Thomas Kinkade

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Autor von Stille Nacht., A Gathering Place und weiteren Büchern.

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Thomas KinkadeDer Herr ist mein Hirte
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Der Herr ist mein Hirte
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Erschienen am 30.05.2007
Thomas KinkadeFröhliche Weihnacht
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Fröhliche Weihnacht
Fröhliche Weihnacht
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Erschienen am 02.10.2006
Thomas KinkadeFamilien Rezepte
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Familien Rezepte
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Erschienen am 07.10.2006
Thomas KinkadeThomas Kinkade Adventsaufsteller Geschenkbuch
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Thomas KinkadeDer Herr lasse sein Angesicht über Dir leuchten
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Thomas KinkadeThomas Kinkade Kochbuch - Kochen mit dem Maler des Lichts
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Thomas KinkadeHome Is Where the Heart Is
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Home Is Where the Heart Is
Home Is Where the Heart Is
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Erschienen am 01.01.1998
Thomas KinkadePlaces in the Heart
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Places in the Heart
Places in the Heart
 (1)
Erschienen am 02.12.2002

Neue Rezensionen zu Thomas Kinkade

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Rezension zu "A Gathering Place" von Thomas Kinkade

Das Leben mag unperfekt sein - Cape Light ist es nicht
SiColliervor 3 Jahren

His mother used to say that life is never perfect; there are only happy moments, beams of sunlight breaking through the clouds.*  (Seite 140)

Meine Meinung


Willkommen in Cape Light, einer kleinen Stadt, in der Sie noch niemals gewesen sind, aber die Sie tief im Herzen kennen. Willkommen zuhause. So schrieb Thomas Kinkade im Vorwort zum ersten Band „Cape Light“ der gleichamigen Buchserie. Selten hat für mich eine Beschreibung besser gepaßt als hier. Es war in der Tat, als ob ich wieder nach Hause kommen würde - wenn schon nicht in realiter, dann wenigstens lesend. Dabei ist dieses Buch durchaus nicht nur „lichtdurchflutet“, wie ich in der Rezension zum zweiten Band schrieb, sondern es gibt mehr als genug dunkle, fast schon tragische Momente. Wie im richtigen Leben eben.

Genau das ist etwas, was mich so sehr an diesen Büchern erstaunt. Eigentlich lese ich so einen Roman, um mich von der „richtigen Welt“ ablenken zu lassen, um ihr zumindest zeitweise in eine bessere (?) zu entfliehen. Aber eben eine solche findet sich hier gerade nicht. Die Menschen haben ihre Ecken, Kanten und Macken. Es ist zum Weinen und zum Lachen. Es gibt Freud und Leid. Mißverständnisse, Streit, Versöhnung - oder auch unüberbrückbare Gegensätze. Wie im richtigen Leben eben.

Viele der schon bekannten Figuren sind auch hier wieder dabei; es war für mich, als ob ich zu Besuch bei alten Bekannten bin. Dabei haben sich die in den Vorgängerbüchern begonnenen Handlungsfäden und Probleme weiter entwickelt - teils bis (fast) hin zur Katastrophe. Bei Charly und Lucy werden die Eheprobleme akut; ein „weiter so“ gibt es nicht mehr. Zwar sind Luke und Lucy weit entfernt von eine Ehe, aber genau das ist ihr Problem: wie ernst soll die Beziehung werden, sind ihre Vorstellungen unter einen Hut zu bringen? Und dann sind da noch Emily und Dan, die sich zueinander hingezogen fühlen - aber Dan hält nach wie vor daran fest, nach dem Ausheilen seines Beinbruches zu einem mehrjährigen Segeltörn aufbrechen zu wollen. In Vorbereitung dessen hat er die Leitung seiner Zeitung an seinen Sohn übergeben. Der sollte schon immer ins Familienunternehmen einsteigen - aber gefragt, ob er das will, wurde er nicht.

