Thomas Manderley Flammender Schnee

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Inhaltsangabe zu „Flammender Schnee“ von Thomas Manderley

Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.
Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.
Während seiner Berichte im Krankenhaus versucht Tobias, Erinnerungslücken und Zweifel an seiner Geschichte auf eigene Faust aufzuklären. Aber dann wendet sich die Polizei gegen ihn.

Gutes Debüt mit interessanter Grundidee

— Doreen_Klaus

Lesenswerter Kurzkrimi

— Jenneightdoll

3,5 Sterne für einen unterhaltsamen Kurzkrimi mit Potenzial nach oben

— Ladybella911

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    Flammender Schnee

    Doreen_Klaus

    24. February 2018 um 13:27

    Feindschaft zwischen zwei Orten oder Städten kennt sicher jeder von uns. Legendär ja der ständige Disput zwischen Köln und Düsseldorf. Meist beschränken sich solche Streitigkeiten, von denen oft keiner mehr weiß worum es eigentlich anfangs ging, auf das Stehlen des Maibaumstraße, eine Klopperei nach dem Fußballspiel, oder auf eben dumme Sprüche beim Karneval. Bei dem was der Autor allerdings im vorliegenden Buch beschreibt, sind wir über diesen Punkt bereits lange hinaus.Der Kurzkrimi beschreibt den Krieg zweier Einöddörfer im Deutsch/Schweizer Grenzgebiet der 1960er Jahre. Weit ab von der nächsten Siedlung sind die Menschen hier auf sich allein gestellt. Gerade im Winter teils monatelang abgeschnitten und auf die Hilfe der Nachbarn angewiesen. Geheiratet wird oft untereinander und nur im eigenen Ort, jeder ist mit jedem verwand und so entsteht eine eingeschworene Gemeinschaft, die es Aussenstehenden schwer macht Zugang zu bekommen.Dies muss auch Tobias erfahren als er in einem Schneesturm mit dem Auto stecken bleibt und so mitten in diesen Kleinkrieg hineinstolpert. Rasch bekommt er den Hass der Dorfbewohner zu spüren und erlebt mit, wie sich die Ereignisse Hochschaukeln und in einer Katastrophe enden.Von all dem erfährt der Leser vom Ich-Erzähler Tobias, der schwer verletzt im Krankenhaus aufwacht und bald der Polizei gegenüber von den Ereignissen berichten muss.Die Grundidee der Geschichte ist sehr interessant und spannend, bietet viel Potential. Leider hat der Autor eine Erzählform gewählt, die durch ständige Unterbrechungen das Ganze sehr in die Länge zieht und so die Spannung immer wieder abrupt abbrechen lässt. Das war für mich als Leser teilweise etwas ermüdend und frustrierend. Man will wissen wie es weiter geht, aber es erfolgt ein Break und danach erstmal eine Beschreibung des Klinikalltags. Während dieser Breaks lernt der Leser allerdings einige sehr interessante Nebencharaktere kennen, die im weiteren Verlauf wichtige Rollen innerhalb der Geschichte übernehmen. Andere Figuren hingegen bleiben für mich trotz ihrer Präsenz zu flach.Die Auflösung der Geschichte ist überraschend, allerdings sind die Beweggründe des Täters für mich letztlich nicht ganz schlüssig dargestellt. Dem Buch hätten in dieser Hinsicht sicher noch einige Seiten mehr gut getan.Gutes Erstlingswerk mit Luft nach oben!

