Thomas Keneally Schindlers Liste

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Inhaltsangabe zu „Schindlers Liste“ von Thomas Keneally

„Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganz Welt“ – die Geschichte des Oskar Schindler. Oskar Schindler, Industriellensohn aus Mähren, Liebhaber schöner Frauen, brillanter Geschäftsmann, gutaussehender blonder Deutscher – dieser Mann übernimmt 1939 in Krakau eine Emailfabrik, in der ausschließlich Juden arbeiten. Schon nach kurzer Zeit erfreut er sich bester Kontakte zu den Nazis. 1942, bei der Auflösung des Krakauer Gettos, sieht er mit an, wie Juden auf offener Straße erschossen werden. Sein Entschluss steht fest: Er wird sich für die Juden einsetzen, um sie vor dem KZ zu retten. 1944 schließlich fordert er mit seiner legendären Liste Arbeitskräfte für seine Fabrikumsiedlung an: Über tausend Juden stehen darauf, und sie entgehen dem sicheren Tod. Die Geretteten schmieden ihm aus eigenem Zahngold einen Ring, in den sie den Talmud-Spruch gravieren: „Wer ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt.“ Gründlich recherchiert und spannend aufbereitet, schildert das Buch ein bewegendes Stück Geschichte, ergänzt von einem Anhang mit Unterrichtsanregungen für den Einsatz in der Schule. Im Februar 1994 wurde die Verfilmung des Buches durch Steven Spielberg mit dem Golden Globe für besten Film, beste Regie und bestes Drehbuch und kurz darauf mit 7 Oscars ausgezeichnet.

Ein Teil der Geschichte. Sollte man gelesen haben.

— Katharina_Wallgram

ergreifend

— CorneliaP

Ein wichtiges und berührendes Zeitzeugnis über den Unternehmer Oskar Schindler, der während des 2. Weltkrieges 1200 Juden das Leben rettete.

— AnneEstermann

Die wahre Geschichte über einen Mann mit einem widersprüchlichen und überragenden Charakter, der so vielen Menschen das Leben gerettet hat.

— MissSternchen

Eine beeindruckende Geschichte über eine beeindruckende Person.

— Dorfwolf

Gehört eindeutig in die Kategorie "Sollte man gelesen haben". Ein sehr wichtiges Thema, dass man nicht vergessen sollte.

— -Leselust-

Eine Geschichte die ans Herz geht und die man nie wieder vergisst.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Zivilcourage, wie wir sie heute selten finden

— DerFraggel

Einfach nur WOW! Wer sich für Geschichte interessiert ist hier genau richtig. Danke Schindler und dem Autor.

— nisie158

So viele Grausamkeiten, dass einen sich fast der Magen umdreht, wie können Menschen nur so sein....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Schindlers Liste

    Dorfwolf

    12. August 2016 um 10:54

    Schinders Liste gehört zu den beeindruckendsten Geschichten des zweiten Weltkriegs. Wenn man beim Lesen, das Buch mal zu Seite legt und sich vor Augen haltet, wie Schindler in gewissen Momenten handelt und sich selbst fragt ob man gleich gehandelt hätte, kenne ich keinen der es ihm gleichgemacht hätte.Das Buch verdeutlicht Schindlers taten und lässt somit deren Gewicht erkennen. Es verdeutlicht die Zustände und Ungerechtigkeiten, welche es in jenen Jahren in Europa gab.Die Geschichte ist jedem zu empfehlen, egal ob er sich über den Holocaust interessiert oder nicht. Das Buch verdeutlicht wie schlimm diese Zeit für die Opfer war.

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  • Wer auch nur ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt (Vers aus dem Talmud)

