Thomas Jendrosch

 3.5 Sterne bei 20 Bewertungen
Thomas Jendrosch

Lebenslauf von Thomas Jendrosch

Thomas Jendrosch wurde 1963 in Gelsenkirchen geboren, fegte Lagerhallen, jobbte im Krankenhaus, studierte ein bisschen Medizin, ist heute aber auf ganz anderen Baustellen unterwegs.

Alle Bücher von Thomas Jendrosch

Na also, geht doch!

Na also, geht doch!

 (2)
Erschienen am 01.10.2015
Na also, geht doch!

Na also, geht doch!

 (18)
Erschienen am 27.06.2013

Neue Rezensionen zu Thomas Jendrosch

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Rezension zu "Na also, geht doch!" von Thomas Jendrosch

Na also, geht doch!
hundeliebhabervor 3 Jahren

Peer ist Psychiater, von seinen Patienten und Kollegen genervt, und nutzt sein medizinisches Wissen zwar für sich und seinen Nutzen, jedoch nicht, um seinen Patienten zu helfen.
Auch seine Kinder sind für ihn eher eine Last als die Verkörperung von Glück und Freude. So ist Peer froh, dass die attraktive Nachbarin Veronika sich oftmals um sie kümmert. Dadurch kann auch Peer Veronika nicht nur nachts mit dem Fernglas beobachten, sondern "wegen der Kinder" in ihrer Nähe sein. Doch am allermeisten nervt ihn seine Frau Kerstin, die er zu fett und unästhetisch findet.

Obwohl der Klappentext auf zynische Art unterhaltsam klang, konnte mich das Hörbuch nicht überzeugen.
Peer war mir durch und durch unsympathisch, ich konnte seine Gedanken und Handlungen nur bedingt nachvollziehen, war jedoch im Grunde nur von ihm genervt. Er ist feige, selbstverliebt, unreflektiert und ein Wichtigtuer. Hässliche Gedanken sind seins, Handeln eher weniger.
Auch für die anderen Figuren konnte ich keine Sympahtie aufbauen, was wahrscheinlich daran lag, dass ich sie nur durch Peers (doch sehr negative) Perspektive kennenlernen konnte.
Die Pointen konnte ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Witzig fand ich leider nichts, da es absolut nicht meinem Humor entsprach und Peer mich genervt hat.
Ich habe das Hörbuch immer in kleinen Abschnitten gehört, maximal ein Kapitel am Stück, da es sich nicht positiv auf mein Gemüt ausgewirkt hat...
Der Sprecher ist für mein Empfinden ebenfalls nicht gut ausgewählt. Bei einem Hörbuch macht der Sprecher doch einiges aus, da er derjenige ist, der den Inhalt präsentiert. Das gelang hier auf eine sehr monotone und selbstgefällige Art, die den Abstand und die Selbstironie zum Inhalt nicht recht schaffen konnte...

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Pucki60s avatar

Rezension zu "Na also, geht doch!" von Thomas Jendrosch

Na also, geht doch!
Pucki60vor 3 Jahren

Das Hörbuch erzählt von Peer, der gerade mit seiner Frau Kerstin und seinen beiden Kindern in ihr Haus in einer Reihenhaussiedlung eingezogen ist. Seine Frau Kerstin ist ihm zu dick und er mag ihre aufgeschwemmte Haut nicht berühren, er hat jegliches Interesse an ihr verloren. Seine beiden Kinder gehorchen ihm überhaupt nicht.

Peer ist Arzt und arbeitet als Psychiater in einer Klinik. Seine Patienten sind ihm gleichgültig, ihren Erzählungen hört er kaum richtig zu. In einer Notfallsituation ist er vollkommen überfordert.

In der Nachbarschaft wohnt die attraktive Veronika, nach der er sich sehnt und die er nachts mit dem Fernrohr beobachtet. Sie passt häufig auf die Kinder auf, wenn die Eltern beruflich eingespannt sind. Dadurch hat Peer oft Kontakt zu Veronika.

Peer ist für mich ein eingebildeter Mann, der sich selbst überschätzt und nicht viel kann. Für mich ist er nur ein Schaumschläger und ich hoffe, das keiner im wahren Leben an so einen Arzt oder Psychiater gerät.

Ich habe das Hörbuch nur in kleinen Etappen gehört, bei längeren Episoden konnte ich Peer nicht ertragen. So kann ich zum Hören auch sagen "Na also, geht doch".

Ich vergebe für das Hörbuch 2 Punkte, manche Episoden waren ganz lustig, insgesamt ist dies jedoch nicht meine Art von Humor.

 

Kommentare: 2
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Anteks avatar

Rezension zu "Na also, geht doch!" von Thomas Jendrosch

Was sie schon immer über Psychiater und Ehemänner wissen wollten
Antekvor 3 Jahren

Die Geschichte beginnt mit dem Umzug von Peer und seiner Familie. Sofort merkt man, oh seine Kinder sind ihm wohl nicht so sehr ans Herz gewachsen. Wenig später ist klar, dass Peers Kinder seinem Leben weniger Sinn als vielmehr Unsinn geben. Auch seine zu fette Ehefrau Kerstin ekelt ihn nur noch an. Aber die neue Nachbarin Veronika, die ist toll und so hat er rasch seine neue Lieblingsbeschäftigung gefunden, mit dem Fernglas am Fenster stehen und dieses Prachtexemplar einer Frau zu beobachten. Na also geht doch. Seine Brötchen verdient Peer als Psychiater. Er ist zwar unfähig, aber dafür umso mehr selbstverliebt und deshalb kann er gut damit leben, seine Patienten reden zu lassen ohne zuzuhören, ab und an ein giftiger Kommentar, Hauptsache das Stundensoll ist vollbracht. Medikamentenproben sind als Nebenverdienst auch immer willkommen. Kann man sich Veronika unauffällig nähern und was ist mit Nadja, dem russischen Nacktmodell, das sich Peers Kollege aus dem Katalog der Partnervermittlung ausgesucht hat?

