Thomas Mann Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer

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Inhaltsangabe zu „Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer“ von Thomas Mann

Zwei gegensätzliche Erzählungen Thomas Manns faßt dieser Band zusammen: ›Tonio Kröger‹, eine 'Prosa-Ballade' aus dem Jahre 1903, die die 'intellektuelle und radikale Jugend, die den Radikalismus damals freilich noch nicht politisch meinte', als 'ihr gemäß' 'ergriff', und ›Mario und der Zauberer‹ aus dem Jahre 1930, 'eine stark ins Politische hinüberspielende Geschichte, die mit der Psychologie des Faschismus - und derjenigen der ›Freiheit‹, ihrer Willenslehre, die sie gegen den robusten Willen des Gegners so sehr in Nachteil setzt, innerlich beschäftigt ist'. Damit ist Möglichkeit gegeben, sich beispielhaft mit dem Phänomen Literatur auseinanderzusetzen und zu erkennen, daß nicht die äußere Handlung, sondern Ansatz, Entwicklung und Durchführung eines Themas - bei Thomas Mann fast immer durch persönliche Distanz und vor allem durch skeptische Ironie geprägt - entscheidende Kriterien zu ihrer Interpretation sind.

Zwei kleine, völlig unterschiedliche Geschichten - liebevoll geschrieben. Empfehle ich gerne!

— JuergenVogel

Tonio Kröger ist langweilig, Mario und der Zauberer aber sehr interessant und lesenswert. Deshalb genau die mittlere Sternezahl.

— kirara

Mit Thomas Mann werd ich wohl nicht warm. Dieses Buch konnte nur an einigen Stellen Interesse wecken, ansonsten nichts besonderes für mich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Definitiv zwei der besseren Erzählungen von Thomas Mann und doch nicht meins!

— Wortteufel

Nicht mein Fall

— Buchgespenst

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  • Langatmig, bis auf die letzten 10 Seiten

    Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2015 um 11:19

    Ein Familienvater erzählt uns sehr lange und sehr ausfürhrlich über den Familienurlaub in Torre di Venere in Italien und die südländische Mentalität. Um den Kindern Abwechslung zu bieten, besucht die besagte Familie an einem Abend die Aufführung eines Zauberkünstlers, der sich als Hypnotiseur entlarvt. Er ist nicht besonders freundlich oder sympathisch, aber trotzdem versteht er es, die Zuschauer im Bann zu halten - bis er es mit einem jungen Mann namens Mario zu weit treibt ... Wenn ich mir oben die Inhaltsangabe durchlese, dann klingt das Buch eigentlich ganz interessant - das war's für mich aber wirklich nur an wenigen Stellen.  Die Erzählung über den Familienurlaub nimmt den größten Teil des Buches ein und irgendwann wurde es mir langweilig, da ich endlich etwas von dem haben wollte, was mir der Titel preisgibt. Das kam dann allerdings erst auf den letzten 10 Seiten, nachdem ich mich durch den Teil davor ziemlich gequält habe. Anfangs hatte ich auch noch Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da die Sätze teilweise sehr verschachtelt waren. Da hab ich mich aber von Seite zu Seite immer mehr dran gewöhnt. Auf den allerletzten Seiten wurde es dann doch noch ein bisschen interessant, da es eine überraschende Wendung gab, die ich wirklich nicht erwartet hatte. im Gegensatz zum ersten Teil des Buches, war das Ende schon actiongeladen.  Irgendwann werde ich es wohl nochmal mit Thomas Mann versuchen, aber in der nächsten Zeit werde ich wohl nicht mit ihm warm werden.

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  • Leserunde zu "Der grüne Blitz" von Jules Verne

