Thomas Jeier Der Stein der Wikinger

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(2)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Stein der Wikinger“ von Thomas Jeier

Hakon, ein junger Wikinger, erbeutet bei einem Überfall auf ein Kloster ein faszinierendes Buch. Die geheimnisvollen Zeichen vermag er nicht zu entziffern, doch das Bild einer schönen Frau lässt ihn nicht mehr los. Er ist davon so besessen, dass er sich auf eine Reise an den Rand der Welt begibt. Auf der Suche nach der mysteriösen Frau muss er gegen furchterregende egner kämpfen und gelangt auf einer abenteuerlichen Seefahrt ins noch unbekannte Amerika. Dort lebt Ayasha, die in ihren Träumen einen hellhäutigen Mann mit gelben Haaren gesehen hat …

Leider ist der Klappentext irreführend: Eine Liebesgeschichte sucht man hier vergebens, es geht viel mehr um Reisen und Kämpfe.

— GaranceLovesBags
GaranceLovesBags

Stöbern in Jugendbücher

Goldener Käfig

Konnte mich nicht ganz so überzeugen wie die Bände davor.

Jessica_Stephens

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

WUNDERSCHÖN💖💖😍

iamMarii

Glücksspuren im Sand

Für mehr Mut im Leben! Eine wundervolle Geschichte.

bibliophilehermine

Ich und die Heartbreakers

Abwechlungsreiche Story mit tollen Charakteren

bibliophilehermine

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Tolles Buch. Besonders geeignet für Fans von Gossip Girl und PLL.

annaleeliest

Demon Road - Höllennacht in Desolation Hill

Ziemlich witzig und gewohnt toll geschrieben, aber mir ging das alles zu hektisch

NaddlDaddl

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Wikinger in Amerika

    Der Stein der Wikinger
    Thunderdreamer

    Thunderdreamer

    11. March 2014 um 18:01

    Es handelt sich um eine wirklich spannend geschriebene Geschichte, die uns Thomas Jeier in seinem Buch erzählt. So, wie man es von ihm eigentlich bereits erwarten kann. Seit ich mich selbst noch zu den Jugendlichen zählte, lese ich seine Bücher und wurde bisher selten enttäuscht. So kam ich auch in diesem Fall auf meine Kosten, denn man kann wirklich einiges lernen, über das Leben der Nordmänner, um das Jahr Tausend herum. Man merkt sofort, dass der Autor sich mit der Geschichte dieses Volkes eingehend  beschäftigt hat, begibt sich mit der Hauptperson Hakon auf eine abenteuerliche und oftmals auch gefährliche Reise, quer durch das "Reich" der Wikinger, bis hin nach Amerika (und dass dieser Kontinent schon um diese Zeit herum von den Nordmännern entdeckt und z.T. auch bereist wurde, ist inzwischen belegt ...) Immer ist Hakon hierbei auf der Suche nach einer schönen Unbekannten, deren Bild der junge Mann in einem Buch gesehen hat. Es fließt viel Blut und es sind einige Umwege zu gehen, bis er dann schließlich, am Ende der Geschichte, sein Ziel erreicht. Leider kommt dieses Ende für mein Empfinden dann doch ein wenig plötzlich, denn kaum ist das Ziel erreicht, bricht die Erzählung ab. Da hätte ich ein wenig mehr erwartet, deshalb diesmal nur "vier" Sterne. Es lohnt sich aber dennoch, den Ausflug zu den Wikingern zu wagen! Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

    Mehr
  • Der Stein der Wikinger von Thomas Jeier

    Der Stein der Wikinger
    Lumi

    Lumi

    30. August 2013 um 19:01

    Der junge Isländer Hakon erbeutet auf seinem ersten großen Raubzug als Wikinger bei einem Überfall auf ein Kloster ein kostbares Buch. Obwohl der Junge Nordmann nicht lesen kann, entwickelt das Buch eine ungeahnte Bedeutung für ihn, als er darin die Illustration einer wunderschönen, fremdartigen Frau entdeckt. Es scheint sein Schicksal zu sein, die schöne Fremde zu suchen. Für Hakon beginnt eine abenteuerliche Reise über die Färöer Inseln und Grönland bis in das sagenumwobene Vínland auf dem amerikanischen Kontinent. Thomas Jeier hat mit "Der Stein der Wikinger" einen kurzweiligen Abenteuerroman für Kinder und Jugendliche geschaffen, der sich gut lesen lässt. Mir persönlich war die Handlung jedoch etwas zu simpel gestrickt. Der junge Hakon begegnet an jeder der Zwischenstationen auf seiner Reise gefährlichen Gegnern, denen er sich im Endeffekt im Kampf stellen muss, bevor er danach als siegreicher Kämpfer seine Suche fortsetzen kann. Die Kämpfe werden auch jedes Mal ausführlich geschildert, was natürlich weniger blutrünstig und explizit geschieht als in vielen historischen Romanen für Erwachsene, die sich dem Thema Wikinger widmen. In einigen kurzen Kapiteln wird zudem noch die Geschichte des Indianermädchens Ayasha geschildert. Sie ist das Mädchen aus Hakons Buch und hat in ihren Träumen ebenfalls von der Existenz des jungen Isländers erfahren. Leider ist Ayashas Geschichte nur sehr kurz angerissen, was ihrem Charakter so gut wie keine Möglichkeit zur Entfaltung gibt. Mein Fazit: Kurzweilige Abenteuergeschichte vor historischem Hintergrund.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Stein der Wikinger" von Thomas Jeier

