Die Sehnsucht der Cheyenne

von Thomas Jeier 
4,0 Sterne bei5 Bewertungen
Die Sehnsucht der Cheyenne
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Inhaltsangabe zu "Die Sehnsucht der Cheyenne"

"Amerika, 1866: Der Stamm der Crows hat ein heiliges Lederband der Cheyenne-Indianer geraubt. Es liegt an Eulenfrau, einer Cheyenne, die als Kind von den Crows entführt wurde, dieses Symbol der Tapferkeit zu ihrem Volk und dem Mann, den sie liebt, zurückzubringen. Ihr entbehrungsreicher Marsch über die weiten Ebenen führt sie zu den südlichen Cheyenne in Colorado und in das historische Massaker am Sand Creek, das zum Symbol des verzweifelten Kampfes der Indianer gegen die Weißen wurde.§Vor dem historischen Hintergrund der Indianerkriege kämpft Eulenfrau um Liebe und die Ehre und Existenz ihres Volkes.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783800051014
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:249 Seiten
Verlag:Ueberreuter, C
Erscheinungsdatum:01.07.2004

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    Thunderdreamervor 5 Jahren
    Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer!

    Keine Angst, das ist nur ein Zitat...und in dieser Geschichte geht es nicht nur ums Sterben, aber auch.
    Ein wirklich tolles Jugendbuch über das Leben der Cheyenne-Indianer und anderer Prärievölker, in den sechziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts.
    Die Hauptfigur der Geschichte, eine vierzehnjährige Cheyenne, Eulenfrau, wird zu Beginn von Feinden ihres Volkes, Kriegern vom Stamm der Crow (Absaroka) geraubt. Sie erwartet nichts Gutes, sind doch die beiden Stämme seit ewigen Zeiten verfeindet, betrachtet zunächst alles, was sie im Lager der Crow sieht, mit großem Misstrauen.
    Doch mit der Zeit gewöhnt sie sich ein, beginnt sogar Zuneigung zu den Menschen zu empfinden, in deren Tipi sie nun lebt, und die sie wie eine eigene Tochter behandeln. Ihre Gedanken an eine Flucht werden immer seltener, sie geht sogar soweit, dass sie ihre "neuen" Eltern und den Stamm vor dem Angriff der Männer ihres eigenen Volkes warnt.
    Schließlich macht sie sich doch auf den Weg zurück...sogar mit der Einwilligung ihrer ehemaligen Entführer...und erlebt viele aufregende und gefährliche Abenteuer. Zuviel will ich an dieser Stelle nicht verraten, sonst verliert die Geschichte an Spannung...
    Thomas Jeier gelingt es auch in diesem Buch, eine fiktive Geschichte geschickt mit historischen Fakten zu kombinieren. In diesem Fall die Geschichte der Indianer vom Stamme der Cheyenne, ihre Auseinandersetzungen mit den Weißen und schließlich auch den traurigen Höhepunkt des Massakers von "Sand Creek", welches wirklich so wie geschildert stattgefunden hat. Geschichte einmal anders, einprägsamer als jedes Geschichtsbuch. Unbedingt lesenswert, durchaus auch als Schullektüre ab etwa 12 Jahre zu empfehlen!

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    Thunderdreamervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Sehnsucht der Cheyenne" von Thomas Jeier

    "Nur ein toter Indianer ist ein, guter Indianer."
    Keine Angst, das ist nur ein Zitat...und in dieser Geschichte geht es nicht nur ums Sterben, aber auch.
    Ein wirklich tolles Jugendbuch über das Leben der Cheyenne-Indianer und anderer Prärievölker, in den sechziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts.
    Die Hauptfigur der Geschichte, eine vierzehnjährige Cheyenne, Eulenfrau, wird zu Beginn von Feinden ihres Volkes, Kriegern vom Stamm der Crow (Absaroka) geraubt. Sie erwartet nichts Gutes, sind doch die beiden Stämme seit ewigen Zeiten verfeindet, betrachtet zunächst alles, was sie im Lager der Crow sieht, mit großem Misstrauen.
    Doch mit der Zeit gewöhnt sie sich ein, beginnt sogar Zuneigung zu den Menschen zu empfinden, in deren Tipi sie nun lebt, und die sie wie eine eigene Tochter behandeln. Ihre Gedanken an eine Flucht werden immer seltener, sie geht sogar soweit, dass sie ihre "neuen" Eltern und den Stamm vor dem Angriff der Männer ihres eigenen Volkes warnt.
    Schließlich macht sie sich doch auf den Weg zurück...sogar mit der Einwilligung ihrer ehemaligen Entführer...und erlebt viele aufregende und gefährliche Abenteuer. Zuviel will ich an dieser Stelle nicht verraten, sonst verliert die Geschichte an Spannung...
    Thomas Jeier gelingt es auch in diesem Buch, eine fiktive Geschichte geschickt mit historischen Fakten zu kombinieren. In diesem Fall die Geschichte der Indianer vom Stamme der Cheyenne, ihre Auseinandersetzungen mit den Weißen und schließlich auch den traurigen Höhepunkt des Massakers von "Sand Creek", welches wirklich so wie geschildert stattgefunden hat. Geschichte einmal anders, einprägsamer als jedes Geschichtsbuch. Unbedingt lesenswert, durchaus auch als Schullektüre ab etwa 12 Jahre zu empfehlen!

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