Thomas Kinkade Cape Light

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  • "Welcome Home" (Thomas Kinkade über "Cape Light")

    Cape Light

    SiCollier

    13. September 2013 um 11:38

    Zum Inhalt Eine Kleinstadt an der Atlantikküste in Neu England, etwa zwei Autostunden von Boston entfernt. Jessica ist für einige Zeit in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, weil ihre ältere Schwester, die dort Bürgermeisterin ist, Hilfe bei der Versorgung der Mutter braucht. Diese hatte einen Schlaganfall, von dem sie sich langsam erholt. Eigentlich wollte sie nur für wenige Monate hier bleiben, doch entgegen aller Vernunft und allen Vorsätzen, beginnt sie Wurzeln zu schlagen. Zumal sie immer wieder Sam Morgan trifft, der so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Und sie nicht den seinen. Aber in einer Kleinstadt kann man sich nur schwer aus dem Weg gehen. Doch noch viele andere Menschen leben hier oder kommen aus bestimmten Gründen. Etwa Sara Franklin, die ihre leibliche Mutter sucht. Manche wollen gehen, wie Dr. Elliot, der sich zur Ruhe setzen und sein Grundstück verkaufen will. Eigentlich passiert nicht viel Großartiges. Und doch wird es nie langweilig, ist immer etwas los, in Cape Light. Meine Meinung Das war so eigentlich nicht geplant. Aber nicht immer läßt sich im Leben alles planen, wie es sinngemäß einmal im Buch heißt. Weder wollte ich dieses Buch jetzt lesen, noch eine (bisher) 12-bändige Reihe beginnen. Nun, das „Schicksal“ oder was weiß ich meinte es anders. Und ich bin froh darum, ausgesprochen froh. Es ist eine Weile her, daß ich ein so durchweg postives, fast schon lichtdurchflutetes, Buch gelesen habe wie dieses. Es war, wie es Thomas Kinkade im Vorwort schreibt: Willkommen in Cape Light, einer kleinen Stadt, in der Sie noch niemals gewesen sind, aber die Sie tief im Herzen kennen. Willkommen zuhause. Und genau das habe ich ständig beim Lesen empfunden: es war, als ob ich nach Hause gekommen bin. Würde ich nicht schon in der Provinz leben, spätestens jetzt würde ich „Stadtflucht“ begehen. Dabei, so viel passiert gar nicht. Die Menschen leben, lachen, leiden, versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Sie begegnen sich, gehen sich aus dem Weg. Und die Bürgermeisterwahl nächstes Jahr (im Buch) wirft auch schon ihre Schatten voraus. Eigentlich also nichts Besonderes, als Jessica zurück nach Cape Light kommt, um ihrer Schwester Emily temporär bei der Versorgung der kranken Mutter zu helfen. Während Emily sich freut, daß ihre Schwester wieder aus Boston zurück ist, hat diese nicht vor, länger als nötig zu bleiben. Aber, wie erwähnt, nicht immer läßt sich im Leben alles planen. Manchmal „geschieht“ das Leben einfach. In ihrem Falle heißt das, daß sie Sam Morgan begegnet, der so ganz anders ist als der Mann, den sie sich für ihre Zukunft vorgestellt hat. In dieses Schema paßt viel besser Paul, mit dem sich sich gelegentlich trifft, der aber einer festen Bindung eher aus dem Weg geht. Unmerklich für Sie, nicht jedoch für den Leser, der sich bisweilen über ihre Blindheit wundert, gerät sie in einen Zwiespalt, wird sie gezwungen, sich über ihr Leben und ihre Zukunft mehr Gedanken zu machen, als sie eigentlich bereit ist. Dann gibt es da noch Sara Franklin, die auf der Suche nach ihrer biologischen Mutter ist. Als Baby wurde sie adoptiert; nun, etwa zwanzigjährig, will sie wissen, warum ihre Mutter sie aufgegeben hat. Es ist kein großer Spoiler, denn es ist im Buch sehr schnell klar, wer diese Mutter ist: keine andere als Emily, womit sich ein dunkler Fleck in deren Vergangenheit andeutet. Und natürlich ist da noch Charly, der gerne Emilys Posten als Bürgermeister übernehmen würde. Ich kann und will jetzt hier nicht alle Personen und kleineren wie größeren Verwicklungen anführen bzw. auch nur andeuten. Vor meinem geistigen Auge ist das Bild einer liebenswerten amerikanischen Kleinstadt entstanden, in der ganz normale Menschen leben mit ganz normalen Sorgen und Nöten, Hoffnungen und Wünschen, die sich manchmal erfüllen, manchmal nicht. Zunächst fand ich die Vielzahl der Figuren etwas verwirrend, habe mir sogar eine kleine Personenliste angelegt (etwas, was im Buch leider fehlt). Im Laufe der Zeit jedoch wurden mir die Protagonisten recht vertraut, sowohl die Haupt- wie auch die Nebendarsteller. Gerade bei letzteren ist mMn einiges Potential für die kommenden Bände vorhanden, so daß der Stoff - Gott sei Dank - so schnell nicht ausgehen wird. Gut, nicht ausging, es gibt derzeit 14 Cape Light Bücher, die ich mir nun der Reihe nach zu Gemüte führen werde. Das Buch hat mich so in seinen Bann geschlagen, daß ich es kaum zur Seite legen konnte. Als ich denn durch war, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und verspürte tiefe innere Ruhe und Frieden in mir. Die baldige Rückkehr nach Cape Light, zu seinen Bewohnern, die mir über dreihundertsiebzig Seiten hinweg fast zu Freunden geworden sind, ist gewiß. Kurzfassung Da fällt mir nur ein, sinngemäß von der Buchrückenseite zu zitieren: Sie sind Freunde und Nachbarn, Macher und Träumer. Sie lachen und lieben und leben ihr Leben in der Stadt Cape Light - und sie werden sich zweifellos ihren Weg geradewegs in ihr Herz bahnen.

