Thomas Kastura Drei Morde zu wenig

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Inhaltsangabe zu „Drei Morde zu wenig“ von Thomas Kastura

Wenn Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps einen Fall lösen, bleibt kein Auge trocken. Denn da geht es nicht nur spannend, abenteuerlich und bisweilen sogar gruselig zu – die Kriminalgeschichten um das Bamberger Ermittlerpaar dürfen darüber hinaus als humoristische Meisterstücke gelten, die einen tiefen Blick in die fränkische Seele gewähren: scharfsinnig, witzig und voll von funkelnden parodistischen Glanzlichtern. Wie einst Holmes und Watson zieht das ungleiche Duo aus, um die Kriminellen das Fürchten zu lehren. So finden die beiden die Wahrheit über Bambergs umstrittene Brückenbauprojekte heraus, lüften das frostige Geheimnis des Wörchers von Weipelsdorf, durchstreifen die Unterwelt nach Spuren der Mafia Bamberga – und setzen nicht zuletzt der fränkischen Küche in Das Schäuferla des Grauens ein kulinarisches Denkmal. Ein Hochgenuss für alle Krimiliebhaber!

Eine tolle Krimisammlung mit meinen Lieblingsermittlern Brandeisen und Küps. Wie, Ihr kennt die beiden nicht?! Dann aber nix wie loslesen!!!

— Buecherbote

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  • Fränkische Verbrecherjagd- anders , aber toll!

    Drei Morde zu wenig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2013 um 19:54

    In dieser Kurzgeschichtensammlung von Thomas Kostura begleitet der Leser Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps durch Bamberg und ist bei fränkischen Verbrecherjagden dabei. Die beiden Hauptcharaktere sind völlig unterschiedlich, der eine dünn, groß und überkorrekt, der andere eher kompakt, gemütlich und einem Seidla zuviel nicht abgeneigt. Oft mußte ich schmunzeln bei der Ermittlungsarbeit der beiden, die teilweise sehr skurile Fälle beschrieb. Toll ist die Art der beiden miteinander, auch wenn sie nicht oft erfolgreich sind und den Täter überführen. In den einzelnen Geschichten erkennt man Politiker wieder, andere Buchtitel und viele andere versteckte Hinweise und Vergleiche. Das Buch hat Spaß gemacht zulesen, es war mal etwas völlig anderes , als die üblichen Krimikurzgeschichten und man bekommt einen Eindruck von Bamberg und den Einwohnern. Ich kann es nur empfehlen, es macht Spaß diese Ermittlungsarbeit zu begleiten

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  • Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak

    Glaube, Liebe, Mafia

    Daniliesing

    Macht euch auf etwas gefasst! Hier ermittelt nicht James Bond, sondern Bondar. Josif Bondar! "Glaube, Liebe, Mafia - Ein Fall für Josif Bondar" ist der erste Kriminalroman vom Autor Mark Zak. In seiner rasanten Geschichte steht der Ex-KGB-Agent und Afghanistan-Veteran Josif Bondar im Mittelpunkt des Geschehens. Neben ihm dürft ihr euch im Buch aber noch auf so einige weitere skurrile Figuren, überraschende Wendungen und spannende Ideen gefasst machen! Mehr zum Buch: Josif Bondar, Ex-KGB-Agent und Afghanistan-Veteran, will eigentlich seine Ruhe haben. In seiner Kölner Privatdetektei spielt er am liebsten mit dem Taxifahrer Ahmet Backgammon, versucht seiner exhibitionistischen Sekretärin Silvia das Anziehen beizubringen und debattiert mit seiner Freundin, der Hauptkommissarin Judith Wendel, über Jesus und Marx. Als jedoch seine Ex-Geliebte Heidi verlangt, dass er ihren Mann, den russischen Paten Jurij, beschattet, dann ein Theater nach einer umstrittenen Premiere abbrennt und ein Schauspieler dabei stirbt, stecken Josif und Judith plötzlich im selben Fall und stehen nach einem weiteren Mord vor der größten Herausforderung ihres Lebens. --> Leseprobe Seid ihr neugierig auf Mark Zaks Debüt und seinen außergewöhnlichen Agenten geworden? Dann habt ihr jetzt die Chance eins von 10 Exemplaren von "Glaube, Liebe, Mafia" aus dem KiWi Verlag zu gewinnen. Für die Gewinner wird es nach der Verlosung außerdem voraussichtlich eine Leserunde mit dem Autor geben, die garantiert unterhaltsam wird! Beantwortet nur noch schnell bis zum 20. Februar 2013 die folgende Frage und gewinnt mit ein bisschen Glück eines der Bücher: Krimi gepaart mit Humor - geht das? Und was gefällt euch am besten daran?

