Thomas Jeier

 4 Sterne bei 145 Bewertungen
Autor von Am Ufer der Träume, Sie hatten einen Traum und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Jeier

Thomas Jeier wuchs in Frankfurt am Main auf und lebt heute bei München und "on the road" in den USA und Kanada. Nach dem Gymnasium absolvierte er eine Buchhändlerlehre. Er arbeitete für eine Jugendzeitschrift und machte sich dann als freier Schriftsteller selbständig. Seitdem hat er über hundert Sachbücher, Romane und Jugendbücher veröffentlicht. Für sein Sachbuch "Der große Goldrausch von Alaska" erhielt er den "Friedrich-Gerstäcker-Preis" der Stadt Braunschweig für das beste Abenteuerbuch des Jahres, für sein Reisebuch "Abenteuerreisen in Texas" wurde er von der texanischen Regierung ausgezeichnet. Die Gesellschaft zum Studium des Western der Uni Münster zeichnete ihn mit dem Elmer-Kelton-Preis für sein Gesamtwerk aus. Seine Bücher wurden nach England, Frankreich, Spanien, Italien, Holland, Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Jugoslawien, Ungarn, Tschechien, Kroatien, China und Korea verkauft. Als erstem deutschen Autor gelang es ihm, zwei Romane über den amerikanischen Westen in den USA zu platzieren. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Im amerikanischen Fernsehen wurde er als "einer der besten Amerika-Kenner der Alten Welt" vorgestellt. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören: "Das Lied der Cheyenne" und "Die Tochter des Schamanen" (Schneekluth, Heyne) die Jugendbücher "Rom, zweite Klasse, einfach", (Ueberreuter), die historischen Romane "Sie hatten einen Traum", "Die Sterne über Vietnam", "Emmas Weg in die Freiheit" und "Wohin der Adler fliegt" (Ueberreuter) sowie Sachbücher wie "Die ersten Amerikaner" (Deutsche Verlangsanstalt) und Reisebücher wie "Magisches Indianerland" (bei Bruckmann) und "Mythen & Legenden: New York. Im Karl-May-Verlag veröffentlichte er zwei Winnetou-Romane (u. a. "Das Geisterpferd") und das Karl-May-Reisebuch "Auf Winnetous Spuren". Für sein "Lexikon der Country Music", seine Radiosendung Country Club die zwanzig Jahre lang im Bayerischen Rundfunk lief, und seine Verdienste um die Country Music wurde er von der amerikanischen Country Music Association mit dem International Award ausgezeichnet. Unter dem Pseudonym "Christopher Ross"veröffentlicht er romantische Abenteuerromane wie "Hinter dem weißen Horizont", "Das Geheimnis der Wölfe" und "Mein Beschützer, der Wolf" (Ueberreuter, Weltbild), die alle zu Bestsellern wurden. Unter seinem Pseudonym "Josh Ericson" veröffentlicht er Thriller wie "Winter Kill"(Ueberreuter). Sein Roman "Sie hatten einen Traum" (vor dem Hintergrund des Freiheitskampfes der amerikanischen Schwarzen unter Martin Luther King) wurde 2004 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, von einer Jury der Buchhandlung Forum in Usingen bekam er den "Buchfink". Ähnlich kritisch zeigt Jeier sich in seinem historischen Roman "Die Sterne über Vietnam", einem historischen Roman über den Vietnam-Krieg. Für das Bayerische Fernsehen drehte er einige Dokumentarfilme. Sein Film über Nashville wurde von der Münchner "Abendzeitung" mit dem "Stern der Woche"ausgezeichnet. Sein Arktis-Film basierte auf seinem Sachbuch "Die Eskimos", sein Texas-Film auf seinem "Abenteuerreisen in Texas". Für das "America-Journal" verfasst er Reiseberichte. Als Songschreiber schrieb er zahlreiche Texte für deutsche Country-Sänger wie Tom Astor und Truck Stop sowie amerikanische Stars wie Emmylou Harris und Waylon Jennings (beides Duette mit Tom Astor) und die Bellamy Brothers. Sein "Neon Cowboy"; erreichte einen Platz unter den Top 40.

