Thomas Kling geschmacksverstärker

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Inhaltsangabe zu „geschmacksverstärker“ von Thomas Kling

Der »ver-rückte Sprachinstallateur« Thomas Kling beschreibt mit seinem ersten Gedichtband im Suhrkamp Verlag eine wild-provokative Erforschung unserer Sprach-Wirklichkeit. Seine Gedichte, geschmacksverstärker, verrücken die Sprache und installieren sie neu. Aus unserem »sprachfraß«, aus Wortbruchstücken oder Satzfetzen, gewinnt Thomas Kling neuen und geschmacksverstärkenden Sinn. In seinen dichterischen Klangkörpern, die mir rasanter Happening-Gebärde eher die Bühnen-Performance als stille Zurückgezogenheit suchen, fängt Thomas Kling die »bestürzung der herzn« ein, belichtet sarkastisch das »outfit« und die »schrillen klausuren« in unserem Land, spießt »geschreberte idyllen« auf und beschreibt schockierend und verstörend die Brutalität unserer Welt. Dabei gelingt diesem jungen Dichter eine »Vermeerung der Sprache« (Friederike Mayröcker).

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  • Rezension zu "geschmacksverstärker" von Thomas Kling

    geschmacksverstärker
    Monsignore

    Monsignore

    14. February 2010 um 16:28

    Wildwuchernde Lyrik, im Chaos unverständlich-schön. "oh nacht, ich nahm schon flugbenzin ..." sind die ersten Zeilen. Als in der öden Eifel Geborener jubelte ich auf Seite 96 bei "Eifelprobe": "hier geht man früh / zu bett, kurzangebundne mit brettern zu- / genagelte gegend; in den fenstern der / straßndörfer die verfettenden, führerschein- / und andere verluste (zumbeispiel krieger- / denkmal);" - Thomas Kling dreht mit seinen Sprachspielen geradezu durch, wenn er sich Psychosen, Leidenfrost, Rostschutz und Leberschäden vornimmt und von Grammatik befreit. "geschmacksverstärker" ist genau der richtige Titel: fade Sprache bekommt hier richtig Geschmack: "was für ein wespensommer, gefegte / goldensonn, was für entladungen daß / sie im handstreich (geschwadert) / den tisch übernehmen, im gürtel die enter- / messer!"

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