Thomas Jeier Das Wissen der Bäume

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Inhaltsangabe zu „Das Wissen der Bäume“ von Thomas Jeier

Biberfrau wandert zwischen den Welten. Sie zieht ihre Kraft aus ihrem Vertrauen in die Natur und aus ihrer Zwiesprache mit den Geistern. Ihre Lieder und Gebete erklingen für das Volk, das über die weiten Ebenen zieht und seine Heimat gegen einen übermächtigen Gegner verteidigt.

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  • Leserunde zu "Der scharlachrote Pfad" von Kerstin Groeper

    Der scharlachrote Pfad

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Leserunde zum Buch "Der scharlachrote Pfad- eine Sioux Saga" Ich habe ja noch nie eine Leserunde gemacht ...aber bei diesem Thema bietet es sich vielleicht an, weil die Leser eventuell doch so einige Fragen haben. Ich möchte mit euch über indianische Etikette und Spiritualität philosophieren und über die historischen Ereignisse diskutieren. Ich beantworte auch Fragen zur Sprache der Lakota und was ihr sonst so wissen wollt. Das Buch basiert auf historischen Tatsachen, obwohl die Hauptprotagonisten frei erfunden sind. So hatte ich mehr Gestaltungsmöglichkeiten in der Handlung. Kann mich jemand beraten, wie so eine Leserunde abläuft? Freu mich auf euch!

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  • Rezension zu "Das Wissen der Bäume" von Thomas Jeier