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2013 um 07:49

    Kurzweilige Unterhaltung mit fränkischem Flair gesucht? Dann ist die Kurzgeschichtensammlung „Drei Morde zu wenig“ sicher das Richtige. Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps lösen in und um Bamberg gemeinsam ihre Fälle. Verschiedener könnten die beiden kaum sein. Der Kommissar ist verheiratet und bodenständig hat sich der Aufklärung der Fälle verschrieben, während der Staatsanwalt ein Mann für die Inszenierung ist, das Besondere sucht und sich nur für die ausgefalleneren Fälle interessiert. Ihre Gegensätze machen die beiden zu einer sehr humorvollen und überraschend gut funktionierenden Einheit… In 17 Kurzgeschichten unterhält der Autor nicht nur mit den verschiedensten Delikten, sondern auch mit den unterschiedlichen Genres. Es handelt sich nicht um das schnöde Aufklärungsspielchen, wie man es kenn. Nein hier gibt’s mal eine Vampir-, Agenten-, oder Mafiageschichte und noch einiges mehr. Lokalkolorit darf hier in Form von Dialekt (trotzdem gut verständlich) und fränkischen Spezialitäten natürlich ebenso wenig fehlen, wie Ironie und politische Anspielungen. Die humorvolle Unterhaltung ist absolut gelungen, also gibt es eine klare Leseempfehlung !

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  • Leserunde zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    Marie83

    Willkommen zur Leserunde mit Thomas Kastura! Zum Erscheinen des neuen Buches „Drei Morde zu wenig“, in dem 17 kriminelle Kurzgeschichten darauf warten, euch nach Bamberg zu entführen, habt ihr hier die Chance an einer Leserunde teilzunehmen und das Buch gemeinsam mit dem Autor zu lesen. Worum es dabei geht? Wenn Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps einen Fall lösen, bleibt kein Auge trocken. Denn da geht es nicht nur spannend, abenteuerlich und bisweilen sogar gruselig zu – die Kriminalgeschichten um das Bamberger Ermittlerpaar dürfen darüber hinaus als humoristische Meisterstücke gelten, die einen tiefen Blick in die fränkische Seele gewähren: scharfsinnig, witzig und voll von funkelnden parodistischen Glanzlichtern. Wie einst Holmes und Watson zieht das ungleiche Duo aus, um die Kriminellen das Fürchten zu lehren. So finden die beiden die Wahrheit über Bambergs umstrittene Brückenbauprojekte heraus, lüften das frostige Geheimnis des "Wörchers von Weipelsdorf", durchstreifen die Unterwelt nach Spuren der "Mafia Bamberga" – und setzen nicht zuletzt der fränkischen Küche in "Das Schäuferla des Grauens" ein kulinarisches Denkmal. Ein Hochgenuss für alle Krimiliebhaber! Zusammen mit dem Autor suchen wir nun 10 Testleser, die das neue Buch „Drei Morde zu wenig“  zeitnah lesen, mit uns besprechen und rezensieren werden. Ihr seid neugierig geworden und möchtet gerne eins der Bücher gewinnen? Dann beantwortet bis zum 19.11.2012 einfach folgende Frage: Was reizt euch an Krimis mit Lokalkolorit besonders?

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    Gela_HK

    09. January 2013 um 22:51

    Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps lösen in der Gegend von Bamberg Verbrechensfälle. In den 17 Kurzkrimis wird Bezug auf Krimiklassiker genommen. So begegnet man Agenten, Geheimdiensten und Vampiren und auch Verfolgungsjagden sind zu finden. Gepaart mit fränkischen Spezialitäten, einer großen Portion Ironie und politischen Anspielungen, hat Thomas Kastura ein gelungenes Rezept für seine Lokalkrimis gefunden. Den Charme der Geschichten machen die Charaktere von Küps und Brandeisen aus. Kommissar Küps, verheiratet und eher bodenständig, naturliebend und fränkischer Feinschmecker ist hauptsächlich an der Aufklärung der Fälle und an Tatsachen interessiert. Staatsanwalt Brandeisen dagegen, schaltet sich nur bei interessanten, ausgefallenen Verbrechen in die Ermittlungen ein. Als Single unterhält er sich mit seiner ausgestopften Dogge über die Fälle, kommt auf kuriose Lösungswege und stiehlt ab und zu Küps die Show. Eine unterhaltsame kurzweilige Lektüre, die mir nur beim letzten - im fränkischen Dialekt geschriebenen Krimi - schwer fiel, weil ich den Dialekt nicht kannte. Vier Sterne für gute Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    claudia_seidel

