Thomas Jeier Am Ufer der Träume

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Inhaltsangabe zu „Am Ufer der Träume“ von Thomas Jeier

Irland 1846: Auf der Flucht vor einem grausamen Hungertod folgt Molly Campbell ihrer großen Liebe nach Amerika. Bei der Ankunft in New York ist Bryan spurlos verschwunden und ihre Mutter tot. Jetzt hat Molly nur noch ihre Schwester und den Traum, Bryan wiederzutreffen und mit ihm in den fernen Westen zu ziehen. Ein unerfüllbarer Traum, wie es scheint. Doch Molly bleibt stark und kommt der Erfüllung ihrer Wünsche immer näher.

Eine schöne Liebesgeschichte in einer schwierigen und grauenvollen Zeit. Lesenswert!!!!

— Emmi2005
Emmi2005

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  • Challenge Historische Romane 2016

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    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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  • Am Ufer der Träume

    Am Ufer der Träume
    Themistokeles

    Themistokeles

    23. August 2013 um 10:20

    Ein so historisch geprägtes Jugendbuch, was auch sehr ehrlich geschrieben ist, war mir bisher neu, zumindest, wenn es nicht vom zweiten Weltkrieg handelt. Von daher war es mal ein interessantes Erlebnis gerade aus dieser europäischen Region und Zeit einen Roman zu lesen, der für Jugendliche ist, aber sich so ernst mit diesem Thema beschäftigt. Was ich ein wenig überraschend fand, nachdem ich den Klappentext kannte, war die Tatsache, dass der Roman so viele Seiten noch auf die Handlung in Irland verwendet, denn ich hätte ehrlich vermutet, dass man viel früher in Amerika ankommt und nicht erst, nachdem man die Hälfte des Romans bewältigt hat. Trotzdem schildert das Buch sehr emotional, aber vor allen Dingen wohl auch sehr realitätsnah, wie das Leben damals war, wenn man nichts mehr hatte, wie es Mollys Familie ergeht, die nach dem Tod des Vaters den Hof verliert, da sie die Pacht nicht mehr bezahlen können. Es wird in diesem Buch einfach sehr präzise und direkt geschildert, wie schlimm das Leben damals sein konnte, wie hart, aber auch, wie schön es einfach ist, wenn eine Familie zusammenhält, denn die Emotionen zwischen den Familienmitglieder sind einfach sehr schön herausgestellt, sowie ich es auch beeindruckend finde, wie die beiden Töchter um ihr Überleben und das der Mutter kämpfen, auch wenn sie beide ganz unterschiedliche Arten nutzen. Dabei finde ich es sehr interessant, wie unterschiedlich die Schwestern sind, Molly, die eher deutlich robustere und ihre sehr mädchenhafte Schwester, die eher mit ihrer Weiblichkeit punktet und diese auch zu nutzen weiß, was aber auf eine sehr angenehme Art in diesem Jugendbuch angesprochen wird. Nicht extrem direkt, aber so, dass man weiß, was sie wohl tut. Dabei finde ich es auch toll, wie gute einfach die wichtigsten Charaktere ausgearbeitet sind und wie man ihren schweren Kampf verfolgt. Richtig spannend wird es dann, als Molly in Amerika ankommt und sich dort durchschlagen muss, denn an dieser Stelle nimmt der Roman auch noch ein wenig an Fahrt auf, da er zumindest mir, in dem Teil in Irland noch sehr ruhig vorkam vom Handlungstempo. Fast sogar manchmal ein wenig zu langsam. Und natürlich spielt auch noch die Liebe eine Rolle und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Art, wie die Liebesgeschichte in Mollys Geschichte verwoben ist, sehr schön gemacht finde, auch wenn man manches Mal schon denken muss, dass es vielleicht doch ein paar Zufälle und glückliche Fügungen zu viel sind, die am Ende immer alles wieder zum Guten wenden. Trotzdem ist es ein sehr gelungenes Jugendbuch, dass die Zeit damals einfach sehr treffend einfängt und beschreibt.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    LEXI

