Flammender Schnee

von Thomas Manderley 
3,4 Sterne bei18 Bewertungen
Flammender Schnee
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (7):
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unterhalsamer Roman

Kritisch (2):
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Grundidee fand ich toll, die Umsetzung war mir leider zu schwach. Charaktere oberflächlich, Spannung kaum vorhanden, viele Wiederholungen

Alle 18 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Flammender Schnee"

Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.
Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.
Während seiner Berichte im Krankenhaus versucht Tobias, Erinnerungslücken und Zweifel an seiner Geschichte auf eigene Faust aufzuklären. Aber dann wendet sich die Polizei gegen ihn.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783745034219
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:148 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:24.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: unterhalsamer Roman
    unterhaltsamer Roman

    Klapptext:
    Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.
    Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.
    Während seiner Berichte im Krankenhaus versucht Tobias, Erinnerungslücken und Zweifel an seiner Geschichte auf eigene Faust aufzuklären. Aber dann wendet sich die Polizei gegen ihn.

    Ich habe Tobias kennen gelernt und er erzählte mir seine Geschichte in einem Rückblick.Die Protoganisten wurden gut beschrieben und ich konnte sie mr klar und deutlich vorstellen.Da es ein sehr kurzer Roman ist,habe ich das Buch an einem Tag gelesen.Der Schreibstil war leicht und flüssig .Die Handlung spielt meist in einem ländlichen Dorf und im Krankenhaus.Es gab nicht sonderlich viele Überschaschungen und atemberaubende Momente.Trotzdem war es interessant und lesenswert.Das Ende hat mir gut gefallen und es war ein gelungener Abschluß.
    Für einen Debütroman hat es der Autor wirklich sehr gut gemacht.Und ich wünsche ihm noch weiter viel Erfolg beim Schreiben.

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    S
    Streiflichtvor 7 Monaten
    Spannend, aber leider etwas zäh

    Dieses Buch hat mir anfangs sehr gut gefallen, gegen Ende hin fand ich es aber immer merkwürdiger. Die Auflösung hat mich leider nicht überzeugen können. Nach dem ersten Drittel, das mir gefallen hat und mich auch gut unterhalten hat, wurde das Buch leider etwas zäh. Ich konnte nicht mehr so gut nachvollziehen, warum die Hauptfigur sich so verhalten hat, wie sie es in dem Dorf getan hat und ich habe auch den ermittelnden Polizisten nicht verstanden.

    Gut fand ich die Sprache des Autors, der auch die Monotonie des Alltags im Krankenhaus meiner Meinung nach sehr gut eingefangen hat. Das Ende war mir dann aber etwas abrupt, da hätten ein paar Seiten mehr mit etwas mehr Erklärungen gut getan, um es für den Leser verständlicher und leichter nachvollziehbar zu machen.

    Gestört haben mich leider auch die vielen Rechtschreibfehler.

    Alles in allem aber solide und spannend. Ich denke, für ein Erstlingswerk ganz ok.

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    Jeanette_Lubes avatar
    Jeanette_Lubevor 7 Monaten
    Ganz gut für Debüt, jedoch nicht ganz überzeugend

    Dieses Buch erschien 2017 und beinhaltet 148 Seiten.
    Im Jahr 1960 erwacht Tobias Gruber, Reporter aus Köln zunächst schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Er weiß zunächst nicht, wie er dorthin gekommen ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. In mehrtägigen Verhören berichtet er der Polizei seine Erlebnisse.
    Tobias war auf dem Weg in den Winterurlaub, als er nach einem Unfall im dichten Schneetreiben auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm gelangt. Die Einwohner dort legen ein seltsames Verhalten an den Tag. Dies weckt den Reporterinstinkt von Tobias und er versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Er gerät dabei Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.
    Der Schreibstil war an und für sich ziemlich flüssig. Die Handlung war ganz gut durchdacht, aber es war nicht sehr spannend. Ich fand die Personen ziemlich seltsam und daher war auch die Geschichte so. Das Buch ist nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen.

