Thomas Koebner Indien

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Inhaltsangabe zu „Indien“ von Thomas Koebner

Kino der Gefühle, der Farben und der Musik: Der indische Bollywoodfilm erobert westliche Kinos, Festivals, Fernsehprogramme und den DVD-Markt. Die international bekanntesten Filme stammen von Ashutosh Gowariker ("Lagaan"), Karan Johar ("Kuch Kuch Hota Hai", "Kabhi Kushi Kabhi Gham") oder Mani Ratnam ("Bombay", "Dil Se."). Daneben existiert in und außerhalb von Indien ein engagiertes Autorenkino ("New Indian Cinema"), das sich nicht scheut, gesellschaftliche Probleme kritisch und eigenwillig zu inszenieren. Es ist in Deutschland unter anderem mit dem Namen der Regisseurin Mira Nair verbunden. Weitere Regisseure (vor allem bengalischer Herkunft) sind Ritwik Ghatak, Satyajit Ray oder Bimal Roy. Das Heft Setzt sich mit den zentralen Themen und der audiovisuellen Ästhetik des indischen Kinos auseinander, die tief in der traditionsreichen indischen Kultur verwurzelt sind und den gegenwärtigen gesellschaftlichen Wandel reflektieren. Indien im Film: Das heterogene Land wird immer wieder auch zum "exotischen" Schauplatz europäischer und amerikanischer Kinoproduktionen, häufig als Spiegel verschiedener Facetten westlicher Sehnsüchte, so zum Beispiel in Fritz Langs Abenteuerfilmen "Das indische Grabmal" und "Der Tiger von Eschnapur", in David Leans Romanverfilmung "A Passage to India" oder in Florian Gallenbergers "Schatten der Zeit".

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  • Rezension zu "Indien" von Thomas Koebner

    Indien
    Graf Zahl

    Graf Zahl

    09. December 2011 um 22:56

    Der vierte Band der Film-Konzepte beschäftigt sich diesmal mit der Filmproduktion eines ganzen Landes: Indien. Gastherausgeberin ist Susanne Marschall. Es ist natürlich schwierig den gesamten filmischen Ausstoß eines Landes auf knapp 100 Seiten zu analysieren. Es kann nur ein Abriss der indischen Filmproduktion besprochen werden. Das gelingt mit den ersten Essays ganz gut. Eine kleine Einführung in den indischen Film an sich steht am Anfang, darauf folgen ein Essay über die Wurzeln der Bildästhetik, die uns westlichen Zuschauern ja immer etwas arg grell und bunt daherkommt, die natürlich in der indischen Malerei ligen. Ein Essay beschäftigt sich mit dem Tanz im indischen Film. In einem wird an dem Film Lagaan versucht zu zeigen, wie dieser Film nicht nur die Entkolonialiierung Indiens darstellt, sondern auch einen latenten Hindu-Nationalismus. Dieser Darstellung kann ich zwar nicht folgen, aber der Ansatz ist durchaus interessant. Der letzte Essay ist rein soziologischer Natur und ich fand ihn unpassend für diesen Band. Daher zum ersten Mal für einen Film-Konzepte Band nur 4 anstatt 5 Sterne.

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