Thomas Mann Briefwechsel mit seinem Verleger Gottfried Bermann Fischer 1932-1955

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Inhaltsangabe zu „Briefwechsel mit seinem Verleger Gottfried Bermann Fischer 1932-1955“ von Thomas Mann

Diese Korrespondenz hat vielfache Bedeutung, ist mehr als nur ein wichtiger Beitrag zur Lebens- und Werkgeschichte Thomas Manns, mehr als die Dokumentation der Beziehungen zwischen einem großen Autor und seinem Verleger. Sie erhellt die Zustände und Situationen des deutschen Exils in den Jahren der nationalistischen Herrschaft und danach: die physische Gefahr, die materiellen Probleme, die geistige und moralische Bedrängnis, das Abenteuer, in der Fremde deutschsprachige Bücher herauszubringen. Die meisten Briefe erfüllt Unruhe. Es sind Briefe der Wanderung. Die Hauptetappen Thomas Manns: München – Zürich (Küsnacht) – Princeton – Pacific Palisades – Zürich (Erlenbach und Kilchberg). Die Stationen Gottfried Bermann Fischers: Berlin, der alte S. Fischer Verlag – Wien, dann Stockholm (Bermann-Fischer-Verlag) – New York – Amsterdam – Frankfurt, der neu errichtete S. Fischer Verlag. Die Werke des Schriftstellers sind Wegmale: von den Geschichten Jakobs bis zur Schiller-Rede.

Der oft erregte, oft erregende Briefwechsel handelt von den Schicksalen der Bücher – und derer, die sie machten. Er verhehlt nicht Irritationen, Meinungsverschiedenheiten, Krisen; immer aber löst sich die Spannung in Vertrauen und Freundschaft. Diese Edition ergänzt gleichermaßen die Thomas-Mann-Literatur und Gottfried Bermann-Fischers Autobiographie ›Bedroht Bewahrt ‹. Peter de Mendelssohn, der Verfasser von ›S. Fischer und sein Verlag‹ und des im Entstehen begriffenen Werks ›Der Zauberer. Das Leben des deutschen Schriftstellers Thomas Mann‹, hat ihn mit profunder Sach- und Menschenkenntnis herausgegeben.

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