Thomas Kastura Dark House

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Inhaltsangabe zu „Dark House“ von Thomas Kastura

Da waren s nur noch neun. Es war eine unverzeihliche Verrücktheit. Zehn Jahre ist es her, dass John und seine Freunde als Abschluss ihres Studiums in einem verlassenen Gebäude ein "Dark House" einrichteten: mehrere völlig abgedunkelte Räume, in denen nichts zu sehen, aber alles erlaubt war. Wie weit würden sie gehen? Würden sie nach dieser Grenzerfahrung noch dieselben sein? Kurz darauf verübte eine junge Frau aus der Gruppe Selbstmord, über den niemals wirklich gesprochen wurde. Nun wollen die Freunde endlich Licht ins Dunkel bringen und treffen sich auf Johns Anwesen an der felsigen Küste von Dorset. Doch kaum ist ein Tag vergangen, liegt einer von ihnen tot auf den Klippen der Beginn eines tödlichen Reigens ...

Eine Genreperle! Gut geschrieben & psychologisch ausgereift. Einzig das Ende vermochte mich nicht ganz zu überzeugen.

— Hamlets_Erbin

Hat mich nicht richtig packen können. Hat mir aber trotzdem einigermaßen gefallen.

— Feuersternchen

kein klassischer Krimi, das Buch thematisiert und hinterfragt eher die Beziehungen zwischen Menschen sowie deren Entwicklung/Entgleisung.

— SabsiS

Sehr tolles Setting und auch ein guter Plot, aber leider war mir die Umsetzung Stellenweise zu langweilig.

— kitty_montamer

Dieser Autor schafft es wie wenige, mit präzisen Sprachbildern eine teilweise atemberaubend dichte Atmosphäre zu zaubern. Unbedingt lesen!!!

— Buecherbote

Teils recht spannend geschriebener Krimi nach dem Prinzip "10 kleine Negerlein" m. vielen grausamen Morden - also nichts für schwache Nerven

— baerin

2,5 Sterne. Ein mittelmäßiges Buch. Die Idee war gut, die Umsetzung hätte spannender sein müssen. Irritieren tut mich Roman auf dem Cover.

— LeseBlick

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Eine interessante Geschichte mit sehr unerwarteten Wendungen, die dieses Buch ausmachen... hat mir insgesamt gut gefallen...

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  • Psychospiel á la Zehn kleine Negerlein

    Dark House

    Violet Baudelaire

    16. June 2016 um 13:23

    Ein Professor und seine ehemaligen Schüler treffen sich für ein Wochenende in einem abgelegenen Haus an der englischen Küste. Grund ist ein vor Jahren gemachtes Experiment genannt "Dark House". Eine Art Dark Room, wo jeder alles mit jedem machen konnte und das Wochenende soll eine Art Aufarbeitung des Psycho-Experiments werden. Doch nach und nach werden alle umgebracht, doch ist der Grund wirklich der Selbstmord eine ehemaligen Freundin?Ein perfider Psychothriller mit richtig guten Figuren, aber leider auch einigen Schwachstellen, z.B. das für das Experiment nie eine Aufarbeitung direkt danach gab, wo durch sich viele Probleme von allein gelöst hätten. Anstonsten ein richtig gutes und spannendes Buch.

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  • 10 Freunde - 10 Jahre nach dem Psychologie-Experiment „Dark House“

