Thomas Harris Hannibal Rising

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Inhaltsangabe zu „Hannibal Rising“ von Thomas Harris

Das dunkle Trauma des Hannibal Lecter
Der Dämon erwacht: Thomas Harris führt uns in die Kindheit des genialen, äußerst kultivierten und monströsen Serienkillers. Er enthüllt den Albtraum, den Hannibal erlebt und der ihn bald zu eigenen Gräueltaten treibt. Das dunkle Trauma des Hannibal Lecter – die atemberaubende Vorgeschichte zu den Welterfolgen Roter Drache, Das Schweigen der Lämmer und Hannibal.

Hannibal Lecter ist der perfekte Verbrecher - manchmal denke ich , dass er wirklich existiert hat..., da er so lebendig beschrieben wird

— Crimiwonderwoman

<3 <3 <3

— 23GZamasu

Das Böse erwacht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Bei manchen Stellen konnte ich fast nicht weiterlesen.Warum wird man zum Serienkiller - vielleicht deshalb!

— Angelinchen

Im Gegensatz zu den ersten teilen, War das ein totaler reinfall. Schafe!

— lissi91

Wahnsinn, Spannung und einfach nur genial!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Das Werden und Sein des Hannibal Lecters

    Hannibal Rising

    Monika_Grasl

    10. February 2017 um 18:26

    Ich berichte euch heute von meinem Leseerlebnis der letzten Tage. Hab mit Hannibal Rising von Thomas Harris angefangen.  Ich muss sagen ich kannte bis jetzt alle Filme, die Serie und hab vor Urzeiten mal das Buch Hannibal gelesen. Hannibal Rising ist ja eigentlich der letzte Teil, der allerdings erzählt, wie Hannibal zu dem wurde was er ist und was es mit einigen Andeutungen in den Filmen, der Serie aber vor allem im Buch Hannibal auf sich hat. Eines kann man getrost sagen, ich würde das Buch nicht als letztes lesen, sonder als Auftakt für die Reihe. Es bietet einen guten Einblick in das Wesen von Hannibal und hat doch so einige Wendungen, die man nicht unbedingt erwarten würde. Der Schreibstil des Autors gestaltet sich flüssig. Ja, natürlich mag es sich an gewissen Stellen ziehen, andererseits macht das bei einem solchen Buch kaum einen Abbruch. Zum einen geht es ja darum herauszufinden, wie Hannibal als Kind war, was ihn veränderte und wie er sich in seiner Jugend entwickelt. Bei der gesamten Handlung merkt man, dass sie von einem düsteren Hauch umgeben ist. Manchmal wartete man richtig darauf, dass Lecter aus den Seiten hervorsteigt und einem ein gezeichnetes Portrait vor die Nase hält.  Gut das einzige, was ein wenig enttäuschend war ist die Seitenzahl von gerade einmal 344 Seiten, aber im Gegenzug dafür hat man bei den späteren Büchern doch einen größeren Umfang und immerhin geht es ja auch nicht darum sich endlos in einem bereits vergangenen Leben zu bewegen, sondern sich auf das was wirklich noch auf einen zukommt vorzubereiten ...  Ich bin dann mal weiter lesen und zwar Roter Drache :) Fazit: Als Einstieg in die Reihe empfehlenswert und zudem, wenn man mehr über das Werden und Sein der Figur Hannibal Lecter erfahren möchte.

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  • Äußerst spannend und in wenigen Tagen gelesen

    Hannibal Rising

    VoiPerkele

    13. January 2017 um 18:32

    In wenigen Tagen gelesen...Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Thomas Harris hat mich so in die Welt von Hannibal Lecter entführt, dass ich die reale Welt völlig vergaß.Es gab eigentlich keine Passagen, an denen sich das Buch irgendwie gezogen hätte oder dergleichen. Ich liebe den Charakter von Hannibal Lecter. Ich würde nichts an ihm ändern! Durch seine Erlebnisse kann man seine Handlungen so gut nachvollziehen, man versteht seine Beweggründe, all diese schrecklichen Dinge zu tun.Es handelt sich bei Dr. Hannibal Lecter nicht um einen lapidar Fießling, der einfach als Psychopath dargestellt wird. Er ist vielschichtig, gerissen und authentisch!Ich habe jede Seite genossen und das Buch förmlich verschlungen. Ich kann es wärmstens empfehlen.

