Thomas Klupp Paradiso

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Inhaltsangabe zu „Paradiso“ von Thomas Klupp

Es ist heiß. Glühend heiß. In der flirrenden Tankstellenluft wartet Alex Böhm auf einen gelben Kombi, der gleich an den Zapfsäulen halten und ihn nach München bringen soll. Von dort wird er am nächsten Morgen mit seiner Freundin Johanna nach Portugal fliegen. Das ist der Plan. Aber dann taucht Konrad auf, der "Loserkonrad" aus Schulzeiten, und diese Begegnung katapultiert Böhm auf das Minenfeld seiner Vergangenheit. Während er in atemlosen Monologen einen Zünder nach dem anderen schärft, findet er sich plötzlich am Rand der Autobahn wieder, auf sonnenverbrannten Rastplätzen und in den Kellergewölben bayerischer Provinz-Ero - theken. Er begegnet bekehrten Lastwagenfahrern mit langen Messern, schwärmenden Hippiemädchen, Dostojewski-Jüngern und Jana-Hensel-traumatisierten Taxifahrern. Anarchisch und mit tiefschwarzem Humor erzählt, lässt dieser Roman den Leser mit weit aufgerissenen Augen zurück.

Kurzweilig und ganz witzig (schwarzer Humor), aber kein Buch, das das Leben verändert!

— SentaRichter

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  • Faserland auf oberpfälzisch

    Paradiso

    Eiseisbaby

    19. October 2013 um 15:29

    Paradiso ist in erster Linie ein Heimatroman, ein schnelles, wütendes und sehr unterhaltsames Buch. Im Stil und Aufbau erinnert es unweigerlich an Christian Krachts Faserland. Ein junger, unentschlossener Typ auf Crashkurs - nicht durch die ganze Republik sondern nur durch die Oberpfalz, von jeher eine der wildesten und interessantesten Regionen Bayerns. Das ist manchmal abgründig, meistens aber saukomisch und erfrischend ehrlich. Keinesfalls aber so tabubrechend wie Thomas Brussig auf dem Rückendeckel behauptet. Leider bleiben die Frauenfiguren trotz unbedingtem Sex- und Liebeswillen des spätpubertierenden Protagonisten etwas blass, zu einer wirklich interessanten Weiterentwicklung hätte es eine echte Gegenspielerin nicht nur aus Fleisch sondern auch aus Blut bedurft. Trotzdem ein gelungenes Debut, für alle Oberpfälzer da draußen sowieso Pflicht!

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  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    Callso

    23. January 2012 um 15:11

    Schade, ich habe den (kurzen) Roman viel zu schnell gelesen, so dass es ein viel zu kurzes Vergnügen war. Ich fühlte mich von dem Werk bestens unterhalten und habe jede Seite genossen. Der Autor besticht durch einen schönen Stil und viel Phantasie. Eine lebhafte, bunte und intensive Story, der ich gerne noch viel länger gefolgt wäre…