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    lenikss avatar
    leniksvor 7 Monaten
    Eine tolle Geschichte vom Leben auf dem Land

    Ein Buch ohne Klappentext, aber trotzdem toll.  Über das super gestaltete Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Tobias aus Köln fährt zum Skifahren in den Urlaub. Doch er kommt da nicht an, der Grund sind die schlechten Wetterverhältnisse unterwegs. Er hat einen Unfall und versucht ein Dorf zu finden wo er Hilfe rufen kann. Und er landet in Klamm, einen komischen Ort. Dort lernt er Anne kennen. Der Autor erzählt die Geschichte im Rückblick nachdem er im Krankenhaus wieder aufwacht. Er verwendet oft Wiederholungen, was dem Leser eventuell stören kann. Mich hat es nicht gestört. Die Erzählweise hat mir sehr gut gefallen. Das Buch umfasst 11Kapitel auf 148 Seiten und bekommt von mir fünf Sterne.

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    Anett_Heinckes avatar
    Anett_Heinckevor 7 Monaten
    Nachbarschaftsstreit

    Der Einstieg in das Buch war sehr gut. Durch den einfachen Schreibstil ist es auch schnell und flüssig zu lesen.

    1960: Tobias Gruber, ein freier Reporter aus Köln, wacht im Krankenhaus auf und erinnert sich an das, was passiert war. Kurz danach kommt Inspektor Mittenhuber und lässt sich seine Geschichte erzählen:

    Unterwegs in den Skiurlaub kam Tobias in einen Schneesturm, musste das Auto stehen lassen und ist zum  nächsten Dorf gelaufen. Dort hat man den Eindruck, dass die Zeit stehen geblieben ist. Die Dorfbewohner sind sehr unfreundlich. Bis auf Anna, die Wirtin der Schänke, in die Tobias sich sofort verknallt. Er versucht in das Nachbardorf zu einem Telefon zu gelangen, aber dort sind die Menschen noch schlimmer. Seine Reporterneugierde war geweckt und er versuchte, den Geschehnissen in den Dörfern auf die Spur zu kommen. Dabei begibt er sich selbst in große Gefahr.

     

    Die Geschichte ist sehr seltsam, genauso wie die Menschen, die Ärzte und Krankenschwestern, außer Denise. Manchmal hat es den Anschein, als ob man sich im Mittelalter befindet.

    Es ist ein eher ruhiges Buch, ohne große Aufregung und recht emotionslos geschrieben.

    Trotzdem hat es mir  gut gefallen und das Lesen war interessant. Auch dadurch, dass Tobias seine Geschichte nicht fortlaufend erzählen konnte und es immer wieder zu Unterbrechungen kam.

    Im Großen und Ganzen spielen sich die Handlungen im Krankenhaus und in dem mysteriösen Dorf ab.

     

    Das Cover passt sicher zur Geschichte. Was mir aufgefallen ist, dass es keinerlei Hinweise gibt, um was für ein Buch es sich handelt, auch gibt es auf der Rückseite keine Buchbeschreibung. Für die Käufer wird es daher schwierig sein, etwas zum Inhalt zu erfahren.

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    A
    anna_mvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: ein wenig überzeugendes Debüt
    Flammender Schnee - ein wenig überzeugendes Debüt

    Thomas Manderleys kleiner Roman „Flammender Schnee“ zieht mit seinem Cover den Blick des Stöberers an. Schwarz-rot-gelb ziehen sich Rauch und Feuer über einen großen Teil des Covers, aus denen eine Straße heraus führt, links und rechts davon liegt Schnee. Aus dem Feuer heraus fährt ein kleiner, alter VW-Bus. Einen Klappentext sucht man vergebens und wird so dazu angehalten, die ersten paar Seiten zu lesen, ein bisschen zu blättern und sich dann vielleicht für den Kauf zu entscheiden.

