Thomas Kapielski Leuchten

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Inhaltsangabe zu „Leuchten“ von Thomas Kapielski

Je finsterer die Zeiten, desto mehr tun Leuchten not: sei es zur Erhellung oder Aufhellung, als Irrlicht, Vorschein oder Nachglühen, oder um dunklen Dämonen (bisweilen auch inneren) heimzuleuchten. Mit seinen A- und So-phorismen setzt Thomas Kapielski sein literarisches Notiz- und Erzählwerk fort, als Lichterkette aus Gedanken, Skizzen, Betrachtungen, Anekdoten und allerhand »Luftgebäu«. Ganz neu diesmal die »Frimmels«, mehr oder weniger überlieferungsfromme Fantasiestücke in Mono- oder Dialogform, die neben anderen Wagner und Nietzsche, Siemens und Helmholtz, Wittgenstein und Frege oder Karoline von Günderrode in neuem Licht erscheinen lassen. Der erste Leuchten-Teil, Anwendungen, ist vom Zufall mit Fotos, der zweite, Antennen, von der Vorsehung mit Zeichnungen versehen worden.

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    Leuchten
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    14. May 2017 um 14:25

    »›Die Restlichen setzen sich bitte nach hinten!‹ – ›Die Restlichen‹: eine variable, flexible Masse. – Wie viele gibt es davon? Zählen wir selbst (bisweilen) dazu? – ›Die Restlichen‹: ein tauglicher Titel auch für Romanciers, Essayisten, Philosophen und für alle Restlichen, die glücklicherweise wenig oder gar nicht schreiben.«Aphorismen, Philosophisches, Satire, interpretierte Zitate, eine Ansammlung von Lebensweisheiten. Erzähl- und Notizwerk zum Nachdenken über Gedanken, Anekdoten in Mono- oder Dialogform. Die »Frimmels« haben mir besonders gut gefallen, Wagner im Gespräch mit Nietzsche, einfach herrlich. »›Wohin des Wegs, Du Mann des Feuers?‹ – Feuerwehrmann: ›Zum Ort des Brandes, Du Loch des Arsches!‹«Den ungespitzten Bleistift rammt Thomas Kapielski aufs Papier, nichts und niemand ist vor dem Autor sicher. Dies ist eins der feinen Bücher, das auf dem Schreibtisch liegt, in dem man jeden Tag ein wenig blättert. Einmal lesen reicht nicht, auch nicht zweimal.»›Vieles lege ich nach zwanzig Seiten weg – scheiß drauf! Mist! Das kann ein Schunkelbuch sein, wo alle dran mitschunkeln. Oder ich lese was mit Wonne, wo andere aufkreischen: Was? So was liest du?‹ – So ein ›Aufschnapp‹, ein in Gastwirtschaften erhaschtes oder sonstwo gepflücktes Wort also, von höchster Güte allein des ›Schunkelbuchs‹ wegen! Und das einer so liest und nicht (bzw. nicht nicht) anders! Alle Achtung! Alle Ehre! – Gleichwohl rätselhaft.«

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