besonders packend geschildert. Hinzu kommt, dass der Verlust von seiner Schwester Mischa im Vorgängerband „Hannibal“ bereits grob geschildert wurden, weshalb es diesbezüglich natürlich keine Überraschungen geben konnte und es einfach „nur“ etwas detaillierter und eindringlicher geschildert wurde.

Außerdem gab es romantische Momente, die ich sehr unpassend fand. Hannibal fühlt sich zur Ehefrau seines verstorbenen Onkels hingezogen und es kommt zu einem Kuss zwischen den beiden, denn sie erwidert seine Gefühle. Das fand ich extrem überflüssig und zudem auch unpassend. Sie ist immerhin mit Hannibals Onkel verheiratet gewesen und war für Hannibal zu einer Ersatzmutter geworden. Zudem dürfte der Altersunterschied der beiden sehr groß sein, denn Hannibal ist zu diesem Zeitpunkt noch keine 20 Jahre alt. Es hat mich gestört, dass die Verbundenheit zwischen den beiden noch auf eine romantische Ebene gehoben werden musste. Warum bloß hat man es nicht bei einer Freundschaft oder einer Art Mutter-Sohn-Beziehung belassen? Ein ähnliches Problem hatte ich leider auch schon beim Vorgängerband „Hannibal“ wo ich die romantischen Gefühle zwischen Clarice und Hannibal sehr unpassend und nicht wirklich nachvollziehbar gefunden habe.

Vergleich mit der gleichnamigen Verfilmung:

Wer den Film bereits kennt und überlegt das Buch zu lesen: Man bekommt leider durch das Buch auch nicht sehr viel mehr Einblick in Hannibals Gedanken und Gefühle. Wie beim Film verspürt man eine relativ große Distanz zum Protagonisten. Der Film hält sich ziemlich genau an die Buchvorlage und ich muss leider sagen, dass man eigentlich nichts verpasst, wenn man nur den Film kennt, denn das Buch liefert weit weniger Details und Tiefe als erhofft.

Fazit:

Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen. Vieles blieb mir zu oberflächlich und ich hatte am Ende nicht das Gefühl einen tieferen Einblick in Hannibals Psyche bekommen zu haben. Das Buch ruht sich meiner Meinung nach zu sehr darauf aus, dass man den jungen Hannibal Lecter als Protagonisten hat. In den anderen Bänden wird deutlich mehr Spannung aufgebaut und aufrechterhalten. 

Nachdem ich nun alle vier Hannibal-Lecter-Bände gelesen habe steht für mich fest, dass „Roter Drache“ und „Das Schweigen der Lämmer“ die Highlights sind. „Hannibal“ und „Hannibal Rising“ lassen sich zwar auch gut lesen, aber ich fand sie längst nicht so mitreißend und toll wie die anderen beiden.

Zum Schluss noch zwei Zitate aus dem Buch, die mir besonders gefallen haben. Es sind zwei Dinge, die Hannibals Lehrer Herr Jakov diesem mit auf den Weg gibt:

„Jeder verdient es, dass man sich mit ihm beschäftigt, Hannibal. Wenn jemand auf den ersten Blick langweilig erscheint, musst du nur genauer hinsehen, du musst in ihn hineinsehen.“ (S. 35)
[Herr Jakov:] „Sich erinnern zu können ist nicht immer ein Segen.“ [Hannibal:] „Ich würde mich aber gern an alles erinnern.“ [Herr Jakov:] „Dann wirst du einen Gedächtnispalast brauchen, um alles darin zu speichern. Einen Palast in deinem Kopf.“ [Hannibal:] „Muss es denn unbedingt ein Palast sein?“ [Herr Jakov:] „Jedenfalls wird dieser Ort immer größer werden, bis er irgendwann so riesig ist wie ein Palast.“ (S. 39)

Cover des Buches Hannibal (ISBN: 9783453440326)
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Rezension zu "Hannibal" von Thomas Harris

Featherstone
Was ist das denn für ein Ende?!