    Der Ich-Erzähler Tobias, der mit Verbrennungen an den Beinen aus dem Koma erwacht, berichtet von seinem Krankenhausbett aus, wie er in ein abgelegenes Bergdorf gelangte und auf die dortigen Bewohner traf. Er erzählt, wie er sich in die Gastwirtin Anna verliebte und wieso es dort, in mitten des Schnees und der absoluten Abgeschiedenheit und Abgeschnittenheit von der Welt, zur Katastrophe kam. Wegen eben dieser Katastrophe bekommt der Patient immer wieder Besuch von einem Inspektor, der ihn für verdächtig hält…

    Der Autor versucht eine unheimliche Atmosphäre zu erschaffen, doch gelingt ihm dies nicht ausreichend, so dass sich im besten Fall ein paar merkwürdige, vielleicht verdächtige Ereignisse aneinanderreihen, auf die sich der Leser keinen Reim machen kann. Anscheinend liefern sich die zwei Dörfer einen brutalen Kleinkrieg, den der Rheinländer Tobias manchmal mit der Rivalität zwischen Köln, seiner Heimatstadt, und Düsseldorf vergleicht – wenn nicht gar der Kalte Krieg als Vergleich herhalten muss! Wir befinden uns schließlich im Jahre 1960, wie der Autor betont. (Der Inspektor: „Wir haben zwar schon 1960, aber trotzdem hat keines der kleinen Dörfer hier einen Anschluss.“ S.14. Oder verschiedene Hinweise auf die Musik im Radio etc.)

    Der Stil des Autors konnte mich leider nicht überzeugen, genauso wie einige Elemente der Geschichte. So folgt man dem Fluss der Zeit z.B. durch die Kommentare Tobias über das Krankenhausessen, und es wird keine Mahlzeit ausgelassen! Außerdem bleibt der Erzähler, der immerhin schwer verletzt ist, augenscheinlich etwas Schreckliches erlebt hat, dessen Freundin Anna im Koma liegt und der obendrein eines Verbrechens verdächtigt wird, äußerst gefühlskalt, geradezu emotionslos. Dadurch bleibt es auch unklar, wie er sich in Anna verliebte und ob es sich dabei um gegenseitige Liebe handelte. Auch die Gründe seines Suizidversuchs im Krankenhaus erschließen sich mir nicht. Ebenso überraschend wie unschlüssig ist das Ende des Buches, das ich hier aber nicht verraten möchte. Es sei nur gesagt, dass es im Buch zuvor einfach viel zu wenige Hinweise (vielleicht einen!) dazu gab. Auch Tobias Verhalten im Krankenhaus ließ mich verwundert zurück. Warum versucht er nicht, zu seiner Familie Kontakt aufzunehmen? Warum verlangt er keinen Anwalt, bzw. verwirft diese Optionen vorschnell? Erzähltechnisch wie stilistisch war es also leider nicht so meins. Teilweise habe ich mich gefragt, ob Tempus und Modus richtig verwendet wurden. Und dann gab es viele Fehler, wie es nun mal häufiger vorkommt, wenn es sich um ein um ein Projekt in Eigenregie handelt.

    Für ein Debüt war es eine gute Story, an der der Autor aber noch ein wenig hätte arbeiten können. So wurde das Potential der Geschichte durch eine vielleicht zu schnelle und nicht ausreichend ausgefeilte Umsetzung verschenkt.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewöhnlicher Krimi!
    Wenn Hass regiert

    „...Na ja, wenn man seinen Humor komplett verloren hat, ist man eigentlich schon tot, zumindest als Rheinländer...“


    Der Journalist Tobias Gruber wacht in einem Krankenhaus auf. Er weiß nicht, wie er dorthin gekommen ist. Seine Erinnerungen enden anfangs bei einem Skiunfall. Dann aber sieht er wieder eine Scheune in Flammen stehen. Plötzlich ist im die Vergangenheit wieder im Gedächtnis.

    Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben, der im Jahre 1960 spielt. Man kannte kein Handy und in dem Schweizer Dorf, in dem Tobias gelandet war, gab es nicht einmal einen Telefonanschluss.

    Der Schriftstil lässt sich gut lesen, bedient sich aber einer besonderen Perspektive. Während das reale Geschehen im Krankenhaus abläuft, erzählt Tobias dem Inspektor Mittenhuber täglich eine Episode aus der Zeit vor seiner Krankenhauseinweisung. Wegen einer Panne seines Busses war er per Fuß ins nächste Dorf gelaufen. In der einzigen Gaststätte trifft er auf die junge Wirtin Anna. Damit beginnt seine Erzählung. Der Inspektor bestimmt, wie lange das tägliche Gespräch geht.

