Thomas Löffler

 4 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf

1962 erblickte Thomas Löffler das Licht der Welt. Als Geburtsblinder kam er 1967 in ein Internat, das er für zwei Jahre Kindergarten, anschließend 10 Jahre Blindenschule und zuletzt zwei Jahre Berufsausbildung zum Klavierstimmer be-suchte. Nach Hause zurückgekehrt, übte er diesen Beruf als Freischaffender bis 1985 aus. Und übernahm in den darauf-folgenden Jahren eine Stelle als Telefonist in einer diakonischen Einrichtung für geistig Behinderte. Während der Schul- und Ausbildungszeit engagierte sich Thomas Löffler in der Kirche. Unter anderem im Leitungsteam der jungen Gemeinde. Auch im Heimatort arbeitete er in verschiedenen Gremien der Kirchgemeinde mit. 1990 wurde Thomas Löffler als Abgeordneter in die Gemeindevertretung des Ortes gewählt. Seinen ersten Blindenführhund bekam er 1999 und arbeitete bis 2015 in verschiedenen Arbeitskreisen der Führhund-halter und seit einigen Jahren auch im Blindenverband mit. Dem Arbeitskreis blinder Autoren (BLAutor) gehört Thomas Löffler seit Anfang 2023 an. Seit 2013 wurden von ihm neben einer Trilogie zwei Kinderbücher und mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. Jetzt wohnt Thomas Löffler in Marburg (Mittelhessen)

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Löffler

Cover des Buches Heimatlos - doch von Liebe getragen (ISBN: 9783957440235)

Heimatlos - doch von Liebe getragen

(1)
Erschienen am 13.05.2014
Cover des Buches Oskar und Freunde (ISBN: 9783943596335)

Oskar und Freunde

(0)
Erschienen am 03.12.2012

Neue Rezensionen zu Thomas Löffler

Cover des Buches Heimatlos - doch von Liebe getragen (ISBN: 9783957440235)

Rezension zu "Heimatlos - doch von Liebe getragen" von Thomas Löffler

Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein Stück lesenswerte Zeitgeschichte.

Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen und wurde neugierig auf die Erzählung über einen blinden Jungen in der DDR. Der Titel ist sperrig, das Thema verheißt nicht unbedingt freudige Gedanken. Trotzdem habe ich das Buch mit Interesse gelesen und ließ mich phasenweise intensiv mitnehmen in die Zeit im Internat für sehbehinderte junge Menschen. Die Schilderungen über Mobbing und Mitläufertum in der Schulklasse kommen authentisch rüber. Das verwundert nicht, da der Autor über Erlebtes berichtet. Doch nicht nur der typische Internats- bzw. Heimalltag bringt Negatives mit sich, auch Kadergehorsam und Stasi sind allgegenwärtig. Zwischendurch eine bedrückende Lektüre. Mein Fazit: Das Buch halte ich für ein Stück lesenswerte Zeitgeschichte aus der ganz persönlichen Sicht von Thomas Löffler.

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