Inhalt:

Sieben Jahre sind vergangen seit es Hannibal Lecter gelungen ist aus dem Polizeigewahrsam zu entkommen. Er hat sich plastischen Operationen unterzogen und sich eine Tarnidentität zugelegt mit deren Hilfe er in Florenz bisher ein weitgehend unauffälliges Leben führt. Lecter ahnt aber nicht, dass ihm eines seiner früheren Opfer, das grausame Rachepläne hegt, dicht auf den Fersen ist. Im Verlauf der folgenden Geschehnisse kommt es zu einem Wiedersehen zwischen Lecter und der FBI-Agentin Clarice Starling, die er einst unter ungewöhnlichen Umständen kennengelernt hat…

„Es gibt nicht viele Kannibalen in der freien Wildbahn, Agent Starling.“ (S. 346) 
Sie sind eine Kriegerin, Clarice. Sie können so stark sein, wie Sie es sich wünschen. (S. 449)

Meine Meinung:

Ich glaube nicht, dass ich schon mal eine Buchreihe gelesen habe bei der meine Bewertung der einzelnen Bände derart unterschiedlich ausgefallen ist. „Das Schweigen der Lämmer“ und vor allem auch „Roter Drache“ gehören für mich zu den besten Thrillern, die ich je gelesen habe und waren klare 5-Sterne-Bücher. Der vorliegende Band „Hannibal“ war im Vergleich dazu leider enttäuschend und vor allem das Ende hat mir gar nicht gefallen! Am liebsten würde ich dieses Ende vergessen, aber es war überraschend (und verstörend) genug, dass es mir trotzdem in Erinnerung bleiben wird. Doch zunächst zu dem, was mir an dem Buch gefallen hat.

Den Anfang des Buches fand ich sehr gut und spannend, weil die Handlung schnell Fahrt aufnimmt und direkt mit Action und Drama punktet. Clarice ist Teil eines FBI-Einsatz gegen eine gefürchtete Gangsterbossin und es läuft etwas gewaltig schief. Kurz darauf nimmt dann auch schon Hannibal Lecter wieder Kontakt zu Clarice auf. Es sorgt für Abwechslung, dass man nicht nur Clarice begleitet, sondern auch regelmäßig Einblicke in Lecters Leben bekommt. Man erfährt wie Lecters Leben als Kurator in Florenz aussieht und wie sein dortiges Umfeld nicht den leisesten Verdacht schöpft, dass sich hinter der Fassade des ehrbaren, intelligenten und charmanten Herren ein gefährlicher Serienmörder verbirgt.

In dem Buch gab es neben spannenden Geschehnissen noch ein paar weitere Aspekte, die ich sehr gemocht habe und die mich für das Buch eingenommen haben. Ich fand es z. B. toll wie eindrücklich Hannibal Lecters Gedächtnispalast beschrieben wird und ich fand es sehr faszinierend etwas über diese Methode zur Strukturierung und „Archivierung“ von Erinnerungen zu erfahren. Auch Lecters Gedanken über den Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft und Stephen Hawkings Standpunkt dazu fand ich überaus interessant und nachdenklich stimmend. In diesem Zusammenhang hat man auch etwas über Lecters traumatische Vergangenheit erfahren und über den Verlust einer ihm nahestehenden Person. Außerdem fand ich es gelungen wie Bezüge zu „Das Schweigen der Lämmer“ hergestellt wurden: Clarice begibt sich auf der Suche nach alten Akten in die zwischenzeitlich stillgelegte psychiatrische Anstalt in der sie einst Hannibal Lecter kennengelernt hatte. Dabei lässt sie nochmal diese außergewöhnliche Begegnung Revue passieren.