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  • Flammender Schnee

    Flammender Schnee

    Jenneightdoll

    24. February 2018 um 12:28

    Klappentext:Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.Cover: Die Covergestaltung find ich richtig gelungen und passt auch super zum Buchtitel "Flammender Schnee".Besonders wenn man es in den Händen hält, sieht es für persönlich wie ein kleines Kunstwerk aus.Noch eine Besonderheit von Flammender Schnee im gegensatz zu anderen Büchern ist, dass wir keinen Klappentext vorfinden, was ich immer sehr interessant finde. Das hat irgendwas abenteuerliches an sich.Schreibstil:Der Schreibstil von Thomas Manderley gefiel mir sehr gut. Es war einfach, locker und schnell zu lesen.In diesem Buch haben wir auch ein Ich-Erzähler, was für mich sehr spannend war. Denn es kam mir so vor, als ob der Protagonist direkt gegenüber von mir sitzt und mir seine Geschichte erzählt. Meine Meinung:Was mich besonders an dem Buch gereizt hat, dass die Geschichte nicht im 21 Jahrhundert sondern im Jahr 1960 spielt.Das hat irgendwas historisches an sich.Da man als Leser und Leserin direkt in die Geschichte "reingeworfen" wird, erlebt man mit dem Protagonist Tobias Gruber zusammen, was ihm passiert ist.Auch der Aspekt mit den zwei Dörfern und wieso sie so handeln, war sehr spannend beschrieben. Natürlich haben wir auch eine "kleine" Liebesgeschichte, wobei die Phantasie der Leser und die Leserin freien Spielraum gelassen wurde. Der Protagonist Tobias Gruber ist ein Reporter aus Köln. Durch seine Neugier war mir schon klar, dass er sich selbst in Gefahr bringen würde. Aber das machte ihn, für mich persönlich interessant, da wir Menschen schon von Natur aus sehr neugierig sind. Die Nebencharaktere fand ich auch gut ausgewählt, auch wenn manche echt merkwürdig waren.Fazit:Auch wenn dieser Roman nur 148 Seiten hat, ist dieser auf jeden Fall gelungen. Als Leser und Leserin bekommt man eine untypische Ermittlung und Polizeiarbeit geboten. Deshalb gebe ich 5 von 5 Sterne, die Geschichte war spannend und hatte ein rundes Ende, was ich persönlich nicht so erwartet habe.Ebenfalls war der Protagonist Tobias Gruber von Anfang an sehr sympathisch. Die beteiligten Charaktere fand ich gut reingearbeitet, dassbrachte der Geschichte nochmal einen gewissen touch. Also wer Lust hat ein Krimi zu lesen, der nicht gefühlte 10000000 Seiten hat sondern schön knackig zu lesen ist, dann seit ihr bei dem Autor Thomas Manderley mit seinem Buch "Flammender Schnee" genau richtig.

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  • Leserunde zu "Flammender Schnee" von Thomas Manderley

    Flammender Schnee

    Manderley

    Hallo zusammen,ich möchte Euch gern zu einer Leserunde meines Debütromans "Flammender Schnee" einladen. Da ich ja so etwas noch nie gemacht habe, bin ich sehr gespannt, was mich erwartet ...Ich verlose 20 Bücher (Print-Ausgabe)Das Buch ist recht kurz (148 Seiten) und läuft unter dem Gerne "Historischer Krimi" ... Na ja, so historisch ist das Buch nun auch nicht: Es spielt 1960.Hier der Klappentext:Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage....Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Eure Bewerbungen und auf Eure Meinungen, Rezensionen und Diskussionen ....Liebe Grüße aus MünchenThomas Manderley

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  • Wenn der Hass lodert 3,5 Sterne mit Potenzial nach oben

    Flammender Schnee

    Ladybella911

    22. February 2018 um 01:39

    Tobias, ein Reporter aus Köln, ist auf dem Weg in den Skiurlaub, als er einen schweren Unfall in Nähe der deutsch-schweizerischen Grenze hat. Als er aufwacht, befindet er sich im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern. Nach und nach kommen die Erinnerungen stückweise, und plötzlich steht er im Verdacht, ein schreckliches Unheil verursacht zu haben, dies verdichtet sich immer mehr, als er seine Erlebnisse der Polizei berichtet. Es geht um zwei Einöddörfer die sich anscheinend schon seit langem bekriegen, irgendetwas ist vor langer Zeit vorgefallen und findet nun einen tragischen Abschluss in einem verheerenden Feuer, bei welchem viele Menschen sterben mussten, und obwohl Tobias sich um Anna, die Frau die er in einem der Dörfer kennen- und lieben gelernt hat, schreckliche Sorgen macht, glaubt man ihm nicht. In diesem Kurzkrimi, der sich leicht lesen lässt, geht es nicht um die sonst übliche Ermittlung der Vorfälle und die Polizeiarbeit, der Fokus liegt viel mehr auf den Erzählungen des Protagonisten, manchmal etwas langatmig, aber nicht langweilig, denn der Leser möchte wissen, was damals passiert ist und zu diesem schrecklichen Unheil geführt hat. Was hat den gegenseitigen Hass so sehr geschürt, dass viele Unschuldige einen schrecklichen Tod sterben mussten? Die Auflösung ist stimmig und die Vergangenheit wird aufgearbeitet, auf den wirklichen Täter bin ich nicht gekommen. Eine Geschichte, die man gut zwischendurch lesen kann, wobei Sprachstil und Ausarbeitung der Charaktere noch Potenzial nach oben haben. 3,5 Sterne von mir