    Der Stein der Wikinger
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. February 2012 um 07:12

    Der junge Wikinger Hakon fährt mit seinem Onkel Ivar von seiner Heimatinsel Eisland (Island) nach Irland auf Beutezug. Dort angekommen, werden alle Mönche und Bewohner der kleinen Siedlung gnadenlos im Blutrausch umgebracht. Als Hakon sieht, dass sich einer der Mönche mit einem Buch aus dem Staub machen will, verfolgt er ihn und nimmt das kostbar gestaltete Buch an sich. Er nimmt sich die Zeit und sieht es sich an und entdeckt auf der letzten Seite ein Bildnis einer jungen Frau, die ihn fortan nicht mehr aus dem Sinn geht. Er ist nicht bereit, dieses Buch mit zu den erbeuteten Schätzen zu geben und versucht, dieses vor seinem Onkel zu verbergen. Mitten auf See bemerkt es dieser jedoch und bezichtigt ihn des Diebstahls und befördert ihn kurzerhand aus dem Boot. Durch eine Kiste, die ein anderer Wikinger ihm hinterher geworfen hat, kann er sich über Wasser halten. Er wird nach einem Tag völlig entkräftet von einem von den Schafsinseln (Färöer- Inseln) stammenden Wikingerschiff aufgesammelt und mitgenommen. Die stämmige und herrische Gunnhild, Tochter des Anführers der Schafsinseln, hat es sich in den Kopf gesetzt, ihn zu heiraten. Eine Weile kann er das Verhängnis aufschieben, bis sich ihm eines Tages die Möglichkeit der Flucht bietet. Nun hat er sich außer seinem Onkel, auch noch Gunnhild und deren Vater zu Feinden gemacht, die nicht eher ruhen werden, bis sie seiner habhaft werden können und ihn töten. Er jedoch versucht mit allen Mitteln, in den Westen zu gelangen, denn genau dort vermutet er das Mädchen aus dem irischen Buch, das ihm inzwischen auch in seinen Träumen erscheint. Auch Ayasha, eine Indianerin hat Träume. Sie träumt von einem hellhäutigen Mann mit gelben Haaren und sie weiß, dass er für sie bestimmt ist. Aber sie wird entführt und als sie erkennen muss, welches Schicksal ihr zugedacht ist, hat sie nur noch die Träume, die sie aufrecht erhalten. Werden die beiden sich finden und wird es für sie je eine gemeinsame Zukunft geben? Thomas Jeier führt den Leser in eine Welt und Zeit, die lange vergangen ist. Er bringt uns in die Zeit der Wikinger. Die Wikinger waren ein Volk der Eroberer. Sie entdeckten nicht nur neue Länder, sie zerstörten zum Teil auch althergebrachtes aus Gier und dem Wunsch zu Herrschen. Sehr anschaulich und nachvollziehbar erzählt der Autor die Geschichte von Hakon, einem jungen Mann, der wie alle anderen Männer auf Raubzügen, Spaß an der Eroberung, Plünderung und am Morden hat. Da ist es egal, ob es Männer, Frauen, Kinder oder Mönche sind. Er wurde so erzogen. Bedingt durch sein eigenes Schicksal wendet er sich von den Machenschaften der raubmordenden Wikinger ab und beginnt nachzudenken. Er übernimmt Verantwortung. Angetrieben wird er durch das Bild einer Frau, das er in einem Buch gesehen hat. Er glaubt noch immer daran, sie zu finden, obwohl er erfahren hat, dass das Bild bereits 400 Jahre alt ist. Gekonnt verknüpft der Autor die Liebesgeschichte mit der Entdeckung Amerikas durch die Wikinger. Spannend und abenteuerlich erzählt er von der ersten Begegnung mit den Indianern, die historisch belegt sind. Ein wunderbar recherchiertes Buch, in dem auch einige historische Personen Eingang finden. Mir hat es Spaß gemacht, Hakon auf der Suche nach seiner Traumfrau zu begleiten.

    Mehr