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  • Leserunde zu "Gefährliche Zuflucht" von Terri Blackstock

    Gefährliche Zuflucht

    Arwen10

    Heute darf ich euch zusammen mit dem BOAS Verlag zu einer neuen Leserunde einladen:   Terri Blackstock "Gefährliche Zuflucht" Es handelt sich dabei um einen christlichen Roman. Den Auftakt einer 4 teiligen Reihe. Und darum geht es: Der brutale Doppelmord an den tiefgläubigen Owens erschüttert Cape Refuge, eine kleine Insel vor der Küste Georgias. Alles deutet darauf hin, dass Polizeichef Cades bester Freund, der hitzköpfige Schwiegersohn der Opfer, der Täter ist. Aber Cade ist nicht überzeugt, denn die Owens führten ein Übergangshaus für entlassene Strafgefangene, das weit fragwürdigere Gestalten beherbergt.  Und auch Blair, die Tochter der Ermordeten, gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden. Zusammen mit ihrer Schwester will sie den Dingen auf den Grund gehen. Wer steckte wirklich hinter dem Mord? Wo war Gott, als ihre Eltern ermordet wurden? Was soll nun aus dem Übergangshaus werden? Und … hat der Mörder es auch noch auf Blair und ihre Schwester abgesehen? Die Leseprobe findet ihr hier:http://www.boas-verlag.de/romane-erzaehlungen.html Bewerben könnt ihr euch bis zum 8. Juni 12 Uhr. Danach gebe ich die Gewinner bekannt. Ihr könnt eins von zwei Freieexemplaren  + 2 E Books im epub Format gewinnen. Beginn der Leserunde ca 20. Juni. Vielen Dank an dieser Stelle an den BOAS Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Diesmal ist es sehr wichtig, dass die Rezension auch bei amazon gepostet wird. Der BOAS Verlag ist noch ein sehr kleiner Verlag und so ist ein wenig Werbung wichtig, damit weitere Bücher erscheinen können. Ich selbst kenne die Autorin schon einige Jahre, nicht zuletzt weil ich ein Lieblingsbuch von ihr habe, nämlich dieses: Wer Gelegenheit hat, dieses Buch mal zu lesen (gibt es nur antiquarisch) unbedingt zugreifen. Ich hätte gerne für die Bewerbung gewußt, was euch an dem Buch von Terri Blackstock reizt ? Aber vielleicht kennt einer von euch auch ein Buch von ihr ? Für E-Book-Leser stellt der Verlag zusätzlich zwei E-Books im epub Format zur Verfügung. Wer E-Books lesen kann, bitte bei der Bewerbung angeben ! Beginn der Leserunde 20.Juni

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