Eine der größten Überraschungen an diesem Buch war die Tatsache, dass ich mich tatsächlich dabei ertappt habe, dass ich mit Hannibal Lecter Mitleid hatte und gehofft habe, dass er entkommt. Als ich den Klapptext las dachte ich noch, dass man es Lecters einstigen Opfer Mason gönnen würde, dass er sich an Hannibal rächt, aber dem war nicht so. Mason war mir nämlich absolut unsympathisch und ich fand ihn sehr abstoßend, weil er u. a. Freude daran hat kleine Kinder psychisch zu quälen. Außerdem waren seine Rachepläne derart sadistisch, grausam, abstoßend und zudem mit so viel krimineller Energie und Perfidität geplant, dass man ihn ebenso wenig einen guten/normalen Menschen nennen kann wie Lecter. Seine verstörend kreativen Rachepläne sehen nämlich folgedermaßen aus: Mason hat über Jahre hinweg Schweine gezielt daraufhin züchten lassen, dass sie nicht davor zurückschrecken Menschen anzugreifen. Sein Plan ist es, dass Lecter langsam und qualvoll bei lebendigem Leib von den Schweinen aufgefressen werden soll. Medizinische Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Lecter dabei möglichst lange am Leben erhalten wird, damit sich seine Qual über möglichst viele Stunden hinzieht. Das Ganze soll zu allem Überfluss auch noch von einem eigens angeheuerten Kamerateam aufgezeichnet werden, damit Mason es sich später immer wieder ansehen und sich noch lange daran erfreuen kann.

Kritikpunkte Teil 1:

Das Erzähltempo war mir stellenweise zu langsam. Während es am Anfang noch recht schnell anzieht verlangsamt es sich bald darauf erheblich. Meiner Meinung nach wurde Lecters Alltagsleben in Florenz zu ausführlich beschrieben. Der rote Faden rund um die Jagd auf Hannibal Lecter durch das FBI und natürlich auch durch Mason, gerieten manchmal zu sehr in den Hintergrund und es dauerte lange bis die Geschehnisse in dieser Hinsicht Fahrt aufnahmen.

Anders als in „Roter Drache“ oder „Das Schweigen der Lämmer“ wurde der Fokus statt auf überraschende und raffinierte Wendungen und einen kontinuierlichen Spannungsaufbau verstärkt auf Ekel- und Horrorelemente gesetzt. Zugegeben, diese Ekel- und Horrorelement hatten durchaus Unterhaltungswert, weil sie sehr außergewöhnlich und erschreckend kreativ waren, aber das konnte dennoch nichts daran ändern, dass ich das Buch insgesamt nicht keineswegs so mitreißend wie die beiden Vorgängerbände gefunden habe.

Kritikpunkte Teil 2: Das Ende! = größer Kritikpunkt:

Das Ende fand ich in merkwürdiger und befremdlicher Weise überraschend und extrem gewöhnungsbedürftig. Es hat mich ungläubig zurückgelassen, stimmte mich traurig und es ging eine gewisse Hoffnungslosigkeit davon aus, die mir nicht gefallen hat. Ich konnte mich die ganze Zeit nur noch fragen: „Was lese ich denn da bloß?“. Ich hatte am Ende keinen Sympathieträger mehr unter den Charakteren mit dem ich mich identifizieren konnte und das hat mir gefehlt. Das FBI kam in diesem Buch überaus schlecht weg und zu der Person, die Clarice am Ende geworden ist fühlte ich eine riesengroße Distanz. Sie ist am Ende nicht mehr die, die sie am Anfang gewesen ist und ich schwankte deswegen zwischen Unverständnis und Mitleid. Außerdem habe ich nicht richtig verstanden, ob ihre Persönlichkeitsveränderung vorrangig auf Gehirnwäsche zurückzuführen ist oder ob tatsächlich etwas in ihr zum Vorschein gebracht wurde, dass schon immer dagewesen ist. Ich weiß auch nicht was davon mir lieber gewesen wäre – ehrlicherweise gefällt mir keine der beiden Optionen.

Ich fand es jedenfalls einfach nur unpassend, absolut unverständlich, erschreckend und zureichend erklärt, dass aus Clarice und Lecter letztlich ein Liebespaar wird und Clarice selbst zur Kannibalin wird und die beiden am Ende beide Stücke von Kredlers Gehirn essen während dieser dabei noch am Leben ist. Auch wie Lecter Clarice „hilft“ den Verlust ihres Vaters zu verarbeiten (indem er u.a. dessen Knochen ausgräbt und ihr mitbringt!) fand ich total merkwürdig und überzogen.