Das ist nur ein Teil der Problemlagen, denen sich die Figuren stellen müssen. Besonders schlimm trifft es dabei Reverend Ben, der als Pastor zwar ein Vorbild sein will, aber privat „auch nur“ ein Mensch ist - der Konflikt mit seinem Sohn Mark droht zu eskalieren, was ihn selbst wiederum in einen inneren Konflikt stürzt wie das zu seinem Beruf als Pastor paßt.

Obwohl auf den knapp dreihundertsechzig Seiten als mehr als genügend Konfliktstoff vorhanden ist, empfand ich auch dieses Buch rundum als Wohlfühlbuch. Kinkade und Spencer haben einen Schreibstil, daß selbst an den Stellen, da sich doch die eine oder andere Träne ins Auge verirrte, nie eine positive Grundstimmung weichen wollte. Das ist mir so bisher nur bei wenigen Büchern passiert.

Da die meisten Figuren schon bekannt waren, hatte ich keine Schwierigkeiten mit ihnen, konnte sie mir gut vorstellen, ja habe bisweilen sogar deren Stimme im Kopf gehört, als ob ich sie im richtigen Leben getroffen und reden gehört hätte, so daß ich nun weiß, wie ihre Stimme klingt. Die Entwicklung der Handlungsstränge empfand ich als durchwegs sehr konsequent und folgerichtig, bis hin zu den Selbstzweifeln des Pastors, wie er denn seinen Gemeindemitgliedern Ratschläge geben soll, wenn er in ähnlichen Situationen eben diese seine Ratschläge als „hohl und leer“ empfindet und ihnen selbst nicht folgen kann. Seine Predigt (S. 323f), die er nach einem einschneidenden Erlebnis in seiner Familie hält, ist mehr als beachtenswert und sollte auch dem geneigten Leser vor Augen führen, daß das Leben nicht ewig währt und im Angesicht des Endes andere Dinge als Stolz, Geld und Karriere zählen.

Als „Wohlfühlbuch“ habe ich auch diesen Band der Reihe bezeichnet, und genau so habe ich ihn schließlich beendet: in dem ich mich durch und durch wohl fühlte, sogar beim letzten Satz leise lachen mußte. Wenn man Lilian Warwick kennt, kein Wunder. Sie bleibt sich auch in diesem Buch wieder mehr als treu. Ihre Reaktion auf das Ende dieses Buches wird wohl im nächsten Band beschrieben - ich freue mich schon darauf.


Kurzfassung

Freud und Leid, Lachen und Weinen, Kommen und Gehen - selten habe ich so gerne über die Großen und kleinen Dinge in einer Kleinstadt gelesen wie hier.


* = Sinngemäße Übersetzung:
Seine Mutter pflegte zu sagen, daß da Leben niemals perfekt ist; es gibt nur glückliche Momente, Sonnenstrahlen die durch die Wolken brechen.

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Rezension zu "Home Song" von Thomas Kinkade

Willkommen zurück in Cape Light - Ein Wohlfühlbuch
SiColliervor 5 Jahren

It was funny how life worked out sometimes, no matter how you tried to plan or scheme.

Meine Meinung

Warum mache ich es mir nicht einfach und verweise schlicht und ergreifend auf meine Rezi zum Vorgängerband „Cape Light“? Hier in „Home Song“ passiert zwar einiges mehr, aber dennoch könnte ich das meiste aus der vorherigen Rezi einfach wiederholen.

Selten ist es mir passiert, daß ich mich so schnell in einer (fiktiven) Stadt heimisch gefühlt habe wie in Cape Light. Und selten war das Gefühl „wieder zuhause“ zu sein so stark, als zu Lesebeginn zu „Home Song“. Das hat nicht nur damit zu tun, daß die meisten Protagonisten schon bekannt waren oder die Handlung direkt an „Cape Light“ anschließt. Die Autoren haben im ersten Buch eine Stimmung geschaffen, die sie hier nahtlos fortführen.