    Der grüne Blitz

    Mare_Verlag

    Wir möchten wieder eine mare-Leserunde mit Euch starten, und zwar diesmal mit einem echten Klassiker. Denn am 24. September erscheint in unserem Verlag die Neuübersetzung von Der grüne Blitz, dem einzigen Liebesroman von Jules Verne! Zum Buch: Die hübsche Helena wächst auf dem schottischen Landsitz ihrer »Zieheltern« Onkel Sam und Onkel Sib auf, die sich nicht nur eine Schnupftabakdose teilen, sondern auch stets die Sätze des jeweils anderen vollenden. Als Helena achtzehn wird, beschließen die beiden, sie mit dem hochseriösen Gelehrten Aristobulus Ursiclos zu verheiraten, der ihnen als Garant für das Glück ihrer Nichte erscheint. Doch diese fordert Bedenkzeit: Aus der Zeitung hat sie vom »grünen Blitz« erfahren, einem seltenen Naturphänomen, das nur an besonders klaren Tagen bei Sonnenuntergang am Meer beobachtet werden kann. Wer den grünen Blitz gesehen hat, wird sich, so besagt die Legende, in Gefühlsdingen nicht täuschen. Mit ihren Onkeln und deren Wunschkandidat im Schlepptau begibt sich Helena auf eine Reise entlang von Schottlands Westküste, auf der Suche nach dem grünen Blitz – und der großen Liebe. Dank dieser Schmuckausgabe liegt Jules Vernes einziger Liebesroman, 1882 im Original erschienen und gut hundert Jahre später von Eric Rohmer als »Das grüne Leuchten« fürs Kino adaptiert, endlich in einer modernen deutschen Übersetzung vor. Mit humorvollem Understatement und hinreißender Leichtigkeit entführt uns der Autor auf diese abenteuerliche Entdeckungsreise, die schließlich eine Entdeckungsreise des Herzens ist. Hier geht's zur Leseprobe Möchtet Ihr zu den 15 Gewinnern gehören*? Dann bewerbt Euch gleich und beantwortet dazu bis zum 22. September 2013 diese Frage: Welche Klassiker habt Ihr zuletzt gelesen? Welcher steht noch auf Eurer „Leseliste“? Wir freuen uns wie immer auf viele Bewerbungen! Euer mareverlag * Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

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  • Rezension zu "Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer" von Thomas Mann

    Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer

    tedesca

    17. December 2012 um 16:32

    Einmal mehr bewundere ich diese unglaubliche Erzählkunst, die Art, wie Mann Menschen und Situationen beschreibt. Seine Ausführungen sind mir allerdings trotz ihrer Treffsicherheit manchmal zu langatmig, vor allem die endlosen Tiraden über die Künstlerseele in "Tonio Kröger", die kaum ein Klischee auslassen, haben mich wirklich gelangweilt, auch wenn man durchaus autobiografische Elemente in der Geschichte entdecken kann. Weitaus spannender war für mich die Geschichte "Mario und der Zauberer", vor allem auch wegen der so treffenden Beschreibungen des italienischen Urlaubsortes Torre die Venere. Natürlich ist auch hier das Thema ein brisanteres, die Geschichte hat einen spannenderen Aufbau und man fiebert ihrem Ausgang entgegen, der sich ganz langsam abzeichnet und in einem wilden Finale gipfelt. "War das auch das Ende?" wollten sie wissen, um sicherzugehen... "Ja, das war das Ende", bestätigten wir ihnen. Ein Ende mit Schrecken, ein höchst fatales Ende. Und ein befreiendes Ende dennoch, - ich konnte nicht umhin, es so zu empfinden! (Seite127)

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  • Rezension zu "Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer" von Thomas Mann

    Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer

    LoreleyBerry

    07. August 2010 um 19:57

    An der Sprache von Thomas Mann gibt es kaum etwas auszusetzen. Das muss man ihm wirklich lassen. Ansonsten ist es ein entnervendes Buch. T. Mann verstrickt sich gern mal in Widersprüchen (im Monolog von Tonio zu finden) und besitzt sehr selbstherrliche und vor allem selbst verliebte Züge. Insbesondere wenn man bedenkt, dass es ein autobiografisches Buch ist.

  • Rezension zu "Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer" von Thomas Mann

    Tonio Kröger/ Mario und der Zauberer

    couchpotatogirl

    12. January 2008 um 20:11

    "Tonio Kröger": Die Diskussion zur Künstlerseele ist zugegeben nichts Neues, und die Geschichte hat stellenweise ihre Längen, obwohl die Sprache (wie immer) sehr beeindruckend, wenn auch etwas schwierig ist. Interessant wird die Geschichte dadurch, dass sich der biographische Einfluss schwer leugnen lässt. Thomas Mann selbst entstammt, wie Tonio, aus zwei entgegengesetzten Welten. Seine Mutter Brasilianerin, sein Vater deutscher Kaufmann, war für ihn ebenfalls eine Karriere als Kaufmann vorbestimmt. Dass Mann sich schließlich, wie sein Bruder Heinrich, für die schriftstellerische Karriere entschied, wird in verschiedenen Texten verarbeitet (siehe auch Buddenbrooks), die Geschichte bekommt somit einen sehr persönlichen Charakter. Spannender ist die Geschichte "Mario und der Zauberer", auch wenn sich diese Spannung sehr langsam aufbaut. Die „stark ins Politische hinüberspielende Geschichte“ beschäftigt sich mit der „Psychologie des Faschismus“, jedoch hat die Thematik des sogenannten „freien Willens“, beziehungsweise dessen Manipulation meiner Meinung nach nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Für mich ist "Mario und der Zauberer" jedenfalls die lesenswertere der beiden Geschichten.

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