    LEXI

    20. January 2013 um 11:13

    Thomas Jeiers Geschichte beginnt mit der großen Hungersnot in Irland im Jahre 1845, als die Kartoffelfäule unzähligen Menschen die Lebensgrundlage nimmt. Aufgrund der Missernten sind sie auch nicht mehr dazu in der Lage, ihre Abgaben an die englischen Landherren zu bezahlen und werden zu Tausenden kurzerhand von ihrem Heim verjagt. Insgesamt sterben im Laufe der Hungersnot, die von 1845 – 1849 währte, eine Million Menschen. Erschöpfung, Hunger, Erkältungskrankheiten und gefährliche Seuchen rafften die arme Bevölkerung dahin und viele versuchten, ihrem Schicksal durch Emigration zu entrinnen. Das bevorzugte Ziel war Amerika, das Land der unendlichen Möglichkeiten. Thomas Jeier erzählt in diesem Buch vom Schicksal der Irin Rose Campbell, die mit ihren beiden Töchtern Molly und Fanny eben dieses Schicksal erleidet und mit nur wenigen Habseligkeiten im Gepäck von ihrer Farm vertrieben wird. Einzig das Aufeinandertreffen zwischen ihnen und dem jungen Iren Bryan Halloran, der Molly das Jagen und das Überleben in der Wildnis lehrt, rettet den Frauen das Leben. Als der strenge Winter sich mit einem Blizzard ankündigt, sucht die kleine Gruppe Zuflucht in einem Arbeitshaus und plant für das kommende Frühjahr den Aufbruch nach Amerika. Der Autor schildert in eindrucksvollen Bildern und drastischen Beschreibungen das elende Leben und die Ausbeutung der von Schicksalsschlägen gezeichneten irischen Landbevölkerung dieser Jahre und ihren Überlebenskampf nach ihrer Ankunft im „Land der ungeahnten Möglichkeiten“. Das New York ihrer Träume war ein vollkommen anderes, als Molly und Fanny es sich vorgestellt hatten. Nach dem Tod ihrer Mutter während der langen und entbehrungsreichen Überfahrt auf dem Schiff nach Amerika und dem rätselhaften Verschwinden Bryans von diesem Auswandererschiff heuerten die Mädchen als Näherinnen an und Fanny und Molly gehen ihren Weg. ******** Thomas Jeier hat mich mit seiner faszinierenden Erzählung über diese Frauenschicksale in den Bann gezogen. Der Großteil des Buches behandelt die Zeit in Irland, erst im letzten Drittel wird auf die Besiedelung Amerikas und auf die Probleme mit den Ureinwohnern eingegangen. Der flüssige Schreibstil und der interessante Plot machten diese Lektüre zu einem Vergnügen und die Ungewissheit der Ankunft des verschollenen Bryan am Ziel ihrer gemeinsamen Träume verlieh dem Buch die nötige Spannung. Die Liebesgeschichte zwischen Bryan und Molly spielt zwar eine herausragende Rolle, gleitet jedoch nie ins Klischeehafte oder Seichte ab. Die handelnden Personen erschienen durchaus glaubwürdig, wobei das größte Augenmerk auf die Protagonistin Molly gelegt wurde. Einzig die Tatsache, dass dieser Roman nicht lange nach der Ankunft Mollys in der wilden unendlichen Weite Amerikas endet, hat mich traurig gestimmt. Ich hätte gerne mehr über die Besiedelung des so genannten Wilden Westens gelesen, über die Kämpfe zwischen den weißen Einwanderern und den amerikanischen Ureinwohnern und dem Start in ein gemeinsames Leben von Molly und Bryan am Ziel ihrer Träume. Leider endete das Buch mit dem Auftauchen Bryans. Ich würde nur allzu gerne weitere Bücher von Thomas Jeier lesen und mehr über dieses raue, wilde Land lesen, das heute den zweitgrößten Kontinent der Erde darstellt.

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  • Leserunde zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    ueberreuter_Verlag