    Schindlers Liste

    -Leselust-

    06. May 2016 um 21:25

    Kurzmeinung: Gehört eindeutig in die Kategorie "Sollte man gelesen haben". Ein sehr wichtiges Thema, dass man nicht vergessen sollte, ist hier sehr gut aufgearbeitet, ohne zu beschönigen aber auch ohne zu sehr emotional zu werden. Klappentext: Oskar Schindler. Deutscher Industrieller, Geschäftsmann mit List und Verstand - ein Held ohne Heiligenschein. Er lebt in der Erinnerung von 1300 jüdischen Arbeitern, die Polens Konzentrationslager verlassen konnten, weil er eine Besessener war, ein Mann, der bereit war, für eine waghalsige phantastische Rettungsaktion alles zu riskieren. Inhalt: Oskar Schindler, Bonvivant, Spekulant und Charmeur, ein Industriellensohn aus Mähren, Liebhaber schöner Frauen, brillanter Geschäftsmann, Parteimitglied, gut aussehender blonder Deutscher - dieser Mann übernimmt 1939 in Krakau eine "arisierte" Emailfabrik. Seine Arbeiter sind Juden, sie haben es gut bei ihm. Binnen kurzem ist Schindler mit jedem wichtigen Nazi in Krakau "befreundet", er macht grosszügige Geschenke, arrangiert ausschweifende Feste, besticht, wo es sich lohnt. 1942, bei der Auflösung des Krakauer Ghettos, sieht er mit an, wie Juden zusammengetrieben und auf der Strasse erschossen werden. Er sagt später dazu: "Seit damals musste jedem denkenden Menschen klar sein, was geschehen würde. Und ich nahm mir fest vor, das zu verhindern." Schindler verhindert es in den nächsten Jahren mit allen Mitteln. Er wird zur Hoffnung vieler, die vor allem unter der unglaublichen Willkür des KZ- Kommandanten Göth leiden. Und wenn er auch gegen den organisierten Massenmord nichts tun kann, so schafft er es doch, Personen, die er irgendwie für seinen Betrieb reklamieren kann, noch aus den Transportzügen und den Todeszellen der KZs herauszuholen. Ende 1944 scheint dies alles zusammenzubrechen. Sämtliche Lager um Krakau sollen aufgelöst, ihre Insassen nach Auschwitz gebracht werden. Und noch einmal hat Schindler Erfolg. Er bekommt die Genehmigung, seine Fabrik und seine Arbeiter nach Brünnlitz in Mähren überzusiedeln. Über tausend Juden stehen auf der Liste, sie entgehen dem sicheren Tod. Die Geretteten schmieden ihm aus eigenem Zahngold einen Ring, in den sie den Talmud-Spruch eingravieren: "Wer ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt." Meinung: Wow, was für ein Buch. Es hat mich wirklich sehr bewegt und ich konnte davon nicht zu viel am Stück lesen, musste immer mal wieder Pausen machen und etwas anderes lesen. Es ist auf jeden Fall ein besonderes Buch. Ich hab schon einiges über die NS Zeit gelesen. An diesem Buch hat mir besonders gefallen, dass es eine gewisse Distanz zu den Ereignissen bewahrt, was es ein bisschen erträglicher macht, darüber zu lesen. Generell hat es eigentlich mehr die Form eines historischen Berichts. Es werden viele Zahlen und Fakten genannt und man erfährt einiges an Hintergrundwissen. Das Buch beruht auf Interviews, offiziellen Dokumenten und den Berichten der Zeitzeugen. Es ist untergliedert in viele kleine Episoden, wenn die verschiedenen Personen ihre Begegnungen mit Schindler schildern. Dennoch liest es sich flüssig und Keneally schafft es gut, einen Bogen zu spannen und die einzelnen Berichte gut zu verbinden. Durch diese Form des Schreibens entsteht einerseits der Eindruck des Glaubhaften, andererseits aber schafft es die erwähnte Distanz