Thomas Kielinger Elizabeth II.

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Inhaltsangabe zu „Elizabeth II.“ von Thomas Kielinger

Königinnen gibt es viele, doch nur eine Queen. Elizabeth II. hat fast die ganze Nachkriegszeit auf dem Thron erlebt. Dabei hat sie mehr Krisen überdauert, als irgendein Politiker sich vorstellen kann. Von den Sex Pistols als „fascist regime“ besungen, von vielen als skurril und museumsreif belächelt, scheint sie ihr Land heute noch immer zu einen. Die Krone war der jungen Elizabeth keineswegs in die Wiege gelegt. Doch als ihr Onkel Edward VIII. um der Liebe Willen dem Thron entsagte und ihren Vater zum König machte, gelangte eine unbeschwerte Kindheit an ihr abruptes Ende. Die junge Prinzessin lernte früh, ihre Gefühle ihrer majestätischen Rolle unterzuordnen. Mit jugendlichen 25 Jahren bestieg sie den Thron und gab dem Land, das noch immer unter den Folgen des Krieges litt, neue Hoffnung. Seither hat sie zwölf Premierminister zur wöchentlichen Audienz empfangen, das Land durch jeden Niedergang und jeden Aufschwung hindurch begleitet und ihre Familie durch die größte reale Soap Opera unserer Zeit gesteuert.

Zumeist sehr trocken und verstaubt, einzelne Kapitel enthalten dann aber doch interessante Anekdoten und Insiderinfos.

— TinaLiest
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  • Rezension zu "Elizabeth II." von Thomas Kielinger

    Elizabeth II.
    JuliaB

    JuliaB

    17. July 2012 um 14:33

    Pünktlich zum 60. Kronjubiläum gibt es eine neue Biographie von Queen Elisabeth II.: Da ihr Vater bei ihrer Geburt nur der Zweitgeborene war, verbrachte Elisabeth ihre ersten Jahre eher zurückgezogen und behütet. Das änderte sich schlagartig, als ihr Onkel Edward VIII. auf den Thron verzichtete, um die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson heiraten zu können. Nun wurden Elisabeth und ihre Schwester von der Presse umworben und (mit kräftiger Mitwirkung ihrer Mutter) regelrecht als „Stars“ inszeniert. Nach der nicht unproblematischen Heirat mit Philipp, der als „Deutscher“ entsprechend unbeliebt war, obwohl er im 2. Weltkrieg bei der britischen Marine diente, blieben Elisabeth nur wenige Jahre „Privatleben“, bevor sie ihrem Vater auf den Thron folgen musste. Und auch wenn ihr damals aufgrund ihrer Unerfahrenheit wenig zugetraut wurde, so hat sie in den sechzig Jahren seither viele politische und private Krisen gemeistert und die Monarchie trotz der teils heftigen Kritik in den Medien als wichtiger Anker für das britische Selbstverständnis gestärkt. Thomas Kielinger hat das sehr umfangreiche Quellenmaterial zu einer teils kritischen, aber auch respektvollen Biographie verdichtet, die einen informativen Überblick über das Leben von Elisabeth II. bietet. Spannend fand ich vor allem die erste Hälfte des Buchs, denn von der Kindheit und den ersten Regierungsjahren der jungen Königin wusste ich bisher fast nichts. Ihre Schulbildung war aus heutiger Sicht eher mangelhaft, dafür wurde großen Wert auf Pflichtbewusstsein, Haltung und Manieren gelegt. (Und auch wenn der Autor das anders sieht, ist das für eine zukünftige Königin wohl die hilfreichere Erziehung als vertiefte Kenntnisse in Physik oder französischer Literatur.) Auch die wichtige Rolle der Queen für den Zusammenhalt des Commonwealths war mir eher unbekannt. Dafür habe ich die Kapitel um Charles und Diana eher flüchtig gelesen, da konnte Kielinger eigentlich nichts mehr bringen, was man nicht schon in vielen Varianten erfahren hätte. Aber zu einer seriösen Biographie der Queen gehören halt auch diese Kapitel, Leservorwissen hin oder her. Ein Kritikpunkt allerdings bleibt: die schwarz-weiß gedruckten Abbildungen sind eher dürftig, da wäre besseres Papier und Foto-Qualität hilfreich gewesen, schließlich ist man sich gerade von der Queen heutzutage schon aus all den Zeitschriften Hochglanz-Bilder gewohnt. Aber von diesem kleinen Manko abgesehen dürfte diese auch sprachlich sehr ansprechende Biographie auch für Nicht-Royalisten lesenswert sein.

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