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  • Das war sehr anstrengend

    Hannibal Rising

    Lee-Lou

    04. February 2016 um 17:22

    Kriegswinter 1945: Im Alter von 10 Jahren wird Hannibal Lecter Zeuge davon, wie seine Eltern, trotz der vermeintlich sicheren Flucht in das Jagdhaus der Familie, die sich im Wald befindet, bei einem Bombenangriff ums Leben kommen. Hannibal kann mit seiner kleinen Schwester Mischa entkommen. Trotzdem werden beide aufgespürt und gefangen genommen. Kälte und Hunger werden immer größer, bis alle Vorräte aufgebraucht sind und Hannibal sich das grauenvollste mit ansehen muss, was er bis dahin in seinem jungen Leben je gesehen hat. Der kleine Junge ist daraufhin so schwer traumatisiert. dass er Jahre lang zu niemanden auch nur ein Wort spricht. Hannibal wächst heran, beendet die Schule mit Bravour und beginnt in Paris mit dem Medizinstudium. Bei einem Selbstversuch mit einer Wahrheitsdroge fällt seine psychische Blockade und er kann sich an alle schrecklichen Kriegsereignisse erinnern, die er vorher auch vor sich selbst verdrängt hat. Aus diesem Grund beschließt Hannibal sich auf die Suche nach den Männern zu machen, die ihn seit Jahren in seinen Träumen immer wieder heimsuchen... Persönliche Meinung: Der Schreibstil ist flüssig, aber ich konnte mich aus einem mir unerklärlichen Grund die ganze Zeit über nicht mit ihm anfreunden. Ich habe erwartet, einen Roman in den Händen zu halten, der sich einfach nur darauf konzentriert, dem Leser vor allem die Figur Hannibal Lecter, seine Entwicklung und Erfahrungen zu beschreiben. Erhalten habe ich allerdings seitenweise Erzählungen von Soldaten, dem Kriegsverlauf und monotones Runterschreiben bzw. Beschreibungen gestohlener Gemälde. Auf mich wirkte das alles eher so, als würde Harris auf diese Weise einfach nur Seiten füllen wollen. Mir ist durchaus bewusst, dass das alles ein Teil davon war, um dem Leser zu erklären, wieso Hannibal Lecter zu dem Monstrum wurde, welches er am Ende auch verkörperte... Aber genau dieses monotone Füllen von Seiten führte dazu, dass es fast immer ein richtiger Kampf für mich war, dieses Buch überhaupt nochmal in die Hand zu nehmen. Mal komplett davon abgesehen, dass man einfach nicht erfährt, was mit Mischa nun passiert ist. Durch Traumausschnitte bekommt man nur eine Andeutung, was dem kleinen Mädchen widerfahren sein könnte. Hätte mir das nicht jemand erzählt, würde ich es immer noch nicht wissen. (Und nein, ich habe keinen der Filme gesehen) Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich einfach genug habe und nach 230 Seiten endgültig abbreche. Irgendwann werde ich es einfach mal mit dem 2. Teil versuchen. Überzeugt mich dieser jedoch nicht, gehöre ich eben mal wieder zu den wenigen, für die diese Reihe einfach nichts ist.

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  • Hannibal Rising: Antwort auf die Frage "Warum ist Hannibal Hannibal"

    Hannibal Rising

    Divi

    04. December 2015 um 20:36

    Einfach klasse !!! Ich war von Anfang an gefesselt. Die detailreiche Erzählung lies mich schaudern und manchmal auch ekeln. Das  führte dazu dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich habe bereits alle Teile der Hannibal-Lector-Reihe gelesen und "Hannibal Rining" als letztes Buch. Bei den anderen Teilen begleitete mich immer die Frage warum macht er das? Und nachdem Lesen von "Hannibal Rising" legte ich das Buch mit einem sogenannten AHAAA_Gefühl weg. Das fand ich gut, das Buch ist super. Ich würde es jedem Hannibal-Fan und Horror/Thriller-Fan empfehlen. Ein Buch zum Verschlingen.

