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Daniliesing

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

In seinem Debütroman "Hanna und Sebastian" erzählt Thomas Klugkist eine ganz besondere Geschichte über die Liebe in Form von Mails, Briefen und SMS. Ihr habt hier die Möglichkeit, diesen sinnlichen und bewegenden Roman zusammen in einer Leserunde mit dem Autor zu lesen und euch darüber auszutauschen!

Mehr zum Buch:
In der Hoffnung, ganz zueinander zu finden, schreiben sich Hanna und Sebastian nach einigen traumhaften Tagen in Rom lange und intensive Briefe.

Doch das Leben treibt sie auseinander, und das Schreiben wird zu einem exklusiven Raum, in dem sie ihre Liebe so leidenschaftlich, grenzenlos und wahrheitshungrig leben können wie nirgendwo sonst – und in dem sie einander die Freiheit schenken, die sie dann immer kompromissloser auch in der Wirklichkeit suchen ...


Thomas Klugkist erzählt in seinem Roman von einem außergewöhnlichen Liebes- und Beziehungsexperiment. Mit virtuosem Schreibstil bringt er uns Hanna und Sebastian, ihre Liebe und Generation ganz nahe!

Zusammen mit C.H.Beck suchen wir 25 Testleser für "Hanna und Sebastian". Ihr könnt euch bis zum 29. Januar 2014 für eines der Bücher bewerben*, indem ihr die folgende Frage beantwortet:

Denkt ihr, dass eine Liebe allein über Briefe, Mails und Co. aufrecht erhalten werden kann? Was ist das besondere an dieser Form der Kommunikation?

* Im Falle eines Gewinns gehören die Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension dazu.

Autor: Thomas Klugkist
Buch: Hanna und Sebastian

Daniliesing

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ihr könnt euch ab sofort bewerben!

bookgirl

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Buch klingt sehr interessant und noch dazu ist es ein Debüt, was ich immer sehr spannend finde. Wie schreibt der Autor, mag ich seinen Stil, kann er mich berühren - alles Fragen, die ich gerne bei der Leserunde beantworten würde.

Doch nun zu der Frage: nein, ich glaube nicht, dass man eine Liebe dauerhaft nur mit Schreiben von Briefen, Mails und SMS aufrecht erhalten kann. Hier entfällt für mich einfach der persönliche Kontakt, der doch so wichtig ist. Man kann den anderen nicht sehen und spüren, was gerade bei einer Liebe unverzichtbar ist. Besonders ist vielleicht, dass man sehr viel in seiner Phantasie ausmachen kann. Man kann die Worte des anderen noch blumiger empfinden, als sie evtl. gemeint sind und wunderbar träumen, aber das ist nun mal nicht das wahre Leben und die Realität.

Ich wäre liebend gerne bei der Leserunde dabei

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eskimo81

vor 4 Jahren

Epilog: 11. Mai 2009 bis 10. Juni 2010
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nach dem Bruch nehmen sie zwei Jahre später wieder Kontakt auf, wieso? Auslöser?

Der Schluss, zu plötzlich, zu offen. Treffen sie sich? Lebt Sebastian überhaupt noch?

Ein sehr philosophisches Buch!

eskimo81

vor 4 Jahren

Epilog: 11. Mai 2009 bis 10. Juni 2010
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und noch der Link zu meiner Rezi
http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Klugkist/Hanna-und-Sebastian-1076470124-w/rezension/1085129846/

Vielen, vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!

MissSnorkfraeulein

vor 4 Jahren

Teil 1: 23. Juni 2000 bis 9. September 2001 (bis S. 117)
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Ich finde dieses Buch ist einfach etwas ganz besonderes. Es ist kein Buch, dass man einfach so in wenigen Stunden durchlesen kann, sondern das meiner Meinung nach seine Zeit benötigt.
Ich melde mich jetzt erst zu der Leserunde, weil ich mich nun endlich „zusammenreißen“ muss, um meine Rezension endlich schreiben zu können! (Es tut mir sehr Leid wegen der Verzögerung und eigentlich hätte ich wenigstens schon mal was zu den ersten paar Seiten schreiben können, wenn ich so darüber nachdenke:-( )

Als das Buch mit der Post angekommen ist, hab ich nach ein paar Tagen sofort mit dem lesen angefangen und schnell gemerkt, dass dieses Buch den richtigen Moment braucht, um es zu lesen. Ich hab es nach ca. 60 Seiten abgebrochen, weil ich einfach nicht den Moment gefunden habe um „Hanna & Sebastian“ genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Und das brauchen die beiden auf jeden Fall.