    ueberreuter_Verlag

    Liebe LovelyBooker und Romantiker! Erlebt die abenteuerliche Saga einer irischen Auswandererfamilie und begleitet die Protagonistin Molly auf ihrem harten Weg von Irland nach Amerika um ihre große Liebe Bryan wieder zu finden.  Ein dramatischer Aufbruch ins Ungewisse beginnt im Roman „Am Ufer der Träume“ und zieht jeden Leser in seinen Bann. Mehr zum Buch: Irland 1846: Auf der Flucht vor einem grausamen Hungertod folgt Molly Campbell ihrer großen Liebe nach Amerika. Bei der Ankunft in New York ist Bryan spurlos verschwunden und ihre Mutter tot. Jetzt hat Molly nur noch ihre Schwester und den Traum, Bryan wiederzutreffen und mit ihm in den fernen Westen zu ziehen. Ein unerfüllbarer Traum, wie es scheint ... Doch Molly bleibt stark und kommt der Erfüllung ihrer Wünsche immer näher. Hier geht es zur Leseprobe. Zusammen mit dem Autor Thomas Jeier könnt ihr hier diskutieren, schwärmen, Kritik üben und die Geschichte weiter spinnen. Sprecht mit dem Autor über seine Beweggründe, dieses Buch zu schreiben und erfahrt vielleicht noch mehr Hintergrundwissen zu den Protagonisten. Unter seinem eigenen Namen und dem Pseudonym "Christopher Ross" gilt Thomas Jeier als Meister des romantischen Abenteuerromans. Wollt ihr auch in das Irland und Amerika des 19. Jh.  eintauchen? Dann bewerbt euch als Leser für den Roman „Am Ufer der Träume“ von Thomas Jeier. Wir verlosen 15 Exemplare und freuen uns über Leser, die in dieser Leserunde gemeinsam das Buch mit dem Autor besprechen und sich über ihre Gedanken dazu austauschen. Einzige Bedingung: verfasst am Ende unserer Leserunde eine Rezension und beantwortet bis zum 6. November 2012 einfach die folgende Frage: Wie weit geht man für seine große Liebe, würde man alles hinter sich lassen um seiner Liebe zu folgen? Alle, die das Buch schon haben, schon gelesen haben oder die Gelegenheit nutzen wollen es jetzt zu lesen, sind natürlich auch recht herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    03. January 2013 um 15:26

    Odyssee zum Glück Mollys Reise beginnt in ihrer geliebten Heimat, Irland. Sie machte sich mit ihrer Schwester und ihrer Mutter auf den Weg um woanders ihr Glück zu finden da in Irland die große Hungersnot ausgebrochen war. Sie wollen nach Amerika gehen und ihr Weg wird durch die Essensknappheit, dem Winter, Geldnot und der Krankheit der Mutter erschwert. Bald erhalten sie Hilfe durch den jungen Mann Bryan, in den sich Molly auch verliebt. Sie schaffen die Reise nach Amerika aber ab da ist nichts mehr wie es vorher war. Wird Molly ihr Glück in Amerika finden? Also ich muss sagen das mich das Buch nicht so wirklich begeistern konnte oder zumindest der zweite Teil. Ich finde die Geschichte in Irland zur Hungersnot ist wirklich gut weil man sich in die Zeit hineinversetzt fühlt und komplett mitgeht. Doch ab dem Moment als sie in Amerika ankommen finde ich das Buch teilweise sehr unrealistisch und zeitweise sogar langweilig. Ich meine so viel Glück kann man gar nicht haben. Es ist irgendwie alles zu glatt gegangen und das finde ich sehr schade. Es war ein wirklich vielversprechender Anfang der dann in die Mittelmäßigkeit abdriftete.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    01. December 2012 um 12:13

    Irland 1846: Molly ist 22 Jahre alt, als sie, ihre 4 Jahre jüngere Schwester Fanny und ihre Mutter Rose von ihrer Farm in Irland vertrieben werden. Sie leiden Hunger und haben kein Dach über dem Kopf. Durch einen Zufall lernt Molly Bryan kennen und verliebt sich in ihn. Von nun an kreuzen sich ihre Wege immer wieder, doch sie werden auch immer wieder voneinander getrennt. Und doch lassen sie sich ihren Traum und ihre Hoffnung nicht nehmen: sie wollen nach Amerika! Dort soll man besser leben können, und dort wollen sie ganz neu anfangen. Der Weg dorthin ist allerdings nicht einfach... * Meine Meinung * Ein ganz wunderbares Buch! Ich habe die ersten Seiten gelesen und konnte das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr mitreissend, dabei aber auch leicht, so dass sich das Buch recht schnell und flüssig lesen lässt. Molly ist eine sympathische und starke Figur. Man leidet und hofft mit ihr. Auch Bryan hat mir gut gefallen! Fanny und Rose bleiben etwas im Hintergrund, spielen aber doch auch wichtige Rollen. Die Geschichte gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil spielt in Irland und schildert anschaulich den harten Weg von Molly und ihrer Familie. Man kann ihren Hunger fast selbst spüren. Der zweite Teil spielt dann in Amerika, und auch dort haben die Protagonisten es natürlich nicht leicht. Mir hat die Entwicklung, die die Geschichte nimmt, sehr gefallen. Zwar finde ich ein paar Begebenheiten am Schluss der Story ein bisschen zu unwahrscheinlich, aber andererseits gibt es doch immer wieder die unmöglichsten Zufälle! Auf jeden Fall hatte ich sehr schöne Lesestunden mit diesem Buch und werde bestimmt noch weitere Romane des Autors lesen.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    mecedora