    Dark House

    JanaBabsi

    08. July 2015 um 22:32

    10 ehemalige Psychologie-Studenten und Professor Knowles treffen sich 10 Jahre nach dem missglückten Experiment „Dark House“ in einem Cottage auf einer kleinen Insel. An diesem Wochenende soll endlich aufgearbeitet werden, worüber seit 10 Jahren niemand gesprochen hat: Der Selbstmord von Hollie kurz nach dem Experiment und was genau damals im „Dark House“ passiert ist. Irgend jemand scheint jedoch seine ganz eigenen Pläne zur Verarbeitung des damaligen Experiments zu haben, denn nur kurze Zeit nach seiner Ankunft im Anwesen „Culls Cove“ hat Professor Knowles sein Leben ausgehaucht. Weitere Tote folgen ....... Mein Eindruck: „Wir schauten in einen schwarzen Spiegel und erkannten darin etwas viel Lehrreicheres als Liebe: Leid“ (Seite 47) „Dark House“ – 11 Freunde, ein Haus mit mehreren Zimmern in dem es stockdunkel und still wie in einem Grab ist. Drogen, Alkohol und ein Professor, der das Experiment leitet. Es geht um Sex, SM-Spiele, Partnertausch und um ..... Macht. Das Buch beginnt mit der Anreise der 10 Akteure. Der Leser bekommt einen kurzen Einblick, was die Personen heute tun und wie sie ihr Leben führen. Hängt es mit dem Experiment zusammen, dass niemand wirklich erfolgreich ist in dem was er tut? Schon bei der Ankunft der ehemaligen Freunde auf „Culls Cove“ wird dem Leser bewusst, dass das Wort „Freundschaft“ hier und heute fehl am Platz ist. Die Begrüßung untereinander erscheint mir so, als ob hier jeder die Verfehlungen des Anderen ans Tageslicht bringen möchte, um selbst in besserem Licht zu erscheinen. Die Stimmung ist eher frostig als freundschaftlich, auch wenn im Kamin ein Feuer brennt. Niemand weiß, was damals wirklich im „Dark House“ passiert ist und warum sich Hollie kurz danach vor einen Zug geworfen hat. Genau dieser Umstand soll an diesem Wochenende analysiert und aufgearbeitet werden. Professor Knowles führt die Liste der Toten an – kurz nach seiner Ankunft findet man seine Leiche am Strand. Es bleibt nicht bei einem Toten und mit jedem Mord wird das Misstrauen zwischen denen die übrig bleiben größer. Wer könnte es gewesen sein und warum? Wer wird der nächste Tote sein? Und obwohl sie gegenseitig immer misstrauischer werden, sind sie doch aufeinander angewiesen um dieses Wochenende eventuell überleben zu können. Irgendwie haben die Protagonisten alle einen psychischen Knacks weg und ich konnte mich für niemanden besonders erwärmen. Das macht aber nix, weil sie nacheinander sehr schnell die Bühne wieder verlassen bis nur noch übrig bleibt, wer seine eigene Ansicht von „Aufarbeitung“ hat. Obwohl nichts anderes passiert als dass einer nach dem anderen stirbt, ist das Buch von der 1. Seite an spannend und zwingt einen dazu weiterlesen zu müssen. Auch die Protagonisten stellen sich die Frage warum Hollie sich damals umgebracht hat und wer nun – nach 10 Jahren - Interesse daran haben könnte alle umzubringen die damals beteiligt waren. Zwischendurch werden die Erinnerungen der Teilnehmer an das „Dark House“ in schwarz unterlegten Einschüben herausgestellt. Die ganze Zeit über habe ich mich gefragt woher der Mörder seine Mordwaffen bezogen hat und woher er/sie weiß damit umzugehen. Es handelt sich um Mordinstrumente, die nicht jeder einfach so in einem Laden kaufen kann und deren Handhabung einer gewissen Ausbildung bedarf. Von daher war die Antwort auf die Frage wer sich hinter dem Mörder verbirgt, für mich nicht so ganz nachvollziehbar. Nach Beendigung bleiben beim Leser einige Fragen offen. Aber vielleicht bedürfen sie ja auch keiner Antwort. 

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  • Was geschah in Dark House? Ein Psycho-Experiment misslingt ...

