Thomas Mann Der Zauberberg

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Inhaltsangabe zu „Der Zauberberg“ von Thomas Mann

Hans Castrop geplanter Kurzbesuch in Davos wird zum siebenjährigen Aufenthalt, und Thomas Manns Novellenplan wächst zu einem der gewaltigen Werke der Weltliteratur: Ein eindringliches Porträt der europäischen Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg.Der Textabdruck folgt der Erstausgabe von 1924.In der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe (GKFA), mit Daten zu Leben und Werk.

Sprachlich ein Hochgenuss und auch psychologisch die reinste Fundgrube. Es hat seine (gewollten) Längen.

— 101844
101844

Thomas Mann eben: Wortgewaltig und verspielt. Ein Klassiker

— BuchHans
BuchHans

Welch ein gigantisches Feuerwerk deutscher Sprachkunst!

— Bibliophiler
Bibliophiler

Keine leichte Kost, aber die Mühe wert

— ThomasMajhen
ThomasMajhen

Allein die Beschreibungen des "weißen, wirbelnden Nichts" oder aber die "Fülle des Wohllauts" sind reine Lesefreude ...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Buch hatte interessante Denkansätze, aber es zu lesen, war für mich eine Qual. Ich werde wohl kein Fan mehr von Thomas Mann...

— Hazel93
Hazel93

Ein Meisterwerk!

— BluevanMeer
BluevanMeer

Ein faszinierender Einblick in eine längst entschwundene Welt.

— Waschbaerin
Waschbaerin

Eines der größten Werke der Weltliteratur!

— booky99
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Krankheit als Rückzugsraum und Lebensinhalt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Nicht umsonst ein Klassiker

    Der Zauberberg
    ThomasMajhen

    ThomasMajhen

    11. August 2016 um 14:09

    Die genaue Ausgabe, die ich von Thomas Manns "Zauberberg" gelesen habe, konnte ich hier nicht finden, deshalb habe ich einfach die erste in der Liste ausgewählt. Wer mit dem Buch beginnt, hat es unter Umständen zunächst nicht leicht. Die langen und verschachtelten Sätze des Autors sind schon gewöhnungsbedürftig, zumal heutzutage niemand mehr so schreibt. Ich habe Bekannte, die nach wenigen Seiten entnervt aufgegeben oder aber sich bis zum Ende durchgequält haben und anschließend froh waren, dieses Buch nie wieder lesen zu müssen. Mir fiel es nicht ganz so schwer, denn schon nach kurzer Zeit hatte ich mich an Manns Stil gewöhnt. Den "Zauberberg"  liest man nicht einfach mal so zwischendurch weg wie einen Harry Potter-Roman, er erfordert Konzentration und Ruhe. Aber wer sich die Mühe macht, wird mit einem Juwel der deutschen Sprache belohnt, das man nie wieder vergisst. Irritiert hat mich lediglich eine Passage im Buch, die auf Französisch verfasst ist. Das fand ich schon sehr merkwürdig, doch entdeckte ich schließlich bald, dass am Ende der Ausgabe die entsprechende deutsche Übersetzung angeheftet war. Einen Hinweis darauf habe ich allerdings vermisst, meine Entdeckung war reiner Zufall.Ebenfalls nicht gerade einfach zu begreifen sind die zahlreichen philosophischen Auseinandersetzungen zwischen den Figuren Naphta und Settembrini, es sei denn man hat sich eingehender mit Philosophie beschäftigt. Hier kann der Lesefluss schon mal holpriger werden.Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und es wird sicherlich der Tag kommen, an dem ich es mir ein zweites Mal vorknöpfen werde.

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  • Ein Zauber der deutschen Sprache.

    Der Zauberberg
    Waschbaerin

    Waschbaerin

    10. December 2015 um 22:57

    Es ist schon einige Jahre her, als ich diesen Roman las, Nicht als Schullektüre, sonder aus ganz eigenem Intersse. Das Buch packte mich von der ersten Seite an. Ich konnte mir das rege Leben in dieser Abgeschiedenheit in den schweizer Bergen genau vorstellen. Das ausgiebige Essen, den guten Wein. Dazu die Vorträge von Dr. Settembrini. Die russische Adlige, deren Charme Hans Castorp verzaubert, Über dem Lesen hörte ich das Gelächter der Patienten, die Trinksprüche. Die besondere Sprache von Thomas Mann ist ein Zauber für sich. Eine Szene ist mir besonders in Erinnerung. Hans Castorp kommt in einen Schneesturm, sieht nicht mehr wo er ist, verliert die Orientierung. Während des Lesens ist man mitten drin, fühlt den kalten Wind, die Schneeflocken im Gesicht. Plötzlich klart es auf. Mit Hans Castorp kommt man auf dem Zauberberg an und mit Hans Castorp verlässt man den Berg auch wieder.