zum Geschehen. Das habe ich als sehr angenehm empfunden. In anderen Romanen über die NS- Zeit baut man eine enge emotionale Beziehung zu den Protagonisten auf, was besonders bei diesem Thema dann sehr belastend sein kann. Ich finde, das Thema ist schon aufwühlend genug, ohne das dies durch besonders emotionale Schreibstile verstärkt werden müsste. Ich wusste vorher nicht sehr viel über Schindler und hatte ihn so als klassischen "Helden" abgespeichert. Zitat: "Dieser Bericht möchte vermeiden, aus dem lebenslustigen Schindler einen Heiligen zu machen" (S.301) Und das ist auch gelungen. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Schindler auch Parteimitglied war und ein großes Hakenkreuz am Kragen trug. Auch stellt das Buch klar, dass Schindler am Anfang mit seiner Fabrik große Gewinne machen konnte, dadurch, dass die Juden dort wie Sklaven arbeiteten. Aber es wird auch klar, dass selbst Schindler als Parteimitglied vorher keine Vorstellung von dem Ausmaß des Grauens und der Gewalt hatte. Heute liest man von KZs und Vernichtungsanlagen als Tatsachen, aber damals waren solche grauenvollen Dinge sich bestimmt nur schwer vorzustellen. Es kommt dann zu dem sehr schicksalhaften Moment, wo Schindler eine willkürliche Erschießung der Juden im Krakauer Ghetto beobachtet. "Seit damals musste jedem denkenden Menschen klar sein, was geschehen würde. Und ich nahm mir fest vor, das zu verhindern, soweit es in meiner Macht stand." Und was er danach alles für "seine Juden" getan hat, ist wirklich großartig. Den Parteileuten gegenüber brachte er zwar immer das Argument, er brauche ja seine ausgebildeten Arbeiter, um Waffen für die Wehrmacht herzustellen, doch eigentlich ging es ihm nur darum, möglichst viele Leben zu retten. Wie sehr er sich von jedem Profit- Gedanken gelöst hatte ist deutlich daran zu sehen, dass seine letzte Fabrik eigentlich nur zum Schein Fabrik war, aber eigentlich ein sicheres Lager für seine jüdischen Arbeiter. Die Fabrik produzierte nämlich kaum etwas, und wenn, dann nur mangelhafte Ware. "Jetzt weiß ich, dass mit meinen Granaten kein armes Schwein ins Jenseits befördert wird" (Schindler, S. 294) Einen interessanten Aspekt, über den ich vorher nie nachgedacht hatte fand ich auch, dass die Massenvernichtung nicht nur aus moralischen Gründen kaum zu glauben war, sondern weil es auch aus kriegsführerischer Sicht völlig irrational war. In Kriegszeiten dringen an der Front benötigte junge Männer, Waffen, Bahnwagons etc. zu verwenden, um einen unbewaffneten und ungefährlichen "Feind" zu bekämpfen. Aber wie verquer diese Logik der SS Leute war, kommt in dem Buch an vielen Stellen deutlich zutage. Zitat: "Den meisten [Juden] bedeutet der Stacheldraht nur ein Requisit, anhand dessen sie sich überzeugen konnten, dass sie gegen ihren Willen hier [im Lager] waren" (S.145) oder als Göth schildert, wie er sich nach der Erschießung einer Jüdin beschwingt fühlt. "Das dies eine krankhafte Reaktion war, hätte er nicht geglaubt. Er meinte, so fühle man sich nun mal nach einer rechtschaffenen Tat." (S.149) Auch die Grausamkeit des Machtmissbrauch, der oft unerwartet an so große Macht gekommenen jungen Männer wird deutlich. Was mich auch sehr schockiert hat ist die Tatsache, dass kurz vor Kriegsende, als die Niederlage schon abzusehen war, die SS nicht etwa ihre grausamen Taten eingestellt haben, sondern im Gegenteil besonders viel