    Dark House

    Irmi_Bennet

    04. July 2015 um 17:19

    Zehn befreundete Psychologie Studenten und ihr Professor wagen ein außergewöhnliches Experiment. In einem völlig abgedunkelten Gebäude schlüpfen sie - angeleitet durch ihren Lehrer - in vorbestimmte Rollen, nehmen Drogen, haben Sex, unterwerfen sich, gehen an Grenzen. Am nächsten Tag soll alles vergessen sein.  Der Versuch misslingt, denn nicht alle Teilnehmer profitieren von diesem Tag, die junge Hollie bringt sich kurz darauf um. Zehn Jahre später erhalten alle Freunde von damals eine Einladung zu einem erneuten Treffen. Dieses soll auf einem Anwesen eines der ehemaligen Teilnehmer stattfinden, das einsam auf einer schottischen Halbinsel gelegen ist. Alle kommen. Doch schon Stunden nach dem Eintreffen der zehn Freunde gibt es den ersten Toten und das alte Anwesen wird durch einen Sturm von der Außenwelt abgeschnitten.   Thomas Kastura ist ein spannender Thriller gelungen. "Wer wars?" - darum geht es vornehmlich hier, ist ja ein beliebtes Thema bei Krimiautoren - hier in einer hier sehr interessanten Variation. Ähnlich wie in „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ (als Horrorslasher verfilmter Psychothriller von Lois Duncan ) bleibt es nicht bei einem Mord. Die zentrale Frage ist: Wer will sich an den Ex-Studenten rächen und weshalb?  Ist der Mörder einer von Ihnen? Schon bald vermutet der Leser, dass  das Motiv des Mörders mit dem Experiment im Dark House zu tun haben muss. Alle beginnen, sich zu misstrauen, denn jeder hat sein Geheimnis ( ob in der Gegenwart oder der Vergangenheit )  Gerade seit dem  verhängnisvollen Tag vor zehn Jahren entstanden  zwischen vielen der ehemaligen Freunde extreme Spannungen, man hat sich nach Dark House getrennt, ein jeder ging seiner Wege und das mit Grund. Eine ziemlich kaputte Truppe – die sich aber vielleicht gerade deshalb zu Studienzeiten gefunden hatte.   Der Leser erfährt in kurzen, schwarz hinterlegten Absätzen andeutungsweise, was damals in Dark House passierte. In der übrigen Geschichte muss der Leser immer wieder unterscheiden, zwischen Fakten und den Spekulationen der Protagonisten. Was ist wahr, was ist Lüge, was ist reine Vermutung? Das gefällt mir an diesem Thriller sehr gut.  Es gab für mich ein paar Ungereimtheiten und leider einen kleinen Abfall der Spannungskurve im letzten Drittel, aber ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt. Insgesamt: Ein harter Thriller mit interessanten psychologischen Aspekten und einer tollen Location, den ich gerne weiterempfehle.

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  • interessantes Thema - viele offene Fragen...

    Dark House

    SabsiS

    30. June 2015 um 19:51

    Zum Inhalt: Zehn Freunde oder Studienkollegen kommen zehn Jahre nach einem psychologischen Experiment, das von ihrem Professor und Mentor durchgeführt wurde, wieder zusammen. Das Experiment hat das Leben aller Beteiligten beeinflusst - und zwar durchwegs negativ. Das Treffen findet in dem Cottage eines Studienkollegen statt, welches für die zehn Personen schnell zur tödlichen Falle wird. Meine Meinung: Ich kannte Thomas Kastura bisher nicht und bin durch leserunden.de auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Schreibstil ist klar und gut zu lesen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Anfangs werden sehr viele verschiedene Personen eingeführt und deren Geschichten kurz umrissen. So richtig warm wurde ich mit niemandem, sympathisch waren sie mir alle nicht. Ihre Handlungsweisen sind sicher durch ihre jeweilige Vergangenheit begründet, diese erschließt sich aber dem Leser nicht so richtig und es bleiben bis zum Schluss einige Fragen offen. Es handelt sich um keinen klassischen Krimi, das Buch thematisiert und hinterfragt eher die Beziehungen zwischen Menschen sowie deren Entwicklung/Entgleisung. Insgesamt lässt das Buch einen mit vielen Fragezeichen zurück, man ist aufgefordert sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen. Vorgekaut wird einem hier nichts.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Dark House