    mecedora

    30. November 2012 um 15:41

    Mitte des 19. Jahrhunderts wütet in Irland schon das zweite Jahr die Kartoffelfäule, die Bevölkerung darbt und die englischen Landherren tun ihr Übriges, um es den Iren schwer bis beinah unmöglich zu machen, in diesen harten Zeiten zu überleben. Auch Molly Campbell und ihre Familie trifft es hart - da sie kaum noch Erträge erzielen, wird ihnen ihr Land genommen, ihr Haus abgebrannt und sie stehen nur mit dem, was sie am Leibe tragen und ein wenig Kochgeschirr auf den Straßen. Um sie herum grassieren Krankheiten, die Menschen sterben in Scharen, ein jeder hat Hunger. Nach einem Herbst versteckt in den Bergen sehen sich Molly, ihre Schwester Fanny und ihre Mutter gezwungen, ins Arbeitshaus zu gehen, um zu überleben und zumindest ein Dach über dem Kopf zu haben und eine dünne Suppe zu erhalten. In den Wäldern hat Molly Bryan kennengelernt - auch er schlägt sich durchs Leben, beweist dabei aber eine Menge Geschick, Die beiden verlieben sich ineinander und ab diesem Moment verbindet sie ein großer Traum: der Aufbruch in die Freiheit, nach Amerika, wo sie als Iren ein besseres Leben zu leben erhoffen. Thomas Jeiers Roman "Am Ufer der Träume" begleitet Molly und ihre Lieben auf dem beschwerlichen Weg durch das gebeutelte Irland während der Hungersnot, durch das Arbeitshaus, auf der Fahrt über den Atlantik, in New Yorker Nähstuben und schlussendlich in den Wilden Westen. Das Buch ist leicht zu lesen und flüssig geschrieben, die Protagonisten zeichnen sich durch einige charakteristische Eigenheiten aus. Mir persönlich blieben die Figuren jedoch bis auf ganz wenige Ausnahmen fremd und all die geschilderten Leiden, Geschehnisse und Gegebenheiten entfachen bei mir weder das Kopfkino, noch berühren sie mich. Auf den 320 Seiten des Romans geschieht viel - fesseln konnte mich das Buch jedoch nicht. Einige Ereignisse sind mir allzu zufällig und unwahrscheinlich. "Am Ufer der Träume" richtet sich sowohl an jugendliche wie auch an erwachsene Leser und erzählt das Abenteuer einer mutigen Frau, die sich in ein neues Leben aufmacht und fest an ihre Liebe glaubt. Eine nette Geschichte, mehr aber auch nicht. In der Figurenzeichnung, der Beschreibung der Ereignisse und im Erzählstil fehlt mir persönlich die Tiefe und die Reflektion. Von mir gibt es für dieses Buch 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    Jackys-Blog

