Thomas Humeau

 4.1 Sterne bei 12 Bewertungen

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Thomas HumeauDie Schachnovelle
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Die Schachnovelle
Die Schachnovelle
 (13)
Erschienen am 12.10.2016

Neue Rezensionen zu Thomas Humeau

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Mrs-Jasmines avatar

Rezension zu "Die Schachnovelle" von Thomas Humeau

Kurz und trotzdem Aussagekräftig
Mrs-Jasminevor 2 Jahren

Wer wissen möchte was eine "Manie" ist und es am liebsten in Form einer Geschichte erfahren möchte, der sollt unbedingt dieses Buch lesen!

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Die Schachnovelle" von Thomas Humeau

Schlägt Bild Text? Oder stellt sich diese Frage gar nicht?
R_Mantheyvor 2 Jahren

Angeblich liefert das Kino den Beweis für die Überlegenheit von Bildern. Aber Verfilmungen wirken gelegentlich auch irritierend auf Menschen, die das verfilmte Werk vorher gelesen haben. Die eigene Phantasie hatte sich die Geschichte ganz anders vorgestellt als die Verfilmung sie nun zeigt. In den letzten Jahren ergriff nun so eine Art Mittelding zwischen einem literarischen Werk und seiner Verfilmung Platz: die sogenannte Graphic Novel - Weltliteratur als Comic. Schon an dieser Wortschöpfung kann man erkennen, dass diese Kunstform nicht im deutschsprachigen Raum entstand. 

Thomas Humenau zeichnet in diesem Band die "Schachnovelle" von (oder besser nach) Stefan Zweig als Comic. Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen,  dies sei ein Sakrileg.   Beruhigender wäre allerdings der Standpunkt,  es  würde sich bei dieser Graphic Novel um eine eigenständiges Kunstwerk handeln, das nicht die Schachnovelle ersetzen oder sie illustrieren möchte. Vielmehr erzählt Humenau diese Geschichte auf seine ganz eigene grafische Weise.

Wenn man es so betrachtet, kann man damit seinen Frieden schließen, sollte dies überhaupt notwendig sein. Natürlich ersetzt auch diese Graphic Novel nicht das ursprüngliche Werk Zweigs. Es erzählt die Geschichte stattdessen mit einer ganz anderen Ausdrucksform und sicher auch für eine ganz andere Zielgruppe. Humenau macht das sehr gut. Wenn man die Geschichte kennt und offen für neue Kunstformen ist, dann wird man seine Freude an dieser neuen Form haben. Kennt man Zweigs Novelle hingegen nicht, dann wird sich vielleicht der eine oder andere Betrachter dieses Bandes das Original besorgen, was schließlich auch ein Erfolg wäre.  

Ich empfand die Umsetzung der Novelle in diese Form  als sehr gut gelungen, würde das Original allerdings immer vorziehen. 

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Die Schachnovelle" von Thomas Humeau

Intensiv, spannend, durch die Comics ein lebendiges Lesevergnügen
Buchraettinvor 2 Jahren

Dieses Graphic Novell/ Comic spielt im Juli1947 in New York. Dieses Buch beginnt mit einer Art Schiffreise. Eine junge Frau, Emma, mit einem ungewöhnlichen Haustier ist scheinbar Passagierin auf einem Dampfschiff. Wer genau sie ist, wird dann beim Weiterlesen deutlich. Ein Wasserflugzeug landet neben dem Dampfschiff, das im Hafen von New York liegt. An Bord befindet sich der Schachweltmeister.  Und wer ist dieser geheimnissvolle Mann in der Kabine? Woher stammt die Narbe am Hals? Welches Geheimnis verbirgt er? Wer ist dieser Mann, der sich B. nennt?

Was mir persönlich nicht so gefallen hat, sind die Gesichter der Figuren. Da fehlte bei einigen der Mund, das war mich etwas merkwürdig beim Betrachten der Bilder.

Die Farbgestaltung der Zeichnungen ist  eher pastellfarben, bei denen immer ein Farbton hervorsticht. Für mich zeigten die Farben ein wenig die Stimmung. Orange wenn es ein gereizter Ton war, blau für ruhige Szenen, dunkelrot bei einem Alptraum.

 Für mich waren die Zeichnungen fast etwas schematisch ohne zu viele Details. Es braucht schon ein wenig Aufmerksamkeit. Es sind kleine Bilder, die mich von der Aufmachung her an ein Comic erinnert auch mit den Sprechblasen.

Ich habe das Buch von Stefan Zweig noch nicht gelesen. Aber ich finde es toll, sich Literatur mal mit einem Comic zu nähern.

Es brauchte nur ein wenig anlesen, dann hatte mich die Geschichte gefangen. Emma, die junge Frau, verwöhnt und mit einem eigenen Kopf, mit diesem ungewöhnlichen Haustier hat mir gut gefallen. Der Schachgroßmeister, so vollkommen von sich selbst überzeugt.  Die Bilder zeigen die Emotionen und die Sprechblasen vervollständigen die Charaktere der Figuren hier sehr gut, so dass es für mich ein lebendiges Lesevergnügen war.  Dann die Geschichte, die B. erzählt, besonders der Fund dieses Buches und immer wieder das Schach im Mittelpunkt der Geschichte. Es war ein spannende und fesselnde Geschichte.

Ich denke, es ist von Vorteil, wenn man als Leser auch Schach spielen kann, denn natürlich wird hier auch Schach gespielt und das finde ich sehr schön, inspiriert es mich doch, im Anschluss an das Lesen noch eine Partie Schach zu spielen.

Die Figuren sind lebendig dargestellt und mich hat dieses Graphic Novell / Comic dazu verführt nun unbedingt auch noch das Buch von Stefan Zweig zu lesen.

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