gemordet haben und Beweise vernichteten, indem sie Leichen verbrannten. Wie sehr waren die SS Leute in ihrem Wahn, dass sie in Schindler keinen Helden sahen, sondern einen braven Parteigenossen, der unschuldig vom "jüdischen Virus" befallen war - einer Mischung aus Bazillen und Hexerei. Auch über das Schicksal der Juden ist mir wieder viel bewusst geworden. Was sie für unvorstellbare Grausamkeiten erlebt haben. Die absolute Hilflosigkeit, wenn man sich an keine Regeln halten kann, nichts Schutz bietet und man sich einfach willkürlichen Tötungen gegenübersieht. "Wer beim Appell aufgerufen wurde, wusste nicht, was er zu erwarten hatte - eine Brotration oder eine Kugel" (S.301) Das Leben in den Lagern, dass man eigentlich gar nicht Leben nennen kann... "Hier [in Ausschwitz] war die Moral nicht nur außer Kraft gesetzt, sie war förmlich umgekehrt worden. [...] wo Wörter das Gegenteil dessen bedeuten, was sie ausdrückten. Die Keller hießen Desinfektionsräume, die Gaskammern Bäder [...]" (S. 273). Und wie im schrecklichen Lager- Alltag kaum für zwischenmenschliche Regungen Platz ist. "Wer denkt schon an Komplimente, wenn die Läuse in Scham- und Achselhaaren kribbeln? Man machte kurzen Prozess, das galt für die Frauen nicht weniger als für die Männer" (S. 202) Unvorstellbar, wie das erlebte die Überlebenden verändert haben muss. Selbst nach der Befreiung haben viele Juden die Lager nicht verlassen mögen. "Was für eine Gedanke - einfach zum Tor hinaus und nach Brünstig einkaufen gehen. Nicht wenige waren unfähig, diesen Gedanken zu fassen" (S. 330) Insgesamt bietet das Buch auf jeden Fall sehr viel Stoff zum Nachdenken. Da sind die großen Fragen um Moral, Schuld, Vergebung, Rache. In seiner Abschiedsrede an die Juden in seinem Lager ruft Schindler sie dazu auf, zwischen Schuldlosen und Schuldbeladenen zu unterscheiden. Sie sollen nicht alle bestrafen, für etwas, was eine kleine Personengruppe im Namen des deutschen Volkes getan habe. Viele Deutsche seien nicht damit einverstanden gewesen oder haben gar nichts davon gewusst. Und auch das natürlich wieder ein schwieriges Thema, über das man viel nachdenken und diskutieren kann. Womit ich mich auch länger beschäftigt habe, ist die Frage nach Pragmatismus versus Idealismus. Was ist "besser": Dem Regime offen seine Verachtung zu zeigen und dafür dann vielleicht erschossen zu werden, ohne ein einziges Leben gerettet zu haben? Oder wie Schindler als Parteimitglied mit den SS Leuten lieb Kind zu sein, mit Ihnen zu trinken, ihnen Geschenke zu machen und dafür mehr als 1000 Leben zu retten? Zitat: "An dem jeweiligen Charakter dieser beiden Männer [Schindler und dem SS Mann Bosko] gemessen, war der Abscheu, den sie gegen das System empfanden gleich groß, auch wenn Bosko ihn zeigte, indem er die Uniform ablegte und Schindler, indem er sein Parteiabzeichen ansteckte um Göth Cognac zu bringen." (S. 187) Ich kann die Lektüre nur jedem empfehlen. Ich finde es sehr wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Mit all dem Wissen, was wir über diese Zeit haben, ist es mir unbegreiflich, wie es in Europa überhaupt rechtsgerichtete Parteien in Parlamenten geben kann. Und leider ist diese Problematik ja im Moment wieder sehr aktuell. Meiner Meinung nach, sollte man nie aufhören, die NS Zeit aufzuarbeiten und darüber zu lesen, damit wir aus diesem schrecklichen Abschnitt der Geschichte lernen können.