Ich habe nun endlich den ersten Leseabschnitt beendet und bin sehr fasziniert von dem Schreibstil! Es ist unglaublich schön geschrieben und Situationen aus Hanna’s und Sebastian’s Leben beschrieben. Und hier bin ich wieder bei der Zeit! Die Sätze lassen sich nicht einfach mal so durchlesen, sondern jedes Wort verlangt seine eigenen Moment der Aufmerksamkeit!
Hierdurch läuft es aber auch immer Gefahr, dass es manchmal zu langatmig und anstrengend wirkt. Vielleicht bin ich deshalb der Meinung, dass es seinen bestimmten Moment braucht um es zu lesen. Einen langen Moment. Ich bin 22 Jahre und sicher, dass es für mich anderes sein wird, wenn ich es mir in fünf oder sechs Jahren, wenn nicht noch länger, aus dem Bücherregal in die Hand nehmen werde und es nochmals durchlese. Überhaupt kann man es wahrscheinlich 100 Mal lesen und es fallen immer wieder neue Dinge auf, die einen persönlich ansprechen. Das ist das Besondere an diesem Roman! Es ist ein Buch, dass sehr viel in sich verbirgt und einem sagen will, aber man braucht eben den richtigen Moment dafür!

Es ist wie, als ob man in eine verstaubte Truhe greift und sich Briefe zweier Personen durchliest, die die Welt in einer ganz besonderen Weise sehen, die wirklich faszinierend ist! Es zeigt wirklich das Leben und nicht eine Seifenoper.
Insbesondere Hannas und Rebeccas schreckliche Kindheitserinnerung, sowie Markus plötzlicher Selbstmord hat mich sehr erschreckt! und in dem Moment hab ich überhaupt nicht damit gerechnet, als plötzlich die Zettelbotschaft erwähnt wird.
Hanna gibt sich nun die Schuld und ich bin gespannt, wie sie mit der Situation und dem Geschehenen zurechtkommt. Sie ist nun nach Hamburg gezogen und ich habe schon eben gesehen, dass ihr Brief von September 2001 ist und Teil 2 des Buches beginnt mit dem Juni 2006. Ich bin sehr gespannt, wie es nun weitergeht und was in den Jahren geschehen ist.

Ich bin froh, dass ich nun in die Geschichte der Beiden hineingefunden habe und werde heute Abend weiterlesen;-)

Übrigens hab ich schon sehr fleißig Post-Its bei diesem Buch verbraucht! Es hat sehr viele Stellen die einfach wundervoll beschrieben sind<3 Hier zwei meiner Lieblingsstellen:

„(…)Die Schrift, die kann das Sprechen nicht, es sei denn, man begabt sie dazu. (…) Man holt damit aus der Sprache, was in ihr versunken ist, nimmt sie wieder ernst und traut ihr etwas zu, lässt sie über sich hinauswachsen…“ (S. 20)

„Andererseits bin ich so froh, diesen Raum zu haben… (…). Einen Raum wie ein Zugabteil, wie das Bistro in deinem Nachtzug, ein anderes natürlich, in einem anderen Zug, in dem ich dich jederzeit vorfinde, du immer Zeit für mich hast, wir die Welt vorüberziehen lassen, gemeinsam nachdenken.“ (S. 73)
-

MissSnorkfraeulein

vor 4 Jahren

Teil 2: 6. Juni 2006 bis 11. Mai 2007 (bis S. 270)
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Nach sechs Jahren nehmen Hanna und Sebastian wieder Kontakt zueinander auf. Sie schreiben nicht mehr über Briefe, sondern benutzen nun Mails.
Viel Zeit ist vergangen, doch fremd sind sie sich dennoch nicht geworden. Es kommt sogar dazu, dass Sebastian und Hanna sich ihre ganz besondere Liebe zueinander eingestehen. Sebastian, der zugibt, dass er sie geliebt hat und das sie ihm fehlte und Sibylle eben die Person war, die ihm über die körperliche Abwesenheit Hanna’s mit ihrer „wärme“ geholfen hat. Und auch Hanna hat Sebastian geliebt und liebt ihn immer noch…
Nun sind sie in Schriftlicher Liebe beieinander, denn eine Beziehung ist nach den Jahren noch immer nicht möglich, weil Sebastian Sibylle an seiner Seite hat und ihr gemeinsamer Sohn Leon ihm alles bedeutet. Er hat sich über die Jahre entwickelt und ist zu einem liebenden Vater geworden.
Hanna jedoch, die mir im ersten Leseabschnitt noch recht sympathisch war, wirkte auf mich am Anfang von diesem Leseabschnitt irgendwie zu „verbittert“, obwohl das es auch nicht wirklich trifft, aber sie war mir bis zu einem gewissen Punkt irgendwie unsympathisch.
Sebastian, der glückliche Vater, der zufrieden mit seinem Leben ist, wie es zu diesem Zeitpunkt eben ist und Hanna, die zwar Joachim hat, aber dennoch nicht glücklich erscheint mit dem was ihr das Leben in den letzten Jahren der Funkstille geboten hat. Sie hat sich nicht viel weiterentwickelt, was ich irgendwie gemerkt habe und wodurch mir persönlich ihr Charakter irgendwie nicht gefiel… Aber so richtig weiß ich auch nicht woran es nun wirklich lag…
Jedenfalls wurde sie mir viel sympathischer, als sich etwas in ihrem Leben regt! und sie ihren Plan umsetzt ein Ärztinnenhaus aufzubauen. Hierdurch entwickelt sie sich, hat ein Ziel und ich habe in ihren Briefen gemerkt, wie ihre Laune irgendwie besser wurde…

