Thomas Martin Buck Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

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Inhaltsangabe zu „Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit“ von Thomas Martin Buck

Dieser Band geht auf ein Mittelalter-Symposion zurück, das im September 2009 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg stattfand. Die Tagung verfolgte das Ziel, einen Dialog zwischen den verschiedenen historischen Disziplinen, die sich mit der Epoche des Mittelalters an Schule, Hochschule und Universität befassen, einzuleiten. Die Beiträge werfen Streiflichter auf eine Epoche, die in der öffentlichen Wahrnehmung eine prominente Rolle spielt. Das Feld der populären Geschichtskultur ist im Falle des Mittelalters mittlerweile so groß und unüberschaubar geworden, dass man es kaum noch ausreichend zu erfassen und abzubilden vermag. Es reicht vom historischen Roman bis zum Computerspiel, Kino, Comic und Spielzeug. Der Rezeption und Adaption sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Der Band zeigt die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Umgangs mit der mittelalterlichen Populärkultur in Hochschule, Schule und Unterricht auf. Deutlich wird, dass die populäre Aufbereitung des Mittelalters ein geschichtswissenschaftliches und -didaktisches Potential birgt, das bisher weder angemessen analysiert noch erschlossen ist. Die moderne Mediävistik kann jedenfalls nicht umhin, sich mit den Geschichtsinszenierungen der Populärkultur intensiver zu befassen.

Es soll einen Anstoß darstellen. Einen Anstoß zum Umdenken, zum Suchen neuer Methoden und zum Umdenken um Umstrukturieren der alten.

— quatspreche

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  • Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

    Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

    quatspreche

    10. January 2017 um 18:56

    Passend zum Thema meiner Masterarbeit sendete mir der Waxmann Verlag dieses schöne Buch zu. Da ich mich durch die ehrenamtlichen Arbeit im Museumsdorf Düppel viel und eingehend mit der Thematik der Problematik von Darstellung, sowie Didaktik und Museumspädagogik auseinander setze, will ich allen Interessierten dieses Buch ans Herz legen.Es ist in den letzten Jahrzehnten eine große Kluft zwischen der mittelalterlichen Forschung und dem Populärwissen entstanden. Im Rahmenplan von Oberschulen wird das Mittelalter, das immerhin tausend Jahre umfässt, in nicht mal einem halben Jahr behandelt. Nur wenig bleibt von dem Unterrichtsstoff hängen und so wird diese Epoche als sehr unwichtig wahrgenommen. Im Gegensatz dazu tauchen die Mediävisten an Hochschulen und Universitäten in immer detailliertere Forschung ein und können ein immer klareres Bild der mittelalterlichen Welt erstellen.Um zwischen den Disziplinen und den Einrichtungen zu vermitteln und Diskussionen anzuregen, wurde 2009 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg ein Symposium abgehalten. Die Aufsätze dazu sind in diesem Buch zusammen gestellt und tragen die Titel wie „Das Mittelalter der Populärkultur“ von Simon Maria Hassemer, „Von Mönchen, Rittern und einer Päpstin: Das Mittelalter im aktuellen Spielfilm. Das Kino als Lernort für Geschicht“ von Christian Kuchler oder “ ‚Verordnete Finsternis‘ Mittelalter nach Lehrplan“ von Arnold Bühler.Alle am Symposium Mitwirkende stellten erkenntnisorientierte Methoden und Ansätze in den Vordergrund. Es muss unbedingt einen Weg gefunden werden das Museum und die Epoche Mittelalter für die ‚breite Masse‘ zugänglich zu machen ohne gravierende Abstriche machen zu müssen.Die Artikel in dem Buch bauen auf Umfragen mit hohem Praxisbezug auf. Die Autoren der Beiträge haben eine ausführliche Arbeit geleistet und gezeigt, dass es möglich ist auch mit modernen Methoden das Mittelalter greifbar und begrifflich zu machen. Doch noch ist die ganze Arbeit nicht getan. Es soll eher einen Anstoß darstellen. Einen Anstoß zum Umdenken, zum Suchen neuer Methoden und zum Umdenken um Umstrukturieren der alten.Da ich die Thematik und die Ansätze spannend und richtig finde, kann ich das ganze Projekt nur unterstützen.Zum Originalbeitrag: Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

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