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  • doch lieber den Film schauen?

    Schindlers Liste

    dominona

    Manchmal tut es ganz gut, eine Schilderung auf geschichtlicher Basis zu lesen. Es fehlt hier nicht unbedingt an Gefühl, aber das wie ist einfach schnörkellos und manchmal zu neutral. Schindler hat sich als Person, die er war in eine Menge Gefahren gestürzt, um Menschenleben zu retten und wie genau es dazu kam, wird hier nachvollziehbar dargestellt. Mich hat auch erstaunt, wieviel Glück im Spiel war.

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  • Gelebte Zivilcourage

    Schindlers Liste

    DerFraggel

    31. August 2014 um 23:17

    Ich möchte mich ganz knapp halten, weil vieles zu diesem Buch schon gesagt&geschreiben wurde.   Das Handeln von Oskar Schindler soll uns allen ein Beweis dafür sein, dass der dumme Ausspruch „Alleine kann ich sowieso nichts ändern.“ völliger Unsinn ist. Wenn „Schindlers Liste“ eine Lehre hat, dann geht es um Zivilcourage.   Diese Botschaft ist heute umso wichtiger. Wenn man einmal schaut, was auf unseren Straßen so alles passiert und wie oft Menschen zuschauen anstatt einzugreifen und auf ihre Weise zu helfen, dann ist klar, warum ich das schreibe. Eigentlich wünsche ich mir, dass es mehr Oskar Schindler in unserer Welt geben würde. Oder das ein bisschen von ihm in uns allen stecken würde. Dann waäre das wohl eine bessere Welt.   Schindler war selbstlos, hat das teuerste was er hatte (sein Leben!) riskiert, um Menschen vor dem sicheren Tod zu retten. Immer in der Gefahr lebend, dass er auffliegen kann. Bedroht, manchmal verzweifelt, hat er seinen Kurs beibehalten. Meine Hochachtung hat er sicher.   