    Dieses Verfahren hat allerdings mehr Nachteile als Vorteile. Anna lässt ihn über die Verhältnisse im Dorf im Unklaren und beantwortet seine Fragen ausweichend. Das allerdings stachelt seine Neugier als Journalist an. Damit liegt der Nachteil der Erzählperspektive auf der Hand. Da Tobias weder Motive noch Hintergründe der Vorkommnisse kennt, bleiben sie auch für mich als Leser lange im Dunkeln. Hinzu kommt, dass die Dorfbewohner wie Statisten wirken. Ich erfahre, was sie tun, aber wenig über ihr Wesen oder ihren Charakter.

    Der Vorteil liegt in der daraus resultierenden Spannung. Stück für Stück wird das Geschehen vor mir aufgeblättert.

    Im Gegensatz dazu werden im Handlungsstrang, der im Krankenhaus spielt, die Pflegekräfte gut charakterisiert. Jeder hat seine Eigenheiten und wird von Tobias anders wahrgenommen. Das Zimmer selbst wird ebenfalls gut beschrieben. Es hätte dringend eine Renovierung nötig, um das Wesentliche zusammenzufassen. Über den Umgang mit dem Patienten konnte ich ab und an nur den Kopf schütteln. Manche Behandlung würde ich fast als übergriffig bezeichnen. Das Verhalten des Inspektors ist ebenfalls grenzwertig.

    Wie obiges Zitat zeigt, ist von Tobias` rheinischer Frohnatur nicht viel übrig geblieben. Dabei ahnt er noch nicht einmal, was ihm wirklich droht.

    Die eigentliche Überraschung hat sich der Autor bis zum Schluss aufgehoben.

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es führt mich in eine Welt, die ich so 1960 nicht mehr erwartet hätte.


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    Biests avatar
    Biestvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Grundidee fand ich toll, die Umsetzung war mir leider zu schwach. Charaktere oberflächlich, Spannung kaum vorhanden, viele Wiederholungen
    Langatmig und leider ohne Spannung

    Inhalt:

    Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.
    Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.
    Während seiner Berichte im Krankenhaus versucht Tobias, Erinnerungslücken und Zweifel an seiner Geschichte auf eigene Faust aufzuklären. Aber dann wendet sich die Polizei gegen ihn.

    Meine Meinung:

    Mich konnte dieses Büchlein leider nicht überzeugen.

    Die Grundidee fand ich toll, nur die Umsetzung war mir leider zu schwach.

    Ich konnte zu keinem der Charaktere wirklich einen Zugang finden. Sie waren mir einfach zu weit weg, oberflächlich und ohne Details. Bis auf das Krankenhauspersonal. Dort konnte man ansatzweise Charakterstärke und Gefühle erkennen.

    Auch fehlten mir bilhafte Beschreibungen. Normal habe ich kein Problem Bücher in meinem Kopf wie einen Film ablaufen zu lassen. Hier fiel mir das jedoch unendlich schwer.

    Viele Szenen haben sich bis zum Ende mehrmals wiederholt. Deshalb ist für mich auch keine Spannung aufgekommen. Tobias liegt in seinem Bett, vegetiert vor sich hin. Lässt sich alles gefallen und wehrt sich nicht einmal.

    Der Schluss hat mich dann doch ein wenig überrascht. Hätte ich so nicht mit gerechnet. War aber verwirrend und auch nicht wirklich spektakulär.

    Fazit:

    Mich hat dieses kleine Debüt leider nicht überzeugt. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Deshalb möchte ich hier jetzt niemandem dazu raten oder davon abraten dieses Buch zu lesen und sich selbst eine Meinung darüber zu bilden.

