Thomas Le Blanc

 4 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Thomas Le Blanc

Thomas Le Blanc, geboren 1951 in Wetzlar. Studium der Mathematik, Physik und Pädagogik, zunächst Studienrat, dann freier Autor, Journalist, Übersetzer, Lektor, Herausgeber, Reihenentwickler, Zukunftsforscher. Herausgeber der »Sternenanthologien« bei Goldmann, langjähriger Kulturkorrespondent zahlreicher Tageszeitungen, u.a. DIE WELT. Gründer und Leiter der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Deutscher Fantasy-Preis 1990.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Seelen von Stambul (ISBN: 9783780225108)

Die Seelen von Stambul

Neu erschienen am 01.02.2023 als Taschenbuch bei Karl-May-Verlag.

Alle Bücher von Thomas Le Blanc

Cover des Buches Der Herrscher der Tiefe (ISBN: 9783780225078)

Der Herrscher der Tiefe

 (11)
Erschienen am 18.03.2019
Cover des Buches Auf phantastischen Pfaden (ISBN: 9783780225993)

Auf phantastischen Pfaden

 (6)
Erschienen am 04.10.2016
Cover des Buches Das magische Tor im Kaukasus (ISBN: 9783780225085)

Das magische Tor im Kaukasus

 (1)
Erschienen am 07.10.2019
Cover des Buches Das Geheimnis des Lamassu (ISBN: 9783780214096)

Das Geheimnis des Lamassu

 (1)
Erschienen am 22.11.2021
Cover des Buches Die Seelen von Stambul (ISBN: 9783780225108)

Die Seelen von Stambul

 (0)
Erschienen am 01.02.2023
Cover des Buches Thomas Le Blanc: Canopus (ISBN: B008E6SEY6)

Thomas Le Blanc: Canopus

 (0)
Erschienen am 01.01.1981

Neue Rezensionen zu Thomas Le Blanc

Cover des Buches Das magische Tor im Kaukasus (ISBN: 9783780225085)
Buchgespensts avatar

Rezension zu "Das magische Tor im Kaukasus" von Friedhelm Schneidewind

So hätte Karl May Fantasy geschrieben
Buchgespenstvor 3 Jahren

Statt sich bei den Haddedihn vom Abenteuer mit Kapitän Nemo erholen zu können, wird Kara Ben Nemsi von Mara Durimeh nach Georgien geschickt – und Halef lässt es sich natürlich nicht nehmen seinen Sihdi zu begleiten. Ein geheimnisvoller, reicher Amerikaner hat im Kaukasus ein Tor zur Geisterwelt geöffnet – und deren Schicksal steht jetzt auf dem Spiel, da die Magie aus diesem Riss blutet. Die beiden Freunde sollen den Amerikaner aufhalten. Dabei werden sie von alten Freunden unterstützt und es ist nur eine Frage der Zeit bis Kara Ben Nemsi wieder zu Old Shatterhand werden muss.

Ich kenne die Vorgängerbände und hatte auch bei diesem achten Band befürchtet, dass ich die sprachlichen Schwächen wiederfinde, die die Lektüre der anderen etwas anstrengend gemacht haben. Das Gegenteil habe ich gefunden! Ich bin mitgerissen worden, von der ersten Seite an. Karl Mays Stil wurde exakt getroffen. Die Diskurse sind brillant, „Sachinformationen“ absolut genial eingebaut. Die Sprache trägt den Leser auf Händen. Die Motive aus Karl May sind unaufdringlich, mit Wiedererkennungswert und doch neu eingebaut. Alles ist vorhanden! Der Überfall auf eine „Hazienda“ – in diesem Fall ein kaukasischer Hof –, Anschleichen und „Dummheiten“ von Reisekameraden, die in bester Karl May-Manier den Helden glänzen lassen. 

Das Buch erzählt ein eigenständiges Abenteuer, das sich unabhängig lesen lässt, aber ein paar Motive und Elemente aus den vorangegangenen Abenteuern aufnimmt. Diese werden allerdings erklärt soweit sie erklärungsbedürftig sind. 

