Thomas Jeier Emmas Weg in die Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Emmas Weg in die Freiheit“ von Thomas Jeier

New York, 1909: Nach der Flucht vom Bauernhof ihres Onkels hofft Emma auf ein besseres Leben in Amerika. Doch hier muss sie in einer Fabrik schuften. Als die Bedingungen dort unerträglich werden, lehnen sich die Arbeiterinnen auf.

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  • Von Deutschland nach Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts

    Emmas Weg in die Freiheit
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    26. April 2016 um 15:26

    Ich glaube, dieses kleine Büchlein wird oft unterschätzt. Auch ich dachte nicht, dass ich so viel Spaß beim Lesen haben würde und mich so gut ins Jahr 1909 hinein versetzen könnte.Emma ist eine willensstarke 17-Jährige, die allein den Weg von Deutschland nach Amerika beschreiten will. Zu ihrem Glück lernt sie noch vor der Überfahrt August kennen und sie verlieben sich ineinander. Tragischerweise verlieren sie sich in Amerika aus den Augen und Emma ist ganz auf sich allein gestellt.Thematisch ist das Buch total auf meiner Wellenlänge. Ich mag Jugendbücher, starke Frauen, Bücher über Emigration und den Beginn des 20. Jahrhunderts.Einen Punkt musste ich leider abziehen, da mich einige Sachen gestört haben. Als Emma den Ozean auf dem Schiff überquert, und auch schon vorher, ist immer mal wieder die Rede von Ostjuden, die total nach Knoblauch stinken. Das ist jetzt alles, was ich über Juden aus dem Osten weiß: wie sie riechen. Das finde ich total übertrieben, das auf fast jeder zweiten Seite zu Beginn des Buches zu erwähnen. Irgendwann hat es auch der letzte Depp verstanden - und selbst dann finde ich das nicht ok, weil es total klischeebehaftet klingt und einfach nicht richtig.Außerdem gefällt mir der Klappentext nicht. Dort klingt es so, als hätte Emma sofort Arbeit in der Company gefunden und das Buch würde sich einzig um die Katastrophe drehen. Dem ist aber nicht so und daher finde ich den Klappentext leider irreführend. Man liest und liest und liest und wartet die ganze Zeit darauf, dass das Beschriebene endlich eintritt.Ansonsten kann ich das Buch aber nur empfehlen. Gerade Jugendliche, die sich mit Themen wie Auswanderung, Frauenrechte etc. beschäftigen wollen, sind mit dem Buch gut bedient.

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  • Leserunde zu "Ich will mir selbst gehören – Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth" von Margret Greiner

    Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth
    MargretGreiner

    MargretGreiner

      Charlotte Berend-Corinth (geb. 1880 in Berlin, gest. 1967 in New York) gehört zu den Frauen, die immer von einem berühmten Mann her definiert und kaum als selbstbestimmte Persönlichkeiten wahrgenommen werden. Dabei verdient es die als Tochter eines jüdischen Kaufmanns in großbürgerliche Berliner Verhältnisse geborene Charlotte Berend aus dem Schatten ihres Mannes herausbefördert zu werden. Sie war Corinths erste Schülerin in seiner „Malschule für Weiber“, bevor sie ihn 1904 heiratete. Charlotte Berend-Corinth war aber sehr viel mehr als die nach traditionellem Rollenbild vorbildliche „Frau an seiner Seite“, (Gefährtin, Wirtschafterin, Mutter zweier Kinder und bevorzugtes Modell des Ehemannes), sondern eine eigenständige künstlerische Persönlichkeit, deren Malerei zu ihrer Zeit und heute wieder verstärkt wahrgenommen und geschätzt wird. Neben lithographischen Werkmappen von Schauspielern und Tänzerinnen malte sie vor allem Porträts und in den späteren Jahren Landschaftsaquarelle. Auch in ihrem privaten Leben, sowohl zur Zeit ihrer Ehe wie in der 40jährigen Zeit als Witwe, erwies sie sich ihrer Zeit voraus, lebte souverän und selbstbestimmt nach ihren eigenen Vorstellungen und nicht nach den Regeln einer Gesellschaft der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Sie unterhielt Freundschaften zu vielen Künstlern, vor allem auch zu Schauspielern und Schauspielerinnen, hatte aufregende Liebesbeziehungen, zum Beispiel zu Ferdinand Hodler, reiste bereits in den 30er Jahren in Länder wie die Türkei, Ägypten, Sizilien, lebte zehn Jahre in Italien und ab 1940 in den USA. Die Romanbiografie möchte Charlotte Berend-Corinth in ihr eigenes Recht setzen, sie als Malerin und Schriftstellerin ernstnehmen, eine Künstlerin zu Beginn des letzten Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Aufbegehren lebendig werden lassen. Es werden 15 Bücher verlost!! Eine Frage an die Bewerber und Bewerberinnen: Was stellen Sie sich vor, was Anfang des 20. Jahrhunderts  Anpassung an und Aufbegehren gegen die klassische Frauenrolle bedeuten konnte? Ich freue mich auf ein Gespräch!  

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