Die Geschichte wird aus Peers Perspektive erzählt, der wie man schnell merkt eigentlich nie so richtig zufrieden scheint. Durch die Episoden die er von seiner Arbeit erzählt, hat sich mein Vorurteil über Psychiater und Psychologen bestätigt. Dachte ich mir doch schon immer, dass diesen Gegenübern die Probleme doch recht unwichtig sind und ein wirklich fähigen zu finden ist mehr als schwer. Hier konnte ich ab und an wirklich schmunzeln. Aber nicht alles entspricht so meinem Sinn für Humor. Ich kann irgendwie nicht lachen, wenn eine Patientin nach dem Weg frägt und er sie in die entgegengesetzte Richtung schickt, auch wenn es ihm Glücksgefühle beschert.

Mit Kerstin hatte ich zunehmend mehr Mitleid. Seine abschätzigen Äußerungen über sie, konnte ich nicht als lustig empfinden. Sie ist zu fett, zu ungepflegt, sie stinkt, die Finger sind schwabbelig und den Supergau hat er für mich abgeschossen, als er keine Erste Hilfe leisten kann, weil ihm vor der Mund zu Mund Beatmung bei seiner eigenen Frau ekelt. Das Sahnehäubchen erhält diese Szene noch, weil Nadja das für ihn übernimmt und dadurch für Küsse auch außen vor ist, schließlich hat sie ja die schwabbeligen Lippen berührt. Ich habe während dem Hören stets darauf gehofft, dass sich Kerstin doch bitte nach einem anderen Mann umsieht.

Leider konnte mich die Geschichte nicht so mitnehmen, dafür war mir Peer einfach zu unsympathisch, wenn auch brutal ehrlich, was man ihm zugutehalten kann.

Dies war mein erstes von Kai Schulz gelesenes Hörbuch. Ich weiß nicht so genau, ob es daran lag, dass ich mit der Story nicht so warm wurde, aber ich hätte mir den Vortrag etwas weniger monoton gewünscht. Ich hatte nicht den Eindruck, als würde er Pointen gekonnt umsetzen.

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Gespräche aus der Community

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ThomasJendroschs avatar

Liebe (Hör-)Buchfreunde,

Der Comedy-Roman "Na also, geht doch!" ist hier ja schon vor einiger Zeit vorgestellt und besprochen worden. Jetzt ist der Roman ganz frisch auch als Hörbuch bei Audible erschienen!

Wer Lust hat, das neue Hörbuch einmal durchzuhören (und danach auch eine Bewertung bei Audible zu schreiben), der kann sich ganz einfach bewerben -  gerne mit einem kurzen Kommentar, warum Du Romane mit Humor & Comedy magst.

Insgesamt stehen 5 Hörbücher für eine Verlosung zur Verfügung. Die Gewinner werden anschließend informiert und erhalten dann einen Audible-Link für den kostenlosen Hörbuch-Download.

Viel Glück und viel Spaß beim Mitmachen, Zuhören und Rezensieren!

www.naalsogehtdoch.de

Zur Buchverlosung
ThomasJendroschs avatar

Endlich: Peer, der Psychiater, packt aus!

Wer Spaß an schrägen Geschichten im Stromberg-Stil hat, der findet vielleicht auch an Peer Gefallen. Der Psychiater ist eigentlich nur peinlich. Und seine Ansichten als Mann und Arzt sind alles andere als politisch korrekt ...


Zum Buch:

Peer ist Psychiater. Und selbstverliebt, faul und unfähig noch dazu. Seine Patienten gehen ihm auf die Nerven. Und auch seine keifende Ehefrau findet er zu fett.

Peer ist ein Kotzbrocken, dem es nur um das eigene Wohlbefinden geht. Nachts steht Peer am Fenster. Dort verfolgt er heimlich fremde Frauen mit dem Fernglas.

Bis er an Veronika gerät, seine neue Nachbarin. Und an Nadja, das russische Nacktmodell.


Buchseite und Video hier: http://www.naalsogehtdoch.de

Zum Autor:

Thomas Jendrosch wurde 1963 in Gelsenkirchen geboren, fegte Lagerhallen, jobbte im Krankenhaus, studierte ein bisschen Medizin, ist heute aber auf ganz anderen Baustellen unterwegs.

10 Freiexemplare:

Für das neu erschienene Buch werden Leserinnen und Leser gesucht, die den Roman hier oder bei Amazon oder in einem Blog besprechen wollen. 10 Rezensionsexemplare stehen aktuell zur Verfügung.

Lust mitzumachen?

Dann bewerbt euch einfach – gerne mit einem kurzen Kommentar, warum euch das Buch interessiert!
Bücherwurms avatar
Letzter Beitrag von  Bücherwurmvor 5 Jahren
Ah, wer liest? Du selbst??? So richtig fies?!? lach
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Zusätzliche Informationen

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in 21 Bibliotheken

von 1 Lesern aktuell gelesen

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