Der Magische Orient wartet immer wieder mit kleinen Überraschungsgästen auf, die mal mehr, mal weniger in das Abenteuer verwickelt sind. So kann man sich hier unter anderem auf Bertha von Suttner und die Pinkerton-Detektive freuen – ohne, dass ich damit schon zu viel verraten hätte.

So hätte Karl May Fantasy geschrieben! Ich ziehe meinen Hut vor Friedhelm Schneidewind und hoffe, dass er noch viele Bücher für den Magischen Orient schreiben wird. Ich vermisse ihn schon jetzt! Alle Schwächen seiner Vorgänger hat er vom Tisch gefegt. Die Charaktere sind lebendig, die Geschichte überzeugend und sprachlich ist das Abenteuer einfach ein Genuss! Originalität, Fantasy und technisches Geschick treffen auf Karl May und seine bunte, aufregende Abenteuerwelt. Eine würdige Hommage!

Für Fantasy- und Karl May-Fans ein absolutes Muss!

Kommentare: 8
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Cover des Buches Der Herrscher der Tiefe (ISBN: 9783780225078)
RinaOos avatar

Rezension zu "Der Herrscher der Tiefe" von Jacqueline Montemurri

Sehr spannendes Abenteuer!
RinaOovor 4 Jahren

Die Geschichte fing langsam an, sodass man (wenn man Karl May noch nie gelesen hat) die Protagonisten zunächst kennenlernte.
Mir hat ganz besonders die Liebe fürs Detail zu Beginn gefallen. Die Geschichte konnte durch viele Zusatzinformationen zu geschichtlichen Ereignissen und Personen zeitlich eingeordnet werden. Außerdem bringt mir die Erwähnung echter Gegebenheiten die Geschichte näher und macht sie definitiv glaubwürdiger! Zudem hat mir sehr gut gefallen, dass es immer wieder Vorausblicke von Kara Ben Nemsi gab ("wenn ich gewusst hätte...", etc.). Das fügte Spannung hinzu und ließ mich wissen wollen, was denn so wichtiges passieren würde.
Ich hatte im Laufe der ersten Hälfte des Buches das Gefühl, dass es viele kleinere Abenteuer gibt die die Truppe um Kara Ben Nemsi bestreitet, hinterher haben sich jedoch alle Mini-Abenteuer zu einem großen gefügt und ließen sich verknüpfen, wodurch die Geschichte immer wieder eine andere Wendung nahm. Auch hat mir sehr gut gefallen, dass auf alte Abenteuer (die ich als Karl-May-Neuling leider nicht kenne) angespielt wurde. Das macht definitiv Lust darauf auch  Geschichten von Karl May zu lesen!
Mir persönlich ging die Erzählung nach Erscheinen von Kapitän Nemo zu schnell voran, es schien mir leider etwas gehetzt da auf ein Ereignis direkt das nächste folgte, nicht so wie zu Beginn des Abenteuers wo noch mehr auf Details bzw. Zusatzinformationen eingegangen wurde. Es hätten für mich gerne noch einige Seiten mehr sein können um das Ganze zu Entzerren. 
Andererseits fand ich es unglaublich passend die griechischen Mythologien mit einzubringen und vor Allem diese für den Leser (der diese möglicherweise nicht kennt) zu erzählen. Durch das Hintergrundwissen was ich dadurch erlangte konnte ich viel besser miträtseln was denn passieren würde. Es macht wirklich Spaß Mutmaßungen aufzustellen und mitzufiebern ob diese denn zutreffen werden oder nicht. Meist haben meine Mutmaßungen hier nicht zugetroffen, dafür war ich vom Verlauf der Geschichte umso mehr überrascht wie diese sich tatsächlich wendet! 
Das Buch ist keines wo man von Anfang an auf das Ende schließen kann. Ich fand den Ausgang der Geschichte konnte man tatsächlich bis kurz vor Ende nicht voraussehen und genau das gefällt mir hier so! Dadurch ist es durchweg spannend geblieben!
Was mir an der Mythologie und den vergangenen Abenteuern so gefallen hat fand ich in Bezug auf den Charakter "Frank Stein" dann doch zu viel. Ja, er passte mit seiner Schöpfung des Minotaurus in die Geschichte und es ergab auch Sinn, dass er da war, aber für mich persönlich war das einfach eine Geschichte zu viel. Ich mag Crossovers sehr gerne, aber "Frankenstein" auch noch mit einzubringen war mir dann leider doch zu weit hergenommen.
Dagegen hat mir der Charakter des Kapitän Nemo sehr gefallen. Ich habe immer wieder geschwankt ob ich ihn jetzt mögen soll oder nicht, habe gehofft, dass er seine Meinung noch ändert und war enttäuscht wenn er nicht handelte wie ich es mir erhofft hatte. Ich habe wirklich mit mir gerungen ihn zu mögen und ihm eine Chance zu geben, er wurde mir jedoch im Laufe der Geschichte immer unsympathischer. Das Ende hat es dann jedoch wieder ein wenig rausgerissen und ich hoffe, dass es weiter Geschichten rund um Nemo geben wird, da er ein sehr interessanter Charakter ist!
Am Ende der Geschichte hat mir besonders gut gefallen, dass die einzelnen Etappen des Abenteuers noch einmal abgelaufen wurden. Man hat die Orte der meisten Geschehnisse noch einmal besucht und jetzt in einem ganz anderen Licht gesehen. Auch machte das Ende Lust auf noch mehr Abenteuer, und ich bin mir sicher, dass in naher Zukunft noch einige Bücher dieser Reihe bei mir einziehen werden!