  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    damentennis

    18. October 2010 um 15:55

    wer ein seriöser buchleser sein will, der muss sich immer gleich entschuldigen, wenn er ein anspruchsloses, nur oberflächlich unterhaltendes buch liest. am besten betont er auch, dass er "eigentlich" lieber anspruchsvolle literatur liest, aber, weil der mensch nun mal auch abwechslung braucht, "hin und wieder" eben auf derlei unterhaltungskram ausweicht. außerdem, so kann der seriöse leser zu seiner verteidigung vorbringen, sei das buch ohnehin "schnell weggelesen". mir ist das alles sehr unklar. als freund der kybernetik verstehe ich das alles nicht, diese differenzen, die da aufgemacht werden. e- und u-literatur. ich habe keine ahnung, was anspruchsvolle literatur sein soll, die ansprüche habe ja ich, nicht die literatur. und welche ansprüche ich habe, variiert, das weiß auch kein mensch. und wenn ich kopfschmerzen habe, sind meine ansprüche andere als in der sonne liegend im urlaubsparadies. so komme ich nicht weiter. da kann thomas klupp nichts für, der kennt mich ja gar nicht. meine frage ist nicht, ob dies ein anspruchsvolles oder -loses buch ist, sondern ob es gut ist oder nicht. ob es mir gefallen hat - oder nicht. wie dann jemand die schublade nennt, in der er das buch hineinlegt, ist mir egal. meinetwegen popkultur, das wort, so mein eindruck, wird ohnehin sehr gerne verwendet. also sagen wir es so: der thomas klupp, der schreibt doch popliteratur! sagt der damentennis. jetzt kann ja jeder daherkommen und sagen: der thomas klupp, der schreibt doch z.b. paradisoliteratur, ganz klar! und recht hat er! vollkommen recht! das kann keiner widerlegen. ist es denn gute, mittelmäßige oder schlechte paradisoliteratur, fragt der gebürtige fragesteller damentennis den dahergekommenen jeder. gute frage, eine antwort wäre interessant. jeder hat darauf eine antwort. das macht alles weitere gerede dann auch überflüssig. punkt.

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  • Frage zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    doceten

    Ich lese gerade 'Paradiso' von Thomas Klupp und es gefällt mir sehr gut, wie der Autor mit der Entwicklung von Charakteren spielt. Jetzt suche ich noch andere Bücher, in denen sich die Figuren im Laufe der Geschichte um 180 ° drehen. Habt ihr ein paar tolle Büchertipps für mich?

    • 5

    Christoph Nix

    15. September 2010 um 17:38
  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    Die Buchprüferin

    27. December 2009 um 12:14

    Zuerst wirst Du vielleicht ein bisschen schmunzeln. Leise kichern. Zum Beispiel bei der Szene im Sexshop, wo der Erzähler den Untertitel seines Lieblingssexfilms aus Jugendtagen zitiert: „Spermarados – Ihre Colts sind immer geladen, und sie versäumen keinen einzigen Schuss.“ Trotz oder vielleicht sogar wegen dieser Szene wirst Du ihn immer noch sympathisch finden, diesen Erzähler, der eigentlich per Mitfahrgelegenheit nach München wollte, um mit seiner neuen Freundin Johanna nach Portugal zu fliegen. Aber ich verspreche Dir: Das wird Dir vergehen, das Sympathischfinden. Zuerst wird sich nur ein kleines Stirnrunzeln über Dein Gesicht schleichen. Vielleicht auf Seite 70, wo er bei Patrizia ins Auto gestiegen ist – gleich am Anfang hat er seine reguläre Mitfahrgelegenheit in den Wind geschossen – und ihr ohne richtige Not eine Lüge nach der anderen auftischt. Einfach, weil das seiner Meinung nach die Dinge irgendwie leichter macht. Später dann wird sich die Irritation so in Deiner Miene verfestigen, dass Du gar nicht mehr rauskommst aus dem Stirnrunzeln. Womöglich lässt Du ungläubig den Kiefer aufklappen oder schüttelst den Kopf, eventuell da, wo er einen alten Bekannten aus Jugendtagen trifft oder gar seine frühere Freundin. Da, wo sich herausstellt, dass er nicht nur andere Leute permanent mit Halbwahrheiten und Lügen benebelt hat, sondern auch Dich. Wo Dir klarwird, dass dieser nette junge Mann viel mehr ist als das, was Du zuerst in ihm gesehen hast. Nicht etwa ein Dämon, oh nein, das nicht. Und doch hat der, der da mit Dir Händchen haltend durch die Seiten spaziert, einen Abgrund in sich, der seinesgleichen sucht. Oder auch nicht. Denn vielleicht, überlegst Du Dir irgendwann, laufen ja mehr wie der da herum. Die Alltagssprache, in der das Buch mit Dir plaudert, legt Dir das ganz beiläufig nahe. Sehr nahe. Vielleicht, flüstert es Dir zu, kennst auch Du solche Leute, vielleicht kennst Du sie sogar gut. Oder glaubst das zumindest. Und ehrlich mal, was bist Du selber eigentlich für eine/r? Hast Du nicht auch schon notgelogen? Geschwindelt, hier und da? Bist diesem oder jenem mit einer schnell herbeigezauberten Ausrede aus dem Weg gegangen? Auf leisen, leisen Sohlen schleicht sich der Abscheu in Dich ein, so leise, dass Du das Einschleichen gar nicht bemerkst. Erst das Eingeschlichenhaben. Aber da ist es dann schon zu spät. Und Du merkst, dass Du einen unglaublichen Roman gelesen hast. Perfid. Klug. Großartig.