Hinzu kommt noch, dass ich die Geschehnisse rund um die Erfüllung des Kinderwunsches von Masons Schwester Margot extrem befremdlich fand. Am Ende des Buches kommt es ernsthaft dazu, dass Margot sich gegen den Willen ihres wehrlosen Bruders Mason gewaltsam eine Samenprobe von ihm „nimmt“, damit sie sich mit ihrer Lebensgefährtin endlich ihren Kinderwusch erfüllen kann und das Baby mit ihr verwandt ist.

Vergleich mit der gleichnamigen Verfilmung:

Es handelt sich um eine solide Verfilmung, aber die Schwächen des Buches schlagen sich zwangsläufig auch im Film nieder. Weder die Handlung des Buches noch das Drehbuch des Films konnten mich zu 100% überzeugen. Es hat mich aber positiv überrascht, dass der Film einem ein anderes Ende präsentiert als das Buch: Im Film werden Lecter und Clarice am Ende nämlich kein Paar und Clarice wird nicht zur Kannibalin. Dieses Ende hat mir sehr viel besser gefallen.  Außerdem bin ich dem Film dankbar, dass er Masons Schwester und die überaus befremdliche Erfüllung von deren Kinderwunsch weggelassen hat. Insgesamt gilt aus meiner Sicht sowohl für den Film als auch für das Buch, dass die vorherigen beiden Filme/Bände sehr viel besser sind und man sie zwar anschauen/lesen kann, aber man auch nichts verpasst, wenn nicht.

Fazit:

Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und es hat durchaus seine spannenden Momente, aber es konnte mich nichtsdestotrotz insgesamt längst nicht so sehr überzeugen wie „Roter Drache“ und „Das Schweigen der Lämmer“. Es hat mir an konsequent aufrecht erhaltener Spannung gefehlt und das Erzähltempo war mir teilweise deutlich zu langsam. Außerdem waren mir einige Szenen zu skurril bzw. befremdlich und vor allem konnte ich mich mit dem Ende des Buches überhaupt nicht anfreunden. Ich würde es deshalb kein zweites Mal lesen.

Zum Schluss noch zwei besonders gutes Zitat aus dem Buch…

Wir ordnen einer Entscheidung einen bestimmten Moment zu, um dem Entscheidungsprozess den Anschein von Rationalität und bewusstem Denken zu verleihen. Aber Entschlüsse sind aus verwobenen Gefühlen gemacht; sie sind viel häufiger ein Klumpen als ein Ergebnis. (S. 166)
[Stephen Hawking:] „Woher rührt der Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft? Die Gesetze der Wissenschaft unterscheiden nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft. Trotzdem existiert ein großer Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft im alltäglichen Leben. Sie können eine Tasse Tee von einem Fisch fallen und auf dem Fußboden in Stücke springen sehen. Aber Sie werden niemals sehen, dass sich eine Tasse selbst wieder zusammensetzt und zurück auf den Tisch springt.“ (S. 412/413)

...sowie ein überraschend süßes Kompliment von Lecter an Clarice, das seine Bewunderung für sie zeigt:

[Lecter:] „Sie sind eine Schönheit, Clarice.“ [Clarice:] „Aussehen widerfährt einem, Dr. Lecter.“ [Lecter:] „Wenn Schönheit zu verdienen wäre, Sie wären noch immer schön.“ (S. 519)

Cover des Buches Roter Drache (ISBN: 9783453440869)
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Rezension zu "Roter Drache" von Thomas Harris

Featherstone
Will Graham - Der Mann, dem es gelungen ist Hannibal Lecter zu stoppen

Inhalt:

Ein Serienkiller verbreitet Angst und Schrecken. Bereits zwei Familien sind im zum Opfer gefallen und das FBI tappt weiterhin im Dunkeln und hat keinerlei Hinweise, die Rückschlüsse auf die Identität des Täters zulassen. Deshalb beschließt das FBI für diesen Fall Will Graham hinzuziehen, denn diesem herausragenden Ermittler ist es einst auch gelungen den berühmten Serienkiller Hannibal Lecter zu stoppen. Das hat ihn damals aber beinahe das Leben gekostet und auch diesmal gerät Will schon bald in Lebensgefahr…

