Thomas Matiszik Karlchen

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Inhaltsangabe zu „Karlchen“ von Thomas Matiszik

Ist der Mensch von Natur aus böse? Karl Ressler liebt die Bee Gees. Und er tötet, weil es ihm Spaß macht. Schon als Kind schikanierte er seine Umwelt mit perfiden Spielchen, heute quält er seine Opfer bis zum tödlichen Ende. Als ein Mädchen vermisst wird, eröffnet Kommissar Peer Modrich die Jagd auf „Karlchen“. Allerdings scheint Modrich zu viele Probleme mit sich selbst zu haben – und mit Morbus Meulengracht, der ihm regelmäßig gewaltige Kater beschert. Daher ist es dann auch nicht Modrich, sondern seine Kollegin Guddi, die die Hatz auf Karl Ressler immer wieder vorantreibt. Das blutige Katz- und Mausspiel fordert viele Opfer und steuert in atemberaubendem Tempo auf den dramatischen Showdown zu.

Nichts für schwache Nerven.

— claireb
claireb

Ein Krimi der besonderen, anderen Art

— Ladybella911
Ladybella911

Krimi , nicht für zarte Gemüter

— Langeweile
Langeweile

Ein furioser Krimi der anderen Art! Wer nicht alles ganz ernst nimmt und gerne Spaß beim Lesen hat, wird ihn hier auf jeden Fall haben.

— vanessabln
vanessabln

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Die unerbittliche Jagd auf Karlchen

    Karlchen
    claireb

    claireb

    17. October 2016 um 00:11

    Karlchen tötet, weil es ihm Spaß macht. Er hört die Bee Gees und hat ein eher ungewöhnliches Hobby: er sammelt Haare. Als der Leichnam eines jungen Mädchens gefunden wird, nehmen sich Kommissar Modrich und seine Kollegin Guddi dem Fall an und sollen schon bald auf Karlchens Spur kommen. Trotz seines Morbus Meulengracht, der starke Kater verursacht, hat Peer Modrich seinen Alkoholkonsum nicht wirklich im Griff und manövriert sich in so manche Konflikte mit seinem Vorgesetzten, aus denen ihn nur noch Guddi retten kann. Karlchen belässt es währenddessen nicht bei dem einen Mord sondern findet schon bald sein nächstes Opfer. Doch die Beamten sind ihm auf den Fersen. Die Jagd auf Karlchen nimmt Fahrt auf und rast Richtung Showdown. Der Krimi liest sich sehr gut und flüssig durch, was wohl einerseits am Schreibstil und an den kurzen Kapiteln liegt. Trotz der brutalen Thematik gibt es immer wieder Stellen zum Schmunzeln. Obwohl es ein paar Ungereimtheiten gibt und der Krimi nichts für schwache Nerven ist, sind der Krimi und damit das Debüt des Autors gelungen.