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  • Leider ziemlich lahm

    Hannibal Rising

    Miserable

    11. November 2015 um 15:11

    Der junge Hannibal kann sich nicht mehr daran erinnern, was mit seiner Schwester Mischa geschehen ist, nachdem die beiden von deutschen Soldaten festgenommen wurden und das Essen langsam zur Neige ging ... Jahre später macht sich Hannibal auf der Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Als er die Wahrheit endlich erkennt, schwört er, Rache zu nehmen an den Leuten, die damals mit ihm in der Hütte saßen und versuchten, zu überleben. Man soll bekanntlich aufhören, wenn's am Schönsten ist. Mit Hannibal Rising wurde der Zenit der Hannibal-Reihe leider definitiv überschritten. Im Grunde genommen lässt sich der Roman zweiteilen. Im ersten Part geht es um Hannibals Kindheit und den Grund für sein Trauma. Im zweiten ist Hannibal dann ein junger Erwachsener und übt Rache an seinen Peinigern. Lecter als Kind zu erleben, war ziemlich spannend, weil man sich als Leser der Reihe natürlich schon immer gefragt hat, wie Lecter so geworden ist, wie er nunmal ist. Gleichzeitig war die Passage etwas zerstückelt, da nur die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst werden und er sich nicht an alles erinnern kann. Nach den traurigen Geschehnissen in Osteuropa wird Hannibal von seinem Onkel und dessen japanischer Frau in Paris aufgenommen. Man erfährt etwas von seiner Jugendzeit, in welcher er schon einige gewalttätige Tendenzen gezeigt hat. Außerdem wird man Zeuge seiner Ausbildung zum Arzt und seiner Fahndung nach den Peinigern. Das klingt so vielleicht erstmal ganz spannend, insgesamt konnte mich der Roman aber nicht überzeugen. Obwohl der Leser Hannibals Bewegungen folgt, kann er nie in ihn hineinschauen, sodass er immer noch eine sehr distanzierte Figur bleibt. So gibt es in dem Roman keine Identifikationsfigur, und man muss sich ganz genau überlegen, ob man auf seiner Seite stehen will oder nicht. Ich hatte vom Buch erwartet, einen gewissen Mehrwert zu erhalten, was Hannibals Psyche angeht. Doch irgendwie bin ich mittendrin auf der Strecke geblieben, denn Hannibals Motive für bestimmte Dinge werden nicht klar, und insgesamt zieht sich der Roman auch sehr. Das Buch war jetzt auch kein Komplettausfall, aber ich hatte mir einfach etwas mehr erhofft, auch wenn ich schon vorher gehört hatte, dass es sich bei Hannibal Rising um das langweiligste Buch der Reihe handeln soll. Der Roman blieb zu oberflächlich, zu distanziert, sodass man als Leser nie richtig dabei war. Einige Seiten weniger oder eine genauere Auslegung von Hannibals Motiven und Wünschen hätte ich mir gewünscht, um ihn doch ein kleines bisschen besser zu verstehen. Schade.

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  • die paar Seiten haben sich sehr langgezogen...

    Hannibal Rising

    lissi91

    Der kleine Hannibal Lecter muss im 2. Weltkrieg miterleben wie seine Schwester verspeist wird. Er selbst konnte fliehen, doch er schwört Rache! Seine Jugend verbringt er bei seinem Onkel und dessen japanischer Frau. Er wird ein angesehener Medizinstudent, doch kann er nie seine Peiniger vergessen... Ich war dermaßen enttäuscht von diesem Buch! Ich hatte mich sehr darauf gefreut, weil es doch immer interessant ist wenn man Mörder verstehen kann. Doch dieses Buch hatte schon am Anfang für mich wenig mit dem hannibal aus den ersten teilen zu tun. Ich vergebe dafür nur 2 Sterne.