Der Wahnsinn hatte das Haus durch jene Tür auf Schuhen der Größe elf betreten. Während er im Dunkel am Frühstückstisch saß, konnte er diesen Wahnsinn spüren wie ein Bluthund, der an einem Hemd eine Fährte aufnimmt. (S. 19/20)

Meine Meinung:

Ich habe die Hannibal-Lecter-Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen, sondern als erstes „Das Schweigen der Lämmer“ (Band 2) gelesen, weil ich den Film so toll fand. Ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass Band 1 eventuell nicht mit „Das Schweigen der Lämmer“ mithalten kann, aber da lag ich zum Glück falsch. „Roter Drache“ ist so spannend und mitreißend, dass ich es vielleicht sogar noch etwas besser als „Das Schweigen der Lämmer“ gefunden habe. Das Buch zählt auf jeden Fall zu den besten Thrillern, die ich bisher gelesen habe und ich finde es ist zu Unrecht deutlich unbekannter als „Das Schweigen der Lämmer“.

Das Buch hat mich schon mit einer der ersten Szenen in seinen Bann gezogen und von sich überzeugt: Man begleitet den FBI-Agenten Will bei einer nächtlichen Tatortbegehung und das wird außergewöhnlich atmosphärisch und eindrücklich beschrieben. Wie Will in seinen Gedanken den Tathergang und die Gedanken des Täters rekonstruiert wird richtig gelungen beschrieben. Es gibt so einige andere Thriller und Krimis die es nicht schaffen einem die tatsächliche Tat so eindrücklich vor Augen zu führen wie es das hier die bloße Schilderung der Tatortbegehung vermag.

Für viel Spannung und Abwechslung sorgt die Tatsache, dass man die Geschehnisse nicht nur aus Sicht des FBI erlebt, sondern parallel auch immer wieder in die Gedankenwelt des Täters eintaucht und Einblicke in dessen Leben bekommt. Während das FBI noch im Dunkeln tappt weiß man als Leser bereits auf welch unerwartete Art der Täter seine Opfer auswählt und hofft sehnlichst, dass ihm das FBI noch rechtzeitig auf die Spur kommt. Es hat einen besonderen Gruselfaktor, wenn man mitbekommt wie der Täter ein ganz normales und unauffälliges Leben führt und ihn die Leute in seiner Umgebung für einen harmlosen und anständigen Kerl halten. Vor allem um eine sehr sympathische und liebeswerte Person bangt man sehr, denn diese gewinnt den Täter immer mehr lieb und ahnt nicht in welche Gefahr sie sich damit begibt.

Die FBI-Ermittlungen werden richtig toll und packend beschrieben. Es ist interessant und faszinierend zu verfolgen wie gut es Will gelingt sich in die Gefühls- und Gedankenwelt des Täters hineinzuversetzen und wie er auf dieser Grundlage Rückschlüsse auf dessen Persönlichkeit und sein Verhalten zieht. Trotzdem bangt man sehr, ob das reichen wird den Täter zu schnappen, weil dieser nun mal ein intelligenter Psychopath ist, der ohne erkennbares Motiv mordet, weshalb folglich sämtliche Anhaltspunkt fehlen, die dem FBI in „Standard-Mordfällen“ zu Verfügung stehen. Klar ist nur eines: Beim nächsten Vollmond wird der Täter wieder zuschlagen. Ich mochte ich es, dass es sich um einen von den „guten alten Thrillern“ handelt: Die Ermittler müssen noch weitgehend ohne Hightech auskommen, Filme müssen noch in Laboren entwickelt werden und der Täter nutzt Zeitungsannoncen um Botschaften zu platzieren.