    Jackys-Blog

    29. November 2012 um 13:26

    1846 wütete in Irland eine große Hungersnot. Das 2. Jahr in Folge gab es keine Kartoffeln zu ernten, sie waren von Kartoffelfäule befallen. Molly, Fanny und Rose Campbell werde in dieser schweren Zeit von ihrem Land vertrieben da sie wegen der Missernte die Pacht nicht aufbringen können. Der Winter steht vor der Tür und die drei stehen ohne Dach über dem Kopf da. Sie versuchen in den Bergen einen Unterschlupf zu finden und dort den Winter zu überleben. Dort trifft Molly auch auf Bryan. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und Bryan ist immer zur Stelle um den 3 Frauen zu helfen. Mollys Mutter,Rose , wird wieder krank und es sieht erst nicht gut für sie aus. Als es ihr wieder besser ging machten sich alle zusammen auf in ein Arbeitshaus um dort den restlichen Winter zu verbringen, auch Bryan geht mit. Er hat vor im Frühjahr nach Amerika auszuwandern und Molly,Fanny und Rose wollen ihn begleiten. Als die drei Frauen im Frühjahr das Arbeitshaus verlassen wartet kein Bryan auf sie. Er ist weg. Molly hat die Hoffnung das er sich schon auf denWeg nach Dublin oder Liverpool gemacht hat und nun dort auf sie wartet. Sie machen sich auf den schweren Weg nach Dublin. Und wie das Schicksal es will ist Bryan dort und wartet mit Fahrkarten auf sie. Es scheint alles gut zu werden. Aber der Schein trügt. Erst stirbt Mollys Mutter auf der Überfahrt und dann wird auch noch Bryan schwer Krank und darf in Amerika nicht an Land gehen. Wie wird es weiter gehen. Wird Molly Bryan jemals wieder sehen ? Meine Meinung Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Tempo ist passend zur Story. Das einzige was ich nicht ganz so gut fand war das Ende, weil es so plötzlich kam. Mir hätte es gefallen wenn da noch mal so 5-6 Seiten gekommen wären. Das Cover ist einfach wunderschön und so würde ich mir Amerika vorstellen. Die Story ist in zwei Teile aufgeteilt. Die erste Hälfte spielt in Irland und der Zweite in Amerika. Gerade der Teil in Irland hat mir teilweise ganz schön zuschaffen gemacht. Nicht weil es so schlecht geschrieben ist. Ganz im Gegenteil, Thomas Jeier hat das Leid der Menschen zu der Zeit so gut beschrieben und dargestellt das einen das einfach nicht unberrührt lassen kann. Man liest von Familien die einfach Tod am Strassenrand liegen und es scheint für die anderen Menschen "normal" zu sein. In einem Arbeitshaus zu leben muss schrecklich gewesen sein. Die Beschreibungen sind einfach gut. Er schafft es das man genaue Bilder im Kopf hat die sich im Prinzip nach und nach zu einem ganzen Film zusammen setzen. Auch in Amerika haben die Protagonist zu kämpfen. Als Einwanderer aus Irland finden sie keine Arbeit oder werden ausgebeutet. Fanny hat sich in den Kopf gesetzt berühmt zu werden aber wie ? Molly wartet auf Bryan und weis noch nicht mal ob er noch lebt. Molly und Fanny kämpfen für ihre Träume und geben nicht auf. Molly ist ein toller Charakter. Sie ist zwar stur und dickköpfig aber ohne unsympatisch zu wirken. Sie tut alles für ihre Familie und auch für Bryan. Bryan ist auch dickköpfig aber durch seinen Charme kann er es gut verstecken und man merkt es nicht immer sofort wenn er mal wieder seinen Kopf durch setzt. Das Buch konnte ich nicht mal eben so aus der Hand legen. Es ist zwar kein Krimi oder Thriller wo man einen Mörder jagd aber man will wissen wie es weiter geht. Finden sich Molly und Bryan noch? Schafft es Fanny berühmt zu werden ? Nehmt euch Zeit für das Buch und geniesst es. Es wird sich lohnen.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    Bella5

    Bella5

    28. November 2012 um 14:59

    "Am Ufer der Träume" ist eine packende Auswanderergeschichte. Schwer gebeutelt durch die Great Famine und den imperialistisch-kolonialistischen Habitus der Engländer, entschliesst sich die Familie Campbell, die "Grüne Insel" zu verlassen. Noch in Irland verliebt sich Molly in Bryan, der auch nach Amerika auswandern will. Nach der Ankunft in Ellis Island wird das junge Glück jedoch auf eine harte Probe gestellt - Bryan scheint wie vom Erdboden verschluckt, doch Molly will um ihr Glück kämpfen ... Thomas Jeiers Roman liest sich ausgesprochen flüssig. Man hat als Leser das Gefühl, alles hautnah zu "erleben". Viele Beschreibungen sind sehr drastisch, die Formulierungen entsprechend plastisch. Manches wirkt sehr bedrückend, hat aber seine Berechtigung, wenn man bedenkt, dass Katastrophen wie etwa die Große Hungersnot in Irland thematisiert werden. Beim Lesen musste ich an Frank McCourts "Die Asche meiner Mutter " denken, da in diesem Buch auch sehr viel Schlimmes geschildert wird. "Am Ufer der Träume" ist m.E. ein glaubwürdiges Buch, und sehr lesenswert. Beste Unterhaltung, die nie ins allzu Seichte abdriftet. Ich kann den Roman nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    Mone80