Neue Bücher

Hawaii - Tropisches Inselparadies und wilde Natur

Neu erschienen am 20.11.2018 als Hardcover bei Stürtz.

Auf Indianerpfaden durch den Westen der USA

Neu erschienen am 12.11.2018 als Hardcover bei Stürtz.

Alle Bücher von Thomas Jeier

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Am Ufer der Träume

Am Ufer der Träume

 (22)
Erschienen am 07.06.2012
Sie hatten einen Traum

Sie hatten einen Traum

 (13)
Erschienen am 01.01.2006
Der Stein der Wikinger

Der Stein der Wikinger

 (6)
Erschienen am 01.07.2009
Wo die Feuer der Lakota brennen

Wo die Feuer der Lakota brennen

 (5)
Erschienen am 01.01.2001
Wohin der Adler fliegt

Wohin der Adler fliegt

 (5)
Erschienen am 10.09.2010
Die Sehnsucht der Cheyenne

Die Sehnsucht der Cheyenne

 (5)
Erschienen am 01.07.2004
Die ersten Amerikaner

Die ersten Amerikaner

 (4)
Erschienen am 31.03.2018
Das große Buch der Indianer

Das große Buch der Indianer

 (3)
Erschienen am 31.01.2011

Neue Rezensionen zu Thomas Jeier

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Rezension zu "Reise durch Südafrika" von Thomas Jeier

Reise durch Südafrika
ForeverAngelvor 2 Jahren

Dieser Reise-Bildband von Clemens Emmler und Thomas Jeier nimmt uns mit in eine exotische Welt, in der wir Löwen bestaunen und uns von Blumenteppichen verzaubern lassen können, in der stürmische Küste und staubige Wüste aufeinanderprallen, in der Niemandsland auf Metropole trifft.

Das erste Kapitel befasst sich mit den Kapprovinzen und erzählt dabei gleichzeitig auch von Nelson Mandela, von Königen und Kriegern und von südafrikanischem Wein. Im zweiten Kapitel reisen wir von Northwest Provinz bis nach Kwazulu-Natal und im dritten Kapitel faszinieren uns Gauteng, Mpumalanga und die Nothern Provinz. Auch der Kruger Nationalpark, den ich unbedingt einmal in meinem Leben besuchen muss, wird hier vorgestelllt. Da kann es schon einmal passieren, dass während der Safari ein Elefant den Jeep begutachten muss...

Reise durch Südafrika vermischt eindrucksvolle Naturaufnahmen mit faszinierenden Porträts von Mensch und Kultur. Da ist beispielsweise der Ndebele-Stamm mit seiner bunten Kleidung und seinen noch bunteren Häusern. Oder der traditionsbewusste Stamm der Zulus, der einst durch grausame Kriegsführung berüchtigt war. Und da sind die schroffen Küsten, die scheinbar endlosen Wüsten, die Wasserfälle und Seen, und die saftig grünen Wiesen. Unfassbar, dass all dies in nur einem einzigen Land zu finden sein soll.

Nach dieser Lektüre und nach dem Betrachten der Bilder, steht für mich eines fest: Jetzt erst recht. Irgendwann einmal werde ich meine eigene Reise durch Südafrika machen. Bis dahin versinke ich beim Betrachten des Buches weiter in abenteuerliche Tagträume.

(c) Books and Biscuit

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Rezension zu "Das große Buch der Indianer" von Thomas Jeier

Die Indianer Nordamerikas im Überblick
SiColliervor 2 Jahren

Geschichtsbücher erzählen selten die Wahrheit. (Seite 192)

Meine Meinung

„Geschichtsbücher erzählen selten die Wahrheit.“ (S. 192) Das sagt der indianische Begleiter Ron Hawks zum Autor beim Besuch des Massengrabes der Ermordeten des Massakers vom 29. Dezember 1890 am Wounded Knee. Denn die Geschichtsbücher werden in der Regel von den Siegern geschrieben - und berichten demzufolge meist aus deren Sicht. In diesem Buch wird die Geschichte allerdings eher aus Sicht der Unterlegenen erzählt, und da sieht manches dann ganz anders aus. Etliche „Schlachten“ (sic!) werden da zu dem, was sie seinerzeit waren: pures Abknallen von Frauen und Kindern durch die US Army. Nicht nur ein Mal, immer wieder geschah es, bis hin zum Massaker am Wounded Knee. Dieses „markierte die endgültige Niederlage der nordamerikanischen Indianer und machte noch einmal deutlich, mit welcher Konsequenz die amerikanische Armee den Völkermord an der roten Rasse betrieb.“ (S. 268)

