Thomas Harris Red Dragon

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(6)
(10)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Red Dragon“ von Thomas Harris

Sexual hunger; demonic violence; sinister logic - the lethal components of a deadly formula driving a psychopath in the grip of an unimaginable delusion; a boastful killer who sends the police tormenting notes; a tortured, torturing monster who finds ultimate pleasure in viciously murdering happy families, and calls himself... The Red Dragon. (Quelle:'Flexibler Einband/07.05.2009')

Ein sehr spannender Thriller, der zwischendurch leider etwas schwächelt.

— Miserable
Miserable

Stöbern in Sachbuch

Die Stadt des Affengottes

An der Seite von Douglas Preston erlebt man die kompl. Vorbereitung und Ausführung mit allen Schwierigkeiten einer archäologischen Expeditio

Sigrid1

Was das Herz begehrt

Ein anspruchsvolles Buch, bei dem sich alles um unser wichtigstes Organ dreht. Umfassend, verständlich und humorvoll.

MelaKafer

Wir hätten gewarnt sein können

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

kvel

Der Egochrist

ein zeitgemäßes Werk voller Authentizität, Introspektion und Kritik

slm

Nur wenn du allein kommst

Sehr lesenswerter Bericht, der informiert, nachdenklich macht und um gegenseitiges Verständnis wirbt.

Igelmanu66

It's Market Day

Ein gelungenes Kochbuch mit tollen Rezepten und eine Reise zu den angesagtesten Märkten Europas

isabellepf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannender und gut durchdachter Thriller

    Red Dragon
    Miserable

    Miserable

    10. November 2015 um 13:28

    Als das FBI bei einem besonders kniffligen Fall nicht weiterkommt, zieht es Will Graham hinzu. Ein Spezialist für Serienmörder, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hat. Graham hat die Fähigkeit, sich in Serienmörder hineinzudenken, und es gibt einige Kollegen, die ihn selber für ein wenig gestört halten. Um die Tooth Fairy zu fangen, muss Graham sich mit seinem einstigen Feind verbünden - den Kannibalen Hannibal Lecter. Aber wird Lecter dem Mann helfen, der ihn schließlich gefasst hat? Hannibal Lecter wird wohl den meisten ein Begriff sein, nicht zuletzt durch Anthony Hopkins' meisterhafte Performance oder die recht neue Serie Hannibal. Das Schweigen der Lämmer habe ich schon dreimal oder so gesehen, deswegen war ich sehr neugierig auf den "buchigen" Hannibal. Würden sich die Verfilmungen rückblickend als würdig erweisen oder stellen sie die Vorlage in den Schatten? Ich betone immer wieder gerne, dass ich nicht der größte Krimi- und Thrillerfan bin. Es gab da einfach schon zu viele, die mich nicht überzeugen konnten oder einfach nicht positiv aus der Masse herausgestochen sind. Red Dragon ist da zum Glück anders. Schon von den ersten Seiten an war ich im Bann des Buches gefangen und konnte es kaum zur Seite legen. Star des Buches ist natürlich Hannibal Lecter. Auch wenn er relativ selten vorkommt, beherrscht er doch die Szenen, in denen er da ist. Er ist einnehmend und allen anderen weit überlegen. Doch auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet, auch wenn man über viele gar nicht so viel erfährt. Will Graham zum Beispiel bleibt an der Oberfläche ziemlich blass. Er scheint als Mitarbeiter des FBIs nur seine Funktion zu erfüllen, seine Taten charakterisieren ihn aber stark. Besonders toll finde ich, dass Tendenzen, die er in diesem Roman hat, in The Silence of the Lambs weiter ausgeführt worden sind. Er ist ein tragischer Charakter, der auf seinem Gebiet zwar einer der besten ist, gleichzeitig damit aber so viel Angriffsfläche bietet, dass er eigentlich kein Happy-End haben kann. Der Roman wird hauptsächlich aus der Sicht Grahams erzählt, doch der Mörder, die Tooth Fairy oder Red Dragon, erhält mit der Zeit immer mehr Erzählraum. Dabei liegt ein großer Fokus auf der Vergangenheit von Francis Dolarhyde, welche viel über ihn und seine Art des Tötens erklärt. Er ist ein besonders interessanter Bösewicht, weil ihm seine Verbrechen teilweise vom Roten Drachen eingegeben werden und er versucht, sich gegen diesen zu wehren. Auch wenn ich seine Motive und Vergangenheit sehr spannend fand, nahm diese Erzählung teilweise ein bisschen Oberhand und ließ die Polizeiarbeit darüber verblassen. So hatte ich dann auch ziemlich am Ende das Gefühl, dass das FBI eher durch Glück auf die richtige Spur kommt. Der Schreibstil ist, wie ich auch erwartet habe, eher distanziert und gleichzeitig sehr detailliert. Man merkt gleich, dass Thomas Harris große Einblicke in Psychologie, Forensik usw. hatte, um solch einen komplexen Serienkiller zu erschaffen und die Polizeiarbeit glaubwürdig darzustellen.  Ein ganz, ganz großes Plus des Romans ist das Finale, das es schafft, das Blatt noch einmal umzudrehen und sowohl die Figuren als auch die Leser eiskalt zu erwischen, sodass man am Ende etwas fassungslos zurückbleibt. Insgesamt ist Red Dragon also ein recht kurzweiliger Thriller, welchen man in wenigen Stunden durchlesen kann und der währenddessen an Spannung kaum einbüßt. Schade fand ich, dass die Geschichte des Täters einen etwas zu großen Raum einnimmt und somit die Spurensuche etwas zu sehr in den Hintergrund gerät.