    Mone80

    25. November 2012 um 13:00

    Inhalt: Irland 1846: Molly, ihre Schwester Fanny und ihre Mutter bestellen ein kleines Stückchen Land für einen Engländer. Doch die Kartoffelfäule vernichtet auch dieses Mal die Ernte, sie können die Pachtbedingungen nicht einhalten und der Landbesitzer lässt sie mit Hilfe eines Mittelsmann, von dem Land vertreiben. Doch mit Hoffnung und dem Glauben zu Gott halten sie durch. Auf ihrem Weg, begegnet Molly Bryan, ihrer großen Liebe. Meine Meinung: Schonungslos erzählt Thomas Jeier eine fiktive Geschichte in einem wahren, sehr dunklem Kapitel Irlands. Von der ersten Seite an, erlebt man das Leiden der Familie Campbell, die aber nicht aufgibt und sich auf dem Weg macht, nach Amerika. Man sieht das Elend und das Sterben der Bevölkerung, erlebt die Zustände in einem Arbeitshaus, in dem die Familie vor dem kalten Winter Zuflucht sucht. Trotz der großen Düsternheit im ersten Teil der Geschichte, bleibt der Glauben und die Hoffnung auf ein besseres, auf ein freieres Leben bestehen. Der zweite Teil widmet sich dem Neuanfang in Amerika. Auch da erleben Molly und Fanny ein Amerika von der dunkleren Seite. Sie werden in einer Nähstube ausgebeutet und hausen in einem winzigen Zimmer, dass vom ihrem Arbeitgeber zu einer völlig überhöhten Miete, vermietet wird. Doch sie geben nie auf und kämpfen für ihre Träume. Besonders von Molly war ich fasziniert. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit in dieser Geschichte und lässt sich nicht unterkriegen. Voller Mut und unerschütterlichem Glauben an Gott durchsteht sie das Leid und kämpft. Der Schreibstil ist sehr ruhig und hat eine Sogwirkung, die einem das Buch nur schwer aus der Hand legen lässt. Viel zu sehr wollte ich wissen, ob es die Familie Campbell schafft und ob sich ihre Träume erfüllen. Fazit: Eine hoffnungsvolle Geschichte, über eine Familie, in einem sehr düsteren Kapitel Irlands.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    passionelibro

    passionelibro

    21. November 2012 um 10:13

    "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier im ueberreuter Verlag erschienen erzählt die Geschichte von Molly Campbell. Irland, 1846: Molly lebt mit ihrer Schwester Fanny und ihrer Mutter auf einer Farm, es herrscht große Hungersnot. Sie werden von den Engländern vertrieben und machen sich auf den Weg nach Norden. Dort lernt sie Bryan kennen. Nach vielen Schwierigkeiten und viel Leid erreichen sie, Fanny und Bryan Amerika. Aber auch dort erwartet sie ein Weg voller Hindernisse, aber Molly kämpft um ihre große Liebe. Das Buch ist ein Jugendbuch, man sollte es unter diesem Gesichtspunkt auch lesen, sonst wird man als Erwachsener meiner Meinung nach nicht ganz zufrieden gestellt. Es fehlt an tiefgründigeren Diskussionen, z. Bsp. wenn sich die Geliebten zufällig nach Jahren wiedersehen und sofort wieder Friede, Freude, Eierkuchen herrscht und auch ist die Hauptprotagonistin, die zu einer starken Frau wird, in ihren Entscheidungen, die sie alleine trifft, immer von sich überzeugt, sie scheint nie zu zweifeln.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    Nirena

    Nirena

    20. November 2012 um 19:41

    Der Leser wird von der ersten Seite an mitten ins Elend geworfen - die Kartoffelfäule grassiert in Irland und die Landbevölkerung, die sich vor allem von Kartoffeln ernährt, ist dem Hungertod nahe, tausende hat es schon dahingerafft. Außerdem üben die Engländer eine grausame Herrschaft über die besiegten Iren aus und nehmen ihnen das Wenige, was diese noch haben. So werden auch Molly, ihre Schwester Fanny und ihre Mutter vom Grundbesitzer aus ihrer Hütte und von ihrem Land vertrieben. Irgendwie versuchen sie, sich durchzuschlagen - dabei begegnen sie Bryan, der Mollys Herz erobert. Der Lesefluss ist einmalig, so kann ich jedem nur empfehlen, dieses Buch erst dann in die Hand zu nehmen, wenn er Zeit und Ruhe hat - freiwillig wird er das Buch vor dem Ende nicht mehr weglegen. Der Leser irrt mit Molly und ihrer Familie durch Irland, auf der Suche nach einem Ausweg und begegnet unterwegs sehr viel Leid und Elend - aber die drei Frauen lassen sich davon nicht unterkriegen und machen sich auf nach Amerika, um dort ein besseres, ein freieres Leben zu finden - aber sie werden feststellen, dass Amerika nicht unbedingt auf sie gewartet hat. Eine Familiengeschichte, die anrührt und bewegt, die den Leser in ihren Bann schlägt und ihn voll Spannung das weitere Geschehen erwarten lässt - und die zeigt, wozu Frauen alles im Stande sind. http://ninis-kleine-fluchten.blogspot.de/2012/11/thomas-jeier-am-ufer-der-traume.html