Will Graham ist ein toller und interessanter Protagonist, den ich sehr ins Herz geschlossen habe. Wills Intelligenz und seine besondere Fähigkeit sich in den Täter hineinzuversetzen und Rückschlüsse auf seine Gedanken, seine Gefühle und sein Handeln zu ziehen machen ihn zu etwas Besonderem. Will ist aber trotzdem bescheiden geblieben und das macht ihn sehr sympathisch. Es geht Will nicht darum mit Erfolgen anzugeben, sondern er ist einfach ein guter und eher zurückhaltender Kerl, der das Herz am rechten Fleck hat und dem es darum geht sich für das Gute und für Gerechtigkeit einzusetzen. Deshalb habe ich umso mehr Mitgefühl für ihn gehabt als die Geschehnisse außer Kontrolle geraten sind und er selbst ins Visier des Serienmörders geraten ist. Es macht Will nahbar, dass er neben Stärken auch Schwächen hat und dass nicht einfach alles an ihm abprallt. Man erfährt, dass er bei einem früheren Einsatz (= Jagd auf Hannibal Lecter) beinahe gestorben wäre und dass es einige Zeit gedauert hat bis er dieses traumatische Erlebnis verarbeitet hatte. Diese verletzliche Seite lässt ihn menschlich erscheinen und man kann sich gut mit ihm identifizieren. Außerdem zeigt sich gegen Ende des Buches wie einfühlsam Will sein kann. Er spendet nämlich einer sehr niedergeschlagenen Person Trost und diese Szenen war sehr bewegend und schön zu lesen.

Eine weitere große Stärke des Buches ist die vielschichtige Charakterisierung des Täters Francis. Man taucht in die Abgründe seiner Seele ein und erfährt von seinen grausamen Taten und seinen schrecklichen Plänen. Gleichzeitig wird Francis einem aber auch von einer anderen Seite gezeigt, indem man mitbekommt wie er eine Person kennenlernt, die nichts von seiner wahren Natur ahnt und ihm mit außergewöhnlich viel Freundlichkeit und Liebeswürdigkeit begegnet. Das führt dazu, dass Francis sich dieser Person gegenüber von seiner guten Seite zeigt und man als Leser erkennt, dass er nicht einfach nur ein Monster ist. Zudem gibt es ein Kapitel, das einem in die Kindheit von Francis zurückkatapultiert und einem im Schnelldurchlauf einige Schlüsselmomente aus seinem Leben zeigt. Das lässt einem zumindest ein Stück weit verstehen wie aus Francis ein Killer werden konnte. Außerdem verleihen diese Rückblicke der Geschichte mehr Dramatik, denn man kommt nicht umhin sich zu fragen, ob er vielleicht nie zum Mörder geworden wäre, wenn es in seinem Umfeld empathischere Menschen gegeben hätte, die in kritischen Momenten für ihn dagewesen wären.

Die Nebenfiguren werden ebenfalls sehr gelungen charakterisiert – allen voran der ebenso faszinierende und intelligent wie erschreckende Hannibal Lecter, der ein fähiger Psychiater mit langjähriger Berufserfahrung, aber zugleich auch ein Massenmörder ist. Es sorgt für Gänsehautmomente wie Will sich Lecters besonderer Ausstrahlung nicht entziehen kann, wie er sich von Lecter durchschaut fühlt und wie er den Eindruck hat, dass es Lecter gelingt bis in sein Innerstes vorzudringen. Darüber hinaus ist auch der skrupellose und ehrgeizige Skandalreporter Freddy Lounds eine Nebenfigur, die die Handlung bereichert hat.

Insgesamt punktet die Handlung mit einer über das ganze Buch hinweg aufrecht erhaltenen Spannung. Man wird mit Wendungen überrascht, die man so nicht hat kommen sehen. Der Täter ist relativ schwer einzuschätzen und man kann sich nicht sicher sein was er als nächstes tun wird. Das Ende des Buches hält auch nochmal einen Überraschungsmoment bereit. Überhaupt fand ich das Ende sehr gelungen, weil es einen aufregenden und mitreißenden Showdown gibt. Zugleich hat das Ende letztlich aber auch sehr bewegende und nachdenklich stimmende Momente zu bieten.

