Der Zauberberg

von Thomas Mann 
4,1 Sterne bei485 Bewertungen
Der Zauberberg
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (380):
EarlMobilees avatar

Kenne kaum ein faszinierenderes Buch. Größer kann Literatur nicht sein.

Kritisch (34):
ulrikerabes avatar

Nach 1 1/2 Jahren mit großen Pausen gebe ich auf. Dieses Buch erreicht mich einfach nicht.

Alle 485 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Zauberberg"

Hans Castrop geplanter Kurzbesuch in Davos wird zum siebenjährigen Aufenthalt, und Thomas Manns Novellenplan wächst zu einem der gewaltigen Werke der Weltliteratur: Ein eindringliches Porträt der europäischen Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg.

Der Textabdruck folgt der Erstausgabe von 1924.

In der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe (GKFA), mit Daten zu Leben und Werk.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596904167
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1120 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:05.04.2012
Das aktuelle Hörbuch ist bei Deutsche Grammophon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ThomasMajhens avatar
    ThomasMajhenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Keine leichte Kost, aber die Mühe wert
    Nicht umsonst ein Klassiker

    Die genaue Ausgabe, die ich von Thomas Manns "Zauberberg" gelesen habe, konnte ich hier nicht finden, deshalb habe ich einfach die erste in der Liste ausgewählt. 

    Wer mit dem Buch beginnt, hat es unter Umständen zunächst nicht leicht. Die langen und verschachtelten Sätze des Autors sind schon gewöhnungsbedürftig, zumal heutzutage niemand mehr so schreibt. Ich habe Bekannte, die nach wenigen Seiten entnervt aufgegeben oder aber sich bis zum Ende durchgequält haben und anschließend froh waren, dieses Buch nie wieder lesen zu müssen. Mir fiel es nicht ganz so schwer, denn schon nach kurzer Zeit hatte ich mich an Manns Stil gewöhnt. 

    Den "Zauberberg"  liest man nicht einfach mal so zwischendurch weg wie einen Harry Potter-Roman, er erfordert Konzentration und Ruhe. Aber wer sich die Mühe macht, wird mit einem Juwel der deutschen Sprache belohnt, das man nie wieder vergisst. Irritiert hat mich lediglich eine Passage im Buch, die auf Französisch verfasst ist. Das fand ich schon sehr merkwürdig, doch entdeckte ich schließlich bald, dass am Ende der Ausgabe die entsprechende deutsche Übersetzung angeheftet war. Einen Hinweis darauf habe ich allerdings vermisst, meine Entdeckung war reiner Zufall.

    Ebenfalls nicht gerade einfach zu begreifen sind die zahlreichen philosophischen Auseinandersetzungen zwischen den Figuren Naphta und Settembrini, es sei denn man hat sich eingehender mit Philosophie beschäftigt. Hier kann der Lesefluss schon mal holpriger werden.

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und es wird sicherlich der Tag kommen, an dem ich es mir ein zweites Mal vorknöpfen werde.

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    W
    Waschbaerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein faszinierender Einblick in eine längst entschwundene Welt.
    Ein Zauber der deutschen Sprache.

    Es ist schon einige Jahre her, als ich diesen Roman las, Nicht als Schullektüre, sonder aus ganz eigenem Intersse. Das Buch packte mich von der ersten Seite an.

    Ich konnte mir das rege Leben in dieser Abgeschiedenheit in den schweizer Bergen genau vorstellen. Das ausgiebige Essen, den guten Wein. Dazu die Vorträge von Dr. Settembrini. Die russische Adlige, deren Charme Hans Castorp verzaubert, Über dem Lesen hörte ich das Gelächter der Patienten, die Trinksprüche. Die besondere Sprache von Thomas Mann ist ein Zauber für sich.

    Eine Szene ist mir besonders in Erinnerung. Hans Castorp kommt in einen Schneesturm, sieht nicht mehr wo er ist, verliert die Orientierung. Während des Lesens ist man mitten drin, fühlt den kalten Wind, die Schneeflocken im Gesicht. Plötzlich klart es auf.

    Mit Hans Castorp kommt man auf dem Zauberberg an und mit Hans Castorp verlässt man den Berg auch wieder.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Krankheit als Rückzugsraum und Lebensinhalt.
    Wieder aktuell

    denn heute definieren sich die Leute über ihr Anderssein - Vegetarierer, Rückenpatient, Migräne - raus aus der Welt und ab in die Empfindsamkeit - hier erlebt man sich ganz und gar und erquickt sich an durchsichtigen Gaze-Ärmeln. Alles Außen ist im Hauch - die Ich-bezogene Krankheitsgeschichte lebt.