    kitty_montamer

    27. May 2015 um 14:34

    Inhalt Nach zehn Jahren treffen sich die zehn Freunde wieder. Der Treffpunkt ist ein riesiges Anwesen, der Grund des Treffens, sich miteinander auszutauschen, wie es ihnen ergangen ist und auch darüber zu reden, was einst im "Dark House" geschehen ist. Es könnte ein so wundervolles Treffen werden, doch dann geschehen merkwürdige Dinge. Der erste Mord ereignet sich, als noch nicht mal der erste Tag vorüber ist und bei diesem einem soll es auch bei weitem nicht bleiben... Meine Meinung Der Thriller beginnt ziemlich langsam, da sich der Autor die Zeit nimmt, seine zehn Protagonisten vorzustellen. Es wird ein bisschen von ihnen Preis gegeben, jedoch nicht übermäßig viel. Ich konnte sie mir alle vor Augen führen, richtig warm geworden, bin ich jedoch mit keinem von ihnen, da mir hier und da doch ein bisschen was an Farbe gefehlt hat. Die Kapitel sind eher kurz gehalten und in jedem berichtet ein anderer Erzähler auktorial die Geschehnisse. Mir hat dieser Wechsel ziemlich gut gefallen. Thomas Kastura hat sich für Dark House einen ziemlich guten Plot ausgedacht. Ich habe schon immer eine Schwäche für diese Art von Geschichten gehabt und aus dem Grund fühlte ich mich am Anfang auch noch ziemlich wohl mit diesem Thriller. Ich war gespannt und neugierig darauf, wie sich alles entwickeln würde. Wer würde sterben und vor allem: Warum? Diese Fragen haben mich gleich auf den ersten Seiten beschäftigt und zogen sich bis fast zum Ende des Buches. Das Setting ist wirklich traumhaft. Ich habe das Anwesen vor Augen gehabt und mir eingebildet das Meer rauschen zu hören. Thomas Kastura hat ebenso wie das Setting auch die düstere Stimmung sehr gut rüber gebracht. An der ein oder anderen Stelle hatte ich eine Gänsehaut. Der Autor schafft es, in diesem, für mich eher ruhigen Thriller, fast immer eine kleine Spannung aufrecht zu erhalten, und diese war es auch, die überhaupt dazu geführt hat, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. »"Alte Wunden heilen, indem man sie aufreißt und neue hinzufügt - daraus kann unmöglich etwas Gutes entstehen."« Zitat aus: "Dark House" Ich muss leider sagen, dass mir Dark House zum größten Teil zu langweilig war. Klar, es passieren schon ziemlich schreckliche Dinge, jedoch hat mich keine einzelne Szene wirklich überrascht. Das von diesen zehn alten Freunden garantiert die meisten sterben werden, ist ja schon am Klappentext auszumachen und konnte mich daher nicht wirklich "schocken". Das "Wie" und das "Warum" stehen hier im Vordergrund. Wie müssen die einzelnen Protagonisten ihr Leben lassen? Dies ist ein Punkt, der mir an einigen Stellen ein wenig zu hanebüchen rüber kam. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich darauf jetzt nicht näher eingehen, nur so viel: Ich habe mich des Öfteren gewundert, wo der Killer die einzelnen Dinge überhaupt her hatte. Und warum das alles? Dies war die einzige Frage, die mich wirklich dazu gebracht hat, am Ball zu bleiben und weiter zu lesen. Denn neugierig hat mich der Autor schon gemacht. Die Antwort auf meine Frage nach dem "Wer ist es denn nun" wurde mir leider zu früh beantwortet. Als ich wusste, wer hinter den Morden steckt, kam die Spannung, die sich bis dahin wie ein roter Faden durch das Buch gezogen hatte, leider komplett zu erliegen. Die Szenen kurz vor Ende konnten mich ab da nicht mehr überzeugen. Ich empfand sie als zu überspitzt und an den Haaren herbei gezogen. Zudem hätte ich mir mehr Informationen über das "Dark House" gewünscht. Vielleicht hier und da ein paar Rückblicke, wie es damals gewesen ist und nicht nur die vereinzelten, die in die Geschichte mit eingebunden wurden. Auch das Finale konnte mich nicht wirklich für sich gewinnen, was mich traurig stimmt, denn tendenziell mochte ich den Plot und auch die Geschichte, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht so richtig überzeugen. Fazit: Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen, die leider nicht so ganz erfüllt wurden. Mir war einiges an dieser Geschichte zu hanebüchen und leider habe ich mich auch nicht mit den Protagonisten anfreunden können. Trotz des unglaublichen tollen Settings, sowie dem guten Plot, konnte mich das Buch nicht überzeugen und blieb bedauerlicher Weise unter meinen Erwartungen. © www.mybooksparadise.de

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  • Dark House!!!

