Thomas Krüger Erwin, Enten, Präsidenten

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Inhaltsangabe zu „Erwin, Enten, Präsidenten“ von Thomas Krüger

Wer wird Bürgermeister von Versloh? In Versloh, der Gemeinde mit den Dörfern Bramschebeck und Pogge, steht die Wahl vor der Tür. Alle paar Jahre wieder wird Fritzwalter Kleinebregenträger hier zum Bürgermeister gewählt. Nie gab es einen Gegenkandidaten. Eines Morgens allerdings liegt Kleinebregenträger tot neben der Bundesstraße. War es Mord? Oder ein Unfall? Erwin Düsedieker, den man im Ort für trottelig hält, weil er mit seinen Enten spricht und in Gummistiefeln Spaziergänge unternimmt, macht sich so seine Gedanken. Und verstrickt sich unversehens in einen schmutzigen Wahlkampf ...

Ein neuer Fall für Erwin und seine Enten

— Melli910
Melli910

sehr unterhaltsam

— klengt
klengt

Erwins vierter Kriminalfall - und gut wie nie! Humor und Spannung bestens vereint. Lesen!

— MissStrawberry
MissStrawberry

Witzig, pointiert und hintergründig - ein Lesespass nicht nur für Krimifans.

— twentytwo
twentytwo

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Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

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  • Erwin und der Wahlkampf

    Erwin, Enten, Präsidenten
    Melli910

    Melli910

    06. April 2017 um 16:11

    Mit schöner Regelmäßigkeit wird in Versloh Fritzwalter Kleinebregenträger zum Bürgermeister gewählt. Nie gab es einen Gegenkandidaten. Eines Morgens allerdings liegt Kleinebregenträger tot neben der Bundesstraße. War es Mord? Oder ein Unfall? Erwin Düsedieker, den man im Ort für trottelig hält, weil er mit seinen Enten spricht und in Gummistiefeln Spaziergänge unternimmt, macht sich so seine Gedanken. Und verstrickt sich unversehens in einen schmutzigen Wahlkampf ...Bei “Erwin Enten Präsidenten“ handelt es sich um den vierten Roman um Erwin Düsedieker und seine Enten. Doch auch ohne die ersten Bände zu kennen, kann man das Buch lesen, da alle Teile in sich abgeschlossen sind.Das Buch lässt sich flüssig lesen und der humorvolle Schreibstil gefiel mir sehr gut. Großer Lesespaß ist durch durchgehende Situationskomik garantiert und durch überraschende Wendungen bleibt der Roman stets spannend.Die verschiedenen Charaktere werden charmant und in wenigen Worten sehr detailliert beschrieben, so dass man das Gefühl bekommt, die Personen schon jahrelang zu kennen.Erwin überrascht nicht nur den Leser sondern ganz Versloh und zeigt, dass man Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen sollte.Ein spannender Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen will.

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  • Sehr unterhaltsam

    Erwin, Enten, Präsidenten
    klengt

    klengt

    20. March 2017 um 19:03

    Ich danke zuerst dem Heyne Verlag für meinen Gewinn :)Man kann diesen Band ruhig lesen oder die vorherigen gelesen zu haben. Man merkt zwar schon am Anfang, dass es nicht Band 1 sein kann, aber das stört weiter nicht, denn es fehlen einem keine wichtigen Informationen um mit der Geschichte klar zu kommen. Ich kenne Band 1-3 bisher auch nicht, aber das werde ich nach holen.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch lässt sich auch sehr flott lesen.Das mit den Enten gefiel mir am Besten und diesen einen Dialekt, der in Versloh gesprochen wird. Man hat manchmal zwar ein paar Probleme um zu verstehen, was die Personen meinen, aber unterhaltsam ist es alle mal :)Wenn man meint, dass es in eine gewisse Richtung geht, hat der Autor es geschafft, dass man doch recht überrascht sein wird, dass es doch nicht so ist.