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  • Eine blutige Spur

    Karlchen
    Ladybella911

    Ladybella911

    11. October 2016 um 19:15

    Eigentlich kommt Karlchen ja aus einer intakten Familie. Seine Eltern, Ernst und Marie Ressler, sind rundum glückliche Menschen, er und seine Schwester Meike sind echte Wunschkinder. Wie kommt es dann, dass er schon im Vorschulalter einem kleinen Mädchen das Ohr abreißt und einem Kaninchen das Genick bricht? Keiner kann sich vorstellen, dass ein fünfjähriges Kind ein solches Gewaltpotential in sich trägt. Karlchen hat sich in Bridget verliebt und denkt dass es mit dieser Beziehung klappen könnte. Wie kommt es dann, dass er Bridget tötet und ihre Leiche in Pappkartons verpackt? Ein Mensch, der leidenschaftlich gerne die Bee Gees hört kann doch keine solchen Gräueltaten verüben, oder doch? Eine Therapie scheint ihm vorübergehend zu helfen, als er es allerdings mit den ihm verschriebenen Tabletten nicht so genau nimmt, beginnt sich sein Trieb, mit dem er schon als Kind seine Umwelt in Angst und Schrecken versetzte, wieder zu regen und er legt eine blutige Spur nach der anderen. Mit Leidenschaft mordet und quält er, und es macht ihm Spaß. Kommissar Peer Modrich, seine Kollegin Guddi und auch Karlchens Schwester Meike, eine ausgebildete Psychologin, beginnen zu ermitteln. Modrich hat selbst ernste Probleme, er leidet an Morbus Meulengracht. Hierbei handelt es sich um eine Krankheit, die ihm heftige Anfälle beschwert. Dies tritt schon nach der Einnahme von geringsten Mengen an Alkohol auf und aus diesem Grund hat er häufige Auseinandersetzungen mit seinem Chef. Seine gute Kollegin Guddi steht ihm aber immer zur Seite und verhütet Schlimmeres. Nach einer aufregenden Jagd, während derer Karlchen sich immer wieder dem Zugriff der Polizei entzieht, denn Karlchen ist sehr intelligent und treibt, wie auch schon in seiner Kindheit, gerne Spielchen, kommt es dann zu einem dramatischen und äußerst blutigen Ende. Man erfährt im Verlaufe der Geschichte nicht, warum es zu diesen schrecklichen und grausamen Taten kommt und was der Auslöser hierfür war. Wir bekommen auch keine Antwort auf die Frage : Ist der Mensch von Natur aus böse? Diese Frage muss sich jeder Leser wohl selbst und für sich beantworten. Man kann diese Geschichte, die durchaus auch einige witzige und humorvolle Momente hat, eigentlich nur zur Kenntnis nehmen. Trotz einiger Schwachstellen zum Ende hin ist es ein Leseabenteuer, das einen mitnimmt.

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  • 4,5 Sterne für einen vielversprechenden ersten Fall

    Karlchen
    Antek

    Antek

    11. October 2016 um 18:10

    Ist der Mensch von Natur aus böse? Diese Frage muss man sich beim Lesen von „Karlchen“ zweifelsohne nicht nur einmal stellen. Karl Ressler, mit Spitznamen Karlchen, mordet wieder. Nach einer Kindheit in der er Gewaltdelikte, Schulverweise und auch erste Leichen gesammelt hat, wie andere Kinder Sticker für ein Album, war Karlchen nach einem längeren Gefängnisaufenthalt so mit Medikamenten eingestellt, dass sein Drang zu töten im Damm war. Nun scheint es aber wieder loszugehen. Ein Anruf bei seiner Schwester, der er davon berichtet, dass er wieder ein böser Junge war, ist nur der Anfang eines blutigen Katz- und Mausspiels, das Karlchen sich mit Peer Modrich liefert. Wird es diesem, aufgrund seiner Morbus Meulengracht und zahlreicher Kater angeschlagen Kommissars, mithilfe seiner Kollegin Guddi gelingen, dem blutigen Treiben ein Ende zu setzen? Der Krimi ist spannend von Anfang an. Einmal mit dem Lesen begonnen, konnte ich das Buch nur sehr schwer wieder aus der Hand legen. Karlchen schlägt zu, brutal und in einer immer schnelleren Taktung. Ich habe mit jedem Opfer gebangt, dass er seine Tat nicht vollenden kann, dass er zur Besinnung kommen mag, oder dass Modrich ihm endlich ein Stück näher kommt. Manche Taten waren auch wirklich brutal, da musste ich schon das eine oder andere Mal schlucken, war aber gleichzeitig gefesselt.  Ich war schockiert, wie abgrundtief böse ein Mensch nur sein kann und das schon ab frühester Kindheit, von der man in fesselnden Rückblenden immer wieder erfährt. Ein sehr blutiges Finale, das noch mit vielem abrechnet, kann bis zum Ende überraschen, fesseln und schockieren. Der Schreibstil des Autors liest sich locker, leicht und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Die kurzen knappen Kapitel schaffen zusätzlich Fahrt, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Man darf viel schmunzeln, aber ein wenig musste ich mich erst an den doch stellenweise etwas schnodderigen Umgangston gewöhnen. Wörter wie Muschi, Schlampe, kotzen gehören bei mir sonst eher selten zum Vokabular meiner Krimis. Auch auf die eine oder andere etwas derbere Szene muss man sich einstellen, z.B. wenn sich Modrich sein Alkoholpensum des Vorabends noch einmal durch den Kopf gehen lässt, oder jemand über Bilder uriniert. Gut gefallen haben mir die zahlreichen Vergleiche, mit denen der Autor wirklich sehr bildhaft und anschaulich beschreibt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Kindheits- und Jugenderinnerungen haben bei mir Namen von Schauspielern wie Hans, Moser, Theo Lingen oder Liedtitel von alten Rochliedern geweckt. Nicht ganz so nachvollziehen konnte ich, dass trotz brennender Ermittlungen und einem derart blutigen Killer doch immer wieder Zeit und Muße für entspanntes Trinken und Essen geblieben sind. Die Charaktere sind speziell, aber sehr gut dargestellt. Dem Autor gelingt es hervorragend das Böse an Karlchen zu zeichnen. Selten, vielmehr noch gar nie, habe ich von einem Menschen gelesen, der schon im Kindergarten das Potential hat, Kaninchen das Genick zu brechen, oder anderen ein Ohr abzubeißen und sich darüber zu freuen. Karlchen ist kein Dummer.  Ein IQ von 140 gepaart mit dem Drang zu Töten, macht ihn aber zur regelrechten Tötungsmaschine, die nicht nur körperlich super fit ist, sondern auch die Ermittler gekonnt an der Nase herumführen kann. Kommissar Peer Modrich leidet an einer Lebererkrankung, die ihn schwer leiden lässt, wenn er Alkohol trinkt und raucht. Trotzdem kann er die Hände nicht davon lassen und ist deshalb nicht immer wirklich fit. Er hat Probleme mit Befehlen von oben, ganz besonders, wenn diese von seinem neuen Vorgesetzten Kurt Heppner kommen. Nur gut, dass Kollegin Guddi, eine Meisterin darin ist, die brenzligen Situationen zu deeskalieren. Sie hat mir mit ihrer „Ruhrgebiets-Kodderschnauze“ sehr gut gefallen, besonders wenn sie eine ihrer Gewehrsalven auf Modrich ansetzt. Auch die Nebendarsteller sind gelungen gezeichnet, beim alten Jugendfreund Frank Lippe, den wieder Alpträume plagen seit Karlchen auf dem Bildschirm ist, über Andreas Janssen, den Schulkameraden, der in den Suizid getrieben wurde, bis hin zu Schwester Bridget, deren Herz Karlchen leider verfallen ist. Alles in allem ein sehr vielversprechender erster Fall, der trotz kleiner Schwächen so richtig Lust auf mehr macht. Ich bin schon jetzt auf die Fortsetzung gespannt. 4, 5 Sterne, bei denen es für 5 noch nicht ganz reicht.