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  • "Schindlers Liste" - ein irgendwie neutraler Bericht über einen großartigen Mann

    Schindlers Liste

    sternblut

    Oskar Schindler ist vermutlich einer der menschlichsten Nationalsozialisten auf der Welt gewesen. Während des Krieges wurde ihm schmerzlich bewusst, welch unmenschliches System hinter Hitler, Himmler und Co. steckt, besonders während der sehr gewaltsamen Auflösung der Judenghettos. Er beschließt, sein Möglichstes zu tun, um so viele Juden wie möglich vor der Exekution zu schützen und verwendet dafür massive Mittel. Als seine Emaillefabrik geschlossen wird, ersucht er eine Möglichkeit, eine andere Fabrik zu öffnen, die “seine Juden” am Leben erhalten soll. Durch sein Verhalten wird er nicht nur von der jüdischen Gemeinde, sondern auch von anderen Menschen als Held gesehen, denn wer nur ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt.   Ich liebe ja den Film. Ich kann zwar nicht verstehen, wieso er ab 12 freigegeben ist, aber das ist eine Sache, die ich lieber behandeln möchte, wenn ich den Film bei Gelegenheit nochmal anschauen und rezensieren werde. Deswegen lieber zum Buch, das ich schon ewig in meinem Regal stehen, aber nie gelesen habe. Nun ergab es sich, dass ich das Buch ausgesucht bekommen habe und damit ein Grund vorlag, es endlich auch mal zu lesen. Grundsätzlich muss ich erstmal sagen, dass ich irgendwie erstmal so gar keine Ansprüche an das Buch hatte. Ich kannte eben den Film und wusste deswegen, was inhaltlich auf mich zukommen würde, ohne aber eine Ahnung zu haben, wie das Buch aufgemacht sein würde. Da kam es mir ganz recht, dass der Autor gleich zu Beginn angibt, wieso er gerade die Form des Romans gewählt hat. In dem Moment entstand in meinem Kopf ein Bild, wie das Buch in etwa sein könnte, weil er eben betont hat, dass die gewählte Form die einzig sinnvolle sei. In der Hinsicht hat mich das Buch enttäuscht, denn im Grunde handelt es sich mehr um einen historischen Bericht. Von einem Roman hatte es meiner Meinung nach überhaupt nichts, weswegen ich wahrscheinlich die ganze Zeit nicht wirklich von der gefühlten Distanz dem Buch gegenüber weggekommen bin. Gegenüber einem Roman hatte die Form, die Keneally letztendlich gewählt hat, natürlich den Vorteil, dass sehr sehr viel Hintergrundwissen dargelegt wird. Es wird nicht nur das Leben Schindlers von seiner Geburt bis zu seinem Tod chronologisch geschildert, sondern auch Geschichten der Schindlerjuden aufgenommen, grobe Eckdaten aus dem Leben der anderen nationalsozialistischen Akteure dargestellt oder bestimmte Motive hinterfragt. Man bekommt einen sehr genauen Einblick in das Leben nicht nur der Juden, für die sich Schindler in irgendeiner Form verantwortlich gefühlt hatte, sondern auch derer, die nicht solches Glück hatten und in anderen Lagern hausten. Es wird teilweise mit Zahlen um sich geworfen mit dem Hinweis darauf, dass diese bekanntlich niemand zu dieser Zeit wirklich gewusst hatte. Auch finde ich gut, dass Keneally gleich zu Beginn sagt, dass er sich an die überlieferten Fakten hält und höchtens bei den Gesprächen eigene Rekonstruktionen einbringt – so können wir uns wirklich ein Bild von der Realität machen, auch wenn er immer wieder verschiedene Versionen von Geschichten gegenüberstellt oder Theorien und Überlegungen einwirft, die nicht als bewiesen gelten können. Trotz des universellen Wahrheitsgehaltes des Berichtes hat mir der emotionale Bezug irgendwie gefehlt. Ich bin weiß Gott nicht unmenschlich und habe ein ziemlich großes Herz, das sich mit den Sorgen der Menschen und der Zerstörung der Welt verschrieben hat. Wenn ich den Film gesehen habe, da habe ich einen solchen Schmerz verspürt und gleichzeitig eine solche Rührung über diesen Mann, der sich entgegen jeder Vernunft so für “seine Juden” eingesetzt hat. Das fehlte mit hier bei dem Buch einfach. Es wirkte einfach die eine sachliche und absolut nüchterne Darstellung der Ereignisse ohne jede Wertung, die bei mir zwar einen Eindruck bezüglich der Grausamkeit hinterlassen konnte, aber nicht in Form von Mitleid, Scham oder sonstigen Gefühlen, sondern durch die Zahlen allein. Die Zahlen zeigen auf, wie grausam das System war. Mehr kam für mich bei diesem Buch allerdings nicht wirklich rüber. Ich möchte nicht grausam zu diesem Buch sein. Wirklich nicht. Ich liebe die Geschichte. Die Inhalte, die Keneally hier rüberbringt, sind meiner Meinung nach wirklich wichtig, um den Menschen zu zeigen, dass sowas nie wieder passieren darf, aber auch, dass es sich sehr wohl lohnen kann, sich gegen das herrschende System zu stellen und dass ein einzelner mehr bewirken kann als man denkt. Kein Mensch ist heilig, keiner perfekt – aber wenn man nur weiß wie und wenn man sich wirklich für etwas einsetzen möchte, dann ist es durchaus möglich, etwas zu erreichen, das die Welt als Wunder empfindet. Was Schindler in seinem Leben geschafft hat, das sollte als Beispiel für jeden Menschen gelten. Dennoch hat mir die Form des Buches irgendwie den Inhalt ein bisschen madig gemacht. Dazu einige Fehler seitens der Sprache, die es teilweise wirklich anstrengend gemacht haben, den Sätzen zu folgen bzw. einen genauen Sinn darin zu sehen, weil manche Worte irgendwie gar nicht in den Satz gepasst haben… Die äußere Form hat die innere für mich leider irgendwie kaputt gemacht. Dazu habe ich mir immer wieder eine Frage gestellt: Schindlers Liste – ein Jugendbuch? Ich kann ja irgendwie verstehen, dass die historischee Begebenheit, innerhalb welcher sich der Roman abspielt, etwas ist, dessen sich auch die Jugend bereits bewusst sein sollte, aber die doch sehr neutralen Beschreibungen wären meiner Meinung nach etwas zu nüchtern, um einen emotionalen Nutzen daraus zu ziehen und sich davon wirklich abschrecken zu lassen.   Es ist wirklich selten, wenn es diesen Fall überhaupt schon einmal gab, dass ich sage, dass mir der Film besser geallen hat als das Buch. Das Buch ist unglaublich informativ und stellt uns den Menschen Schindler und seine Taten wirklich ausreichend und in einem Maße vor, das der Film nicht erreichen kann. Doch mir hat das Gefühl gefehlt. Die ganze Zeit war ich vom Geschehen distanziert, konnte mich nicht mit den Charakteren freuen oder wirklich schockiert sein, dafür was alles zu neutral. Als Bericht oder historische Abhandlung kann das Buch bestimmt viel über die Zeit und über Menschen, die sich gegen das Regime gestellt haben, aussagen, doch als Roman, wie der Autor anfangs so groß behauptet hat, ist das Buch für mich auf emotionaler Ebene absolut durchgefallen. Sehr schade, da habe ich doch ein bisschen mehr erwartet.