    Mehr
  • The great Red Dragon

    Red Dragon
    Corileinchen

    Corileinchen

    13. February 2015 um 09:06

    Inhalt: In the realm of psychological suspense, Tomas Harris stands alone. Exploring both the nature of human evil and the nerve-racking anatomy of a forensic investigation, Harris unleashes a frightening vision of the dark side of our well-lighted world. In this extraordinary novel, which precedes The Silence of the Lambs and Hannibal, Harris introduced the unforgettable character Dr. Hannibal Lecter, and in it, Will Graham-the FBI man who hunted Lecter down-risks this sanity and his life to duel a killer called the Red Dragon. Meinung: Man kann es nur einen Krimi der Sonderklasse nennen und wohl schon beinahe einen Klassiker in diesem Genre. Auch wenn man in diesem Teil nicht allzu viel von Hannibal zu sehen bekommt, verspricht jedes Kapitel Spannung ende nie mit einer kräftigen Portion Grauen. Harris versteht es wirklich, die Spannung aufzubauen und den Leser gänzlich gefangen zu nehmen. Selbst die manchmal trockenen Ermittlungskapitel sind alles andere als langweilig. Für andauernde Kurzweiligkeit sorgen Einblicke in die Vergangenheit des Red Dragon, diverse Morde und viele unvorhersehbare Geschehnisse. Über die Hauptcharaktere lernt man im Verlauf der Geschichte so einiges und auch die Geschichten vieler Nebencharaktere tauchen auf. Doch am interessantesten ist und bleibt die Geschichte des Mörders. Anfangs kommen einem die Sprünge zu ihm und dann in seine Vergangenheit etwas diffus vor, bald aber sieht man das Muster dahinter. Je mehr über den Täter enthüllt wird, desto grausiger und tragischer wirkt er. Denn hier darf man weder einen 0815-Mörder noch einen typischen Psychopathen erwarten. The Red Dragon ist nämlich keines von beidem. Die Kapitel mit Hannibal sind durchaus amüsant und auch die Charaktere um ihn herum lernt man gut kennen (und teilweise hassen). Es wird zwar klar gesagt wer und was er ist, trotzdem schafft Harris es, dass eine gewissen Faszination von ihm ausgelöst wird. Mörder hin oder her, Hannibal ist auf jeden Fall eine interessante Persönlichkeit. Zwischen den verschiedenen Charakteren herrschet eine ganz eigene Dynamik, die dem Ganzen noch eine zusätzliche Würze verleiht. Der Sarkasmus, die Sticheleien und Wortspiele an den richtigen Stellen verleihen den Charakteren noch mehr Tiefe. Vom Level des Grauens her hält es sich eigentlich in Grenzen, denn auch wenn Harris sehr bildhaft Beschreibt, überlässt er sehr viel der Fantasie des Lesers. Fazit: Ein wirklich guter Krimi, der nicht nur durch seinen psychologischen Aspekt (und der Tatsache, dass Dr. Hannibal Lecter vorkommt) interessant ist. Er schafft es mühelos einen zu fesseln und bietet eine geniale Story mit vielen Überraschungen und schockierenden Momenten. Die vollständige Rezension findet ihr hier