    28. December 2012 um 12:40

    Bei „Drei Morde zu wenig“ handelt es sich um einen, im Ars Vivendi Verlag erschienenen, Band mit 17 Kurzkrimis unterschiedlicher Länge, in denen immer Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps ermitteln und das, abgesehen von einer Ausnahme, immer in Bamberg und Umgebung. Alle diese Geschichten stammen aus der Feder von Thomas Kastura, einem gebürtigen Bamberger, der neben kürzeren Prosastücken wie diesen auch schon mehrere Kriminalromane verfasst hat. Die in diesem Buch veröffentlichten Kurzkrimis sollen, wie im Klappentext angekündigt, auch eine Hommage an verschiedene Krimiklassiker sein. Und so finden sich auch schon mal eher unrealistische Bestandteile wie Vampire, Agenten verschiedener Geheimdienste und Verfolgungsjagden in den Geschichten. Das Ganze aber gepaart mit jeder Menge Lokalkolorit in Form fränkischen Biers, fränkischer Spezialitäten, Lokalpolitik und mehr oder weniger versteckten Anspielungen auf einen bekannten oberfränkischen Adeligen, der einmal Verteidigungsminister war. Auch der oberfränkische Dialekt kommt zum Einsatz, allerdings, bis auf eine Ausnahme in Form des letzten Krimis, nur in einigen Dialogen, sodass man alles auch als Nicht-Oberfranke verstehen kann. Thomas Kastura hat einen gut lesbaren Schreibstil und es findet sich auch eine angenehme Dosis Ironie in vielen seiner Geschichten. Der Humor kommt nicht zu kurz, ist hier aber niemals plump, wie in manch anderem Heimatkrimi. Kommissar Küps und Staatsanwalt Brandeisen sind sehr verschiedene Charaktere. Küps ist verheiratet, scheint aber auch privat bevorzugt ohne seine Frau unterwegs zu sein, er ist sehr bodenständig und schätzt das Bamberger Bier und die oberfränkischen Wurst- und Fleischspezialitäten. Manchmal sieht er es auch nicht so eng, mit der Schuld eines Täters, wenn ihm dessen Anliegen sympathisch ist. Brandeisen dagegen ist alleinstehend, unterhält sich daher manchmal mit seiner ausgestopften Dogge Hilda, bevorzugt etwas andere kulinarische Genüsse und scheint recht eitel zu sein. So arbeitet er nebenbei auch noch an einem Buch über fränkische Serienmörder. Beide ergänzen sich jedoch perfekt und ich könnte mir gut einen langen Kriminalroman mit den beiden als Ermittler vorstellen. Insgesamt war das Buch eine amüsante Lektüre, die ich besonders denjenigen empfehlen kann, die Bamberg und Oberfranken etwas kennen, da das Lesen von Heimatkrimis natürlich noch reizvoller ist, wenn man bestimmte Orte wiedererkennt und versteckte Anspielungen versteht. Aber auch für andere Leser sind die Krimis sicher interessant und kurzweilig.

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    PMelittaM

    25. December 2012 um 20:56

    Das Buch vereinigt alle bisherigen Kriminalgeschichten um den Bamberger Kommissar Küps und den Staatsanwalt Brandeisen. Die beiden ermitteln in sehr unterschiedlichen Fällen, die ebenso unterschiedliche Genres bedienen, da gibt es z. B. eine Agentenparodie, eine Vampirgeschichte, eine Mafiageschichte und viele andere mehr. Jede der Geschichten hat dadurch ihren ganz eigenen Charme. Allen zusammen ist eines gemeinsam: Humor. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man das Buch in der Öffentlichkeit liest, denn man könnte komisch angesehen werden, wenn man da so vor sich hin kichert. Küps und Brandeisen sind, durch die Vielzahl der Geschichten (es gibt 17 davon im Buch) als Charaktere gut greifbar und tragen mit ihren Eigenarten sehr zum Humor bei. Möglich, dass sie auch einen ganzen Roman tragen könnten, der besondere Stil der Geschichten könnte dann aber wahrscheinlich nicht beibehalten werden. Lesen würde ich einen Roman mit den beiden sicherlich trotzdem. Neben den beiden Ermittlern spielt die Stadt Bamberg eine große Rolle. Wer diese schöne Stadt kennt, hat sicher noch ein noch etwas größeres Lesevergnügen. Ein besonderes Schmankerl ist die letzte Geschichte, denn sie ist komplett auf Bambergerisch erzählt!