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    andre-neumanns avatar
    andre-neumannvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Debut
    Gutes Debut

    Das Buch ist recht kurz (148 Seiten) und dank des flüssigen Schreibstils des Autors schnell und angenehm zu lesen.
    Die Grundidee (Journalist landet durch Zufall in einem unheimlichen Dorf und versucht, hinter dessen Geheimnis zu kommen) ist gut und sorgt - bis auf einen kleinen Hänger in der Mitte des Buchs - durchgängig für Spannung.
    Das Ende ist überraschend - und nichts für schwache Nerven.
    Die Charaktere hätten mehr Tiefe verdient gehabt, so bleibt man als Leser doch recht distanziert und beobachtet das Geschehen mehr von außen, was etwas schade ist.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Potenzial für eine spannende Geschichte ist vorhanden, an der Umsetzung muss aber noch gearbeitet werden.
    Das unheimliche Dorf

    Man schreibt das Jahr 1960, als der aus Köln stammende Reporter, Tobias Gruber, mit schweren Brandwunden an den Beinen in einem Spital im Deutsch- Schweizer Grenzgebiet erwacht. Seine Erinnerungen sind weg, aber nach und nach kommen schreckliche Bilder wieder hoch.

    Jeden Tag bekommt er Besuch von einem Inspektor, dem er Stück für Stück von seinen Erlebnissen berichtet.

    Auf seinem Weg in den Winterurlaub wird er im dichten Schneetreiben in einen Unfall verwickelt und sucht Hilfe in dem abgelegenen Dorf Klamm. Aber anstatt der erhofften Hilfe schlägt ihm Feindseligkeit und Hass entgegen. Nur Anna, die junge Wirtin, ist bereit ihn auf zu nehmen. Schon bald merkt Tobias, dass seltsame Dinge in dem Dorf vorgehen und als er versucht ins Nachbardorf zu gehen, wird er auch dort gleich attackiert. Sein Reporterinstinkt ist geweckt, aber mit der Katastrophe, die auf ihn und das Dorf zu kommen wird, damit hätte er nie im Leben gerechnet.

    Der Debütroman ,, Flammender Schnee´´ von Thomas Manderley erzählt eine spannende Geschichte, wo man bis zum Schluss nicht auf die Lösung des Falles kommt. Ein eher lockerer Schreibstil, wo auch der Protagonist manchmal etwas flapsige Wörter in den Mund gelegt bekommt, lassen den Roman zügig lesen. Leider findet man viele Rechtschreibfehler und oftmalige Wortwiederholungen.

    Die Geschichte an sich ist interessant zu lesen, aber gerade die Szenen im Spital ziehen sich manchmal sehr dahin. So erfährt man jeden Tag was es zu Essen gibt, dass der Verband gewechselt wird, dass Tobias sinnlos an die Decke starrt und auch die emotionslosen eintönigen Fragen des Inspektors, ziehen sich mit der Zeit dahin. Durch diese Szenen werden die Erzählungen von Tobias immer unterbrochen, wo man als Leser eigentlich gespannt wartet, wie es weitergeht. Das Krankenhauspersonal mit seinen Eigenheiten hat der Autor hingegen gut beschrieben.

    Der Roman ist in der ICH- Form geschrieben, wodurch die Erzählungen von Tobias für mich manchmal wie eine Aufzählung von Geschehnissen geklungen haben.

    Die Geschichte, die mit 148 Seiten recht kurz ist,  bietet eine gute Grundidee, der etwas mehr an Emotionen und Tiefe gut getan hätte. Potenzial ist bei Thomas Manderley durchaus vorhanden und es kann nur noch besser werden.  

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Manderleys avatar
    Hallo zusammen,ich möchte Euch gern zu einer Leserunde meines Debütromans "Flammender Schnee" einladen. Da ich ja so etwas noch nie gemacht habe, bin ich sehr gespannt, was mich erwartet ...Ich verlose 20 Bücher (Print-Ausgabe)
    Das Buch ist recht kurz (148 Seiten) und läuft unter dem Gerne "Historischer Krimi" ... Na ja, so historisch ist das Buch nun auch nicht: Es spielt 1960.

    Hier der Klappentext:
    Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.
    Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.


    ...
    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Eure Bewerbungen und auf Eure Meinungen, Rezensionen und Diskussionen ....
    Liebe Grüße aus MünchenThomas Manderley
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