    Mehr
  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

    Mehr
    • 1684
  • Red Dragon

    Red Dragon
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2014 um 17:00

    Wer kennt ihn nicht? Hannibal Lecter, seines Zeichens psychopatischer Massenmörder und Kannibale. In "Roter Drache" hat er seinen ersten Auftritt, hier jedoch nur in einer klitzekleinen Minirolle. Vielmehr geht es in diesem Buch um Will Graham, der von Jack Crawford zum FBI zurückgeholt wird um die "Zahnfee" Francis Dolarhyde zu schnappen, der komplette Familien foltert und umbringt.  Ich habe (fast) alle Verfilmungen rund um Hannibal Lecter gesehen und die beiden Nachfolgebände "Das Schweigen der Lämmer" und "Hannibal" gelesen, mir fehlte also nur noch "Roter Drache" in Buchform. Und der Hauptgrund, warum ich dieses Buch gerade jetzt in Angriff genommen habe, ist der, dass ich ein riesengroßer Fan der Fernsehserie "Hannibal" bin und diese ja auf den Charakteren in diesem Buch basiert. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen, wobei ich die erste Hälfte sogar sehr spannend fand, weil hier der Focus eindeutig bei den ermittelnden Beamten gelegen hat. Diese vernachlässigt Harris in der zweiten Hälfte fast komplett und stattdessen bekommt der Leser kapitelweise das Leben des Francis Dolarhyde vorgesetzt, welches die Faszination für diesen Psychopathen vollständig zunichte macht. Ich war kurz vor Ende des Buches einfach nur gelangweilt, daran konnte das spannende Ende auch nichts mehr ändern. Da widme ich meine Zeit lieber wieder der Fernsehserie.

    Mehr
  • Will you catch the Red Dragon?

    Red Dragon
    Cattie

    Cattie

    16. May 2014 um 16:15

    I've had heard about the character Hannibal Lecter before, but I wasn't common with the story until I started watching the NBC series "Hannibal" with Hugh Dancy and Mads Mikkelsen last year. It became one of my favourite series and so I read the first book written by Thomas Harris about them. Story: "Red Dragon" tells the story about a serial killer who kills entire families. Jack Crawford from the FBI gets Will Graham back as an investigator who had left his job after Hannibal Lecter nearly had killed him. But his past is catching up with Graham and he needs Lecter's help. Besides, Lecter is not only helping the FBI, but the serial killer. And he wants Graham dead. Characters: What I knew about the charcters before I started reading was what I watched in the Tv-Series. It was nice then to read about them all. Will, Hannibal, Jack, Chilton, Beverly, Zeller and Price (who just have little parts in here), Lounds. Especially he was a surprise, being a women in the series, as well as Bloom. They're figured in a deep and interesting way. I liked the way Harris worked out the killer. Knowing so much of his background and his motives and personal life and the investigators don't made it not less exciting. It made a connection with the reader who could see how the mind of someone like him works. It just was a pity that Lecter just had so small parts, being the most interesting person for me. Clever, inscrutable and unfathomable, you wait for him to do his next strike. I'm looking forward for the next book with him in a more important part. Writing: Thomas Harris creates a dark atmosphere, but knows to light it up here and there (Will and Molly). Concentrating so much on the killer, giving the reader a whole explanation of his background and his childhood, is risky I would say, because it could've led to a stain relief. Luckily, it doesn't and makes the story even better. I like the way Harris describes the way the killer thinks, why he does it and what leads him. He's really fighting and you can feel that, what is not naturally. I don't have any bad things to say about the book, maybe only that it could be too cruel for some highly sensitive. I also highly recommend to watch the series "Hannibal" or give it a try. :) And I give 5 of 5 bites for the book. :)