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  • Wieder aktuell

    Der Zauberberg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. September 2015 um 14:35

    denn heute definieren sich die Leute über ihr Anderssein - Vegetarierer, Rückenpatient, Migräne - raus aus der Welt und ab in die Empfindsamkeit - hier erlebt man sich ganz und gar und erquickt sich an durchsichtigen Gaze-Ärmeln. Alles Außen ist im Hauch - die Ich-bezogene Krankheitsgeschichte lebt.

  • Zeitgeschichte im Spiegel des Individuellen

    Der Zauberberg
    GhilaPan

    GhilaPan

    22. October 2014 um 16:06

    Thomas Mann beschreibt in diesem Klassiker der deutschen Literatur die Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg. Sie spiegelt sich wider in den Biographien der unterschiedlichsten Individuen, während ihres Aufenthaltes in der Abgeschiedenheit eines schweizerischen Luftkurortes... im Streit zwischen idealistischer Lebensphilosophie und materialistischer Denkweise, ihre Auseinandersetzung mit ihrer Zeit und dem zeitlosen Thema des Todes. Manns Sprache fasziniert, habe den Roman Weihnachten vor drei Jahren gelesen, bis in die frühen Morgenstunden...

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  • Europa im Kleinformat - an der Schwelle eines Weltkriegs

    Der Zauberberg
    Ginevra

    Ginevra

    26. April 2014 um 12:02

    Davos, Schweiz, kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs:  Der junge Hans Castorp reist von der Nordsee in den Luftkurort Davos, hoch in den Alpen, um seinen lungenkranken Vetter Joachim zu besuchen. Aus den geplanten 3 Wochen werden rasch mehr: der findige Chefarzt Hofrat Behrens erkennt einen "Schatten" auf Castorps Lunge... Im luxuriösen, bestens durchorganisierten Sanatorium trifft der unbedarfte Castorp auf eine bunte Gesellschaft: aus allen Ländern Europas, allen gesellschaftlichen Schichten sind hier Menschen vertreten, denen eins gemein ist -  eine schwer heilbare Lungenkrankheit und der damit verbundene Status von "Moribunden".  Angesichts dieser Todesnähe erlebt Castorp philosophische Dispute (mit den Herren Settembrini und Naphta), psychoanalytische Ideen, absolute Verzweiflung (Mijnher Peeperkorns Suizid) und die Liebe zur geheimnisvollen Russin Clawdia Chauchat kennen... Am Ende steht einerseits die persönliche Reifung des Helden, aber auch das Ende der Harmonie in der Klinik durch den Kriegsausbruch.  Thomas Mann veröffentlichte diesen Roman 1924, er wurde neben den "Buddenbrooks" zu seinem berühmtesten und meistdiskutierten Werk. Für mich war das erneute Lesen nach 30 Jahren einfach grandios! Mit 20 Jahren war ich selbst "Betroffene", wie Castorp auf der Suche nach einer Weltanschauung. Heute konnte ich die Vielfalt der philosophischen und psychoanalytischen Ideen in ihren Zusammenhängen besser einordnen und den Roman ganz neu erleben. Die Hörbuchfassung mit dem grandiosen Gert Westphal als Vorleser habe ich parallel zum Lesen des E-books sehr genossen - seine unglaublich modulationsfähige, tiefe, warme Stimme mit dem typischen Timbre hat mich schon bei den "Buddenbrooks" in ihren Bann geschlagen... Wenn ein Buch 5 Sterne verdient hat - und ein Hörbuch dazu - dann dieses Meisterwerk!