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    SiCollier

    SiCollier

    20. November 2012 um 13:09

    Ich habe bisher zwei Bücher von Thomas Jeier gelesen und war sehr auf dieses neue von ihm gespannt. Aber entweder bin ich auf Grund des Covers und des Verlagstextes mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen, oder ich bin einfach nicht die Zielgruppe, denn ganz glücklich bin ich mit dem Buch nicht geworden. Das Erzähltempo war durchgehend hoch, der Roman sehr handlungsgetrieben; beides Merkmale die ich in Büchern eher weniger suche, zumal das bei mir meist zu einer gewissen Distanz zu den Figuren - und zum Buch führt. Der Roman teilt sich in zwei Abschnitte: Irland, der den größeren Teil ausmacht, und dann Amerika. Während Letzterer einiges aus Western und anderen Büchern bekanntes brachte, war der Irland-Teil für mich weitgehend Neuland. Von der dortigen Hungersnot, in Folge deren viele Iren nach Amerika auswanderten, wußte ich zwar. Aber hier im Buch wird die drastisch beschrieben - das ist kein Zuckerschlecken, weder für die Figuren (und umsomehr für die damals lebenden Menschen) als auch für den Leser, der sich manches vielleicht plastischer vorstellen kann, als ihm lieb ist. Hinzu kommt das feindliche Verhalten der Engländer gegenüber den Iren, das die Not noch zusätzlich vergrößert. Der Autor hat gut recherchiert; wie er an anderer Stelle schrieb, waren die Verhältnisse damals mindestens so, wie sie im Buch auftauchen, eher bisweilen noch schlimmer. Das trifft auch auf das Arbeitshaus zu, in dem die Schwestern mit ihrer Mutter den Winter verbringen. Die im Buch beschriebenen Verhältnisse haben auf mich den deprimierenden Eindruck gemacht, den sie wohl auch auf die damaligen Menschen hatten. Daß da nur starke Persönlichkeiten überleben konnten, wird mehr als deutlich. Über weite Strecken konnte ich mich mit dem Buch nicht wohl fühlen, einfach weil die beschriebenen Verhältnisse alles andere als zum wohl fühlen waren. Der Amerika-Teil hat mir besser gefallen, obwohl es auch dort in New York erst mal ähnlich schlimm weiterging. Geholfen hat dazu sicherlich, daß ich da denn doch etwas Vorwissen hatte, und manches (naturgemäß) wie aus einem Western erschien - kein Wunder, das spielt dann ja auch im Wilden Westen. Etwas zu abrupt kam mir das Ende; nach so viel Leid und Elend hätte ich doch ein paar Seiten mehr (oder einen Epilog) zum „langsamen Ausklingen“ gebraucht, wenngleich der letzte Absatz aus dem Drehbuch eines Westerns sein könnte und ein prima Schlußbild abgibt. Alles in allem ein interessantes Buch, das Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen ansprechen kann. Kurzfassung Aus der Not Irlands ins „gelobte Land“ Amerika: ein düsteres Kapitel der irischen Geschichte wird lebendig.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    kira35