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  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    kleenerZimtstern

    23. October 2009 um 18:31

    Das Buch ist zum zwischendruch lesen. Ich habe nicht mal einen Tag gebracht. Eigentlich mag ich junge Literatur aber das Buch war ein bisschen langweilig...ich habe gedacht den Leser erwartet ein bisschen mehr. Die Geschichte plätschert so dahin aber hängen bleibt sie leider nicht.

  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    freitaggibtsfisch

    08. October 2009 um 23:27

    alex böhm, kind reicher eltern, student an der filmhochschule potsdam und oberpfälzer soll uns hier als egoist und opportunist verkauft werden. thomas klupp schwafelt sich durch eine halbausgegorene geschichte die sich besonders am anfang teilweise wie ein schulaufsatz liest. zuerst dachte ich das soll uns einen einblick in die hirnwindungen des alex böhm zeigen, aber leider trägt dieser ja den stempel "gerissen" auf der stirn. ständig wird erklärt warum etwas ist wie es ist. offensichtliches muß nicht ständig mit einem nebensatz erklärt werden der mit "weil" beginnt. ich lese nichts von einer neuen deutschen stimme die uns verkauft werden soll. keine neuen gedanken und einsichten die ich nicht woanders schon gelesen hätte. pubertätsliteratur die mich nicht überzeugt hat.

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  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    Sandi

    10. June 2009 um 14:30

    Wann passiert hier endlich mal etwas?? Langweiliger und nicht zum Punkt kommender Roman

  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    giulianna

    09. June 2009 um 08:27

    Ich lese ja gern junge deutsche Literatur, aber dieses Buch wird mir sehr wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung bleiben. Der Schreibstil hat meiner Meinung nach nichts sonderlich einzigartiges und der Plot konnte mich auch nicht recht mitreißen. Zudem war mir der Protagonist auch noch ziemlich unsympathisch. Alles in allem somit nur 3 Punkte - ganz nett zu lesen, mehr aber auch nicht.

  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    stories!

    29. April 2009 um 13:55

    Das Debüt von Thomas Klupp - der unter anderem mit Christian Kracht und Bret Easton Ellis vergleichen wird - ist ein bitterböser Roman über einen jungen Mann mit miesem Charakter und ohne Moral. Der phänomenale Blender Alex Böhm ist auf dem Weg von Potsdam nach München - per Anhalter. Wir erleben, wie er auf jeder Station dieser Reise Scherben und Unheil hinterlässt bzw. anrichtet. In seiner Heimatstadt in der Oberpfalz kommt es zur finalen Katastrophe.

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  • Rezension zu "Paradiso" von Thomas Klupp

    Paradiso

    ju_theTrue

    06. March 2009 um 07:52

    Das Rad erfindet der Herr Klupp jetzt nicht gerade neu. Sich am Lagerfeuer oder auf einer langen Party unendlich viele Anekdoten erzählen, einleitend mit dem Satz:"Ich weiss auch nicht, warum ich dasunddas damals gemacht habe...." , das trifft den Stil des Buches ungefähr. Nett, aber mit kurzer Halbwertszeit.

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