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  • Bürgermeister und Konzerne

    Erwin, Enten, Präsidenten
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    25. February 2017 um 15:26

    Alle fünf Jahre wird in Versloh der Bürgermeister gewählt. Und immer wird Fritzwalter Kleinebregenträger wiedergewählt. Nicht, dass er so beliebt wäre, aber es gab schlicht nie einen Gegenkandidaten. Doch kurz vor der Wahl liegt Kleinebregenträger tot am Wegesrand, mit dem Kopf im Bach. Lina, Erwins große Liebe (natürlich neben den Enten) lässt sich aufstellen und kommt damit einigen Leuten in die Quere. Als dann auch noch Erwin von den Enten an immer mehr Stellen geführt wird, die mit dem Vorfall zusammenhängen, gerät dieser in die Schusslinie und Lina muss notgedrungen von der Wahl zurücktreten. Doch Erwin wächst über sich hinaus und zeigt ganz Bramschebeck und Pogge, wozu ein vermeintlicher Dorftrottel mit Gummistiefeln in der Lage ist … Es ist nun der vierte Band mit Erwin und den Enten und es ist sehr schön, wie sich die Charaktere entwickelt haben. Kein Stillstand, der zu Langeweile führt, sondern eine stete und nicht zu abrupte Weiterentwicklung – so macht das Spaß. Der Stil ist hier, wie in den Bänden zuvor, wunderbar humorvoll, mit einer Spur Ironie, Sarkasmus, Zynismus und ganz viel Satire. So lustig das ist, steckt doch ein wahrer Kern in allem. Wir vorverurteilen Menschen gern nach ihrem Äußeren, halten gern andere für dümmer als uns selbst. Dass dies ein großer Fehler ist, erkennt man in jedem der Erwin-Bücher, aber ganz besonders in diesem. Dabei verliert Thomas Krüger aber den Krimi-Teil nicht aus den Augen. Er hat eine tolle Story konstruiert, die mit einigen erfrischenden Wendungen daherkommt. Noch dazu ist die Geschichte gar nicht so abwegig und durchaus genauso möglich – mit allen Komponenten. Besonders die Sache mit „Zahloma“ ist gut gemacht und steckt den Finger tief in eine Wunde (ich bin ja mal gespannt, ob das irgendwelche Folgen haben wird). Super gut gemacht! Ich werde „Zahloma“ auch tatsächlich in meinen Wortschatz übernehmen! So gut! Nicht nur Erwin, auch alle anderen Charaktere sind super gut aufgebaut und echte Originale. Mit wenigen Worten zeichnet Thomas Krüger die kompletten Lebensgeschichten dieser Figuren, die der Leser dann ausfüllen kann. Wohl jeder Leser kann eine ganze Reihe der Figuren in seinem Umfeld finden. Wunderbar, wie der Autor beobachtet und das dann in seinen Büchern ausspielt. Die Macken und Vorlieben von Erwin sind einfach entzückend. Sicher ist es verständlich, dass Außenstehende das auffällig finden, doch man muss nur ein klein wenig näher hinsehen, um das Seltsame als etwas Wunderbares zu erkennen. Und die Welt wäre mit ein paar mehr Erwins wirklich schöner und besser! Die einzelnen Bände lassen sich auch sehr gut unabhängig voneinander lesen. Es gibt hin und wieder Anspielungen auf die anderen Bände, doch kann man alles gut verstehen, ohne sie zuvor gelesen zu haben. Allerdings verpasst man dann die Entwicklung, die die Dörfer und die Bewohner, besonders aber Erwin und die Enten, durchleben. Dieser Band sticht aus der Reihe deutlich hervor und ich bin gespannt, ob und wie es nun weiterdgeht. Fest steht jedenfalls, dass sich der Spaß noch nicht abgenutzt hat und ich mich auf weitere Kriminalfälle mit Erwin sehr freue! Für den Lesespaß, den ich auch diesmal wieder hatte, gebe ich natürlich die vollen fünf Sterne.