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    • 2

    NiWa

    19. March 2015 um 11:53
  • The Rise of Evil

    Hannibal Rising

    Corileinchen

    29. December 2014 um 08:10

    Inhalt: Hannibal Lecter emerges from the nightmare of the Eastern Front, a boy in the snow, mute, with a chain around his neck. He seems utterly alone, but he has brought his demons with him. Hannibal’s uncle, a noted painter, finds him in a Soviet orphanage and brings him to France, where Hannibal will live with his uncle and his uncle’s beautiful and exotic wife, Lady Murasaki. Lady Murasaki helps Hannibal to heal. With her help he flourishes, becoming the youngest person ever admitted to medical school in France. But Hannibal’s demons visit him and torment him. When he is old enough, he visits them in turn. He discovers he has gifts beyond the academic, and in that epiphany, Hannibal Lecter becomes death’s prodigy. Meinung: Die Vorgeschichte einer der berüchtigsten literarischen Figuren. Die Geschichte von Hannibal Lecter und wie er zu dem Kannibalen wurde, den die ganze Welt kennt. In diesem Prequel legt Harris den Fokus auf Hannibals Kindheit und das Trauma, das man erlitten hat. Außerdem erfährt man von seinen ersten Morden und wie er überhaupt zum Kannibalismus gekommen ist. Eine Geschichte, die einem Gänsehaut bereitet. Ein Antagonist, der einem auf der einen Seite wirklich Angst einjagen kann, aber mit dem man auf der anderen Seite mehr als nur mitfühlt. Harris schafft es wirklich, einem Hannibal Lecter menschlich sympathisch zu machen. Was vor allem im Verlauf des Buch es wirklich grenzwertig wird. Ja, er hat den Typen gerade grausamst abgeschlachtet, aber trotzdem ist man voll und ganz auf seiner Seite. Denn der Typ hat es verdient. Höchst spannend, mehr als nur interessant und absolut genial. Komplett egal, ob man mit Hannibals Geschichte vertraut ist oder nicht. Mit Hannibal Rising bietet Harris für Hannibal Fans eine erleuchtende Hintergrundgeschichte und für "Neueinsteiger" einen unglaublich fesselnden Anfang. Denn nach dieser Geschichte, hat man eindeutig Lust auf mehr. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, schön abwechslungsreich und die Charaktere sind wirklich gut aufeinander abgestimmt. Die Grausamkeit wird in gewissen Zügen angedeutet, ist auf jeden Fall vorhanden, aber mitnichten übertrieben. Die Geschichte entwickelt sich stetig und bietet eine erfrischende Abwechslung. Fazit: Hannibal Rising ist absolut lesens- und empfehlenswert, vor allem für jene, die mal in die Geschichte von Hannibal reinschnuppern möchten. Die Geschichte bietet einen schönen Vorgeschmack, auf den weiteren Lebensweg von Dr Lecter. Für Fans der Filme oder der grandiosen Serie Hannibal (wer sie noch nicht kennt, unbedingt den Trailer ansehen ;) ) ist Hannibal Rising schon fast ein muss und für viele andere mit Sicherheit der Beginn einer Geschichte, die man gerne weiterverfolgt. Die vollständige Rezension findet ihr hier

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  • Zurück zu den Anfängen

    Hannibal Rising

    Queenelyza

    13. September 2014 um 21:23

    Fast jeder kennt den fiktiven Serienmörder Hannibal Lecter, nicht zuletzt seit der Verfilmung mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Drei Hannibal-Romane gab es, die zeitlich zusammenhängen. "Hannibal Rising", obwohl als letztes und als vierter Band erschienen, ist sozusagen das Prequel und erklärt, warum Hannibal zu dem geworden ist, was er nun mal ist. Der junge Hannibal muss miterleben, wie im letzten Kriegswinter seine Eltern ums Leben kamen. Fortan ist er mit seiner Schwester Mischa auf sich selbst gestellt, Doch auch diese kommt dramatisch ums Leben, sie wird von einem Kriegsgewinnler verschleppt und getötet. Hannibal schwört Rache. Doch zunächst führt ihn sein Weg nach Frankreich, sein Onkel holt den Halbwüchsigen zu sich. Dieses Buch ist zunächst einmal kein Thriller, sondern ein Psychogramm, eine Beschreibung eines Menschen und seiner Beweggründe, so zu werden, wie er ist. Das Buch fängt langsam an und liest sich zunächst wie ein historischer Roman, nicht unspannend, aber immer mit einer gewissen Distanz. Zu distanziert für mich, denn ich kann weder Sympathie noch Antipathie für Hannibal empfinden.  Interessant finde ich jedoch die Kreise, in denen sich Hannibal bewegt, Vor allem die geheimnisvolle Lady Murakami, seine Stieftante, hat mir als Figur sehr gefallen. Das Buch legt gemächlich an Tempo zu und hat schon einige Stellen, die zartbesaitete Menschen sicher schaudern lassen. Ich war leider durch die vorangegangene Distanz so paralysiert, dass ich diese Szenen zwar wahrgenommen habe, aber auch diese in mir nichts bewirkten. Zudem hatte ich im letzten Drittel das Gefühl, dass die Story keinen so rechten roten Faden mehr hatte, die Kapitel waren kurz und sprangen für mich teilweise willkürlich durch diverse Settings, sodass ich manchmal zurückblättern musste, weil ich nicht mehr so genau wusste, um was es zuletzt ging. Besonders nach Lesepausen war das störend. Die Schreibweise hat mir zwar außerordentlich gut gefallen, trug aber auch viel zu dieser Distanz bei. Insofern hinterließ das Buch leider bei mir einen durchwachsenen Eindruck - es war nicht richtig spannend für mich, aber auch lange nicht so grausam, wie ich es erwartet hatte. Um Hannibal wirklich verstehen oder ablehnen zu können, hätte es etwas mehr Rumms und weniger Distanz benötigt. Insofern gibt es von mir nicht mehr als drei Punkte. 

