Thomas Maizière , Stefan Braun Damit der Staat den Menschen dient

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Inhaltsangabe zu „Damit der Staat den Menschen dient“ von Thomas Maizière

Ein Spitzenpolitiker steht Rede und Antwort Thomas de Maizière steht Rede und Antwort. Dabei nimmt er die Politik und sich selbst in die Pflicht, weil er nicht möchte, dass in diesem Land die Banken, die Unternehmen, die Gewerkschaften regieren. Wann aber funktioniert Politik, wann dient sie den Menschen – und wann nicht? Welchen Anspruch hat er an sich selbst? Kurzum, was heißt das: Macht und Regieren? In diesem Buch gewährt de Maizière außergewöhnlich tiefe Einblicke in das Innenleben der Politik. Er äußert sich offen über bedeutende politische Ereignisse wie die Verhandlungen zur Wiedervereinigung oder den Kampf der Großen Koalition gegen die Weltfinanzkrise. Mit Leidenschaft verteidigt er die Politik – und spart dabei nicht mit Kritik, auch an der eigenen Partei. Gleichzeitig wehrt er sich vehement gegen die weitverbreitete Stimmung, Politiker seien korrupt, egoistisch und könnten das Land nicht regieren. Er spricht über das Fundament seiner Werte, die Verantwortung von Soldaten und die historische Schuld des Militärs im Zweiten Weltkrieg; über die Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit und erlaubte Notlügen; über seinen Glauben an die Auferstehung; wie ihn Niederlagen und Verletzungen weiterbringen und welche Ratschläge seines Vaters er noch heute berücksichtigt.

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  • Die Gespräche offenbaren einen reflektierten Politiker mit Ecken, Kanten und auch Widersprüchen

    Damit der Staat den Menschen dient
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    25. March 2013 um 13:33

      Stefan Braun, Mitglied der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung in Berlin, der mit dem Bundesminister der Verteidigung dieses lange Gespräch geführt und es dann in Buchform gebracht hat, hat nach eigenen Angaben selbst die Initiative zu diesem Buchprojekt ergriffen. Nach längerer Bedenkzeit habe Thomas de Maiziere seinem Ansinnen entsprochen und sich auf die Gespräche über „Macht und Regieren“ eingelassen.   Thomas de Maiziere ist nicht irgendwer, sondern im Zusammenhang mit der bevorstehenden Bundestagswahl und einer durchaus wahrscheinlichen neuen Großen Koalition einer der interessantesten Politiker der Union derzeit. Schon einmal als möglicher Nachfolger Angela Merkels gehandelt, hat der überzeugte Protestant de Maiziere schon so viele wichtige und verantwortungsvolle Tätigkeiten in deutschen Regierungen innegehabt, dass man ihn ohne Probleme auch für noch größere Aufgaben für geeignet hält.   Die in insgesamt 10 Kapiteln dokumentierten Gespräche gehen lebensgeschichtlich und chronologisch vor, und zeigen einen Menschen und Politiker, der schon sehr früh das war, was Max Weber einen Verantwortungsethiker genannt hat, darin in vielem seinem ebenfalls protestantisch geprägten Vorgänger im Verteidigungsministerium Helmut Schmidt nicht unähnlich.   Die Gespräche offenbaren einen reflektierten Politiker mit Ecken, Kanten und auch Widersprüchen, dem man nach der Lektüre nicht nur zutraut, dass er Helmut Schmidt auch als Bundeskanzler beerben könnte, den man dafür auch unabhängig von der Parteipräferenz für keine schlechte Lösung hält.

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