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  • Erwin, Enten, Präsidenten

    Erwin, Enten, Präsidenten
    twentytwo

    twentytwo

    22. February 2017 um 20:01

    In Versloh herrscht große Aufregung. Bürgermeister Kleinebregenträger ist tot. War es ein Unfall mit Fahrerflucht oder etwa Mord? Die Einwohner sind erschüttert. In drei Monaten steht die Bürgermeisterwahl an und der einzige Kandidat tot. Während sich die Spekulationen über einen möglichen Nachrücker aus dem Gemeinderat noch überschlagen, erdreistet sich, einer ihrer Neubürger mit einer groß angelegten Kampagne den Wahlkampf zu eröffnen. Erwin Düsedieker, der mehr gehört als gesehen hat wird misstrauisch. Irgendetwas stinkt da ganz gewaltig. Doch auch er kann sich auf die merkwürdigen Vorgänge im Ort keinen Reim machen. Erst als seine Enten auf einen brauchbaren Hinweis stoßen, beginnt Erwin zu begreifen welche Ungeheuerlichkeit Versloh bedroht. Erwin, den alle für ziemlich unterbelichtet halten, nutzt diesen ermittlungstechnisch überaus brauchbaren Umstand weidlich aus und es gelingt ihm die richtigen Schlüsse zu ziehen. Als der Schuldige, den weder Enten noch Erwin zunächst im Verdacht hatten letztendlich überführt ist, bleibt Erwin nichts anderes übrig als jetzt Fazit Eine überaus hintergründige Geschichte, die auf humorvolle Art und Weise spießiges Kleinbürgertum, politische Verstrickungen und alle dazugehörigen Vorurteile aufs Korn nimmt.

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  • Erwin hat mich diesmal sehr überrascht

    Erwin, Enten, Präsidenten
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    15. February 2017 um 18:37

    Meine Meinung: Erwin überrascht in diesem Buch nicht nur mich, auch die Bewohner von Bramschebeck und Pogge werden über ihn staunen. Dies war mein Eindruck, als ich das Buch las. Aber ich will nicht vorgreifen. Hatte ich doch vor kurzem erst von Erwins großer Reise auf die Insel Oddinsee gelesen, war ich jetzt glücklich, mit ihm wieder in seiner vertrauten Umgebung sein zu dürfen. Da fühlte er sich mit seinen Enten und natürlich mit Lina am wohlsten. Mir hat es dort auch wesentlich besser gefallen. Ich hatte außerdem sehr viel Spaß dabei, die kleine Landkarte der beiden Orte auf der Klappeninnenseite zu betrachten und das habe ich sehr oft gemacht. Zum einen konnte ich dann besser nachvollziehen, welche Wege Erwin mit seinen Enten einschlägt, zum anderen hatte ich großes Vergnügen mir immer wieder die Namen der Dorfbewohner laut vor zu lesen. Ja genau, laut musste es sein, denn dann hatten sie ein ganz andere Wirkung. Lest mal nur mit den Augen Fritzwalter Kleinebregenträger und dann lest den Namen mal laut. Aber dies wollte ich nur mal nebenbei erwähnen, wobei, wenn ich es mir recht überlege, macht dies das Lesen des Buches zu einem Lesevergnügen. An den besonderen Schreibstil des Autors hatte ich mich ja inzwischen gewöhnt und kam damit wunderbar zurecht. Wie ich schon erwähnte, hat mich Erwin wirklich überrascht, obwohl mir durchaus klar war, dass er in Wirklichkeit gar nicht der Dorftrottel ist. Aber es ließ sich für ihn einfacher damit leben. Unauffällig zu sein hat manchmal durchaus seine Vorteile. Und Menschen, die ihn mochten, haben ihn sowieso richtig eingeschätzt. Auf jeden Fall ist es Erwin ein weiteres Mal gelungen, nicht nur einen Fall zu lösen, denn es passierte in den beiden Dörfern einiges, was einem merkwürdig vorkam. Die Neugierde seiner Enten haben ihm dabei wieder geholfen und natürlich seine Freunde, allen voran Arno, über den ich mich schon sehr amüsiert habe. Obwohl es manches Mal besser gewesen wäre, wenn er sich etwas zurück gehalten hätte. Das Buchcover finde ich so toll und auch diesmal passt es hervorragend zum Inhalt des Buches. Eine Ente in der Ente ;) Fazit: Buch vier hat mich wieder sehr begeistert und ich bin gespannt, ob es weitere Folgen geben wird. Obwohl eine gewisse Würze jetzt nicht mehr da ist, oder doch?  Wie auch immer, ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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  • Mordsenten

