Thomas Hoepker Thomas Hoepker, New York

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Inhaltsangabe zu „Thomas Hoepker, New York“ von Thomas Hoepker

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    Thomas Hoepker, New York
    R_Manthey

    R_Manthey

    23. July 2015 um 16:28

    Wenn man durch eine Stadt geht, dann macht man in Gedanken Schnappschüsse. Meistens ist man sich dessen gar nicht bewusst, aber später tauchen in den Erinnerungen die merkwürdigsten Bilder auf, die zunächst gar nicht wichtig erschienen, die aber offenbar unser Gehirn aus irgendeinem Grund angeregt haben, sie abzuspeichern. Solche Bilder enthält dieser Band. Dass er "New York" heißt, mag verwirren, denn mit solch einem Titel verbindet man schließlich doch Typisches oder einen Gesamteindruck. Aber die Bilder liefern eher fotografische Abdrücke von Momenten, die Thomas Hoepker aus Gründen, über die wir keine Auskunft erhalten, wichtig erschienen. Vielleicht versteckt sich ja doch etwas Typisches in diesen Fotografien. Oft sind extreme Gegensätze zu sehen. Besonders drastisch wirkt dabei eine Gruppe fröhlich beisammen sitzender Leute, während auf der gegenüberliegenden Flussseite große Rauchschwaden aus den Resten der Zwillingstürme des World Trade Centers aufsteigen. New York scheint ein eigenwilliges Flair der Unaufgeräumtheit zu umgeben. Im Vorwort kann man lesen, dass auch das typisch für diese Stadt sei. Unweit der Glitzerwelt trifft man plötzlich auf Ruinen oder Brachflächen. Hoepker scheint solche krassen Kontraste zu lieben. Und natürlich fotografiert er auch die Menschen dieser Stadt, mit großer Vorliebe offenbar in der Subway oder vor einem plakativen Hintergrund, der dem Bild einen gewissen Witz verleiht. Wie immer liegt die Kunst im Auge des Betrachters. Was für Hoepker ein Motiv war, wird anderen völlig entgangen sein. Ähnlich können diese Bilder auf ihre Betrachter wirken. Was dem einen witzig erscheint oder ihn nachdenklich macht, kann anderen vielleicht nur ein Schulterzucken abringen. Hoepker zeigt ein eigenwilliges Bild von New York, eines, dass man so selbst nie sehen wird, weil es so nur im Kopf des Fotografen entstanden ist. Planlos und fragmentarisch. Festgehaltene Augenblicke aus der Vergangenheit, immer abseits von dem, was man vielleicht als Bild dieser Stadt selbst im Kopf hat.

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  • Eine individuelle Stadtgeschichte eines begnadeten Fotografen

    Thomas Hoepker, New York
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. August 2013 um 09:41

      Seit fünfzig Jahren wohnt der berühmte Fotojournalist Thomas Hoepker in New York, einer Metropole, die nicht nur auf ihn eine ganz besondere Anziehungskraft besitzt.  Seine Bilder, bei denen die klassischen Motive anderer Bildbände über New York vollkommen fehlen, zeigen den vielschichtigen Geist dieser Metropole.   Glanz und Gloria neben sozialen Widersprüchen – diese Gegensätze ziehen sich über den gesamten Zeitraum der fünf Jahrzehnte, in denen diese eindrucksvollen Fotografien entstanden sind. Sie stellen auf ihre besondere Weise eine individuelle Stadtgeschichte eines begnadeten Fotografen dar.

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