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    GhilaPans avatar
    GhilaPanvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Faszinierende Sprachgewalt
    Zeitgeschichte im Spiegel des Individuellen

    Thomas Mann beschreibt in diesem Klassiker der deutschen Literatur die Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg. Sie spiegelt sich wider in den Biographien der unterschiedlichsten Individuen, während ihres Aufenthaltes in der Abgeschiedenheit eines schweizerischen Luftkurortes... im Streit zwischen idealistischer Lebensphilosophie und materialistischer Denkweise, ihre Auseinandersetzung mit ihrer Zeit und dem zeitlosen Thema des Todes.

    Manns Sprache fasziniert, habe den Roman Weihnachten vor drei Jahren gelesen, bis in die frühen Morgenstunden...

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    Ginevras avatar
    Ginevravor 4 Jahren
    Europa im Kleinformat - an der Schwelle eines Weltkriegs

    Davos, Schweiz, kurz vor Ausbruch des ersten Weltkriegs: 


    Der junge Hans Castorp reist von der Nordsee in den Luftkurort Davos, hoch in den Alpen, um seinen lungenkranken Vetter Joachim zu besuchen. Aus den geplanten 3 Wochen werden rasch mehr: der findige Chefarzt Hofrat Behrens erkennt einen "Schatten" auf Castorps Lunge...
    Im luxuriösen, bestens durchorganisierten Sanatorium trifft der unbedarfte Castorp auf eine bunte Gesellschaft: aus allen Ländern Europas, allen gesellschaftlichen Schichten sind hier Menschen vertreten, denen eins gemein ist -  eine schwer heilbare Lungenkrankheit und der damit verbundene Status von "Moribunden". 
    Angesichts dieser Todesnähe erlebt Castorp philosophische Dispute (mit den Herren Settembrini und Naphta), psychoanalytische Ideen, absolute Verzweiflung (Mijnher Peeperkorns Suizid) und die Liebe zur geheimnisvollen Russin Clawdia Chauchat kennen...
    Am Ende steht einerseits die persönliche Reifung des Helden, aber auch das Ende der Harmonie in der Klinik durch den Kriegsausbruch. 

    Thomas Mann veröffentlichte diesen Roman 1924, er wurde neben den "Buddenbrooks" zu seinem berühmtesten und meistdiskutierten Werk.

    Für mich war das erneute Lesen nach 30 Jahren einfach grandios! Mit 20 Jahren war ich selbst "Betroffene", wie Castorp auf der Suche nach einer Weltanschauung. Heute konnte ich die Vielfalt der philosophischen und psychoanalytischen Ideen in ihren Zusammenhängen besser einordnen und den Roman ganz neu erleben.

    Die Hörbuchfassung mit dem grandiosen Gert Westphal als Vorleser habe ich parallel zum Lesen des E-books sehr genossen - seine unglaublich modulationsfähige, tiefe, warme Stimme mit dem typischen Timbre hat mich schon bei den "Buddenbrooks" in ihren Bann geschlagen...

    Wenn ein Buch 5 Sterne verdient hat - und ein Hörbuch dazu - dann dieses Meisterwerk!

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 5 Jahren
    "Sorgenkind des Lebens"

    Hans Castorp reist für drei Wochen nach Davos ins Sanatorium "Berghof" um seinen Vetter Joachim Ziemssen zu besuchen. Dieser Aufenthalt verlängert sich aufgrund einer starken Erkältung und wird zu seinem Leben. 
    Wir erleben das Kur-Leben mit vielen interessanten und philosophischen Diskussionen, Patienten und Ärtzen...

    Ein sehr weitsichtiges Buch, dass Thomas Mann geschrieben hat. Viele Themen die uns noch bzw. wieder beschäftigen. 
    Ein Buch zum Nachdenken über "uns" (Welt) und das eigene Leben

    Die unverfälschte Schriftweise von Thomas Mann wird auch in diesem Werk gelebt. Keine Änderungen wurden vorgenommen ausser den offensichtlichen Fehlern. Ein unverfälschtes Buch, dass nicht immer einfach zu lesen ist, welches jedoch eine Spannung verbreiten kann, dass man es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.