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  • Kurzkrimi

    Flammender Schnee

    Marakkaram

    20. February 2018 um 19:41

    "Ja schon. Ich habe den ganzen Tag das Treiben im Dorf beobachtet, vollkommen ungestört. Ich hatte zwar nur wenig Essen dabei, aber ich hab´s mir gut eingeteilt. Langweilig ist es mir jedenfalls nicht geworden."Als Tobias im Krankenhaus erwacht, kommen die Erinnerungen nur stückchenweise. Der Reporter war auf dem Weg in den Ski-Urlaub, als sein Fahrzeug von der verschneiten Strasse abkam und er bis ins nächste kleine, um nicht zu sagen; fast schon von der Welt abgeschnittene, Dorf laufen musste. Und dort tickten nicht nur die Uhren noch anders, auch die Begrüßung fiel nicht grade gastfreundschaftlich aus. Nur Anna, die Wirtin, kümmert sich um ihn. Aber auch sie rät ihm zu verschwinden. Tobias Reportergeist ist geweckt. Was verbirgt die Dorfgemeinschaft?~ * ~ * ~ *Thomas Manderley hat mit "Flammender Schnee" einen soliden, ruhigen Kurzkrimi geschrieben, den man sich gut als E-Book Happen für zwischendurch zu Gemüte führen kann. Die Geschichte ist nicht neu, dennoch recht interessant und punktet mit einem überraschenden, aber in sich rundem Ende. Der Weg dorthin ist hier und da vielleicht etwas langatmig, da unser Reporter sich selber gerne reden hört, das hätte ich mir definitiv knackiger gewünscht. Langweilig wird es trotzdem nicht, da man einfach neugierig ist, was in diesem Dörfchen denn eigentlich geschehen ist.    Der Schreibstil von Thomas Manderley ist recht flüssig, aber trotzdem noch ein wenig ausbaufähig (Wiederholungen, Wortwahl, Satzbau etc.). Bei den Charakteren hat er ganz interessante Nebenfiguren geschaffen, wogegen die Hauptprotas ein wenig blass bleiben. Fazit: Ein solider, ruhiger Krimi, den man als E-Book zum Abschalten für zwischendurch gut lesen kann. Ob es sich lohnt, das Taschenbuch zu kaufen, muss jeder für sich entscheiden. Ich stehe dem Preis-LeistungsVerhältnis bei Kurzgeschichten immer eher kritisch gegenüber und hier fehlt es mir dafür auch ein bisschen an Substanz - also kein "Must have".

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  • Flammender Schnee

    Flammender Schnee

    Booky-72

    20. February 2018 um 10:36

    Man schreibt das Jahr 1960. Der Reporter Tobias Gruber kommt im Krankenhaus zu sich. Eigentlich wollte er in den Skiurlaub, was nun passiert ist, weiß er nach seinem Erwachen noch nicht gleich, die Erinnerungen kommen nach und nach, als er dem Inspektor Rede und Antwort stehen soll. In einem kleinen Dorf gab es ein furchtbares Feuer und viele Menschen mussten sterben. Es stellt sich heraus, für den Inspektor ist Tobias der Hauptverdächtige. Obwohl er augenscheinlich die Wahrheit sagt und sich riesige Sorgen um Anna macht, die er in dem kleinen Örtchen kennen und lieben gelernt hat, wird ihm nicht geglaubt. Guter Aufbau dieses Krimis, die Handlung aus der Vergangenheit wird aufgearbeitet und Tobias muss seine Unschuld beweisen. Was ist in den zwei Dörfern geschehen, die sich offensichtlich seit Jahren bis auf den Tod bekriegen? Spannende Sache, dafür kann ich 4 gute Sterne vergeben. Schnell zu lesen und guter Schreibstil.  

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