Thomas Leif Beraten & verkauft

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Inhaltsangabe zu „Beraten & verkauft“ von Thomas Leif

Guter Rat – mehr als teuer. Das Schwarzbuch der Beraterbranche. „Die sagen mir nicht nur, wie viele Leute erschossen werden müssen, sie schreiben auch die Namen auf die Kugeln.“ Der Berliner Ex-Bausenator Peter Strieder (SPD) zur Arbeit der Berater. Anhand von einzigartigen Interviews und geheimen internen Dokumenten enthüllt Thomas Leif die Inkompetenz, den gefährlichen Einfluss und die gigantischen Honorare der völlig überschätzten Unternehmensberater. Sie heißen McKinsey, Roland Berger oder Boston Consulting. Sie bewegen Milliarden, beeinflussen das Management von DAX-Unternehmen und politische Entscheidungen auf allen Ebenen. Die Berater strukturieren Arbeitsplätze zu Tausenden weg. Ihre Arbeitsweise ist undurchsichtig, ihr Erfolg umstritten. Thomas Leifs Schwarzbuch lüftet erstmals den Schleier über einer viel zu teuren, fachlich überschätzten, aber so einflussreichen wie beunruhigenden Branche. Mit ihren Powerpoint-Präsentationen bieten die Berater-Firmen Politik und Wirtschaft extrem vereinfachte Lösungen für komplexe Prozesse. Mit ihrem elitären Habitus und ihrem Mythos grenzenloser Kompetenz entlasten sie überforderte Manager und Bürokraten. Nur Verantwortung für ihre Empfehlungen übernehmen sie nicht. Thomas Leif zeigt die Innenansicht einer Branche, die sich als Schweige-Kartell abschottet. Er enthüllt ihre Methoden, internen Strategien und Ergebnisse mit Hilfe von Insider-Berichten, internen Dokumenten, Interviews mit zentralen Personen der Branche, Fallstudien, unveröffentlichten Analysen des Bundesrechnungshofes. Anhand der Erfahrungen einer verdeckten Ermittlerin, die das Recruiting bei einem Branchen-Primus durchlaufen hat, wird erstmals das Herzstück der Mitarbeiter-Gewinnung sichtbar sowie der hohe Verschleiß unter den Beratern (etwa 20 Prozent werden jährlich "aussortiert"!). Leifs ernüchterndes und zugleich erschreckendes Fazit: Die Berater-Manie einer McKinsey-Gesellschaft vernichtet gewaltige private und öffentliche Mittel und untergräbt die Kernaufgaben von Parlamenten wie Verwaltungen. • Der brisante Enthüllungsreport über die Pseudokompetenz der Unternehmensberater. • Deckt die Tricks der Consulting-Branche anhand von erstmals veröffentlichten Interviews mit hochkarätigen Insidern auf. • Exklusive Einsicht in interne Papiere, private Verträge und offizielle Dokumente staatlicher Institutionen.

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  • Rezension zu "Beraten & verkauft" von Thomas Leif

    Beraten & verkauft
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    14. October 2012 um 09:58

    [Zitat]Aus dem Klappentext: In Deutschland existieren 14.000 Consulting-Firmen mit insgesamt 68.000 Mitarbeitern. McKinsey und Roland Berger stehen mit einem Jahresumsatz von jeweils über einer halben Milliarde Euro unangefochten an der Spitze. [...] Das ernüchternde und zugleich erschreckende Fazit: Die Berater-Manie einer McKinsey-Gesellschaft vernichtet gewaltige private und öffentliche Mittel, gefährdet die Zukunft von Unternehmen und untergräbt die Kernaufgabe von Parlamenten und Verwaltungen. [Zitat Ende] Das ist Grund für den promovierten Politologen und SWR-Chefreporter Thomas Leif, sich die Branche einmal aus der Nähe zu betrachten - was dank strikter Verschwiegenheitsklauseln alles andere als einfach ist. Das Buch ist in drei Teile geliedert. Im ersten analysiert Leif die Situation der Beratung in Deutschland: wer sind die Berater, wer sind ihre Kunden, wie haben sie sich ihr öffentliches Bild aufgebaut und wie wird man überhaupt Berater. Im zweiten Abschnitt wird das Verhältnis von Beratern und öffentlichen Auftraggebern beleuchtet: Politik und Verwaltung nehmen Beratung rege in Anspruch, die Erfolge sind erschreckend überschaubar - das dafür investierte Geld unfassbar viel. Die Problematik des Spindoctoring und der Vermischung von PR, Medien und Beratung wird ebenfalls beleuchtet. Der abschließende Teil zu Reformen staatlicher Einrichtungen beleuchtet detailliert die Reform der Bundeswehr und der Arbeitsagentur - die quasi komplett in Beraterhand lagen. Das Buch ist interssant, sehr interessant sogar. Der Schreibstiel Leifs ist ausgesprochen angenehm, oftmals sogar spannend. Das Buch hat fast 50 Seiten Anhang, er belegt alle Aussagen und untermauert seine Aussagen glaubwürdig. Neben seinen Analysen kommen immer wieder auch Interviews mit Insidern, die die Thematik ergänzen, vertiefen und das Sachbuch noch lesenswerter machen. Man muss keinerlei Ahnung von der Beraterbranche oder komplexen Wirtschaftszusammenhängen haben, um dem Buch sehr viel abgewinnen zu können. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wer im Schatten einen riesiegen Einfluss in Deutschland ausübt, ist dieses Buch unbedingt empfehlenswert. Was bleibt hängen: für mich die Erkenntnis, dass ich diese Branche massiv unterschätzt habe - obwohl ich Berater kenne. Zum einen habe ich dren Alltag und Druck bislang nicht so hart eingeordnet, zum anderen war mir die Arbeitsweise völlig fremd. Am nachdrücklichsten hat mich aber das finanzielle Volumen der Branche und das Verhalten der öffentlichen Verwaltung - ja geradezu - erschüttert.

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  • Rezension zu "Beraten & verkauft" von Thomas Leif

    Beraten & verkauft
    blutrot

    blutrot

    27. March 2010 um 16:49

    Wirtschaft,Unternehmen,Geld,Politik

  • Rezension zu "Beraten und verkauft" von Thomas Leif

    Beraten & verkauft
    bahe

    bahe

    06. March 2010 um 18:44

    Thomas Leif beschreibt in seinem Buch den immer mehr um sich greifenden Beratungswahnsinn. Jedes Unternehmen, das was auf sich hält, engagiert einen Unternehmensberater. Diese erweisen sich oft als Arbeitsplatz- und Geldvernichter. Er schreibt auch über den Einfluss dieser Unternehmen auf Politik und Wirtschaft. Wer selbst einmal mit einem solchen Berater zutun hatte, wird einige Erfahrungen wieder finden.

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  • Rezension zu "Beraten und verkauft" von Thomas Leif

    Beraten & verkauft
    euleila

    euleila

    18. June 2008 um 23:09

    Einige Dinge mussten mal gesagt werden, aber teilweise lässt die Darstellung auch ein gewisses Grundverständnis der Branche missen. Ab derHälfte wiederholen sich die Generalvorwürfe gegen die Zunft.