Ich finde es übrigens ein bisschen schade, dass Will in keinem der anderen drei Bände nochmal in Erscheinung tritt. Ich hätte ihn gerne nochmal „wiedergetroffen“.

Vergleich mit den beiden gleichnamigen Verfilmungen von 1986 bzw. 2002:

Nach dem Lesen des Buches habe ich mir die beiden Verfilmungen angesehen. Schon die Verfilmung von 1986 fand ich gelungen, aber die von 2002 übertrifft diese nochmals erheblich. Beide Verfilmungen halten sich sehr genau an das Buch und schaffen es dieses in absolut gelungener Weise auf die Leinwand zu bringen. Die Verfilmung von 2002 hat mir noch besser gefallen, weil ich die Darstellung von Hannibal Lecter und von Francis Dolarhyde noch beeindruckender, überzeugender und buchgetreuer fand. Zudem wird die Beziehung zwischen Francis und Reba besser verdeutlicht und die Charakterisierung von Francis fällt vielschichtiger und tiefgründiger aus. Gut fand ich auch die Idee, dass beide Verfilmungen den Täter in „Zahnfee“ umgetauft haben, weil ich den im Buch verwendeten Namen nicht gut fand. Zu guter Letzt fand ich es auch schön, dass die beiden Verfilmungen damit enden, dass Will zu Molly und Kevin zurückkehrt. Im Buch zerbricht hingegen die Beziehung zu Molly und Graham ist am Ende alleine und muss ohne familiären Rückhalt mit seinen Erlebnissen fertig werden.

Ein Hinweis für Fans der Krimiserie „The Mentalist“:

„The Mentalist“ ist eine meiner Lieblingsserien und überraschenderweise gibt es ein paar Parallelen zwischen dieser Serie und dem vorliegenden Buch, die bei mir die Frage aufkommen ließen, ob die Serienmacher sich vom Buch haben inspirieren lassen. In beiden Fällen hat der Täter ein Faible für William Blake: Im Buch ist der Täter von Blakes Gemälde „Der große rote Drache und die mit der Sonne bekleidete Frau“ fasziniert, während es dem Täter in der Serie Blakes Gedicht „Der Tiger“ angetan hat. Der Täter im Buch nennt sich „Roter Drache“ und der Täter in der Serie „Red (= Roter) John“. Sowohl in der Serie als auch im Buch ist der Täter darüber erbost wie respektlos in den Medien über ihn gesprochen wird, weshalb er sich durch eine Gewalttat rächt. Zudem macht in beiden Fällen eine blinde Frau unwissentlich die Bekanntschaft des Täters ohne dass ihr klar ist mit was für einer gefährlichen Person sie es in Wahrheit zu tun hat. Außerdem nutzen sowohl Hannibal Lecter als auch Patrick Jane einen Gedächtnispalst um ihre Erinnerungen zu strukturieren.

Fazit:

Dieses Buch ist ein großartiger Thriller, der mich durchweg begeistern konnte, weil er richtig spannend und mitreißend ist. Mit dem FBI-Agenten Will Graham hat man einen tollen Protagonist mit dem man sehr mitfiebert und den man ins Herz schließt. Aber nicht nur Will Graham wird sehr gelungen charakterisiert: Auch der Täter bekommt ein Gesicht indem er sehr vielschichtig charakterisiert wird.

Das Buch hat mir überraschendere Weise vielleicht sogar noch ein bisschen besser gefallen wie das ebenfalls sehr empfehlenswerte „Das Schweigen der Lämmer“

Inzwischen habe ich alle vier Hannibal-Lecter-Romane gelesen und für mich sind „Roter Drache“ und „Das Schweigen der Lämmer“ eindeutig die Highlights der Reihe. „Hannibal“ und „Hannibal Rising“ fand ich dagegen leider vergleichsweise enttäuschend.

Gespräche aus der Community

Fesselnde Spannung beim Sound der Bücher

Im April wird es mit Krimi- und Thriller-Highlights von Random House Audio, Der Audio Verlag und der Hörverlag so richtig spannend beim Sound der Bücher. Hier bekommst du Nervenkitzel auf die Ohren, bei dem du garantiert immer weiter hören willst!