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    Solifera

    04. December 2012 um 20:56

    Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps sind schon so ein besonderes Gespann, der eine überkorekt, der andere drückt schon mal ein Auge zu! In dieser Kurzgeschichte -Sammlung ermittelt unser dynamisches Duo mit einer Brillianz, dem besonderen Riecher und immer Sinn für "a Seidla". Am besten gefielen mir hierbei die Geschichten, die länger als gerade mal zwei Seiten waren (ja, die gibt es!). Gift, Mord, Totschalg, Eifersucht, Intriegen und Korruption, das sind nur einige Themen, die in "Drei Morde zu wenig" vorkommen. Als besonderes Schmankerl für Einhemische und Insider ist die letzte Kurzgeschichte des Bandes komplett auf Fränkisch gehalten. Hoffentlich können wir im schönen Bamberg bald wieder mit Brandeisen und Küps auf Verbrecherjagd gehen, ich würde mich freuen!

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    tigerbea

    03. December 2012 um 10:40

    "Drei Morde zu wenig" ist eine Kurzgeschichtensammlung um die Ermittler Brandeisen und Küps, bei denen kein Auge trocken bleibt. In den Geschichten werden alte Krimigenres als auch prominente Politiker aufs Korn genommen. Die Morde sowie die Ermittlungen sind nicht allzu ernst, sondern mit einer gehörigen Prise Humor und Augenzwinkern gewürzt. Dazu der regionale Dialekt und fertig ist der Perfekte Regionalkrimi! Diese Anthologie ist für Liebhaber dieses Genres unbedingt zu empfehlen. Es macht Spaß zu lesen. Die Geschichten bieten sich "für zwischendurch" an, da sie nicht zu lang gehalten sind. Auch die Geschichten mit Dialekt sind nicht allzu schwer, man kann es durchaus verstehen!

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2012 um 20:58

    In dieser Kurzgeschichtensammlung von Thomas Kostura begleitet der Leser Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps durch Bamberg und ist bei fränkischen Verbrecherjagden dabei. Die beiden Hauptcharaktere sind völlig unterschiedlich, der eine dünn, groß und überkorrekt, der andere eher kompakt, gemütlich und einem Seidla zuviel nicht abgeneigt. Oft mußte ich schmunzeln bei der Ermittlungsarbeit der beiden, die teilweise sehr skurile Fälle beschrieb. Toll ist die Art der beiden miteinander, auch wenn sie nicht oft erfolgreich sind und den Täter überführen. In den einzelnen Geschichten erkennt man Politiker wieder, andere Buchtitel und viele andere versteckte Hinweise und Vergleiche. Das Buch hat Spaß gemacht zulesen, es war mal etwas völlig anderes , als die üblichen Krimikurzgeschichten und man bekommt einen Eindruck von Bamberg und den Einwohnern. Ich kann es nur empfehlen, es macht Spaß diese Ermittlungsarbeit zu begleiten!!