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  • Leichen pflastern seinen Weg

    Karlchen
    Langeweile

    Langeweile

    11. October 2016 um 17:04

    Karlchen fällt schon im Kindergarten durch ein enormes Gewaltpotential und mangelndes Schuldbewusstsein auf.Er hat schon in früher Kindheit einiges auf dem Kerbholz. Mithilfe von Medikamenten kann er seine Aggressionen unter Kontrolle halten. Als er bei der Einnahme schludert , bricht sein triebhaftes Wesen wieder durch, erschwerend kommt noch der Tod der Mutter dazu. Als es zum ersten Todesfall kommt, heften sich seine Schwester Meike , selbst ausgebildete Psychologin, Kommisar Modrich und seine Kollegin Guddi , an seine Fersen. Der Kommissar leidet unter heftigen Anfällen von Morbus Meulengracht , einer Störung , die ihm selbst nach geringem Alkoholgenuss, heftige Anfälle beschert. Seine Kollegin rettet ihn öfter vor dem Zorn seines Vorgesetzten. Währenddessen mordet Karlchen ungestört weiter, er treibt ein perfides Katz- und Mausspiel mit der Polizei. Die Geschichte ließ sich aufgrund des flüssigen Schreibstils gut lesen.Die Spannung war bis zum dramatischen Showdown durchgehend hoch. Zum Schluss gab es einige Ungereimtheiten, welche den Lesegenuss jedoch nur minimal störten. Für Leser mit starken Nerven gebe ich eine Leseempfehlung ab.