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  • Der Anfang des Monsters

    Hannibal Rising

    Ninni89

    17. July 2014 um 17:20

    "Lassen Sie uns hier, im heißen Dunkel seines Geistes, gemeinsam nach der Türklinke tasten. Un wenn wir sie finden, wollen wir uns für Musik in den Korridoren entscheiden und, nicht nach links oder rechts blickend, zum Saal des Beginns gehen, wo die Exponate am lückenhaftesten sind." Alles hat einen Ursprung. Auch das Leben eines Serienmörders, eines Kannibalen, eines Monsters beginnt irgendwo und nimmt von dort seinen Lauf. Auch bei Hannibal Lecter ist das nicht anders. Geboren auf dem Anwesen der Lecters, im Schutze seines Vaters dem Grafen und seiner Mutter, immer zusammen mit seiner kleinen Schwester, erzogen von einem Lehrer, verbringt der Junge die ersten Jahre seines Lebens. Alles ist schön und gut, bis der Krieg ausbricht und die Welt des talentierten und intelligenten Hannibals aus den Fugen reist und ihn auf eine harte Probe stellt, in der er allein überlebt. Von Kriegsverbrechern schrecklich behandelt, gelingt ihm die Flucht, doch die Welt wie es sie vor dem Krieg gab, existiert nicht mehr. Sein Zuhause ist nun ein Internat für Waisenkinder und sein Leben verläuft schlecht, bis seine Tante ihn nach Frankreich holt. Eine hübsche Asiatin, die Hannibals jugendliche Begierde erweckt. Vielleicht hätte das Leben ein schöneres werden können, doch die Gier nach Rache und Vergeltung schwelt in dem jungen Hannibal und treibt ihn auf eine Jagd nach den Verbrechern, die ihm seinen letzten Rest Familie nahmen und damit immer mehr fort aus den Armen seiner Tante. Nachdem ich die Filme bereits alle gesehen habe und natürlich auch die Serie (hrhr) musste ich mich einfach auch mal den Buchvorlagen von Thomas Harris widmen. Eigentlich hatte ich keine sonderlich großen Erwartungen an Hannibal Rising und vielleicht hat genau das dafür gesorgt, dass es mich so gefangen und mitgerissen hat und das obwohl ich die Geschichte ja sogar schon kannte. Die Neuaufmachung des Heyne Verlags für die Taschenbücher gefällt mir für die Thematik recht gut. Die dunklen Töne in schwarz und rot wirken tatsächlich etwas wie Blut und der pergamentartige Einschnitt, auf dem sich die feinen Zeichnungen menschlicher Anatomie finden, beschreiben recht gut, was Hannibal ausmacht. Rundum gelungen für mich. Thomas Harris hat meiner Meinung nach ein Talent dafür seinen Charakteren Leben einzuhauchen. Es ist nicht nur Hannibal, mit dem man mitempfindet und den man plötzlich sogar zu verstehen sucht, sondern auch Nebencharaktere wie seine Tante oder der Inspektor der Polizei. Er schafft es gut die Männer, die Hannibal zu dem machten, was er ist, als Schweine zu charakterisieren und es ist schwer ihnen irgendwo einen Funken Gutes abzugewinnen, wenngleich sie eben nur zu überleben versuchen. Ebenso verhält es sich mit den Menschen im Internat, die zumindest mir gleich unsympathisch waren. Zugleich schafft er es, dass man Hannibals Taten nachempfinden kann und einen kleinen Einblick in den unglaublichen Geist dieses Charakters zu bekommen. Die Spannung zieht sich in einem gleichmäßigen Bogen durch die Geschichte. Ich hatte zwar an keiner Stelle wirklich das Gefühl, das Buch nun nicht mehr weglegen zu können, weil es zu spannend ist, doch wollte ich es auch nicht weglegen, weil mir die Handlung zu seicht plätscherte. Dafür hat Harris eine lebendige und wortgewandte Art Dinge zu beschreiben und seine Handlung voranzutreiben. Die wörtliche Rede wirkt passend und niemals aufgesetzt oder plump. Die Charaktere verstricken sich geradezu in philosophischen Ergüssen über das Leben und die Zukunft. Gerade diese Gespräche haben dafür gesorgt, dass ich mich unglaublich gut in die Gedankenwelt der Charaktere hineinversetzen konnte und ihre Handlungen tatsächlich nachvollziehen konnte. Entsprechend wirkt die ganze Geschichte und die Verwicklungen schlüssig und sie sind in einen guten Zusammenhang gestellt. Insgesamt ist die Vorgeschichte Hannibal Lecters vielleicht kein Meisterwerk der Literatur, doch eine solide Geschichte, die sich gut und flüssig lesen lässt. Ein Muss für jeden Hannibal Fan und absolut zu empfehlen für Liebhaber von Thriller und Horror. Aussehen: ♥♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥♥ Spannung: ♥♥♥ Humor: ♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥ Originalität: ♥♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥

