Thomas Jendrosch Na also, geht doch!

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Inhaltsangabe zu „Na also, geht doch!“ von Thomas Jendrosch

Peer ist Psychiater. Peer ist außerdem selbstverliebt, faul und unfähig noch dazu. Seine Patienten gehen ihm auf die Nerven, seine Kinder haben ihm längst jegliche Autorität abgesprochen und Kerstin, seine keifende Ehefrau, findet er zu fett. Peer ist ein Kotzbrocken dem es stets nur um das Eine geht, sein eigenes Wohlbefinden. Nachts steht er gern am Fenster des frisch bezogenen Reihenhauses. Von dort beobachtet er fremde Frauen mit dem Fernglas. Bis er eines Tages an Veronika, seine neue Nachbarin gerät. Und an Nadja, das russische Nacktmodell.
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  • Na also, geht doch!

    Na also, geht doch!
    Pucki60

    Pucki60

    Das Hörbuch erzählt von Peer, der gerade mit seiner Frau Kerstin und seinen beiden Kindern in ihr Haus in einer Reihenhaussiedlung eingezogen ist. Seine Frau Kerstin ist ihm zu dick und er mag ihre aufgeschwemmte Haut nicht berühren, er hat jegliches Interesse an ihr verloren. Seine beiden Kinder gehorchen ihm überhaupt nicht. Peer ist Arzt und arbeitet als Psychiater in einer Klinik. Seine Patienten sind ihm gleichgültig, ihren Erzählungen hört er kaum richtig zu. In einer Notfallsituation ist er vollkommen überfordert. In der Nachbarschaft wohnt die attraktive Veronika, nach der er sich sehnt und die er nachts mit dem Fernrohr beobachtet. Sie passt häufig auf die Kinder auf, wenn die Eltern beruflich eingespannt sind. Dadurch hat Peer oft Kontakt zu Veronika. Peer ist für mich ein eingebildeter Mann, der sich selbst überschätzt und nicht viel kann. Für mich ist er nur ein Schaumschläger und ich hoffe, das keiner im wahren Leben an so einen Arzt oder Psychiater gerät. Ich habe das Hörbuch nur in kleinen Etappen gehört, bei längeren Episoden konnte ich Peer nicht ertragen. So kann ich zum Hören auch sagen "Na also, geht doch". Ich vergebe für das Hörbuch 2 Punkte, manche Episoden waren ganz lustig, insgesamt ist dies jedoch nicht meine Art von Humor.  

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    Pucki60

    Pucki60

    02. March 2016 um 11:27
  • Was sie schon immer über Psychiater und Ehemänner wissen wollten

    Na also, geht doch!
    Antek

    Antek

    14. February 2016 um 13:19

    Die Geschichte beginnt mit dem Umzug von Peer und seiner Familie. Sofort merkt man, oh seine Kinder sind ihm wohl nicht so sehr ans Herz gewachsen. Wenig später ist klar, dass Peers Kinder seinem Leben weniger Sinn als vielmehr Unsinn geben. Auch seine zu fette Ehefrau Kerstin ekelt ihn nur noch an. Aber die neue Nachbarin Veronika, die ist toll und so hat er rasch seine neue Lieblingsbeschäftigung gefunden, mit dem Fernglas am Fenster stehen und dieses Prachtexemplar einer Frau zu beobachten. Na also geht doch. Seine Brötchen verdient Peer als Psychiater. Er ist zwar unfähig, aber dafür umso mehr selbstverliebt und deshalb kann er gut damit leben, seine Patienten reden zu lassen ohne zuzuhören, ab und an ein giftiger Kommentar, Hauptsache das Stundensoll ist vollbracht. Medikamentenproben sind als Nebenverdienst auch immer willkommen. Kann man sich Veronika unauffällig nähern und was ist mit Nadja, dem russischen Nacktmodell, das sich Peers Kollege aus dem Katalog der Partnervermittlung ausgesucht hat? Die Geschichte wird aus Peers Perspektive erzählt, der wie man schnell merkt eigentlich nie so richtig zufrieden scheint. Durch die Episoden die er von seiner Arbeit erzählt, hat sich mein Vorurteil über Psychiater und Psychologen bestätigt. Dachte ich mir doch schon immer, dass diesen Gegenübern die Probleme doch recht unwichtig sind und ein wirklich fähigen zu finden ist mehr als schwer. Hier konnte ich ab und an wirklich schmunzeln. Aber nicht alles entspricht so meinem Sinn für Humor. Ich kann irgendwie nicht lachen, wenn eine Patientin nach dem Weg frägt und er sie in die entgegengesetzte Richtung schickt, auch wenn es ihm Glücksgefühle beschert. Mit Kerstin hatte ich zunehmend mehr Mitleid. Seine abschätzigen Äußerungen über sie, konnte ich nicht als lustig empfinden. Sie ist zu fett, zu ungepflegt, sie stinkt, die Finger sind schwabbelig und den Supergau hat er für mich abgeschossen, als er keine Erste Hilfe leisten kann, weil ihm vor der Mund zu Mund Beatmung bei seiner eigenen Frau ekelt. Das Sahnehäubchen erhält diese Szene noch, weil Nadja das für ihn übernimmt und dadurch für Küsse auch außen vor ist, schließlich hat sie ja die schwabbeligen Lippen berührt. Ich habe während dem Hören stets darauf gehofft, dass sich Kerstin doch bitte nach einem anderen Mann umsieht. Leider konnte mich die Geschichte nicht so mitnehmen, dafür war mir Peer einfach zu unsympathisch, wenn auch brutal ehrlich, was man ihm zugutehalten kann. Dies war mein erstes von Kai Schulz gelesenes Hörbuch. Ich weiß nicht so genau, ob es daran lag, dass ich mit der Story nicht so warm wurde, aber ich hätte mir den Vortrag etwas weniger monoton gewünscht. Ich hatte nicht den Eindruck, als würde er Pointen gekonnt umsetzen.

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