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  • "Sorgenkind des Lebens"

    Der Zauberberg
    eskimo81

    eskimo81

    Hans Castorp reist für drei Wochen nach Davos ins Sanatorium "Berghof" um seinen Vetter Joachim Ziemssen zu besuchen. Dieser Aufenthalt verlängert sich aufgrund einer starken Erkältung und wird zu seinem Leben.  Wir erleben das Kur-Leben mit vielen interessanten und philosophischen Diskussionen, Patienten und Ärtzen... Ein sehr weitsichtiges Buch, dass Thomas Mann geschrieben hat. Viele Themen die uns noch bzw. wieder beschäftigen.  Ein Buch zum Nachdenken über "uns" (Welt) und das eigene Leben Die unverfälschte Schriftweise von Thomas Mann wird auch in diesem Werk gelebt. Keine Änderungen wurden vorgenommen ausser den offensichtlichen Fehlern. Ein unverfälschtes Buch, dass nicht immer einfach zu lesen ist, welches jedoch eine Spannung verbreiten kann, dass man es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Entweder man liebt Thomas Mann oder man "hasst" seinen Stil. Ich liebe ihn, er ist einfach wundervoll, man taucht in eine Welt der Vergangenheit ein, erlebt vieles und entdeckt auch immer wieder neues - Geschichtsunterricht mal anders.  Es ist schön zu wissen, dass es noch viele Bücher von Thomas Mann gibt... 

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    • 3
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
  • Eine Geschichte von der Zeit

    Der Zauberberg
    MiseEnAbyme

    MiseEnAbyme

    11. September 2013 um 18:53

    "Der Zauberberg" ist alles, was ich auf die berühmte einsame Insel mitnehmen würde. Ein Roman, der mir wie kein anderer am Herzen liegt. Thomas Mann erzählt in ihm die Geschichte des Studenten Hans Castorp, der sich für volle sieben Jahre in der Sorg- und Hoffnungslosigkeit der sanatorischen Hermeswelt zu Davos verliert und er erzählt uns eine Geschichte über die Zeit - über die historische und über die erzählte. Sprachvirtuos und in all seiner erzählerischen Brillianz zieht der Zauberer den Leser in den Bann seines magischen Berges. Ihn zum ersten Mal zu erklimmen ist nicht leicht; der Aufstieg ist zeitintensiv und erfordert Anstrengung vom Leser. Der Lohn dafür ist aber beträchtlich. Jetzt, immer wieder und ohne Zeit, denn "Der Zauberberg" wird bei jedem Lesen besser. Seit fünf Jahren begleitet er mich nun durch jeden Winter und ich sehe nicht, dass er mir sobald langweilig werden könnte. Ein Buch zum Genießen und Entdecken, zum Sich-treiben-lassen und Versinken. Wärmste Empfehlung für alle, die sich in einer immer hektischer werdenden Welt nach ein wenig Langsamkeit und Ruhe sehnen.