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  • Leserunde zu "Karlchen" von Thomas Matiszik

    Karlchen
    OCM_Verlag

    OCM_Verlag

    Karlchen – Modrichs erster FallZusammen mit Thomas Matiszik laden wir euch herzlich zu einer Leserunde seines Debütkrimis ein.Dazu verlosen wir 6 signierte Exemplare von „Karlchen – Modrichs erster Fall“.Ist der Mensch von Natur aus böse? Mit dieser Frage beschäftigt sich Thomas Matiszik in seinem Krimidebüt und lässt nur eine Antwort zu: Ja!Karl Ressler liebt die Bee Gees. Und er tötet, weil es ihm Spaß macht. Schon als Kind schikanierte er seine Umwelt mit perfiden Spielchen, heute quält er seine Opfer bis zum tödlichen Ende.Als ein Mädchen vermisst wird, eröffnet Kommissar Peer Modrich die Jagd auf „Karlchen“. Allerdings scheint Modrich zu viele Probleme mit sich selbst zu haben – und mit Morbus Meulengracht, der ihm regelmäßig gewaltige Kater beschert. Daher ist es dann auch nicht Modrich, sondern seine Kollegin Guddi, die die Hatz auf Karl Ressler immer wieder vorantreibt. Das blutige Katz- und Mausspiel fordert viele Opfer und steuert in atemberaubendem Tempo auf den dramatischen Showdown zu.Die Leseprobe als PDF oder in einem anderen Format für euer Lesegerät findet ihr hier.Mehr Informationen über unseren Autor Thomas Matiszik könnt ihr in seinem Autorenporträt nachlesen.Er wird auch selbst an der Leserunde teilnehmen. Um euch für die Leserunde zu bewerben und eins von sechs Rezensionsexemplaren zu gewinnen, beantwortet folgende Frage:Was meint ihr? Ist der Mensch wirklich von Natur aus böse? Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur zeitnahen und aktiven Diskussion in allen Leseabschnitten, sowie zum Schreiben einer Rezension verpflichtet. Auch diejenigen, die nicht zu den glücklichen Gewinnern gehören, sind natürlich herzlich zum Mitlesen eingeladen.Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken allen die Daumen.Die Bewerbung läuft bis einschließlich 25. September 2016.Wir freuen uns auf die Leserunde und den Austausch mit euch!Wir sind schon sehr gespannt auf eure Posts!EuerOCM Verlagsteam

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    • 121
  • Furios und ungewöhnlich

    Karlchen
    vanessabln

    vanessabln

    11. October 2016 um 10:01

    Karlchen mag die Bee-Gees und hat eine bizarre Haarsammlung. Sein Therapeut gibt ihm viele gute Ratschläge. Nur nimmt er es wohl mit den verschriebenen Tabletten nicht so genau. Denn er hat wieder mit seinen Untaten angefangen, die bereits in der Kindheit für Schrecken sorgten. Das Buch befasst sich jedoch nicht mit Ursachen- oder Hirnforschung, sondern nimmt den Leser mit auf eine furiose, blutige Reise, die immer wieder auch witzig und absurd ist. Da werden Menschen mit einem Kinderbauklötzchen bewusstlos geschmissen, passen durch ein angekipptes Fenster und Polizisten tragen vorsichtshalber das geschenkte Sushimesser-Set mit sich herum. Einmal angefangen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Die 239 Seiten sind im Nu verschlungen, was an den kurzen Kapiteln und dem unterhaltsamen Schreibstil liegt. Alles wird sehr knapp geschildert und Karlchen macht immer wieder kurzen Prozeß mit allem, was ihm in die Quere kommt. Modrich und Kollegen sind ihm bald auf der Spur, jedoch ist dieser sehr intelligent und geschickt. Zum Bee-Gees-Hören bei seinen Taten kommt er bald nicht mehr und alles mündet in einem spannenden Countdown. Trotz vielen Zufällen und einiger Ungereimtheiten (man sollte hier nicht alles zu ernst nehmen) macht das Buch Spaß und ist vor allem äußerst ungewöhnlich. Morbus Meulengracht beschränkt sich leider auf den regelmäßigen Kater bei Modrich aufgrund von immer wieder übertriebenem Alkoholgenuss, was ich etwas schade fand. Auch die Schwester von Karlchen, selbst anerkannte Psychoanalytikerin, hätte eine größere Rolle spielen können.

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