    Dark House

    Line1984

    26. May 2015 um 18:12

    Klappentext: (Quelle Droemer) Da waren’s nur noch neun. Es war eine unverzeihliche Verrücktheit. Zehn Jahre ist es her, dass John und seine Freunde als Abschluss ihres Studiums in einem verlassenen Gebäude ein »Dark House« einrichteten: mehrere völlig abgedunkelte Räume, in denen nichts zu sehen, aber alles erlaubt war. Wie weit würden sie gehen? Würden sie nach dieser Grenzerfahrung noch dieselben sein? Kurz darauf verübte eine junge Frau aus der Gruppe Selbstmord, über den niemals wirklich gesprochen wurde. Nun wollen die Freunde endlich Licht ins Dunkel bringen und treffen sich auf Johns Anwesen an der felsigen Küste von Dorset. Doch kaum ist ein Tag vergangen, liegt einer von ihnen tot auf den Klippen – der Beginn eines tödlichen Reigens ... Der erste Satz: Die Maus lebte noch. Meine Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich mehr als gefreut. Der Klappentext hat mich sofort gepackt und auch Cover sowie Titel konnten mich überzeugen. 10 Jahre ist es nun her als sich eine Gruppe voller Studenten zu einem mehr als gewagten Experiment entschließt. Die Gruppe soll einige Zeit in einem völlig abgedunkelten Haus leben. Was sich anfangs als Spaß entpuppt endet bald in Sex und Gewalt. Als das Experiment beendet ist beleiben die Studenten mehr als verstört zurück, sie hatten keine Zeit das erlebte aufzuarbeiten. Bis jetzt.... Der Schreibstil des Autoren ist locker und flüssig. Dadurch liest sich das Buch in einem Zug aus, die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge. Ich habe die Seiten quasi verschlungen denn dieses Buch entwickelt eine Sogwirkung der man sich nicht entziehen kann. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und ihre Gedanken nachvollziehen. Was mir besonders gut gefallen hat war die Atmosphäre die der Autor in Dark House geschaffen hat. Das ist wirklich einmalig und habe ich so bisher nur selten gelesen. Die Handlung des Buches ist überaus spannend. Der Autor verknüpft verschiedene Handlungsstränge wie kein anderer. Neue Aspekte und geschickte Wendungen überraschten mich immer wieder. Das Ende ist spannungsgeladen, atemberaubend und völlig überraschend. Zusammenfassend kann ich sagen Dark House hat meine Erwartungen noch übertroffen. Ich hatte ziemlich große Erwartungen und bin nun begeistert. Dieses Buch war mein erstes des Autoren doch nun ist meine Neugierde geweckt und ich werde mit Sicherheit noch weitere Titel des Autoren lesen. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, denn dieses Ereignis muss man einfach gelesen haben. Ich denke Leser des Thriller Genres werden mit diesem Buch bestens bedient. Das Cover: Das Cover wirkt auf mich düster und geheimnisvoll, es gibt hervorragend die Stimmung des Buches wieder. Fazit: Mit Dark House ist dem Autor ein spannungsgeladener und fesselnder Thriller gelungen der seinen Leser packt und nicht mehr los lässt! Ich bin restlos begeistert, daher bekommt dieses Buch von mir 5 Sterne!

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  • Das Ende fällt leider so sehr ab...