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  • Hannibal Rising

    Hannibal Rising

    garfieldbuecher

    Zum Inhalt: Der kleine Hannibal lebt mit seiner Schwester und mit seinem Eltern in einem Schloss in Litauen. Bis die Familie eines Tages zur ihrer Jagdhütte fliehen muss. Hannibals Eltern werden dabei bei einem Bombenangriff getötet. Er bleibt allein mit seiner Schwester Mischa im Jagdhaus zurück. Auf der Suche nach Essbarem werden die beiden von Söldnern gefunden. Vor lauter Hunger bringen die Söldner Mischa auf bestialische Weise um, um sie zu verspeisen. Einige Jahre später macht sich Hannibal auf einen grausamen Rachefeldzug auf. Er hat nur ein Ziel. Die Mörder seiner Schwester zu bestrafen. Meine Meinung/Fazit: Dieses Buch erzählt wie Hannibal Lecter zum Kannibalen wurde. Die Erzählweise ist nichts für schwache Nerven. Der Autor beschreibt die Szenen sehr grausam und bestialisch. Mich hat es trotzdem fasziniert.

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    • 2

    Arun

    06. June 2014 um 00:41
  • Meine minikritik

    Hannibal Rising

    shahbooklover

    03. October 2013 um 20:53

    Ich meine gut, jeder Autor holt sich Inspiration aber ich hätte nicht gedacht das Thomas Harris so viel für die Figur Hannibal von bekannten Serienmörden übernommen hat. z.B : Der Serientäter Ted Bundy, er studierte Yura und Psychologie und war hoch gebildet genau wie Hannibal , nur das er Medizin studiert hat und in den Bereichen Chirurgie und Psychologie arbeitet . Die Idee vom Kannibalen der seinen Opfern das Gesicht weg isst, ist vom Serienmörder Andrej Tschikaltilo aus Russland und Hannibal kommt aus litauen. Das seine schwester gegessen wurde ,ist auch von Andrej da sein Bruder gegessen wurde. Trotzdem bin ich ein Fan von Thomas und die Reihen sind klasse.

