Thomas King Wenn Coyote tanzt

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Inhaltsangabe zu „Wenn Coyote tanzt“ von Thomas King

Coyote, der göttliche 'Trickster' der indianischen Mythologie, bekommt eine Geschichte erzählt. Darin geht es um Eli, einen emeritierten Literaturprofessor, der ins Reservat zurückkehrt, um die Inbetriebnahme eines Wasserkraftwerks zu verhindern. Und um Charlie, der als Anwalt der Betreiber ebendiese Inbetriebnahme zu erstreiten versucht. Um Lionel, der mit vierzig Jahren eigentlich zu alt ist, um immer noch für einen verschrobenen Kapitalisten Fernsehgeräte zu verkaufen. Und um Alberta, die um jeden Preis ein Baby haben will, ohne dafür einen Ehemann in Kauf zu nehmen. Um Latisha, die Touristen Rindfleisch als Hundefleisch vorsetzt und dadurch das 'Dead Dog Café' in eine Goldgrube verwandelt - und trotzdem den Fehler gemacht hat, den alle Frauen machen.
Kompliziert wird es, weil vier weise alte Indianer aus einer Irrenanstalt ausbrechen, um die Welt wieder in Ordnung zu bringen. Dass Coyote die Geschichte weitererzählen soll und immer wieder alles durcheinander bringt, macht die Sache natürlich nicht besser.
Thomas King beschreibt in seinem originellen, witzigen Roman das Leben moderner nordamerikanischer Indianer und zieht den Leser hinein in eine Welt, die von den Höhen und Tiefen des Alltags im späten 20. Jahrhundert ebenso bestimmt wird wie von überlieferten Bräuchen, von den Vorstellungen, die Nicht-Indianer von Indianern haben sowie wie von den Vorstellungen der Indianer selbst darüber, was es heißt, heute Indianer zu sein.

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  • Rezension zu "Wenn Coyote tanzt" von Thomas King

    Wenn Coyote tanzt

    BertieWooster

    10. April 2010 um 19:25

    Der Anfang des Buches war für mich etwas verwirrend, da Coyote eine (mythologische?) Geschichte erzählt wird. Diese Geschichte wird immer wieder unterbrochen, von der eigentlichen Handlung. In dieser werden zunächst mehrere Blackfoot vorgestellt, mit ihrer derzeitigen Situation, ihren Plänen und wünschen. Dabei wechselt auch hier die Erzählung der Gegenwart immer wieder ihren Erinnerungen an die Vergangenheit ab. Insgesamt ist es ein heiteres Buch, das aber auch mal ernst werden kann. Es zeigt aber auch, welche Vorurteile immer noch gegen die Indianer bestehen, bzw. wie sich das Indianerbild gegenüber der Zeit vor 50 Jahren geändert hat. Es sind eben nicht alle Indianer Alkoholiker. Sie sind ganz normale Leute, die einen Beruf ausüben, aber auch versuchen ihre Traditionen zu bewahren. Interessant war auch die Beschreibung der Unterschiede zwischen den US-Bürgern und den Kanadiern.

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