    Dark House

    Kristine_liest

    26. May 2015 um 17:13

    Da waren’s nur noch neun. Es war eine unverzeihliche Verrücktheit. Zehn Jahre ist es her, dass John und seine Freunde als Abschluss ihres Studiums in einem verlassenen Gebäude ein »Dark House« einrichteten: mehrere völlig abgedunkelte Räume, in denen nichts zu sehen, aber alles erlaubt war. Wie weit würden sie gehen? Würden sie nach dieser Grenzerfahrung noch dieselben sein? Kurz darauf verübte eine junge Frau aus der Gruppe Selbstmord, über den niemals wirklich gesprochen wurde. Nun wollen die Freunde endlich Licht ins Dunkel bringen und treffen sich auf Johns Anwesen an der felsigen Küste von Dorset. Doch kaum ist ein Tag vergangen, liegt einer von ihnen tot auf den Klippen – der Beginn eines tödlichen Reigens ... Ich liebe ja solche Plots, wie hier beschrieben: Eine Gruppe von Menschen in einer einsamen Umgebung, abgeschnitten von der Umwelt und ein Mörder bei oder unter ihnen... Also schien dieser Roman von Thomas Kastura genau das richtige für mich zu sein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war ich auch total "drin" und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Schwer war für mich seltsamerweise, den Personen ein Gesicht zu geben und zu wissen, wer "wer" ist. Dies tat allerdings der Spannung keinen Abbruch, die einsame Gegend um Dorset hatte ich wie einen Film in meinem Kopf. In leider zu kurzen Rückblenden erfährt der Leser ansatzweise, was damals vor 10 Jahren im Dark House passiert ist, der Zusammenhang zu den aktuellen Morden allerdings ist allerdings trotzdem (noch?) nicht zu sehen. --SPOILER-- Dann allerdings stürzte die Geschichte für mich absolut ab: Ab Seite 268 wird eine Theorie entwickelt und im gleichen Atmezug stellt sich diese Theorie auch noch als wahr heraus - für mich absolut an den Haaren herbei gezogen, wirr und obskur. Ich dachte nur "Bitte, bitte lass das jetzt nicht so sein!". Aber leider war es dann doch so. --SPOILER ENDE-- Fazit: Die letzten Seiten machten für mich das bis dahin wirklich 5-Sterne-Buch absolut kaputt. 2 Sterne Abzug ist der wirklich ärgerliche Schluss wert. Daher vergebe ich 3 Sterne

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  • Es hätte ein wenig mehr Dark House sein dürfen