    kira35

    19. November 2012 um 12:33

    Die Kartoffelfäule hat in Irland im Jahre 1846 bereits die zweite Ernte vernichtet. Eine grausame Hungersnot sucht die Bevölkerung heim. Von den Großgrundbesitzern vom Pachtland vertrieben fliehen Molly, Fanny und Rose Campell Richtung Norden. Auf ihrer Flucht finden sie in den Bergen eine Höhle, die ihnen etwas Schutz bietet. Sie begegnen Bryan Halloran, in den sich Molly verliebt. Bryan will im Frühjahr nach Amerika, dieser Entschluß reift nun auch in Molly und sie will mit Mutter und Schwester in Amerika ein neues Leben beginnen. Der starke Winter zwingt alle schließlich, doch das Arbeitshaus aufzusuchen. Dort sind sie zwar vor dem Winter geschützt, aber dem Unbillen der Wärter ausgesetzt. Hoffnungsvoll warten sie auf das Frühjahr. Wird es ihnen gelingen Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu erreichen? Durch die guten Recherchen über das Irland der Jahre 1845-1849 ist es Thomas Jeier gelungen, mich von Beginn an ans Buch zu fesseln. Der flüssige Schreibstil und die bildhafte Beschreibung der Charaktere bauten schnell Spannung und Neugier auf. Die realen Umstände der damaligen Zeit hat er gekonnt und schonungslos in eine fiktive Geschichte eingebunden, die mich als Leser an manchen Stellen schon mal "schlucken" ließ. Der Leser erfährt viel über die Hungersnot und ihre Auswirkung, die Zustände in den Arbeitshäusern in Irland aber auch später über die Ausbeutung der Emigranten in Amerika. Alles in allem war es ein Buch, das mich als Leser berührt hat, mich durch die Höhen und Tiefen der Protagonisten mitnahm und zum Schluß durch den positiven Ausgang beruhigt zurück läßt.

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  • Rezension zu "Am Ufer der Träume" von Thomas Jeier

    Am Ufer der Träume
    Annilane

    Annilane

    19. November 2012 um 11:12

    Im Jahre 1846 wird erneut die gesamte Ernte in Irland von der Kartoffelfäule befallen. Schwere Zeiten kommen auf die Irische Bevölkerung zu. Auch für Rose Campbell und ihre Töchter Funny und Molly hat dies fatale Folgen. Da sie die Pacht für ihr kleines Haus nicht mehr aufbringen können, werden sie von den Engländern kaltherzig daraus vertrieben. Für die drei Frauen beginnt ein harter Kampf ums Überleben. In der Hoffnung auf einen warmen Unterschlupf und etwas Nahrung, treibt es sie in die Stadt. Doch auch dort sieht die Lage nicht besser aus. Um nicht im Arbeitshaus wohnen zu müssen, finden sie nach einer Weile Zuflucht in einer Berghöhle. Auf der Suche nach etwas Nahrung, stößt Molly auf Bryan, der ebenfalls vertrieben wurde. Die Beiden verlieben sich unsterblich ineinander, und auch nur mit seiner Hilfe schaffen sie es alle den Herbst zu überleben. Doch als der Winter einbricht bleibt ihnen nichts anderes übrig, als gemeinsam das Arbeitshaus aufzusuchen. Ihr zuvor geschmiedeter Plan, im Frühjahr ihr Heimatland zu verlassen, um nach Amerika zu gehen, lässt sie die miserabelen Zustände, die dort herrschen, überstehen. Als die ersten Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen, machen sie sich auf den Weg zum Hafen. Mit viel Glück schafft es Bryan an die Tickets, für das Schiff nach Amerika zu kommen. Doch auch während der Überfahrt ins freie Land schlägt das Schicksal wieder gnadenlos zu. Dennoch gibt Molly ihre Hoffnung, auf eine unbeschwerte Zukunft, nicht auf. Nach der Ankunft in Amerika verliert sie ihren Bryan jedoch aus den Augen und muss sich nun, zusammen mit ihrer Schwester Funny, auch hier wieder weiteren Problemen stellen. In der Hoffnung, Bryan irgendwann wieder in ihre Arme schließen zu können, gelingt es ihr 5 Jahre lang, das Leben in New York zu meistern. Wird Molly ihre große Liebe je wiedersehen? ___ Dieses Buch hat mich schon von Beginn an, in seinen Bann gezogen. Konnte es kaum noch aus den Händen legen. Es beinhaltet alles, was ich mir von einem guten Buch verspreche. Der Schreibstil ist genial, die Spannung ist immer präsent und zudem fand ich es auch absolut interessant, etwas über die damaligen Zustände in Irland zu erfahren. Wer allerdings schwache Nerven besitzt, sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass es in diesem Buch nicht nur um die Liebe geht, denn Krankheiten, Tod, extremer Hunger und einige Schicksalsschläge bahnen sich durch die Geschichte. Mit starken Charakteren sowie einer spannenden und realitätsnahen Geschichte konnte mich „Am Ufer der Träume“ voll überzeugen. Ich kann das Buch daher nicht nur als Jugendbuch weiterempfehlen, sondern auch an alle, die Interesse an einer historischen Geschichte haben!

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