Thomas Koebner Ang Lee

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Inhaltsangabe zu „Ang Lee“ von Thomas Koebner

In den Filmen des aus Taiwan stammenden Regisseurs Ang Lee werden Generationen-und Kulturkonflikte äußerst subtil und intensiv dargestellt. Choreografisch aufwendig inszenierte Standardsituationen wie das Hochzeitsbankett oder der Gesellschaftsball, aber auch unscheinbare Alltagsmomente wie die Teezeremonie oder das Thekengespräch dienen ihm dazu, die psychologischen Implikationen unterdrückter Gefühle kenntlich zu machen. Bemerkenswert ist dabei die Vielzahl der Genres: Das Spektrum reicht vom Kostümdrama über den Schwertkämpfer- Film bis zum elegischen Western, vom Comic über die Beziehungskomödie bis zum Melodram. Während das Genre durch die einfühlsame Figurenzeichnung an ästhetischer Statur gewinnt, profitiert die Konfliktdarstellung umgekehrt von der erzählerischen Ökonomie des Genrekinos, das Ang Lee gleichsam neu erfindet. Die Beiträge des Heftes gehen der engen Verzahnung von interpersonalen und interkulturellen Konflikten in Ang Lees Filmen, aber auch den Bezügen zwischen unterschiedlichen Genres nach. Sie beschäftigen sich mit der Dramaturgie des Blickwechsels, der Familie als Kampfzone der Generationen, dem Motivkomplex des Kochens und Essens sowie mit den Eigenarten seiner Raumaufteilung und Bildersprache.

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  • Rezension zu "Ang Lee" von Thomas Koebner

    Ang Lee
    Graf Zahl

    Graf Zahl

    12. December 2011 um 12:33

    Band 5 der Reihe Film-Konzepte dreht sich um den Taiwanesisch-Amerikanischen Regisseur Ang Lee. Als Gastherausgeber zechnet sich Matthias Bauer verantwortlich. Sechs Essays setzen sich mit dem Werk Ang Lees auseinander. Im ersten Essay zeigt Annette Kaufmann auf, wie die Figuren in Ang Lees Filmen versuchen ihre Selbstkontrolle nicht zu verlieren und führt das auf die fernöstliche Herkunft des Regisseurs zurück. Der zweite Essay handelt von der sogenannten "Father Knows Best"-Trilogie, den ersten drei Filmen Lees (Pushing Hands, The Wedding Banquet, Eat Drink Man Woman) und Roman Mauer verweist auf die interkulturellen Differenzen der dort agierenden Familien, die er aus der kulturellen Zerrissenheit zwischen den USA und China Ang Lees herleitet. Matthias Bauer beschäftigt sich it Lees Bürgerkriegsdrama Ride With The Devil und arbeitet Gemeinsamkeiten und vor allem Unterschiede mit D.W. Griffiths Birth of a Nation heraus. Im vierten Essay von Fabienne Liptay geht es um die Settings in Lees Filmen und wie er mit der Ausstattung, die sich immer an bestimmte Kunstformen oder Künstler orientiert, versucht die Gefühle, die seine Figuren meistens unterdrücken, offen zur Schau stellt. Isabell Gössele beschäftigt sich mit der stummen Interaktion der Figuren in Lees Filmen, mit ihren Blicken also. Und zum Schluss beschäftigt sich noch einmal Matthias Bauer mit Ang Lees Hulk Film, der dem Genre der Comicverfilmung neue Facetten abgewinnt. Wieder einmal ein informativer Band, der für Cineasten einen beträchtlich Mehrwert mitbringt und zur näheren Beschäftigung mit dem Regisseur anregt.

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