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  • Leserunde zum Filmstart von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green am 12. Juni 2014

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    Daniliesing

    2012 habe ich wahrscheinlich jedem hier von meinem absoluten Lieblingsbuch in diesem Jahr vorgeschwärmt - und dieses ganz besondere Buch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nicht nur ich, sondern auch ganz viele andere Leser waren und sind begeistert von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte um Hazel Grace und Augustus Waters. Am 12. Juni ist es nun endlich soweit und wir dürfen uns auf die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in den deutschen Kinos freuen. In der Leinwandversion verkörpern Shailene Woodley und Ansel Elgort die beiden Hauptfiguren aus dem Roman. Seid ihr auch schon so neugierig wie ich? Passend dazu bieten wir hier noch einmal eine Leserunde zum Buch an, für die uns John Green sogar extra ein kleines Video gedreht hat. Schaut doch gleich mal rein! Jeder, der das Buch gern gemeinsam zum ersten mal oder noch einmal lesen möchte, ist hier herzlich eingeladen. Ihr möchtet euch einfach so über das Buch oder den Film austauschen? Dann macht doch ebenfalls gern hier mit! Wer das Buch noch nicht hat, kann jetzt seine Chance nutzen und eins von 15 Exemplaren des Jugendromans in der Filmausgabe gewinnen! Zusätzlich verlosen wir drei Fanpakete, jeweils bestehend aus: einem Filmplakat, zwei Kinotickets, einem Buch und einem Shirt zum Film! Wenn ihr euch hier bewerbt, gebt bitte an, ob ihr ein einzelnes Buch oder eines der Fanpakete gewinnen möchtet bzw. ob ihr an beidem interessiert wärt. Für eure Gewinnchance beantwortet bitte außerdem die folgende Frage bis zum 5. Juni 2014: Welches Buch und / oder welcher Film konnte euch bisher am meisten berühren und wieso? (Und vielleicht habt ihr ja schon bald mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eine neue Nr. 1 in dieser Hinsicht :-)) Im Gewinnfall solltet ihr euch dann natürlich auch am Austausch hier in der Leserunde über das Buch beteiligen und eine Rezension schreiben. Hier noch etwas mehr zum Inhalt des Films / Buches: Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern. Und hier gibt es noch einen Blick in den Filmtrailer:

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  • Leserunde zu "Valentina" von Fritz Stiegler

    Valentina

    Arwen10

    Heute möchte ich euch zusammen mit dem Brunnen Verlag zu folgender Leserunde einladen: Valentina von Fritz Stiegler Zum Inhalt: Nächstenliebe und Zivilcourage während des zweiten Weltkrieges Valentina, die junge ukrainische Zwangsarbeiterin, kommt 1943 ins Arbeitslager Langenzenn bei Nürnberg. Sie leidet Hunger und bekommt als Frau alle Arten von Demütigungen zu spüren, bis ihr während eines Ernteeinsatzes die Flucht gelingt. Eine beherzte Bauernfamilie gewährt der Verängstigten Unterschlupf. Valentina wird als neue Magd Irmgard ausgegeben und bleibt – trotz vieler kritischer Situationen – unentdeckt, bis die Amerikaner einrücken. Fritz Stiegler beschreibt in seinem Buch den Alltag der einfachen Leute auf dem Land in den letzten Kriegsjahren. So verschieden sie in ihrer Haltung zum Staat auch sind, die Sorge um Angehörige, der Kampf ums Überleben schweißt sie zusammen. Vor allem Marie, die Bäuerin, widersetzt sich als überzeugte Christin der Nazipropaganda und tut alles, um Valentina zu schützen. Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte. Ich suche 3 Testleser, die das Buch innerhalb dieser Leserunde lesen und rezensieren. Ganz wichtig, sendet mir nach dem Lesen und Rezensieren eure Rezension und Links, damit ich diese an den Verlag weiterleiten kann. Auch bitte ich darum, die Rezension möglichst auf amazon und/oder  anderen Verkaufsplattformen einzustellen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag, der uns für diese Leserunde 3 Bücher zur Verfügung gestellt hat ! Bewerbt euch bitte bis zum 2.Juli 12 Uhr, danach gebe ich die Gewinner bekannt. Start der Leserunde: Wenn alle ihr Buch haben. Heute möchte ich von euch wissen, welches Buch aus dieser Zeit um den 2.Weltkrieg herum ihr schon gelesen habt  ? Und was euch vielleicht besonders beeindruckt hat ? Start der Leserunde ca. 12 Juli

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  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 18: "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler

    Ein Buch für Hanna

    DieBuchkolumnistin

    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.