Dabei schien am Ende von Cape Light zumindest mit Jessica und Sam alles klar zu sein. Aber man darf halt einen Griesgram wie Lillian nicht unterschätzen, und so kommt es, wie es kommen muß: die bereits terminierte Hochzeit wird verschoben. Wie so oft im Leben war der Aufhänger eine Kleinigkeit, die Wirkung eine große. Im ersten Moment wollte ich nicht so richtig glauben, was ich da las, war der Anlaß doch zu nichtig. Im Nachhinein (bzw. bei fortschreitendem Lesen) fügte sich alles dann doch zu einem sinnvollen Ganzen und ich konnte nur hoffen, daß Lillian letztlich keinen Erfolg haben würde.

Emilys Wahlkampf zieht sich durch fast das ganze Buch; in Charley Bates hat sie vielleicht keinen ebenbürtigen, sicher aber einen ernsten Rivalen ums Amt. Er nützt die Stimmung gegen Luke gnadenlos aus bzw. schürt sie erst, um im Wahlkampf zu punkten. Emily rudert erst ein wenig zaghaft durch diese Stromschnellen. Immer wieder muß sie an ihre verlorene Tochter denken; denn daß dies Sara ist, weiß sie noch immer nicht. Manchmal hätte ich Emily gerne ein „jetzt entscheide dich endlich mal, steh zu deiner Überzeugung“ zugerufen, aber ich schätze, daß das in Bezug auf politisches Taktieren recht gut die Realität trifft, wie es hier im Buch beschrieben ist. Nicht nur in den USA.

Wie sich alles letztlich fügt und die Handlungsfäden sich verknüpfen, will ich hier naturgemäß nicht verraten. Als ich das Buch nach 377 viel zu kurzen Seiten schließlich beendet hatte, war ich heilfroh, daß nicht alle offenen Handlungsstränge beendet wurden. Bzw. sich erst gegen Schluß der eine oder andere weitere ergab. So kann ich mich auf eine baldige Rückkehr nach Cape Light zu den mir lieb gewordenen Protatonisten freuen.


Kurzfassung

In ruhiger Weise begleiten wir Jessica und Sam, Sara, Luke und manche weitere Figuren, wie sie mit ihrem manchmal leichten, manchmal schweren Schicksal fertig werden. Ein Wohlfühlbuch für jede Jahreszeit.


Sinngemäße Übersetzung:

= Es ist seltsam, wie das Leben manchmal so ging, egal welche Pläne man auch schmiedete. (Seite 25)

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Rezension zu "Cape Light" von Thomas Kinkade

"Welcome Home" (Thomas Kinkade über "Cape Light")
SiColliervor 5 Jahren

Zum Inhalt

Eine Kleinstadt an der Atlantikküste in Neu England, etwa zwei Autostunden von Boston entfernt. Jessica ist für einige Zeit in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, weil ihre ältere Schwester, die dort Bürgermeisterin ist, Hilfe bei der Versorgung der Mutter braucht. Diese hatte einen Schlaganfall, von dem sie sich langsam erholt.
Eigentlich wollte sie nur für wenige Monate hier bleiben, doch entgegen aller Vernunft und allen Vorsätzen, beginnt sie Wurzeln zu schlagen. Zumal sie immer wieder Sam Morgan trifft, der so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Und sie nicht den seinen. Aber in einer Kleinstadt kann man sich nur schwer aus dem Weg gehen.
Doch noch viele andere Menschen leben hier oder kommen aus bestimmten Gründen. Etwa Sara Franklin, die ihre leibliche Mutter sucht. Manche wollen gehen, wie Dr. Elliot, der sich zur Ruhe setzen und sein Grundstück verkaufen will.
Eigentlich passiert nicht viel Großartiges. Und doch wird es nie langweilig, ist immer etwas los, in Cape Light.

Meine Meinung

Das war so eigentlich nicht geplant. Aber nicht immer läßt sich im Leben alles planen, wie es sinngemäß einmal im Buch heißt. Weder wollte ich dieses Buch jetzt lesen, noch eine (bisher) 12-bändige Reihe beginnen. Nun, das „Schicksal“ oder was weiß ich meinte es anders. Und ich bin froh darum, ausgesprochen froh.