In einzelnen Kapiteln erzählt Thomas Jeier die Geschichte der Stämme, der weithin bekannten wie auch von eher unbekannten. So verschieden die Stämme waren, eines ist allen gemeinsam. Egal, ob sie die Weißen freundlich oder feindlich empfingen, ob sie mit ihnen kooperierten oder sie bekämpften: am Ende stand der Untergang ihres gewohnten Lebens und der Zwang, in ein Reservat zu ziehen - dort auf Gedeih und Verderb den Agenten und den amerikanischen Behörden ausgeliefert. 371 einseitig gebrochene Verträge (vgl. S. 284) sprechen eine deutliche Sprache.

Durch die Einteilung nach Stämmen läßt sich das Buch sowohl fortlaufend als auch „lexikonartig“ lesen. Die Sprache ist zwar weithin nüchtern, aber niemals trocken, so daß sich das Buch sowohl kapitelweise als auch fortlaufend gut und fast schon romanartig lesen läßt.

Wenn man sich in der Thematik schon etwas auskennt, oder Western gelesen bzw. gesehen hat, werden einem immer wieder bekannte Gestalten und Ereignisse begegnen. Michael Blake hat in seinem Roman „Der Tanz des Kriegers“, der Fortsetzung zu „Der mit dem Wolf tanzt“, das Ende der Comanchen geschildert. Wie sehr er sich dabei an die historischen Ereignisse hielt, kann man hier in diesem Buch nachlesen (vgl. S. 209). An meine Jugend fühlte ich mich erinnert, als auf S. 223 von einem gewissen Thomas J. Jeffords und dem Apachenhäuptling Cochise die Rede war. „Der gebrochene Pfeil“ mit James Stewart kam mir da sofort in den Sinn, der seinerzeit noch als „Der gute Jugendfilm“ immer mal wieder im Kino zu sehen war.

Besonders interessant an dem Buch sind auch die zahlreichen, meist historischen, Fotos, die bedeutsame Orte zeigen oder auch „einfache Indianer“ in ihrem täglichen Leben. Sie wollten nichts weiter, als in Frieden leben, aber Macht-, Land- und Profitgier der weißen Einwanderer drängten sie aus ihren angestammten Lebensräumen immer weiter zurück. Erschreckend wird dies, wenn man die damaligen wirtschaftlichen Interessen betrachtet - und etwa mit den heutigen vergleicht, die in Bezug auf die Globalisierung angeführt werden. Die Ähnlichkeiten lassen für viele Menschen nichts Gutes erwarten.

„Alle Dinge sind lebendig, die Bäume, die Felsen, das Gras, sogar das Holz des Tisches, an dem wir sitzen. Wir sind ein Teil der Natur, das vergessen die meisten Weißen. Die Erde ist unsere Mutter. Wenn wir sie zerstören, töten wir uns selbst. Das Leben ist ein heiliger Kreis. Die Weißen haben ihn zerstört.“ (S. 132) Diese Worte von Ron Hawks, einen spirituellen Führer der Lakota, sollten eine Mahnung sein, den Kreis nicht weiter zu zerstören. Sonst bedeutet es vielleicht auch unseren Untergang.

Mein Fazit

Geordnet nach Stämmen stellt Thomas Jeier bekannte und unbekannte indianische Nationen im Überblick vor.

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Mrs. Dalloways avatar

Rezension zu "Emmas Weg in die Freiheit" von Thomas Jeier

Von Deutschland nach Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Mrs. Dallowayvor 3 Jahren


Ich glaube, dieses kleine Büchlein wird oft unterschätzt. Auch ich dachte nicht, dass ich so viel Spaß beim Lesen haben würde und mich so gut ins Jahr 1909 hinein versetzen könnte.