    Entweder man liebt Thomas Mann oder man "hasst" seinen Stil. Ich liebe ihn, er ist einfach wundervoll, man taucht in eine Welt der Vergangenheit ein, erlebt vieles und entdeckt auch immer wieder neues - Geschichtsunterricht mal anders. 

    Es ist schön zu wissen, dass es noch viele Bücher von Thomas Mann gibt... 

    Kommentare: 2
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    MiseEnAbymes avatar
    MiseEnAbymevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Mein Iterativ-Roman. "Der Zauberberg" ist alles, was ich auf der einsamen Insel bräuchte. Jetzt und ohne Zeit und immer wieder ein Genuss!
    Eine Geschichte von der Zeit

    "Der Zauberberg" ist alles, was ich auf die berühmte einsame Insel mitnehmen würde. Ein Roman, der mir wie kein anderer am Herzen liegt. Thomas Mann erzählt in ihm die Geschichte des Studenten Hans Castorp, der sich für volle sieben Jahre in der Sorg- und Hoffnungslosigkeit der sanatorischen Hermeswelt zu Davos verliert und er erzählt uns eine Geschichte über die Zeit - über die historische und über die erzählte. Sprachvirtuos und in all seiner erzählerischen Brillianz zieht der Zauberer den Leser in den Bann seines magischen Berges. Ihn zum ersten Mal zu erklimmen ist nicht leicht; der Aufstieg ist zeitintensiv und erfordert Anstrengung vom Leser. Der Lohn dafür ist aber beträchtlich. Jetzt, immer wieder und ohne Zeit, denn "Der Zauberberg" wird bei jedem Lesen besser. Seit fünf Jahren begleitet er mich nun durch jeden Winter und ich sehe nicht, dass er mir sobald langweilig werden könnte. Ein Buch zum Genießen und Entdecken, zum Sich-treiben-lassen und Versinken. Wärmste Empfehlung für alle, die sich in einer immer hektischer werdenden Welt nach ein wenig Langsamkeit und Ruhe sehnen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    auf dem Zauberberg

    Hans Castorp, früh verwaist, hat gerade sein Studium als Schiffsbauingenieur beendet und fährt für 3 Wochen nach Davos, um seinen Vetter Joachim Ziemßen zu besuchen, der dort im internationalen Sanatorium "Berghof" seine Lungenerkrankung kuriert. Anfangs fühlt er sich fast wie ein Fremdkörper bei "Denen da oben". Er hat Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung, auch die ungewohnte Höhenlage macht im zu schaffen. Hofrat Behrens, leitender Arzt im "Berghof", attestiert ihm bereits bei der ersten Begegnung, er sei total anämisch. Im Sanatorium lernt Hans den Humanisten Settembrini kennen, der ihm beizeiten rät, den Berg mit all seiner Morbidität zu verlassen. Aber Hans verliebt sich in die femme fatal, Clawdia Chauchat. Als Hans Castorp während seines Besuches infolge einer Erkältung selbst immer mehr Anzeichen für eine "schwere" Erkrankung an sich entdeckt, lässt er sich eingehend untersuchen und nimmt, nachdem eine feuchte Stelle in seiner Lunge diagnostiziert wurde, von der geplanten Abreise Abstand und bleibt. Insgesamt 7 Jahre verbringt er in dem Sanatorium zwischen üppigen Mahlzeiten, Liegekuren und anregenden Gesprächen.