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • auf dem Zauberberg

    Der Zauberberg
    HeikeM

    HeikeM

    22. April 2013 um 09:36

    Hans Castorp, früh verwaist, hat gerade sein Studium als Schiffsbauingenieur beendet und fährt für 3 Wochen nach Davos, um seinen Vetter Joachim Ziemßen zu besuchen, der dort im internationalen Sanatorium "Berghof" seine Lungenerkrankung kuriert. Anfangs fühlt er sich fast wie ein Fremdkörper bei "Denen da oben". Er hat Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung, auch die ungewohnte Höhenlage macht im zu schaffen. Hofrat Behrens, leitender Arzt im "Berghof", attestiert ihm bereits bei der ersten Begegnung, er sei total anämisch. Im Sanatorium lernt Hans den Humanisten Settembrini kennen, der ihm beizeiten rät, den Berg mit all seiner Morbidität zu verlassen. Aber Hans verliebt sich in die femme fatal, Clawdia Chauchat. Als Hans Castorp während seines Besuches infolge einer Erkältung selbst immer mehr Anzeichen für eine "schwere" Erkrankung an sich entdeckt, lässt er sich eingehend untersuchen und nimmt, nachdem eine feuchte Stelle in seiner Lunge diagnostiziert wurde, von der geplanten Abreise Abstand und bleibt. Insgesamt 7 Jahre verbringt er in dem Sanatorium zwischen üppigen Mahlzeiten, Liegekuren und anregenden Gesprächen. Der ursprünglich als Novelle konzipierte Roman entstand in der Zeit von 1913-1924 und sollte das groteske Gegenstück zu "Tod in Venedig" sein. Inspiriert wurde Mann dazu während eines Besuches bei seiner Ehefrau, die sich wegen eines Lungenleidens in einem Davoser Sanatorium aufhielt. Dies war meine erste vollständige Begegnung mit dem Zauberberg, in jüngeren Jahren verfügte ich noch nicht über das Durchhaltevermögen, das einem dieser Roman abverlangt. Dabei ist es keinesfalls eine kompliziert gesponnene Handlung, die den Leser fordert, es ist das Textverständnis. Ungezählte Anspielungen, Bezüge, Symbole und Metaphern aus Philosophie, Mythologie, Theologie und Musik müssen erkannt und in ihren Zusammenhang mit dem Text gebracht werden. Ich bin keineswegs so vermessen, zu behaupten, ich hätte sie alle erkannt. Mir stellt sich eher die Frage, ob das vollständige Verstehen des Werkes wirklich möglich ist. Aber ich denke, mit jedem Lesen nähert man sich dem Kern des Buchs ein Stückchen mehr und so ist ein re-read schon vorprogrammiert. Deshalb werde ich hier keine Bewertung abgeben, sondern nur ein paar meiner Gedanken zum Zauberberg formulieren. Der wunderbare Umgang mit der Sprache, der Thomas Mann zu eigen ist, macht das Lesen des Romans zum Erlebnis. Stellenweise wirkt sie sehr künstlerisch künstlich, aufgesetzt und verkopft, dann wieder bissig ironisch, aber diese Art zu schreiben ist wohl einmalig. Oft wird der Leser vom Erzähler direkt angesprochen. Da sind Momente, in denen man förmlich spürt, wie nahe dieser seinem Protagonisten steht. Andererseits gibt es wieder Passagen, in denen der Erzähler ihn völlig neutral und mit großer Distanziertheit betrachtet. Dieser Spagat zwischen Nähe und Distanz ist grandios gelungen. Einen großen Teil von 'Der Zauberberg' nehmen Betrachtungen von Zeit und Raum, Leben und Tod ein, sei dies in Gedankenspielen des Hans Castorp während seiner Liegekuren, in der Unterhaltung mit seinem Vetter, Joachim Ziemßen, in den Gesprächen mit seinen um ihn buhlenden Mentoren Settembrini und Naphta, oder in deren oft hitzig geführten Debatten. Diese in die Handlung implizierten Gedankengänge sind es wert, Zeit darauf zu verwenden, sie mitzugehen und weiterzuspinnen. Die im Roman agierenden Figuren kommen in meinen Augen alle nicht über menschliches Mittelmaß hinaus, ein Punkt, der bei Hans Castorp direkt angesprochen wird. Aber gerade diese Mittelmäßigkeit wurde von Thomas ganz phantastisch umgesetzt. Vor dem Hintergrund von Krankheit und Tod, als Metapher für Untergang und Verfall, fehlt es an der Lichtgestalt, der positiv besetzten Person und trotzdem leidet das Werk darunter nicht. Ein weiterer Aspekt, der mich stark beeindruckt hat, ist der Handlungsort, diese scheinbare Parallelwelt, in der die Uhren anders ticken und die Zeit sich nicht an die physikalischen Gesetze hält. Nur selten wird die Hermetik des Berghofs verlassen, kaum wird über den Tellerrand geschaut. Auch dem Zeitfluss passt sich der Roman an. Liest man über Hans Castorps ersten Aufenthaltstag im Sanatorium über 3 Kapitel, vergehen die folgenden sieben Jahre in nur vier weiteren Kapiteln. Abschließend kann ich für mich feststellen, dass ich froh bin, dieses literarische Meisterwerk gelesen zu haben, es war eine wirkliche Bereicherung meines Leserlebens, ich werde wieder zu dem Buch greifen - vielleicht in sieben Jahren.