    Das Wissen der Bäume

    SiCollier

    27. August 2012 um 08:35

    Ihr könnt es nicht verstehen, aber im Angesicht von Maheo macht alles einen Sinn, und der Tag wird kommen, an dem ihr durchschauen werdet, warum ihr so große Schmerzen erleiden müsst. (Seite 473) Meine Meinung Wie beschreibt man das Unbeschreibliche? In diesem Buch werden Mythos, Legende und Geschichte zu einer Symbiose vereint, die die Grenzen dazwischen verwischt und so die tiefe Wahrheit hinter den Worten zum Vorschein bringt. „Umfassend“ ist eine treffende Charakterisierung für das Buch, das uns die Geschichte der Cheyenne erzählt. “Das Wissen der Bäume“ erzählt die ganze Geschichte dieser Menschen, von ihrer Schöpfung bis hin zu ihrem Niedergang nach der Schlacht am Little Bighorn (...)“ , so schreibt der Autor im Nachwort. Dabei hat er nicht nur auf bloße historische Daten und Fakten, sondern auch auf die reiche indianische Überlieferung, Legenden und Mythen zurückgegriffen, und diese auf über fünfhundert Seiten zu etwas Neuem verwoben. Hilfreich, und das sind meine einzigen Kritikpunkte, wären ein paar „technische“ Beigaben gewesen. Als da sind eine Landkarte, Verzeichnis der indianischen Worte oder ein Personenverzeichnis. Es wurden konsequent deutsche Entsprechungen verwendet. Ich habe denn doch eine Weile gebraucht, bis ich die mir bekannten (historischen) Gestalten wiedererkannt habe. Black Kettle, Little Wolf, Red Cloud oder Crazy Horse sind mir ein Begriff. Bei „Schwarzer Kessel“, „Kleiner Wolf, „Rote Wolke“ oder „Wildes Pferd“ habe ich doch erst mal gestutzt und erst die Übersetzung ins Englische half weiter. Sinnvoll wäre auch eine Zeittafel mit den wichtigsten Ereignissen gewesen. Vor langer Zeit kamen die Tsi-tsis-tas, wie die Cheyenne sich selbst bezeichnen, aus der Erde. In deren Mythen wird davon berichtet. Genau mit diesem Anfang beginnt auch das Buch. Zusammen mit den Tsis-tsis-tas kommt auch Biberfrau aus der Erde. Sie ist die heilige Frau des Volkes, gesegnet mit immerwährender Jugend, die mit den Geistern und mit Maheo, dem Schöpfer, in Kontakt steht. Die Frau, die zwischen den Welten wandert, immer wieder mit ihrem Schutzgeist, dem weißen Biber, spricht und dazu ausersehen ist, ihr Volk in die Zukunft zu begleiten. Biberfrau ist eine fiktive Gestalt, wenngleich sie unter anderem Namen in den Mythen und Sagen der Cheyenne auftaucht. Das Buch ist fast überwiegend aus ihrer Sicht, und damit konsequent „indianisch“, geschrieben. Wir bekommen so einen tiefen Einblick in die indianische Denkweise, die sich von der unseren bisweilen doch sehr unterscheidet, und viel natur- und schöpfungsverbundener als die unsere ist. Durch die Jahrhunderte hindurch lebten die Tsi-tsis-tas mit, nicht gegen die Natur. So erfahren wir von den Anfängen hier auf dieser Erde, von der Zeit, als die Hunde zu den Tsi-tsis-tas kamen, und diese zu Nutztieren wurden. Wir lesen von den verschiedenen Arten zu leben, der nomadischen, der seßhaften als Pflanzer, schließlich wieder der nomadischen als Jäger, die den Wanderungen der Büffel folgen und von der Jagd leben. Wir hören vom ersten Auftauchen des weißen Mannes und wie die Ansichten darüber (und Konsequenzen daraus) das Leben der Stämme veränderten. Und so ganz langsam wird auch deutlich, warum die Lebensweise und Kultur der Indianer zum Untergang verdammt war. Es war nicht nur die schiere Masse der Einwanderer, es war nicht nur der ständige Wortbruch der „weißen Häuptlinge“ (und nicht nur der), letztlich war es die mutwillige Vernichtung der Lebensgrundlagen der Indianer durch die Weißen, war es die unbeschreibliche Gier (z. B. nach Gold) und die Überheblichkeit gegenüber den „Wilden“, deren Kultur und Art zu Leben so verschieden waren, und die anzuerkennen man nicht bereit war. Der Kreis des Lebens wurde durchbrochen, das Rad angehalten. Dinge, die heute natürlich ganz anders geworden sind. ... Oder etwa nicht? Manche Ereignisse werden bekannt vorkommen, zum Beispiel die Expedition von Lewis und Clark, die bei den Cheyenne Station macht. Wehalb Sacajawea keine Erwähnung findet, ist mir nicht so ganz klar, da sie zu diesem Zeipunkt eigentlich schon bei der Expedition dabei sein mußte. Ich habe etliche Bücher über Indianer gelesen, doch eines wie dieses ist mir noch nicht begegnet. Nicht nur, daß es verschiedene Ebenen in sich zu einer geschlossenen Geschichte vereint, auch die Sprache ist anders, ungewohnt. Meist nicht allzu lange, direkte Sätze, ohne weitschweifigen Beschreibungen. Lediglich die wörtlichen Reden so, wie „man“ sich die am Ratsfeuer vorstellt. Allerdings hat Thomas Jeier gründlich recherchiert, so daß ich annehmen darf, daß auch dies korrekt dargestellt ist. Wie schon in „Die Sehnsucht der Cheyenne“ hatte ich das Gefühl, abends irgendwo in der Prärie unter dem weiten Sternenhimmel an einem Lagerfeuer zu sitzen und einem Geschichtenerzähler zu lauschen. Der jedoch kein Märchen oder Legende, sondern die Geschichte des Volkes erzählte. Es ist etwas schwer zu beschreiben; da mir das aber auch schon bei Robert J. Conleys „Der Wind rief seinen Namen“ so ergangen ist, gehe ich davon aus, daß der Autor seinen Stil der indianischen Erzählweise angepaßt hat (Robert J. Conley ist Indianer vom Stamm der Cherokee, Thomas Jeier hat mit den Cheyenne gelebt und ausführlich dort recherchiert). Nach fünfhundert Seiten Geschichte der Tsis-tsis-tas, aus deren Sicht geschrieben, ist es etwas schwierig, wieder in mein „weißes“ und „modernes“ Denken zurückzufinden. So werde ich vermutlich nie mehr ein Gewitter einfach nur als ein Gewitter, eine physikalische Naturerscheinung, erleben können. Zu oft wurde das Bild vom Donnervogel beschworen, zu sehr hat es sich bildhaft in mir festgesetzt. Wie in wenigen Büchern hat der Autor es verstanden, indianisches Denken nahezubringen, zu erklären. „Medizin“, „Geister“ - so langsam beginne ich zu verstehen, was darunter zu verstehen ist. Auch fand ich interessant, daß es verschiedene Gestalten und Motive gibt, die anscheinend überall auf der Welt zu allen Zeiten auftauchen. Wihio der Koyote erinnerte mich sehr an die Figur des Trickster oder auch an den nordischen Gott Loki. An Motiven seien die Jungfrauengeburt (im Zusammenhang mit Süße Medizin, dem heiligen Mann der Cheyenne), oder Tod und Auferstehung erwähnt; mythische Motive, die auch uns wohlbekannt sein sollten. Das Buch endet mit dem Sieg der Cheyenne und Sioux am Little Bighorn über General Custer. Dem letzten, und wohl auch einzigen, großen Sieg über die Weißen. Noch heute denken die Nachkommen der Beteiligten mit Stolz daran, denn es hilft ihnen, die Depression in den Reservaten unserer Tage zu ertragen. So hat Biberfrau schließlich ihre Aufgabe erfüllt, und auch uns ihre Geschichte erzählt. Vom Anbeginn der Tsis-tsis-tas hier auf dieser Welt hat sie sie begleitet bis hin zur letzten großen Schlacht, durch Höhen wie Tiefen, gute wie schlechte Zeiten. _“Du hast getan, was der Große Geist von dir verlangt hat, deine Aufgabe ist erfüllt.“ „Ex-e-ya, dies ist ein guter Tag."_ Kurzfassung Die Geschichte des Volkes, das wir unter dem Namen Cheyenne kennen, vom Anfang bis zur Schlacht am Little Bighorn, erzählt aus der Sicht der heiligen Frau der Cheyenne. Eine gelungene Mischung aus Legende und Geschichte.

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  • Leserunde zu "Wohin der Wind uns trägt" von Elisabeth Büchle

    Wohin der Wind uns trägt

    Arwen10

    Nach kurzer Pause gibt es nun wieder eine Leserunde in Begleitung von  Elisabeth Büchle. Diesmal geht es in den Wilden Westen zur Zeit der großen Siedlertrecks: Wohin der Wind uns trägt Zum Inhalt: South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen. Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte. Ein romantischer und gleichzeitig spannender Roman aus der Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Leseprobe findet ihr hier: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816681 Der Verlag Gerth Medien stellt uns 7 Exemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde.Zusätzlich stellt Elisabeth 3 Exemplare für je eine Portopauschale von 3 Euro zur Verfügung. Bewerbt euch bitte bis zum 13. August 12 Uhr, danach verkünde ich die Gewinner. Wer bereit ist 3 Euro für das Buch auszugeben, kann sich zusätzlich im entsprechenden Thread bewerben. Wer dann nicht unter den Gewinnern ist, hat hier die Chance auf das Buch für 3 Euro. Vorraussetzung ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Heute hätte ich gerne gewußt, welche anderen Bücher aus der Zeit der Siedlertrecks ihr kennt ? Oder alternativ, was spricht euch an diesem Buch an ? Start der Leserunde, wenn alle ihr Buch haben, ca 23. August

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