    Der ursprünglich als Novelle konzipierte Roman entstand in der Zeit von 1913-1924 und sollte das groteske Gegenstück zu "Tod in Venedig" sein. Inspiriert wurde Mann dazu während eines Besuches bei seiner Ehefrau, die sich wegen eines Lungenleidens in einem Davoser Sanatorium aufhielt. Dies war meine erste vollständige Begegnung mit dem Zauberberg, in jüngeren Jahren verfügte ich noch nicht über das Durchhaltevermögen, das einem dieser Roman abverlangt. Dabei ist es keinesfalls eine kompliziert gesponnene Handlung, die den Leser fordert, es ist das Textverständnis. Ungezählte Anspielungen, Bezüge, Symbole und Metaphern aus Philosophie, Mythologie, Theologie und Musik müssen erkannt und in ihren Zusammenhang mit dem Text gebracht werden. Ich bin keineswegs so vermessen, zu behaupten, ich hätte sie alle erkannt. Mir stellt sich eher die Frage, ob das vollständige Verstehen des Werkes wirklich möglich ist. Aber ich denke, mit jedem Lesen nähert man sich dem Kern des Buchs ein Stückchen mehr und so ist ein re-read schon vorprogrammiert. Deshalb werde ich hier keine Bewertung abgeben, sondern nur ein paar meiner Gedanken zum Zauberberg formulieren. Der wunderbare Umgang mit der Sprache, der Thomas Mann zu eigen ist, macht das Lesen des Romans zum Erlebnis. Stellenweise wirkt sie sehr künstlerisch künstlich, aufgesetzt und verkopft, dann wieder bissig ironisch, aber diese Art zu schreiben ist wohl einmalig. Oft wird der Leser vom Erzähler direkt angesprochen. Da sind Momente, in denen man förmlich spürt, wie nahe dieser seinem Protagonisten steht. Andererseits gibt es wieder Passagen, in denen der Erzähler ihn völlig neutral und mit großer Distanziertheit betrachtet. Dieser Spagat zwischen Nähe und Distanz ist grandios gelungen. Einen großen Teil von 'Der Zauberberg' nehmen Betrachtungen von Zeit und Raum, Leben und Tod ein, sei dies in Gedankenspielen des Hans Castorp während seiner Liegekuren, in der Unterhaltung mit seinem Vetter, Joachim Ziemßen, in den Gesprächen mit seinen um ihn buhlenden Mentoren Settembrini und Naphta, oder in deren oft hitzig geführten Debatten. Diese in die Handlung implizierten Gedankengänge sind es wert, Zeit darauf zu verwenden, sie mitzugehen und weiterzuspinnen.

    Die im Roman agierenden Figuren kommen in meinen Augen alle nicht über menschliches Mittelmaß hinaus, ein Punkt, der bei Hans Castorp direkt angesprochen wird. Aber gerade diese Mittelmäßigkeit wurde von Thomas ganz phantastisch umgesetzt. Vor dem Hintergrund von Krankheit und Tod, als Metapher für Untergang und Verfall, fehlt es an der Lichtgestalt, der positiv besetzten Person und trotzdem leidet das Werk darunter nicht.

    Ein weiterer Aspekt, der mich stark beeindruckt hat, ist der Handlungsort, diese scheinbare Parallelwelt, in der die Uhren anders ticken und die Zeit sich nicht an die physikalischen Gesetze hält. Nur selten wird die Hermetik des Berghofs verlassen, kaum wird über den Tellerrand geschaut. Auch dem Zeitfluss passt sich der Roman an. Liest man über Hans Castorps ersten Aufenthaltstag im Sanatorium über 3 Kapitel, vergehen die folgenden sieben Jahre in nur vier weiteren Kapiteln. Abschließend kann ich für mich feststellen, dass ich froh bin, dieses literarische Meisterwerk gelesen zu haben, es war eine wirkliche Bereicherung meines Leserlebens, ich werde wieder zu dem Buch greifen - vielleicht in sieben Jahren.

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    Joks avatar
    Jokvor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann

    Dieses Buch mit 1.000 Seiten erfordert Geduld. Es passiert nicht so wahnsinnig viel, von daher ist es keine Erzählung im eigentlichen Sinne. Die Geschichte an sich würde nur wenige Seiten füllen. Das war aber auch gar nicht beabsichtigt. Vielmehr nutzt Thomas Mann die von ihm selbst geschaffene Bühne um sie mit Charakteren zu füllen, denen wir beim Leben, beim diskutieren und auch beim Sterben zusehen können. Er behandelt viele Themen wie die Zeit, das Leben, den Tod, den Humanismus ... Politik, Krieg, Liebe, Leidenschaft und vieles mehr. Alles "grosse" Themen, zu denen er uns auf diesem Wege seine Meinung und Auffassung darlegt.

    Es war sehr interessant dieses Buch zu lesen, obwohl es natürlich allein durch die Anzahl der Seiten oft auch etwas langatmig ist. Ich bereue es trotzdem nicht und freue mich, dass ich "durchgehalten habe" :-)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann

    Meine große Liebe. Ein Roman der Zeit braucht und seinen Leser fordert. Beim ersten Versuch bin ich noch gescheitert, inzwischen aber der Hermetik des magischen Berges verfallen. Für mich ist "Der Zauberberg" der ideale Roman und so herrlich dicht, dass er mit jedem Lesegang besser wird. Ich lese den Zauberberg iterativ, einmal in jedem Jahr und es wird mir absolut nicht langweilig. Je mehr man hier investiert, desto mehr bekommt man zurück. So soll es sein beim Lesen.

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