Der Tod in Venedig und andere Erzählungen

von Thomas Mann 
3,7 Sterne bei141 Bewertungen
Der Tod in Venedig und andere Erzählungen
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Ein sehr anstrengendes Buch

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Für Literaturwissenschaftler ein Fest, für alle anderen sehr ermüdend.

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Inhaltsangabe zu "Der Tod in Venedig und andere Erzählungen"

Thomas Manns Erzählungen sind vor allem eines: großartige und abgründige Liebesgeschichten. Der alternde Gustav Aschenbach zum Beispiel, den es nach Venedig treibt, verliebt sich an der schwülen Lagune hoffnungslos in den jungen Tadzio und bringt es auch dann nicht über sich, die Stadt zu verlassen, als die Cholera ausbricht …

Mit einem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596900275
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.03.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Farbwirbels avatar
    Farbwirbelvor 2 Jahren
    Begehren durch Beobachtung

    Dies ist meine erste Erzählung, die ich von Thomas Mann gelesen habe. Ich habe schon öfter den Versuch unternommen, diese Novelle zu lesen, doch ich musste immer wieder abbrechen, weil mich die Geschichte nicht packte, leider blieb dieses Gefühl die ganze Zeit beim Lesen erhalten.

    Gustav Aschenbach ist ein bekannter und erfolgreicher Dichter, der immer in seinen Gefilden rund um München lebte und sich stets gediegen und ohne Frevel gab.

    Durch die Begegnung mit einem Mann, der wie ein Reisender auf ihn wirkt, fühlt er sich dazu animiert, eine Reise zu unternehmen. So begibt es sich, dass er nach Venedig reist und dort einige Wochen verweilt. In seiner Unterkunft begegnet ihm eine polnische Familie, dessen Sprössling Tadzio er beginnt, zu bewundern. Seine Tage verbringt er damit, den Jungen zu beobachten und eine starke Zuneigung zu ihm zu entwickeln. Nie spricht er wirklich mit ihm, doch eine innige Beziehung entwickelt sich durch dieses Beobachten. Der nüchterne Dichter findet sich in einer Bewunderung des Äußeren der Jungens wieder und beginnt über das Spannungsfeld zwischen Kunst und Denken zu philosophieren. Dies war der Beweggrund, weshalb ich die Novelle zuende las. Es erinnerte mich an 'Narziß und Goldmund' von Hermann Hesse, welches ich kurz zuvor gelesen hatte. Zwar ist die Aufbereitung des Themas eine andere, denn es wird ausschließlich aus der Perspektive des Denkers bewertet, doch war dieser Zugang für mich interessant.

    Die Handlung spitzt sich zu, als Aschenbach entdeckt, dass die Stadt Venedig etwas verheimlicht, um den Touristenstrom nicht zu unterbrechen und damit die finanzielle Absicherung der Stadt in Gefahr zu bringen. Ganz wider seines Charakters bleibt er für Tadzio in der Stadt, denn die Familie ahnt lange nichts von der Gefahr, die sich leise anschleicht. Ein Gespräch ergibt sich daraus jedoch nicht, Aschenbach bleibt weiterhin passiv.

    Die Novelle ist sehr träge geschrieben und der Stil konnte mich nicht in den Bann ziehen. Ganz dieser Prosaform angepasst, spiegelt sich der Charakter des Protagonisten in der Erzählweise wieder.

    Ich bleibe am Ende etwas gelangweilt zurück, wenn auch nicht von Thomas Mann abgeneigt. Ich weiß, dass mir der Schreibstil in seinen großen Romanen mehr zusagt und werde mich aus diesem Grund als nächstes mit den Buddenbrooks auseinandersetzen.

    Kommentare: 6
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    B
    BücherBunnyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Tod in Venedig und andere Erzählungen" von Thomas Mann

    Katastrophal langweilig. Wenn ich das Buch nicht hätte lesen müssen, hätte ich es nach ca. 10 Seiten zurückgelegt. Es passiert nichts, absolut nichts, außer dass der Protagonist pädophile Neigungen aufweist und letzten Endes stirbt. Das Buch ist zwar ziemlich dünn, aber trotzdem habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht, um es zu lesen. Aus pädagogischen Gründen wurde ich dann auch noch dazu gezwungen den Film anzusehen!
    Ich kann von beidem - Buch und Film - abraten, es sei denn, man kann nicht einschlafen und Schäfchen zählen bringt auch nichts mehr...

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    FrauZamuss avatar
    FrauZamusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Tod in Venedig und andere Erzählungen" von Thomas Mann

    Ich musste das Buch lesen. Das sollte schon genügen.
    Nein, ernsthaft. Noch nie hat mich ein Buch so sehr gelangweilit. Einige wenige Passagen mögen etwas tiefgründiger sein (Friseurbesuch etc.), aber zusammengefasst hätte man die Thematik besser ausarbeiten können. Der angeblich ach so verheissungsvolle Schluss setzt dem ganzen die Krone auf. Für mich ein absoluter Flop, trotz des Status eines Klassikers.

    Kommentare: 1
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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: bin fast an "tonio kröger" gescheitert, hoffe, die anderen Geschichten werden wieder interessanter!
    Rezension zu "Der Tod in Venedig und andere Erzählungen" von Thomas Mann

    Einige der Erzählungen, besonders die letzten drei (der Tod in Venedig, unordnung und frühes leid und die Betrogene) lassen sich sehr leicht lesend, sind spannend und die Art, wie Thomas Mann die Verzückung und verlorene Liebe der Hauptpersonen schildert, ist ergreifend.
    Auch das "Eisenbahnunglück" ist sehr kurzweilig.
    Gescheitert bin ich fast an "Tonio Kröger". Zu blumig war der zweite Teil der Erzählung, zu ausführlich die Zweifel an seiner Kunst und der Gesellschaft.

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    MarlaSingervor 11 Jahren
    Rezension zu "Der Tod in Venedig und andere Erzählungen" von Thomas Mann

    Obwohl mir von diesem Klassiker abgeraten wurde, habe ich ihn gelesen. Ich hätte besser auf den Kritiker gehört. Die ganze Zeit dachte ich: Da kommt doch noch was. Fehlanzeige: Ein todkranker Künstler reist nach Venedig um dort zu entspannen. Absurderweise verliebt er sich dort in einen kleinen Jungen. Hier ist nicht erkennbar ob er sich nur aus künstlerischem Interesse für ihn interessiert, da ihn dieser mit seiner Schönheit inspiriert oder ob er wirklich irgendwelche kranken Neigungen hat. Irgendwann beginnt er dann noch sich aufzustylen und dem kleinen Jungen nachzustellen und glaubt sogar dieser hätte auch Interesse?! Am Ende stirbt er dann in Venedig an einer Seuche, von der er gewusst hat, die Stadt aber trotzdem nicht wegen seiner Spinnereien verlassen hat. Ein krankes Buch. Ich habe dann noch eine der Geschichten in diesem Buch gelesen, die aber so langweilig war, dass ich die nachfolgenden Erzählungen nicht mehr gelesen habe. Möglicherweise muss man einen gewissen Grad von geistiger Umnachtung haben um an diesem literarischen "Meisterwerk" gefallen zu finden.

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    Ophiuchuss avatar
    Ophiuchusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr anstrengendes Buch
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    littleowls avatar
    littleowlvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Für Literaturwissenschaftler ein Fest, für alle anderen sehr ermüdend.
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    Steppps avatar
    Stepppvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Werk, das zum Nachdenken anregt und erstaunt. Eine traurige Geschichte, aber einmal kann man sie gut lesen.
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    Silve
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    womanundone

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