Thomas Himmelbauer

 3,6 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Tod bei Güssing, Tod im Zickenwald und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Himmelbauer

Thomas Himmelbauer, geboren 1960 in Wien, verheiratet, 2 Kinder. Studium für das Lehramt an Höheren Schulen in den Fächern Mathematik und Physik. Seit 1984 als Lehrer an Allgemeinbildenden Höheren Schulen tätig. 1987 promovierte Thomas Himmelbauer zum Doktor der Naturwissenschaften. Seit 1989 lebt er in Güttenbach im Südburgenland.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Himmelbauer

Cover des Buches Tod bei Güssing (ISBN: 9783902784629)

Tod bei Güssing

 (3)
Erschienen am 02.10.2015
Cover des Buches Tod im Gymnasium (ISBN: 9783902784001)

Tod im Gymnasium

 (2)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Tod im Zickenwald (ISBN: 9783990740200)

Tod im Zickenwald

 (2)
Erschienen am 01.09.2018
Cover des Buches Tod in Pannonien (ISBN: 9783950256062)

Tod in Pannonien

 (1)
Erschienen am 01.04.2009
Cover des Buches Tod am Güttenbach (ISBN: 9783902784070)

Tod am Güttenbach

 (1)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Tod auf der Weißwandhütte (ISBN: 9783902784254)

Tod auf der Weißwandhütte

 (1)
Erschienen am 01.03.2013

Neue Rezensionen zu Thomas Himmelbauer

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Cover des Buches Tod auf der Weißwandhütte (ISBN: 9783902784254)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Tod auf der Weißwandhütte" von Thomas Himmelbauer

Wo ist Stefan Etnoms Onkel?
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Die Schutzhütte ist offensichtlich verlassen und das Wetter lässt einen Ab- oder Aufstieg nicht zu. Dafür entdeckt man am nächsten Morgen, dass man mit einer Leich und dem Mörder zwar nicht unter einer Decke, aber unter einem Dach gesteckt hat. Echt grauslich, oder? Auf ein solches Hüttenerlebnis kann man wohl gerne verzichten! 

Doch genau das passiert zwei Ehepaaren, die Zuflucht in besagter Hütte suchen. Dann gibt es noch Stefan Etnom, einen Studenten aus Wien, der sich auf die Suche nach seine Onkel begibt, der vor einem knappen Jahr in der Nähe abgestürzt sein soll. Seine Leiche wurde nie gefunden ...  

Meine Meinung: 

Was sich recht schräg und spannend anhört, ist leider nicht so toll umgesetzt. Stefan Etnom wirkt auf mich leider wie ein Schlafmittel. Er trinkt ununterbrochen Apfelsaft gespritzt, entwickelt Theorien, wo sein Onkel abgestürzt sein könnte. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, dass er mit vollem Herzen bei der Suche dabei ist. Ein Ekelpaket ist der Bergführer Brondi, der noch dazu „eine Wand erklimmen will“ - Hey, so spricht kein Bergfex. Bergführer steigen in eine Wand „eini“ oder „auffi“ - aber sie erklimmen sie nicht. Das ist eher was für Halbschuhtouristen.  

Grundsätzlich mag ich die trockene, kurz angebundene Sprache des Autors, der ja im Brotberuf Mathematiklehrer ist, und kenne  alle seine Krimis. Doch diesmal wirkt alles gestelzt und aufgesetzt. Die Charaktere wirken unfertig und flach.  

Mein Verdacht bezüglich des Onkels hat sich recht bald bestätigt, genauso wie ich den Mörder des Hüttenwirts schnell entlarvt habe.  

Fazit: 

Leider nicht der beste Krimi von Thomas Himmelbauer. Ob es an der wilden Bergkulisse liegt? Die Krimis, die im Burgenland bzw. der in einem Wiener Gymnasium spielen, sind viel besser. Diesmal reicht gerade einmal für 2 Sterne.

 

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Cover des Buches Tod am Güttenbach (ISBN: 9783902784070)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Tod am Güttenbach" von Thomas Himmelbauer

James Bond lässt grüßen
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Auch der zweite Fall führt Anton Geigensauer nach Güttenbach. Dummerweise verbringt er gerade dort seine Flitterwochen, als ihn der Ruf ereilt. Dorfpolizist Timischl und Geigensauer müssen sich mit Industriespionage, ehemaligen Agenten und mehreren Toten herumschlagen. Doch damit noch nicht genug, öffnet der Himmel seine Schleusen und der Güttenbach sowie die Pinka treten über ihre Ufer.

Da der frisch angetrauten Frau Geigensauer langweilig ist, beginnt auch sie zu recherchieren und entdeckt dabei ein klitzekleines Detail, das den Profis nicht auffällt.

Meine Meinung:

Manchmal musste ich über die eine oder andere Szene à la James Bond doch recht schmunzeln. Die Story selbst hat die eine oder andere Länge. Mir war recht bald klar, wer mit wem verbandelt und welche Motive hinter den Morden stecken.


Fazit:

Als Urlaubslektüre im schattigen Weingarten gut zu lesen. 3 Sterne. 

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Cover des Buches Tod in Pannonien (ISBN: 9783950256062)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Tod in Pannonien" von Thomas Himmelbauer

Schatten der Vergangenheit
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Dieser Krimi ist der erste Fall für den jungen Kriminalbeamten Anton Geigensauer. Er wird in den kleinen südburgenländischen Ort Güttenbach geschickt und soll dort, als Undercover-Cop, neue Erkenntnisse zu einem Kriminalfall mit zwei toten Ausländern sammeln. Die bisherigen Ermittlungen haben aufgrund des dörflichen Zusammenhaltes wenig ergeben. In einem sind sich die Dörfler aber sicher: Es war kein Einheimischer, also kein Güttenbacher.

Anfangs hat der „zuagraste“ Wiener so seine liebe Not mit den Dorfbewohnern, die allesamt irgendwie verwandt oder verschwägert sind. Doch als ein dritter Mord passiert, ergeben sich neue Anhaltspunkte …

Meine Meinung:

Thomas Himmelbauer entwickelt seine Geschichte stetig und überlässt nichts dem Zufall. Der Leser wird animiert, seine Überlegungen beizusteuern. Geschickt werden Spuren gelegt und wieder verwischt. Die Suche nach dem Mörder und dem Motiv, hält für den Leser einige Überraschungen bereit.

So scheint der anfänglich etwas bequeme wirkende Dorfpolizist Timischl, doch so etwas wie Ermittlerehrgeiz zu entwickeln. Allerdings ist er den dörflichen Zwängen, man will ja auch in Zukunft hier leben, ein wenig unterworfen.

Autor Thomas Himmelbauer zeigt uns hier ein völlig anderes Burgenland als das des Neusiedler Sees oder der windigen Ebenen im Seewinkel. Hier im Südburgenland ist das Leben härter als üblich, die Menschen pendeln täglich in die Hauptstadt Wien zur Arbeit. Teile der Bevölkerung ist kroatischer Herkunft und stolz darauf. Man trinkt die autochthone Weinsorte „Uhudler“ – immer mit dem Hinweis versehen, dass nach einem Zuviel das Sehvermögen doch ein wenig abnehmen kann.

Thomas Himmelbauer führt uns auf den Csaterberg und nach Eisenberg, wo delikate Rotweine angebaut werden - ja, Pannonien eben.


Fazit:

Ein fesselnder Auftakt einer Burgenland-Krimi-Reihe abseits von Neusiedler See und Weinseligkeit. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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