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  • Rezension zu "Hannibal Rising" von Thomas Harris

    Hannibal Rising

    LaDragonia

    27. September 2012 um 12:17

    Zum Inhalt: Litauen 1944: Im Alter von zehn Jahren wird der 10jährige Hannibal Lecter Zeuge, wie seine Eltern, trotz der vermeintlich sicheren Flucht in das Jagdhaus der Familie im Wald, bei einem Bombenangriff der Nazis ums Leben kommen. Hannibal kann sich mit seiner kleinen Schwester Mischa retten, doch die beiden werden von einer Gruppe ehemaliger Söldner aufgespürt, die auf der Flucht vor den Russen nach einem Versteck suchen. Kälte und Hunger werden immer größer, und als auch die letzten Vorräte aufgebraucht sind, beschließen die Männer das Unvorstellbare. . Hannibal muss hilflos mit ansehen, wie die brutalen Männer schließlich seine kleine Schwester Mischa töten und ihre Leiche verspeisen. Hannibal gelingt die Flucht nach Frankreich. Hier findet er Zuflucht bei seiner Tante, der eleganten Lady Murasaki, die selbst auch ihre Familie im Zweiten Weltkrieg verloren hat. Hannibal studiert Medizin und wächst zu einem hochintelligenten jungen Mann heran mit exzellenten Manieren, der getrieben von den Alpträumen der Vergangenheit nur ein Ziel hat. Er will die Mörder seiner Schwester aufspüren und sich auf ebenso grausame Weise an ihnen zu rächen. . Meine Meinung: Thomas Harris versteht es wirklich zu fesseln. Wer kennt seine Geschichte nicht? Die Geschichte des Dr. Hannibal Lecter aus Thomas Harris Büchern „Das Schweigen der Lämmer“, „Hannibal“ oder „Roter Drache“. Die meisten wissen also was aus Dr. Lecter geworden ist, doch warum er so wurde das erzählt Thomas Harris uns in „Hannibal Risin. Den Aufstieg des jungen Hannibals zum distinguierten Dr. Lecter, dem personifizierten Bösen und skrupellosesten kannibalischen Serienmörder der Welt. . Anfangs beginnt die Geschichte etwas schleppend, aber davon sollte man sich in gar keinem Fall entmutigen lassen, denn man wird mit Nervenkitzel und Gänsehautfeeling der feinsten Sorte belohnt. Wobei ich dazu sagen muss, die Lektüre von Hannibal Risin ist nichts für Zartbesaitete und Menschen mit empfindlichen Mägen da sie seine und auch die Gräueltaten der Soldaten doch auf sehr kaltblütige und brutale Weise schildert. . Fazit: Für Fans der ersten Bände um Hannibal Lecter ein absolutes Muss. Aber auch für Nichtkenner der Reihe perfekt geeignet um einzusteigen, da man Dr. Lecters Geschichte so von der Kindheit an erfährt. Ein Thriller den man eher schon fast dem Genre Horror zuordnen kann, denn Horror trifft wohl das was wir in diesem Buch erleben am besten. Dunkler und abartiger kann die Seele eines Menschen eigentlich nicht mehr sein. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und die vollen 5 Sterne für diesen Schocker.

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  • Rezension zu "Hannibal Rising" von Thomas Harris

    Hannibal Rising

    Mysticlite

    12. March 2012 um 22:34

    Sorry, das Buch hat mich gar nicht gepackt. Bin ein Mega-Hannibal-Fan und sonst auch sehr begeistert, aber der Autor hat es nicht geschafft mich "abzuholen".
    3 Sterne aber trotzdem weil die Geschichte selbst gut ist.

  • Rezension zu "Hannibal Rising" von Thomas Harris

    Hannibal Rising

    Highlight

    10. June 2011 um 08:52

    Das Buch ist meiner Meinung nach okay, aber nicht so gut wie die anderen Bücher der Lecter-Reihe (Das Schweigen der Lämmer, Hannibal, etc)

  • Rezension zu "Hannibal Rising" von Thomas Harris

    Hannibal Rising

    Serenity482

    02. June 2011 um 07:53

    Die Vorgeschichte zu Schweigen der Lämmer und Hannibal. Vom kleinen Jungen zum Eiskalten Mörder. Der Werdegang des Hannibal Lecter, vom Krieg in Littauen, die Ereignisse während der Nazi Zeit und sein Leben in Frankreich. Warum wurde er so böse ? Dieses Buch erklärt sehr genau wie es zum wechsel vom guten zum bösen hannibal kam. Es ist allerdings mehr ein Roman als ein spannendes Buch. Für die, die sich hier einen Thriller wünschen, können hier nicht zufrieden gestellt werden. für alle anderen, die einfach nur wissen wollen, wie die entwicklung von Hannibal war, ist es genau das richtige.

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