Für Sebastian hingegen läuft es in seinem Leben nicht so gut und seine und Sibylles Freude darüber das sie ihr zweites Kind erwarten wird erdrückt von der Nachricht, dass Sibylle Gebärmutterhalskrebs hat. Es kommt zum tot des Kindes…

Dieser Leseabschnitt war anders als der erste Abschnitt. Er kam mir viel lockerer vor und mal war es witzig, wobei ich hierbei öfters über Hannas Mails lachen musste „Joachim hat seine Nase pausenlos in irgendwelchen Führern, aus denen er vorliest, sodass ich ihm abends erzählen muss, was wir gesehen haben…“(S. 233), es ist unheimlich traurig, wobei hier natürlich Sebastian im Mittelpunkt steht, da er zum einen sein Kind und Sibylle verliert. Aber auch wenn die schwere Krankheit in ihrem Familienleben präsent ist, vergessen sie nie ihren Sohn Leon und die Stelle im Buch auf S. 240 fand ich besonders schön gelungen, wo Leon sich die Frage stellt „Wie behandelt man einen Menschen?“ und wie Sebastian erzählt, wie Sibylle und Leon versuchen die wichtigen Fragen des Lebens während dem „Tee trinken“ zu diskutieren<3
Auf jeden Fall regt dieses Buch viel zum Nachdenken an, was mir sehr gut gefällt.
Es ist nicht die klassische Liebesgeschichte, die ich eigentlich erwartet habe, aber dennoch finde ich es bis hierher sehr schön und bin im Ganzen froh, dass es keine kitschige Schnulze geworden ist;-), sondern ein Buch voller Leben!
Ich bin gespannt wie es weitergeht und ob Hanna und Sebastian doch noch zueinanderfinden…

MissSnorkfraeulein

vor 4 Jahren

Teil 3: 28. Juni 2007 bis 31. Oktober 2007 (bis S. 407)
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Mir persönlich kam dieser Teil ziemlich zäh vor und hat mir nicht so gut gefallen, wie der vorherige 2. Leseabschnitt.
Dies lag glaube ich vor allem daran, dass ich das Gefühl hatte, dass es einfach nicht weitergeht und die beiden auf der Stelle treten. Natürlich muss Sebastian erst einmal den Tod von Sybille verkraften und auch sein Sohn braucht Zeit…Aber durch seine Gedankengänge und philosophischen Mails wurde es richtig träge und manchmal einfach nur nervig!
Ich bin gespannt, wie sich der letzte Teil gestaltet und wie sich Hanna & Sebastians Geschichte zum Ende hin entwickelt, so richtig glaube ich irgendwie nicht mehr an ein Happy End.
Beide sind nun frei und dennoch halten sie sich gegenseitig auf Abstand…

MissSnorkfraeulein

vor 4 Jahren

Epilog: 11. Mai 2009 bis 10. Juni 2010
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Nun bin auch ich endlich fertig und was ich äußerst interessant an diesem Buch fand ist die Beobachtung mein eigenes Leseverhaltens:-)
Ich fand den Schreibstil am Anfang unglaublich anstrengend und musste mich sehr zur Konzentration zwingen. Als ich dann jedoch in der Geschichte war, hat sich dieses Gefühl der Anstrengung verflüchtigt und der Schreibstil kam mir geradezu „normal“ vor ;-) Obwohl er etwas ganz besonderes meiner Meinung nach ist und das Gegenteil von "normal"!

Ich bin mit dem Ende zufrieden. Er passt zu dem Buch<3 Aber die Frage die ich mir stelle ist: Lebt Sebastian überhaupt noch? Weiß Hanna, dass er gestorben ist und schreibt ihm Briefe, um seinen Tod irgendwie zu verkraften? haaaach… was für ein Ende^-^

Meine Rezension folgt<3

MissSnorkfraeulein

vor 4 Jahren

Epilog: 11. Mai 2009 bis 10. Juni 2010

Soooo... hier ist nun meine Rezension<3

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Klugkist/Hanna-und-Sebastian-1076470124-w/rezension/1086428086/

Ich werde sie auch noch auf Amazon stellen:-)

Vielen lieben Dank, dass ich mitlesen durfte und Sorry nochmals das es so lange gedauert hat^-^.
LG

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