Thomas Hohensee Wie ich meine Angst verlor

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Inhaltsangabe zu „Wie ich meine Angst verlor“ von Thomas Hohensee

Die Angst besiegen

Angst ist ein Massenphänomen, Millionen Menschen leiden an Phobien, Panikattacken, diffusen Ängsten. Thomas Hohensee war einer von ihnen. Irgendwann hat er beschlossen, aktiv dagegen anzugehen. Und er musste erfahren: Angst ist ein Geschäft, an dem viele gut verdienen. Aus der Betroffenenperspektive schreibt er von seinem Kampf gegen die Angst. Offen und ungeschönt benennt er die vielen Um- und Irrwege und vergeblichen Therapieversuche.
Doch die Angst zu besiegen, ist möglich. Wie Thomas Hohensee es geschafft hat, welche Strategien ihn dabei unterstützt haben und wie auch andere sich für immer von ihren Ängsten befreien können, beschreibt er in diesem Buch.

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    Wie ich meine Angst verlor

    michael_lehmann-pape

    19. August 2014 um 11:36

    Was geholfen hat Mit großer Kritik, das vorweg begegnet Thomas Hohensee in seinem persönlichen Bericht dem so ziemlich gesamten Bereich der Psychotherapie, der Ratgeber, Coachs, der Ärzte und so mancher mehr im „heilenden“ Umfeld. Durchaus differenziert schert er dabei nicht alle Vertreter dieser Zünfte über einen Kamm, aber wenn man im Folgenden dann liest, welche konkreten Erfahrungen Hohensee mit seinem gravierenden Problem in diesem gesamten Pool „professioneller Hilfe“ erfahren hat, versteht man seine hohe, kritische Distanz durchaus. Dennoch, auch das ist klar, das persönliche Erleben und die persönlichen Lösungen, die Hohensee für seine Angststörung gefunden hat, besitzen einerseits durchaus allgemeinen Charakter und können damit jedem Leser zumindest wertvolle Hinweise für den je eigenen Weg geben, sind und bleiben aber dennoch eine individuelle und persönliche Erfahrung. So könnte eine der Schlüsse aus dem Buch sein, bei der Wahl seines Arztes oder Therapeuten sehr umfassend, sehr prüfend und sehr überlegt vorzugehen (hierzu bietet das Buch vielfache Impulse der Auswahl) und sich nun nicht nur auf Hohensees persönliche Erfahrungen oder persönlichen Weg zu verlassen. Dennoch, faszinierend ist und bleibt, was er zu berichten hat. „Nachdem ich lange unter Ängsten gelitten habe und diese immer schlimmer wurden, treffe ich jemanden, der mir an einem einzigen Nachmittag erklärt, wie ich meine Situation zum Guten wenden kann. Es ist verblüffend einfach und es funktioniert“. Wobei weder Ausflüge in esoterische Gefilde noch religiöse Wunder dabei eine Rolle spielen, was zu betonen ist im Reigen all jener „visionären“ Bücher über Heilung, Stärke und persönlichen Erfolg. „Ich hatte mich verfahren. Mit meinem Leben. Nichts ging mehr“. Flüssig und lebendig erzählt Hohensee, im Buch chronologisch (woran man sich bei der Lektüre aber nicht unbedingt halten muss, sondern durchaus im Buch hin- und her springen könnte) seine Geschichte. Wie es in diese Sackgasse kam, was er an vielen Orten versuchte, um Hilfe zu finden und wie die Lösung in seinem persönlichen Fall ausgesehen hat. Wobei Hohensee, fast nebenbei, auch eine Form der inneren Zeitgeschichte erzählt. Aus einer Welt, in der Sensibilität ein Manko ist, die Angst, gerade im Studium, massiv umgeht und in der breiten Vermassung der Gesellschaft (nicht nur an den Universitäten) die Gefahr des Verlustes einer Bodenhaftung keinen Einzelfall mehr darstellt. Wenn man dann aber die wenigen Seiten „über den Dschungel der Therapie liest“, vom „inneren Kind“ zur „Analyse“ und zu schulmedizinischen „Panik-Tropfen“ übergeht mit einem durchaus erfahrungsgestützten Blick auf Therapeuten, die eher den Patienten für „gescheitert“ erklären als an ihrem Nimbus kratzen zu lassen, dann wirft das schon ein bezeichnendes Licht auf die „Problemlöser“ in der Gesellschaft. Wobei Hohensee hier weder polemisch noch nörgelnd im Tonfall wird. Gerade weil er so sachlich und klar zu beschreiben versteht, hinterlassen seine Worte Wirkung. Auch, wo es um das (gute) „Geschäft mit der Angst geht“. Verfolgt man die „Lösung“ aufmerksam und schaut sich das „Training“ an, das Hohensee für sich mit Erfolg entwickelt und angewendet hat, so sollte der Leser dies im Buch in Ruhe in den einzelnen Schritten lesen. Und sich gewahr bleiben, dass auch Hohensee die „Lösung“ nicht nur „aus sich selbst“ einfach so geholt hat, sondern eine bestimmte Denkschule für sich kennenlernte und weiter ausbaute. Die in der aktuelle breiten Literatur über „Achtsamkeit“ (ACT) durchaus im Kern zu finden sein wird, ebenso, wie Feldenkrais eine wichtige Rolle bei der Veränderung gespielt hat. Atmen, Gelassenheit finden, das eigene Denken in kleinen Schritten verändern (als „Marathonläufer“, nicht als „Sprinter“), das sind die Eckpfeiler, die Hohensee Schritt für Schritt für sich entfaltet hat, die ihm seine Angst dann tatsächlich nahmen und die er im Buch im letzten Teil verständlich und nachvollziehbar darlegt. Eine interessante, flüssige, „gelassene“ Lektüre, die für vieles an Unsinn (aber auch an Sinn) von individuellen Problemlösungen vielfache Anregungen und Impulse bietet.

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