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  • Rezension zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann

    Der Zauberberg
    Jok

    Jok

    20. September 2012 um 06:53

    Dieses Buch mit 1.000 Seiten erfordert Geduld. Es passiert nicht so wahnsinnig viel, von daher ist es keine Erzählung im eigentlichen Sinne. Die Geschichte an sich würde nur wenige Seiten füllen. Das war aber auch gar nicht beabsichtigt. Vielmehr nutzt Thomas Mann die von ihm selbst geschaffene Bühne um sie mit Charakteren zu füllen, denen wir beim Leben, beim diskutieren und auch beim Sterben zusehen können. Er behandelt viele Themen wie die Zeit, das Leben, den Tod, den Humanismus ... Politik, Krieg, Liebe, Leidenschaft und vieles mehr. Alles "grosse" Themen, zu denen er uns auf diesem Wege seine Meinung und Auffassung darlegt. Es war sehr interessant dieses Buch zu lesen, obwohl es natürlich allein durch die Anzahl der Seiten oft auch etwas langatmig ist. Ich bereue es trotzdem nicht und freue mich, dass ich "durchgehalten habe" :-)

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  • Rezension zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann

    Der Zauberberg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2012 um 23:09

    Meine große Liebe. Ein Roman der Zeit braucht und seinen Leser fordert. Beim ersten Versuch bin ich noch gescheitert, inzwischen aber der Hermetik des magischen Berges verfallen. Für mich ist "Der Zauberberg" der ideale Roman und so herrlich dicht, dass er mit jedem Lesegang besser wird. Ich lese den Zauberberg iterativ, einmal in jedem Jahr und es wird mir absolut nicht langweilig. Je mehr man hier investiert, desto mehr bekommt man zurück. So soll es sein beim Lesen.

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  • Rezension zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann

    Der Zauberberg
    Stephanus

    Stephanus

    29. June 2012 um 09:40

    Der Zauberberg ist ein wahrer Klassiker der Weltliteratur und auch nachdem nun fast 100 Jahre seit dem erstmaligen Erscheinen vergangen sind, nach wie vor höchst aktuell. Mit brillianter Sprache und Erzählweise schafft Thomas Mann den Geniestreich, den Leser in die Zeit vor dem Beginn des 1. Weltkriegs zu versetzen. Der Leser wird regelrecht in den Sog dieser Zeit hineingezogen und erkennt sehr bald die verschiedenen Strömungen und Empfindungen der Epoche, die sich in den großartig dargestellten Romanfiguren widerspiegeln. Thomas Manns wohl schönstes und brilliantestes Werk hat auch heute noch jede Menge Leser verdient und niemand sollte eine Scheu vor diesem Buch und der Thematik haben. Das Buch ist ein absolutes Lesevergnügen und ungeingeschränkt zu empfehlen. Einziges Manko bei der Ausgabe des S.Fischer - Verlags ist jedoch, dass es sich um eine gekürzte Ausgabe handelt. Es fehlt eine Szene (im Vergleich zur Original-Werkausgabe), ohne dass dies mit einem Wort vom Verlag erwähnt wurde, was sehr enttäuschend ist. Dem Leser, der die Werkausgabe jedoch nicht zur Hand hat und vergleichen kann, wird diese Kürzung in dieser Ausgabe nicht auffallen.

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  • Rezension zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann

    Der Zauberberg
    PaulTemple

    PaulTemple

    28. December 2011 um 08:34

    Zugegeben: Ich habe mehrmals mit dem Gedanken gespielt, den "Zauberberg" vorzeitig zu verlassen und mich vorerst weniger anstrengender Literatur zu widmen. Warum habe ich dennoch nicht aufgehört? Einerseits liegt dies an der nicht zu unterschätzenden Sogwirkung, die von diesem Roman ausgeht. Die außerordentlich präzisen Beschreibungen des Sanatoriums, dessen Patienten, den Alltag - man fühlt sich innerhalb kürzester Zeit "zuhause" und begleitet Hans Castorp gebannt durch seine "Abenteuer" auf dem Zauberberg. Sicherlich enthält der Roman auch Passagen (Diskussionen Settembrini Vs. Naphta), welche sich mitunter sehr in die Länge ziehen, aber auch das ist durchaus zu bewältigen. ;). Weiterhin llag für mich die Faszination in der wirklich herausragenden (!) sprachlichen Qualität dieses Romans. Es liest sich einfach so wunderbar; von der Satzlänge über die Wortwahl und dem generellen Grundton passt hier wirklich alles! Sicherlich muss man sich für den Zauberberg Zeit nehmen und mitunter auch Geduld haben. Jedoch ist der Roman insgesamt eine Erfahrung, welche ich jedem engagiertem Leser nur empfehlen kann. :)

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