Emmas Weg in die Freiheit

von Thomas Jeier 
3,3 Sterne bei3 Bewertungen
Emmas Weg in die Freiheit
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Inhaltsangabe zu "Emmas Weg in die Freiheit"

New York, 1909: Nach der Flucht vom Bauernhof ihres Onkels hofft Emma auf ein besseres Leben in Amerika. Doch hier muss sie in einer Fabrik schuften. Als die Bedingungen dort unerträglich werden, lehnen sich die Arbeiterinnen auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473582945
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:309 Seiten
Verlag:Ueberreuter
Erscheinungsdatum:23.01.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 2 Jahren
    Von Deutschland nach Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts


    Ich glaube, dieses kleine Büchlein wird oft unterschätzt. Auch ich dachte nicht, dass ich so viel Spaß beim Lesen haben würde und mich so gut ins Jahr 1909 hinein versetzen könnte.

    Emma ist eine willensstarke 17-Jährige, die allein den Weg von Deutschland nach Amerika beschreiten will. Zu ihrem Glück lernt sie noch vor der Überfahrt August kennen und sie verlieben sich ineinander. Tragischerweise verlieren sie sich in Amerika aus den Augen und Emma ist ganz auf sich allein gestellt.

    Thematisch ist das Buch total auf meiner Wellenlänge. Ich mag Jugendbücher, starke Frauen, Bücher über Emigration und den Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Einen Punkt musste ich leider abziehen, da mich einige Sachen gestört haben. Als Emma den Ozean auf dem Schiff überquert, und auch schon vorher, ist immer mal wieder die Rede von Ostjuden, die total nach Knoblauch stinken. Das ist jetzt alles, was ich über Juden aus dem Osten weiß: wie sie riechen. Das finde ich total übertrieben, das auf fast jeder zweiten Seite zu Beginn des Buches zu erwähnen. Irgendwann hat es auch der letzte Depp verstanden - und selbst dann finde ich das nicht ok, weil es total klischeebehaftet klingt und einfach nicht richtig.
    Außerdem gefällt mir der Klappentext nicht. Dort klingt es so, als hätte Emma sofort Arbeit in der Company gefunden und das Buch würde sich einzig um die Katastrophe drehen. Dem ist aber nicht so und daher finde ich den Klappentext leider irreführend. Man liest und liest und liest und wartet die ganze Zeit darauf, dass das Beschriebene endlich eintritt.

    Ansonsten kann ich das Buch aber nur empfehlen. Gerade Jugendliche, die sich mit Themen wie Auswanderung, Frauenrechte etc. beschäftigen wollen, sind mit dem Buch gut bedient.

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    kris006s avatar
    kris006vor 3 Jahren
    M
    Maggie1994vor 5 Jahren

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