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Cover des Buches Der Herrscher der Tiefe (ISBN: 9783780225078)
Buchgespensts avatar

Rezension zu "Der Herrscher der Tiefe" von Jacqueline Montemurri

Kara Ben Nemsi trifft Kapitän Nemo
Buchgespenstvor 4 Jahren

Kara Ben Nemsi will sich nicht in die illegalen, militärischen Aktionen der Engländer auf Zypern hineinziehen lassen, doch da sein Freund Lindsay sich in die Falle locken ließ und verschwunden muss, muss der Abenteurer doch den Soldaten folgen. Was er, Hadschi Halef Omar und der Magier Haschim auf Zypern finden, übertrifft dann all ihre Befürchtungen.

Ein außergewöhnliches Sonderabenteuer in der Reihe „Karl Mays Magischer Orient“. Ein spektakuläres Aufeinandertreffen von Kara Ben Nemsi und Kapitän Nemo – auch wenn man darauf länger warten muss als man gehofft hat. Doch die Abenteuer an Land sind genauso spannend wie die Abenteuer unter Wasser. Nemo kommt dabei nicht ganz so gut weg wie ich es gehofft habe, aber trotzdem ist die Geschichte genial. Jacqueline Montemurri setzt die beiden großen Helden gekonnt in Szene. Manchmal geht mir Karas selbstgerechte Art allerdings gehörig auf den Geist. Ein Akzent, der nicht der Autorin anzukreiden ist, sondern schon im Originalcharakter angelegt war. Er tritt in den Fantasyabenteuern einfach stärker hervor als im Original, da er hier viel häufiger mit Situationen konfrontier wird, die seinem Weltbild widersprechen – wie seine vehemente Ablehnung Magie zur Kenntnis zu nehmen sie aber gleichzeitig für sich zu nutzen.

Es ist ein großes Vergnügen gewesen, die Helden in diesem Abenteuer zu begleiten. Toll geschrieben, gespickt mit originellen Ideen und unerwarteten Wendungen, bleibt eigentlich nur ein Wermuttropfen: Djamila, die sich immer mehr zu einem unleidlichen, unsympathischen Teenager entwickelt, der immer wieder selbstgerecht die Sicherheit der Freunde für persönliche Trotzphasen aufs Spiel setzt. Das hat mir den Lesespaß doch etwas verdorben.

4 Sterne für ein spannendes Fantasyabenteuern mit bekannten Helden in neuen Szenen!

Kommentare: 1
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