    Erwin, Enten, Präsidenten
    walli007

    walli007

    05. February 2017 um 09:01

    Erwin Düsedieker hat bald Geburtstag und eine Überraschungsparty ist so ziemlich das Letzte, was er sich wünscht. Deshalb macht er sich eines Morgens im Nebel auf den Weg, um einige Sachen im Nachbarort zu besorgen. Mit ihm unterwegs sind seine Enten Lothar, Lisbeth und deren Sohn Alfred. Gemeinsam durchwaten sie den Bach, der durch die Unterführung der Bundesstraße plätschert. Unbemerkt belauscht Erwin hier einen Streit, der sich auf der Straße abspielt. Allerdings kann Erwin nicht alles verstehen, was gesprochen wird. Doch nur kurz darauf wird Bürgermeister Kleinebregenträger ertrunken in eben jenem Bachlauf aufgefunden. Erwin überläuft es heiß und kalt, sind etwa er und seine Ermittlungsenten wieder gefragt? So ein wenig führt der Autor den Leser mit seinen Ortsangaben in die Irre, aber dennoch kann man sich die Gegend, in der Erwin Düsedieker seine Untersuchungen betreibt, gut vorstellen. Da gibt es viel Land und wenig sonst. Und vermutlich durch die Eingemeindungen gehören hier zwei Winzlingsdörfer zusammen, die durch die Bundesstraße getrennt nicht viel verbindet. Man könnte sagen, die einen sind eher die Großkopferten und die anderen die armen Geschwister, vielleicht sind sie sich sogar spinnefeind. Aber natürlich nur im Verborgenen. Und Erwin, früher als Dorfdepp verschrieen, muss manchmal noch gegen alte Vorurteile ankämpfen. Andere haben es da leichter, sie können schnell mal ein Gerücht in die Welt setzen. Doch mit dem Tod des Bürgermeisters, der auch als Unfall erklärt werden könnte, hat es sicher etwas auf sich. Etwas schwerfällig zwar, aber hartnäckig und zielstrebig setzt sich Erwins Denkapparat in Gang. Der vorliegende Roman ist bereits der vierte um Erwin Düsedieker und seine Enten. Es ist für das Verständnis des Falles nicht notwendig, die vorherigen Bände zu kennen. Dennoch könnte die Lektüre sich lohnen, um Erwins Vorgeschichte noch besser ausloten zu können. Die Namensgebung, die der Autor seinen Schöpfungen angedeihen lässt, zeugt von einigem Lokalkolorit und auch genauer Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten. Man schmunzelt, wenn man daran denkt, dass solche Namen in gewissen Gegenden wirklich existieren und der Autor sich mit leichten Abwandlungen hat inspirieren lassen. Und mit den Namen kommen auch die Charaktere, die das dörfliche Leben so gut widerspiegeln. Die Bauernschläue, die Ränkeschmiede im Gegensatz zu denen, die die Gemeinde zusammenhalten, die sich kümmern. Die feuchtfröhlichen Abende und die arbeitsreichen Tage. Originale sind sie irgendwie alle, die hier auftauchen. Zwar benötigt man als Städter vielleicht ein paar Seiten, um sich mit dem Landleben zu akklimatisieren, doch wenn man das geschafft hat, verschaffen einem Erwin und seine Enten ein paar äußerst vergnügliche Stunden, in denen man einem hinterlistig geschmiedeten Komplott auf die Schliche kommt.

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