Emma ist eine willensstarke 17-Jährige, die allein den Weg von Deutschland nach Amerika beschreiten will. Zu ihrem Glück lernt sie noch vor der Überfahrt August kennen und sie verlieben sich ineinander. Tragischerweise verlieren sie sich in Amerika aus den Augen und Emma ist ganz auf sich allein gestellt.

Thematisch ist das Buch total auf meiner Wellenlänge. Ich mag Jugendbücher, starke Frauen, Bücher über Emigration und den Beginn des 20. Jahrhunderts.

Einen Punkt musste ich leider abziehen, da mich einige Sachen gestört haben. Als Emma den Ozean auf dem Schiff überquert, und auch schon vorher, ist immer mal wieder die Rede von Ostjuden, die total nach Knoblauch stinken. Das ist jetzt alles, was ich über Juden aus dem Osten weiß: wie sie riechen. Das finde ich total übertrieben, das auf fast jeder zweiten Seite zu Beginn des Buches zu erwähnen. Irgendwann hat es auch der letzte Depp verstanden - und selbst dann finde ich das nicht ok, weil es total klischeebehaftet klingt und einfach nicht richtig.
Außerdem gefällt mir der Klappentext nicht. Dort klingt es so, als hätte Emma sofort Arbeit in der Company gefunden und das Buch würde sich einzig um die Katastrophe drehen. Dem ist aber nicht so und daher finde ich den Klappentext leider irreführend. Man liest und liest und liest und wartet die ganze Zeit darauf, dass das Beschriebene endlich eintritt.

Ansonsten kann ich das Buch aber nur empfehlen. Gerade Jugendliche, die sich mit Themen wie Auswanderung, Frauenrechte etc. beschäftigen wollen, sind mit dem Buch gut bedient.

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Gespräche aus der Community

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ueberreuter_Verlags avatar

Liebe LovelyBooker und Romantiker!

Erlebt die abenteuerliche Saga einer irischen Auswandererfamilie und begleitet die Protagonistin Molly auf ihrem harten Weg von Irland nach Amerika um ihre große Liebe Bryan wieder zu finden.  Ein dramatischer Aufbruch ins Ungewisse beginnt im Roman „Am Ufer der Träume“ und zieht jeden Leser in seinen Bann.

Mehr zum Buch:

Irland 1846: Auf der Flucht vor einem grausamen Hungertod folgt Molly Campbell ihrer großen Liebe nach Amerika. Bei der Ankunft in New York ist Bryan spurlos verschwunden und ihre Mutter tot. Jetzt hat Molly nur noch ihre Schwester und den Traum, Bryan wiederzutreffen und mit ihm in den fernen Westen zu ziehen. Ein unerfüllbarer Traum, wie es scheint ... Doch Molly bleibt stark und kommt der Erfüllung ihrer Wünsche immer näher.

Hier geht es zur Leseprobe.

Zusammen mit dem Autor Thomas Jeier könnt ihr hier diskutieren, schwärmen, Kritik üben und die Geschichte weiter spinnen. Sprecht mit dem Autor über seine Beweggründe, dieses Buch zu schreiben und erfahrt vielleicht noch mehr Hintergrundwissen zu den Protagonisten.

Unter seinem eigenen Namen und dem Pseudonym "Christopher Ross" gilt Thomas Jeier als Meister des romantischen Abenteuerromans.

Wollt ihr auch in das Irland und Amerika des 19. Jh.  eintauchen? Dann bewerbt euch als Leser für den Roman „Am Ufer der Träume“ von Thomas Jeier. Wir verlosen 15 Exemplare und freuen uns über Leser, die in dieser Leserunde gemeinsam das Buch mit dem Autor besprechen und sich über ihre Gedanken dazu austauschen.

Einzige Bedingung: verfasst am Ende unserer Leserunde eine Rezension und beantwortet bis zum 6. November 2012 einfach die folgende Frage:

Wie weit geht man für seine große Liebe, würde man alles hinter sich lassen um seiner Liebe zu folgen?

Alle, die das Buch schon haben, schon gelesen haben oder die Gelegenheit nutzen wollen es jetzt zu lesen, sind natürlich auch recht herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Thomas Jeier wurde am 24. April 1947 in Minden (Deutschland) geboren.

Thomas Jeier im Netz:

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