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  • Rezension zu "Schindlers Liste" von Thomas Keneally

    Schindlers Liste

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. December 2011 um 20:04

    So viele Grausamkeiten, dass einen sich fast der Magen umdreht. Wie können Menschen nur so sein.

  • Rezension zu "Schindlers Liste" von Thomas Keneally

    Schindlers Liste

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2010 um 20:27

    Ein Buch, an das ich mit gemischten Gefühlen herangegangen bin. Wenn man aber interessiert an der deutschen Vergangenheit ist, gehört dieses Buch einfach dazu.
    Ich war fasziniert von Oskar Schindler, trotz seiner Vorurteile. Wie er es geschafft hat, über 1000 Juden vor dem Tod zu retten. Und dies mit einfachen Mitteln.
    Ein Stück Geschichte, informativ und lehrreich verpackt.

  • Rezension zu "Schindler's Liste" von Thomas Keneally

    Schindlers Liste

    Moni 3007

    30. November 2009 um 16:19

    Auf der Suche nach guten Geschäften übernimmt Oskar Schindler eine Fabrik in Krakau. Dort erlebt er den Terror der Nazis gegen die Juden. Um wenigstens seine jüdischen Arbeiter vor der Deportation ins Konzentrationslager zu schützen, nutzt der Industrielle seine brillanten Kontakte zu den Machthabern und wagt ein riskantes Spiel. Ich habe mich sehr intensiv mit dem grausamen und menschenunwürdigen Holocaust im zweiten Weltkrieg beschäftigt und zahlreiche Bücher - auch von betroffenen Juden - gelesen. Ich werde demnächst auch diesbezüglich Bücher vorstellen. Nun zurück zu Schindlers Liste. Das Buch wurde erstklassig für mich von Steven Spielberg verfilmt und nur aufgrund dieses Filmes wurde Oskar Schindler weltweit bekannt. Dies war seine einzige gute Tat und Projekte, die er danach anpacke, gingen alle schief. Er wurde verarmt von seinen geretteten Juden begraben. Das Buch ist natürlich wesentlich umfangreicher und detailreicher. Mich hat das Buch sehr beeindruckt und ist für mich auch eine Pflichtlektüre, wenn man sich u.a. für den Holocaust und den zweitern Weltkrieg interessiert. Ich war sehr von dem Buch berührt und gerührt. Das Buch ist natürlich sehr beklemmend. Er hat wirklich Mut bewiesen!

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  • Rezension zu "Schindlers Liste" von Thomas Keneally

    Schindlers Liste

    Kleiner Harlekin

    14. November 2009 um 18:14

    Ein packendes Buch, das mit Absicht nicht als Roman, sondern eher als Dokumentation zu betrachten ist - denn alles ist wahr und genaustens recherchiert, nichts ist fiktiv, weder die Folter, noch die Konzentrationslager und das Leiden. Wer sich über die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im 2. Weltkrieg informieren will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

  • Rezension zu "Schindlers Liste" von Thomas Keneally

    Schindlers Liste

    sabine

    05. October 2009 um 09:29

    Super Buch das einen lange beschäftigt. Ich war gefangen davon. Und habe mitgelebt und gelitten.

  • Rezension zu "Schindler's Liste" von Thomas Keneally

    Schindlers Liste

    labellokiss

    21. June 2009 um 20:46

    Schindlers Liste ist ein unglaublich bewegendes Buch, bei dem ich mir lange überlegt habe, ob ich es auch wirklich lesen will - letztendlich habe ich mich aber doch dafür entschieden und bin froh, es getan zu haben. Es ist aufwühlend aber gleichzeitig macht es Mut, weil es zeigt, dass es sogar in der Epoche der wohl größten Unmenschlichkeit und Grausamkeit noch Menschen gibt, die trotzt allem menschlich bleiben.

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  • Rezension zu "Schindler's Liste" von Thomas Keneally

    Schindlers Liste

    monalinchen

    04. May 2009 um 10:29

    Nach dem Lesen dieses erschütternden Buches schämt man sich, Deutscher zu sein. Wenn man bedenkt, daß viele nur durch wegsehen von "nichts" wussten.
    Und doch haben manche geholfen, wo es ihnen möglich war. Ob gefährlich oder nicht...

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