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    kubine

    30. November 2012 um 18:55

    Bamberg, gerne auch das fränkische Rom genannt, ist eigentlich eine beschauliche, reizvolle Stadt. Eigentlich, denn hinter den reizenden Fassaden lauert das Verbrechen an jeder Ecke. Zum Glück gibt es Staatsanwalt Brandeisen und Kommissar Küps . Der eine überaus korrekt, ein bisschen selbstverliebt, aber immer der Gerechtigkeit auf der Spur, der andere bewandert in regionalen Gepflogenheiten und durchaus gewillt, auch mal ein Auge zuzudrücken – zusammen ergeben sie ein chaotisches, aber unschlagbares Team. In 17 Kurzkrimis schildert Thomas Kastura die Fälle der beiden. Dabei werden aktuelle Themen mit parodistischen Elementen gemischt, aber auch den regionalen Spezialitäten ein Denkmal gesetzt. Heraus kommt dabei ein kurzweiliges Lesevergnügen mit einer ordentlichen Prise Humor, philosophische Anklänge inklusive. Bei der einen oder anderen Geschichte hatte ich zwar das Gefühl, das die Fantasie mit dem Autor durchgegangen ist, aber alles in allem überzeugen Küps und Brandeisen in jedem Fall. Bisher wurden ihre Fälle in verschiedenen Anthologien veröffentlicht, die jetzt in diesem Buch zusammengestellt sind. Wobei mir die längeren Geschichten deutlich besser gefielen, als die kurzen – hier hatte der Kurzkrimi die Möglichkeit, sich zu entwickeln. Sehr gerne würde ich daher mal einen ganzen Roman mit den beiden Ermittlern lesen. Lokalkolorit ist jedenfalls eine Menge vorhanden und wer nach einem Weihnachtsgeschenk für Leser, die Regionalkrimis lieben, die auch mal lustig daher kommen dürfen, sucht, kann mit diesem Buch eigentlich nicht viel falsch machen.

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  • Rezension zu "Drei Morde zu wenig" von Thomas Kastura

    Drei Morde zu wenig

    Buecherbote

    08. November 2012 um 20:29

    Wer glaubt, dass es in der fränkischen Kleinstadtidylle immer friedfertig und beschaulich zugeht, lernt schnell, dass unter der Maske der Betulichkeit doch Mord und Totschlag lauern - und vielleicht manches Mal noch viel größeres Grauen. Das stellen in den Büchern des Bamberger Autors Thomas Kastura die beiden Ermittler, Staatsanwalt Brandeisen und Polizeikommissar Küps in ihrem Berufsalltag immer wieder fest. Die beiden sind ziemlich schrullig und dabei typische Bamberger Originale. Bodenständig und leiblichen Genüssen nicht abgeneigt ist Kommissar Küps, während sein Konterpart leicht selbstverliebt und pedantisch daherkommt - eine reizvolle Paarung. So recherchieren sich die beiden durch den Bamberger Verbrechenssumpf und kommen dabei oft zu überraschenden und vor allem sehr erheiternden Ergebnissen. Thomas Kastura gelingt in seinen Kurzkrimis nicht nur kurzweiliges Entertainment mit lokalen Bezügen, sondern seine Geschichten sind auch äußerst gelungene Parodien auf alle möglichen (Film-)Genres: Es tummeln sich Agenten und sogar Vampire, der Cineast findet immer wieder Perlen aus Action- oder Sciencefiction-Filmen und Komödien. Aber auch der nicht filmographisch gebildete Leser bekommt seinen Spaß. Zusätzliches Vergnügen für Bamberg-Kenner bietet, dass Kastura mit unvergleichlicher Ironie immer wieder lokale Gegebenheiten und Persönlichkeiten auf die Schippe nimmt. (Das Bamberger Brückendrama, den Weltkulturerbelauf, den Stadtrat und ein Lieblingsthema der lokalen Presse, ein jüngst eröffnetes Luxusbordell, werden aufs Vergnüglichste ironisiert). Dass es bei den beiden schrägen Typen trotz vollen Körpereinsatzes mit der Überführung bzw. Aufklärung immer ein bisschen hapert, stört da nicht - sondern ist im Gegenteil totenwitzig. Nachdem Brandeisen und Küps bisher nur in einer kleinen lokalen Publikation ("Eine Leiche im Gärkeller") oder in diversen Anthologien in Erscheinung traten, ist nun (endlich!) mit "Drei Morde zu wenig" ein Sammelband mit allen bisher publizierten und einigen neuen Krimi-Geschichten herausgekommen. (Die "Leiche im Gärkeller" ist darin übrigens in einer ergänzten und aktualisierten Version zu finden.) Besonders schön ist dem Autor das kleine Glanzstückchen am Schluss gelungen: in einer treffend formulierten Dialektgeschichte wird da herausgearbeitet, was eigentlich einen "echten Bamberger" ausmacht. Als alter Bamberger und überzeugter Franke kann ich als Fazit sagen: Brandeisen und Küps sind einfach klasse - oder wie man es hier ganz lakonisch sagen würde: "Bassd!!!"

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