    Dark House

    LeseBlick

    Inhaltsangabe Da waren’s nur noch neun. Es war eine unverzeihliche Verrücktheit. Zehn Jahre ist es her, dass John und seine Freunde als Abschluss ihres Studiums in einem verlassenen Gebäude ein »Dark House« einrichteten: mehrere völlig abgedunkelte Räume, in denen nichts zu sehen, aber alles erlaubt war. Wie weit würden sie gehen? Würden sie nach dieser Grenzerfahrung noch dieselben sein? Kurz darauf verübte eine junge Frau aus der Gruppe Selbstmord, über den niemals wirklich gesprochen wurde. Nun wollen die Freunde endlich Licht ins Dunkel bringen und treffen sich auf Johns Anwesen an der felsigen Küste von Dorset. Doch kaum ist ein Tag vergangen, liegt einer von ihnen tot auf den Klippen – der Beginn eines tödlichen Reigens... Bewertung Von Anfang an wollte ich unbedingt wissen, was in dem Dark House vor 10 Jahren passiert ist und warum sich die junge Frau umgebracht hat. Wie der Autor am Anfang alle Charaktere vorgestellt hat, fand ich gut gelungen. Alle unterscheiden sich sehr voneinander und jeder hat nach dem Studium einen total anderen Weg eingeschlagen. Konnte dieses Wiedersehen nach 10 Jahren gut gehen?? Am Anfang erinnerte mich dieses Buch stark an einen typischen Horrorfilm. Wiedersehen in einem abgelegenen Haus, ein Sturm mit starkem Regen kommt auf, plötzlich verschwinden Handys, Autoreifen werden zerstochen, es gibt kein Entkommen. Und dann stirbt eine Person nach der anderen auf mysteriöse Weise. Ich habe gehofft, dass es nicht so vorhersehbar ist, war es auch nicht immer. Einige überraschende Wendungen und Geschehnisse gab es auf jeden Fall. Wie bei jedem Horrorfilm versuchte ich jetzt schon zu erahnen, wer den „übrig bleibt“, da war mein erster Gedanke allerdings falsch. Das Buch weist ein unheimlich gutes Lesetempo auf, große Schrift und kurze Kapitel, man rennt fast durch die Geschichte. Absoluter Pluspunkt, denn rasante Bücher gefallen mir sehr. Auch der Schreibstil von Kastura gefiel mir. Was in diesem Buch eindeutig zu kurz kam, war die Story mit dem „Dark House“, es gab zwar immer kurze Einschnitte, die im Buch toll dargestellt wurden, aber das war mir zu wenig. Ich wollte mehr erfahren, was im Dark House passiert ist, was die einzelnen Charaktere für Erfahrungen gemacht haben usw. Die Spannung war teilweise da, aber es hätte eindeutig mehr auf die Psychoebene abdriften dürfen, dass hätte den Spannungsbogen eindeutig erhöht. Auf das Ende hätte man meiner Meinung nach nicht schließen können, da war der Autor wirklich kreativ. Als es dann raus war, ließ die Spannung nach. Ich habe dann den Showdown abgewartet, er war okay, aber hat mich nicht umgehauen. Allerdings hat mich das letzte Kapitel ja mal total herumgewirbelt. Nie mit gerechnet, sehr spezieller Ausgang. Fazit Ein Buch, welches als Roman ausgeschrieben ist, ich jedoch keine Romanelemente erkenne. Für mich gehört dieses Buch in das Thriller-Genre. Hier hätte der Autor ein wenig mehr dieses Psycho-Spiel einbringen können, die Dark House Erfahrungen wären dafür ein gutes Grundgerüst gewesen, glaube ich. Ein Story, die nicht lange fesselt, aber es ist ein Buch, welches einen unheimlich guten Lesefluss hat. Für Leser, die selten Thriller lesen, ist dieses Buch glaub ich ein empfehlenswertes Buch. Für mich hätte es MEHR sein dürfen. MEHR von allem!

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    • 2
  • Mein Fazit: Top-Thriller mit psychologischen Untiefen.

    Dark House

    Buecherbote

    08. May 2015 um 09:22

    Thomas Kastura nimmt uns mit "Dark House" dahin, wo wir vielleicht nie gewesen sind - und wo wir vielleicht auch lieber nie hinkommen möchten. Eine Gruppe von Studienfreunden trifft sich mit dem früheren Dozenten auf einer Insel in Dorset. Schnell kristallisiert sich heraus, dass jeder der Freunde in der Vergangenheit Dinge getan hat, die er am liebsten vergessen oder zumindest verbergen wollte. Jeder einzelne von ihnen hat in jener letzten Nacht am Ende ihrer Studienzeit Grenzen überschritten - eigene Grenzen, aber auch die von anderen. Mit diesen Erlebnissen sind nicht alle der Freunde fertig geworden. Dem Leser erschließt sich - teilweise unerträglich spannend - Detail für Detail dieses Psychospiels. Was war in den abgedunkelten Räumen des "Dark House" wirklich geschehen? Wer war verantwortlich für den Freitod der gemeinsamen Freundin Hollie? Welche Rolle spielte der damals von allen verehrte Professor? Könnte es nach all der langen Zeit doch noch eine Art Gemeinschaftsgefühl im ehemaligen Freundeskreis geben? Der Leser folgt dem Autor gebannt auf seinem geschickt ausgelegten Weg durch ein Labyrinth von Vermutungen, Anschuldigungen, Geständnissen und Erkenntnissen. Besonders packend sind Kasturas Charakterskizzen gelungen - manchmal braucht er nur zwei, drei Wörter, und schafft dennoch eine Figur perfekt zu umreißen. Die Handlung stützt sich zwar auf bekannte Strukturen (heterogene Gruppe muss in einem abgeschlossenen, laborartigen Szenario eine Krisensituation durchstehen und wird dabei minimiert), doch auch klar scheinende Drehungen und Wendungen werden schnell für die Protagonisten und damit auch für den Leser unvorhersehbar und damit unkontrollierbar - eine emotionale Achterbahnfahrt. Besonders gut gefällt mir an diesem Thriller Kasturas kunstvolle Sprache, die dennoch nie konstruiert wirkt. Dieser Autor schafft es wie wenige, mit präzisen Sprachbildern eine teilweise atemberaubend dichte Atmosphäre zu zaubern. Die Handlungsschritte sind klug gesetzt, der Schluss überrascht in seiner Konsequenz. Eine Verfilmung dieses wunderbaren Buches würde ich mir auf jeden Fall ansehen! Mein Fazit: Top-Thriller mit psychologischen Untiefen. Auf jeden Fall lesen!