In "Cari Mora", dem neuen Thriller von Thomas Harris, bekommt Hannibal Lecter einen erbarmungslosen Nachfolger. Von Andreas Gruber erwartet dich die ungekürzte Hörspiel-Version seines Bestsellers "Herzgrab". Und in "Mörder mögen keine Matjes" - dem neuen Fall in Krischan Kochs Küstenkrimi-Reihe - werden Thies Detlefsen & Nicole Stappenbek von einem unerwarteten Wattfund vor ein Rätsel gestellt.

Wenn du eins der Hörbücher gewinnen möchtest, fülle bis einschließlich 1.5.2019 unser Bewerbungsformular aus und verrate uns folgendes:

Krimi oder Thriller als Hörbuch - was gefällt dir besser und wieso? Gib' außerdem an, welches der 3 Hörbücher du gern gewinnen möchtest!


Ich bin schon gespannt auf die Antworten und drücke fest die Daumen! 

Mehr zu "Cari Mora"
Mix it Thomas Harris ist zurück und schickt einen Killer ins Rennen, der erneut für schlaflose Nächte sorgt! Die Schreie einer Frau sind Musik in seinen Ohren. Er ist groß, blass, haarlos und wie ein Reptil liebt er die Wärme. Menschen begegnen ihm mit Angst und Ekel. Er ist daran gewöhnt. Doch wenn sie das Monster in ihm erkennen, ist es meist zu spät. Dann betteln sie um einen schnellen Tod und er genießt den Schmerz in ihren Gesichtern.

Unheimlich spannend gelesen von Achim Buch
(6 CDs, gekürzte Lesung, Laufzeit: ca. 6h 45 min) 
>> Hörprobe   

Mehr zu "Herzgrab"
Mix it Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, jede vermisste Person zu finden. Doch die Suche nach dem weltbekannten Maler Salvatore De Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Sein letztes Gemälde weist ihr den Weg in die drückende Schwüle der Toskana, und auf einmal sieht sie sich mit Familien-Intrigen und der Mafia konfrontiert. In Florenz trifft sie auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des BKA nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen die beiden, dass die Fälle zusammenhängen – auf eine derart perfide Art, dass Elena und Peter den Fall nur gemeinsam lösen können.

Hörspiel mit Thomas Vogt, Thomas Balou Martin, Mayke Dähn, Volker Niederfahrenhorst, Bernd Reheuser, Katrin Hess
(2 mp3-CDs, Laufzeit: 10h 23, ungekürzt)
>> Hörprobe

Mehr zu "Mörder mögen keine Matjes"
Mix it Es ist Herbst in Fredenbüll, und in der Hidden Kist wird ein Ausflug nach Hamburg geplant. Denn dort hat Piet Paulsen gerade ein neues Knie bekommen, und Kneipenwirtin Antje will ihrem Stammgast wenigstens ein Lunchpaket vorbeibringen. Polizeiobermeister Thies Detlefsen hat unterdessen einen neuen Fall: An der Küste sind mehrere Container mit Salzwiesenlamm, Labskaus und vor allem mit Elektroschrott angespült worden. Inmitten des Kabelsalats liegt eine Leiche! Als Thies die Frachtplakette einer Hamburger Reederei entdeckt, ist klar: Der Tatort muss Hamburg sein. Und schon geht’s für ganz Fredenbüll ab in die große Stadt!

(5 CDs, Laufzeit: ca. 5h 59 min, ungekürzte Autorenlesung)
>> Hörprobe


Spielregeln:
Für eure Bewerbung erhaltet ihr 10 Hörminuten gutgeschrieben. Für eure Rezension gibt es 20 Hörminuten. 
317 BeiträgeVerlosung beendet
Scholus avatar
Letzter Beitrag von  Scholu

Ich habe Cari Mora nun auch beendet. Schade, habe viel mehr erwartet! :/

https://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Harris/Cari-Mora-1946380378-w/rezension/2371873411/

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Thomas Harris wurde am 11. April 1940 in Jackson, Mississippi (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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