    Mehr
  • Rezension zu "Red Dragon" von Thomas Harris

    Red Dragon
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: In Florida treibt ein Mörder sein Unwesen. Bereits 10 Menschen sind ihm zum Opfer gefallen und der Mörder denkt noch längst nicht ans Aufhören. Denn angetrieben von seiner eigenen Vergangenheit, will er Rache. Und so identifiziert er sich mit einem mystischen Motiv der Kunstgeschichte: Dem roten Drachen von William Blake. Jahre zuvor wurde der Psychiater und Serienmörder mit Hang zum Menschenfleisch, Dr. Hannibal Lecter, vom FBI gefasst. Ausgerechnet er scheint perfekt dafür geeignet zu sein, ein Psychogramm des Gesuchten anzufertigen. Meinung: Würde mich jemand fragen wie mir das Buch gefallen hat, müsste ich ehrlicher Weise mit einem "Ich weiß es nicht" antworten. Ich hatte große Erwartungen an das Buch. Das mag einerseits daran liegen, dass Thomas Harris mit seiner Hannibal Lecter Reihe einfach einer der Namen im Buch-Dschungel ist. Das mag andererseits daran liegen, dass ich bereits die Verfilmung mit Edward Norton und Anthony Hopkins kannte und diese wirklich gut fand. Das Buch enttäuschte mich auf den ersten Seiten auch nicht. Man wurde gleich ins Geschehen geworfen, lernte gleich den eigenen und doch irgendwie sympathischen Will Graham kennen, der einen durch das Buch begleiten und einen mehr als einmal erstaunen wird. Auch die anderen Charaktere lassen nicht zu wünschen übrig und decken alles ab, was ein guter Thriller braucht. Allen voran natürlich Hannibal Lecter, der im Buch jedoch, ganz anders als im Film, eher eine Nebenrolle einnimmt. Faszinierend an diesem Buch ist der Rote Drache selbst. Das Täterprofil, dem sich Thomas Harris hier widmet, ist sicherlich eines der interessantesten, die man je gelesen hat. Auch der Stil, den Harris wählt, passt genau zu Geschehen und Geschichte, eine Mischung aus alltäglichem und doch auch schön klingendem Englisch zieht einen schnell in den Bann und lässt die Seiten verfliegen. Doch genau an diesem Punkt kommen wir zu dem Faktor, der mich nicht sagen lässt, was ich von dem Buch halten soll: Die Seiten verfliegen und doch ist es, als würde nichts geschehen. Es ist nicht so, dass das Buch nicht spannend ist, im Gegenteil. Aber es ist auch nicht so nervenaufreibend und elektrisierend, wie ich es erwartet hatte. Harris besitzt die Gabe, Seiten zu schreiben, ohne etwas mit ihnen zu sagen bzw. auszudrücken. Und so hat mich vor allem der Mittelteil des Buches doch irgendwie enttäuscht. Fazit: Alles in allem ein gelungener psychologischer Thriller, mit den wohl einprägsamsten Hauptcharakteren dieses Genres - Auch wenn der Teil mit dem "thrill" sicherlich noch ausbaufähig wäre.

    Mehr
    • 2