Es ist eine Weile her, daß ich ein so durchweg postives, fast schon lichtdurchflutetes, Buch gelesen habe wie dieses. Es war, wie es Thomas Kinkade im Vorwort schreibt: Willkommen in Cape Light, einer kleinen Stadt, in der Sie noch niemals gewesen sind, aber die Sie tief im Herzen kennen. Willkommen zuhause. Und genau das habe ich ständig beim Lesen empfunden: es war, als ob ich nach Hause gekommen bin. Würde ich nicht schon in der Provinz leben, spätestens jetzt würde ich „Stadtflucht“ begehen.

Dabei, so viel passiert gar nicht. Die Menschen leben, lachen, leiden, versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Sie begegnen sich, gehen sich aus dem Weg. Und die Bürgermeisterwahl nächstes Jahr (im Buch) wirft auch schon ihre Schatten voraus. Eigentlich also nichts Besonderes, als Jessica zurück nach Cape Light kommt, um ihrer Schwester Emily temporär bei der Versorgung der kranken Mutter zu helfen. Während Emily sich freut, daß ihre Schwester wieder aus Boston zurück ist, hat diese nicht vor, länger als nötig zu bleiben. Aber, wie erwähnt, nicht immer läßt sich im Leben alles planen. Manchmal „geschieht“ das Leben einfach.

In ihrem Falle heißt das, daß sie Sam Morgan begegnet, der so ganz anders ist als der Mann, den sie sich für ihre Zukunft vorgestellt hat. In dieses Schema paßt viel besser Paul, mit dem sich sich gelegentlich trifft, der aber einer festen Bindung eher aus dem Weg geht. Unmerklich für Sie, nicht jedoch für den Leser, der sich bisweilen über ihre Blindheit wundert, gerät sie in einen Zwiespalt, wird sie gezwungen, sich über ihr Leben und ihre Zukunft mehr Gedanken zu machen, als sie eigentlich bereit ist.

Dann gibt es da noch Sara Franklin, die auf der Suche nach ihrer biologischen Mutter ist. Als Baby wurde sie adoptiert; nun, etwa zwanzigjährig, will sie wissen, warum ihre Mutter sie aufgegeben hat. Es ist kein großer Spoiler, denn es ist im Buch sehr schnell klar, wer diese Mutter ist: keine andere als Emily, womit sich ein dunkler Fleck in deren Vergangenheit andeutet.

Und natürlich ist da noch Charly, der gerne Emilys Posten als Bürgermeister übernehmen würde.

Ich kann und will jetzt hier nicht alle Personen und kleineren wie größeren Verwicklungen anführen bzw. auch nur andeuten. Vor meinem geistigen Auge ist das Bild einer liebenswerten amerikanischen Kleinstadt entstanden, in der ganz normale Menschen leben mit ganz normalen Sorgen und Nöten, Hoffnungen und Wünschen, die sich manchmal erfüllen, manchmal nicht. Zunächst fand ich die Vielzahl der Figuren etwas verwirrend, habe mir sogar eine kleine Personenliste angelegt (etwas, was im Buch leider fehlt). Im Laufe der Zeit jedoch wurden mir die Protagonisten recht vertraut, sowohl die Haupt- wie auch die Nebendarsteller. Gerade bei letzteren ist mMn einiges Potential für die kommenden Bände vorhanden, so daß der Stoff - Gott sei Dank - so schnell nicht ausgehen wird. Gut, nicht ausging, es gibt derzeit 14 Cape Light Bücher, die ich mir nun der Reihe nach zu Gemüte führen werde.

Das Buch hat mich so in seinen Bann geschlagen, daß ich es kaum zur Seite legen konnte. Als ich denn durch war, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und verspürte tiefe innere Ruhe und Frieden in mir. Die baldige Rückkehr nach Cape Light, zu seinen Bewohnern, die mir über dreihundertsiebzig Seiten hinweg fast zu Freunden geworden sind, ist gewiß.


Kurzfassung

Da fällt mir nur ein, sinngemäß von der Buchrückenseite zu zitieren: Sie sind Freunde und Nachbarn, Macher und Träumer. Sie lachen und lieben und leben ihr Leben in der Stadt Cape Light - und sie werden sich zweifellos ihren Weg geradewegs in ihr Herz bahnen.

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