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  • Spannend und blutig

    Dark House

    peggy

    23. April 2015 um 19:47

    Eine Wochenende in einem abgelegenen Haus, zehn Freunde und ihr alter Professor, kommen zusammen um zu feiern und sich zu erinnern.
    Ein tödlicher Fehler, 

    Spannend und nervenaufreibend, Ein guter leichter Schreibstil, authentische Charaktere.
    Ein Tipp für Psycho Thrillerfans.

  • Etwas langatmiger Teenie-Slasher

    Dark House

    bieberbruda

    22. April 2015 um 21:56

    Ein typischer Teenie-Slasher in Buch-Format - wer ist der Mörder und wer wird überleben? In "Dark House" geht es ganz schön zur Sache und die Opfer sind zahlreich. Die Story: Zehn Jugendliche schließen sich in ein verlassenes Gebäude ein. Vollkommene Dunkelheit und alles ist erlaubt: Die Freunde leben sich mit Sex, Erniedrigung und Gewalt aus. Doch diese Grenzerfahrung endet für die junge Hollie tödlich... Zehn Jahre nach ihrem Selbstmord treffen Sie sich zu einer Art Klassentreffen mit ihrem alten Psychologieprofessor Knowles in einem Anwesen auf der Halbinsel Culls Cove wieder. Doch die Emotionen kochen hoch und die Situation eskaliert, als Knowles ermordet aufgefunden wird. Wem kann man vertrauen und wer hat es auf die Freunde abgesehen? Meine Meinung: Der Klappentext des Buches klang interessant und auch die vielen positiven Rezensionen versprechen eine spannende Unterhaltung. Auch wenn die Grundidee sehr interessant ist, hat sich das Buch trotz den recht kurzen 350 Seiten ganz schön gezogen und war stellenweise erstaunlich langweilig zu lesen. Das liegt vor allem daran, dass das Buch sehr vorhersehbar und voller Klischees ist. Wie man das aus schlechten Teenie-Slashern kennt, gibt es hier eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, die immer dann dezimiert wird, wenn sich einer weit genug von der Gruppe entfernt. Das ist teilweise ganz schön blutig und ziemlich übertrieben (wenn der Mörder schon keine Köpfe spalten kann, dann benutzt er eben Dynamit und sprengt beispielsweise alte Bergwerkstollen). Für mich war das oftmals zu viel des Guten und auch bei vielen anderen Einfällen des Autors konnte ich nur mit dem Kopf schütteln (beispielsweise die geistige Umnachtung der magersüchtigen Lesbe, die nachts Sex mit einer dunklen Kreatur hat...ist das sein ernst?). Am Ende spitzt sich das Buch noch einmal ganz schön zu und es kommt zu viel Krawall. Aber leider konnte mich auch der Ausgang des Buches nicht überzeugen...schade! Und ganz allgemein hätte ich mir mehr Ausschnitte zu den Geschehnissen im Dark House gewünscht. Diese Informationen gab es leider nur häppchenweise. Fazit: Ein Teenie-Slasher mit viel Krach und Krawall. Mir persönlich war das leider zu viel des Guten und zu abgedreht. Da mich die Story auch nicht fesseln konnte, kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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