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Tectum_Verlag

vor 4 Jahren

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Liebe Leserinnen und Leser des Tectum Verlags,

endlich können wir Euch bereits vorab zu einer Leserunde zu dem noch nicht erschienenen Buch „Vollgeld“ von  unseren Autoren Thomas Mayer und Roman Huber einladen!

Einen Monat vor der Veröffentlichung bieten wir Euch die Chance, einen Eindruck von dieser interessanten Abhandlung zu gewinnen und noch vor allen Anderen ein Modell kennenzulernen, das die Welt verändern kann.

Wir verlosen unter allen interessierten Bewerbern fünf exklusive Vorabexemplare und wünschen uns am Ende jeweils eine Rezension.

Wir freuen uns sehr auf Eure Bewerbungen und eine angeregte Diskussion!

 

Zum Inhalt:

Mayer und Huber stellen uns hier ein alternatives Geldsystem vor, das unsere  wesenlose, irreale, girale Währung ersetzen und unser Weg aus der Staatsverschuldung werden kann.

Sie stellen uns die Frage: Würden wir einem System zustimmen, in dem der Großteil der Geldmenge durch private, profitorientierte Unternehmen produziert und in Umlauf gebracht wird? Nein? - Doch das tun wir bereits, denn genau so funktioniert unser heutiges Geldsystem.

Das weltweite Finanzsystem ist ein Kartenhaus aus Täuschung und Verschleierung. Denn 90 Prozent unseres Geldes ist elektronisches Geld, das die Banken herstellen und mit dem wild spekuliert wird. Nur 10 Prozent des Geldes sind Münzen und Banknoten der Zentralbank. Immer lauter werden die Stimmen, die eine Korrektur fordern. Vor über hundert Jahren wurde den Banken verboten, Geldscheine zu drucken. Mit dem elektronischen Geld auf unseren Girokonten (Giralgeld) muss nun dasselbe passieren. Die Staaten, nicht die Banken müssen wieder Herr über das Geld werden.

Vollgeld steht für ein vollgültiges gesetzliches Zahlungsmittel, herausgegeben durch die Zentralbank. Vollgeld ist sicher vor Bankenpleiten, verhindert Finanzblasen und Inflation. Es rentiert sich - ganz ohne Steuererhöhungen und Sparpakete. Auf einen Schlag wären 60 Prozent der Euro-Staatsschulden vom Tisch!

In vielen Ländern wird Vollgeld bereits diskutiert, in der Schweiz ist Vollgeld sogar auf dem Weg zur Volksabstimmung. Dieses Buch macht in der Misere wieder Mut und weist einen gangbaren Weg aus der Finanzkrise.  

PS: Ein Teil der Erlöse des Buchs gehen an Mehr Demokratie e.V.

Autor: Thomas Mayer
Buch: Vollgeld
1 Foto

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Danke für die Einladung. Ich würde sehr gerne wieder mitlesen.

abetterway

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Danke für die Einladung, ich würde auch gerne mitlesen.

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Jens65

vor 4 Jahren

Leserunde III: Kapitel 4-5 (S. 129-275). Die Vorteile des Vollgelds.
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im fünften, recht umfänglichen Kapitel werden die Vorteile des Vollgeldes dargestellt. Es löst Probleme, die bisher unlösbar schienen. Unser Geldsystem wird wieder demokratisch kontrolliert. Da das Vollgeld vom Staat bzw. deren Zentralbanken in Umlauf gebracht wird, entfällt das sich der Staat elektronisches Geld von den Banken leihen und dafür noch Zinsen zahlen muss. Die Geldschöpfung durch den Staat war immer eine wichtige staatliche Einnahmequelle, doch mit der Einführung des elektronischen Giralgeldes (Buchungsgeld) wurde das Banknotenmonopol leider nicht auf dass Giralgeld ausgedehnt und somit hat der Staat die Kontrolle über die Geldschöpfung verloren ( aktuell 90 Prozent Banken-Giralgeld und nur noch 10 Prozent Bargeld (Münz -und Papiergeld)). Eine weitere gut verständliche graphische Darstellung zur Vollgeldumstellung befindet sich auf Seite 147. Weitere Vorteile des Vollgeldes sind: Die Senkung der Staatsverschuldung um 60 Prozent (Deutschland) durch einen Umstellungsgewinn von 5 Billionen Euro (Euro-Raum). Die Staatsentschuldung durch Vollgeld hätte auch KEINE negativen Nebenwirkungen, wie Steuererhöhung, Sparpakete, Inflation, Enteignungen. Somit bestünde mit der Einführung des Vollgeldes die einzige Möglichkeit die Staatsschuldenberge der Eurostaaten, welche sich derzeit in einer Schuldenfalle befinden, abzubauen. Vollgeld beendet die Euro-Krise und macht EU-Bürokratie (ESM, Bankenunion, Basel III etc) überflüssig, verhindert Finanzblasen, schützt vor Inflation, mildert die Kluft zwischen Arm und Reich und reduziert den Wachstumsdruck. Dies sind nur einige Vorteile, welche die Einführung von Vollgeld mit sich brächten.

Jens65

vor 4 Jahren

Eure Rezensionen

auch ich bedanke mich beim Verlag für die Möglichkeit der Teilnahme an dieser Vorableserunde.

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Mayer/Vollgeld-1095258317-t/rezension/1108844957/

Sunreading

vor 3 Jahren

Leserunde III: Kapitel 4-5 (S. 129-275). Die Vorteile des Vollgelds.
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Mrs. Dalloway schreibt:
Hier lernen wir also nun, dass Vollgeld problemlos (?) eingeführt werden könnte... Kaum jemand würde etwas merken, viele davon profitieren. Ob sich das in der Praxis auch so easy-peasy durchsetzenlässt wie es in der Theorie klingt?

Ich habe da während des Lesens ehrlich gesagt immer mehr so meine Zweifel bekommen. Ich kann mir kaum noch vorstellen, dass die Banken sich ihre Geldschöpfungshoheit einfach so aus der Hand nehmen lassen, ohne sich massiv zu wehren oder sehr starken Druck an passender Stelle auszuüben.
Je länger ich lese, desto mehr bin ich für die Einführung von Vollgeld, aber desto größer werden auch meine Sorgen, dass die "glatte" Umsetzung, wie im Buch beschrieben, eher einer Wunsch-Utopie gleicht. Zu viele Leute müßten dabei ihre Füße still halten, zu denen ich spätestens seit dieser Lektüre überhaupt kein Vertrauen mehr habe.

Sunreading

vor 3 Jahren

Leserunde III: Kapitel 4-5 (S. 129-275). Die Vorteile des Vollgelds.
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Jens65 schreibt:
Deshalb bin auch ich der festen Überzeugung, das die Einführung des Vollgeldes der richtige Schritt in die richtige Richtung wäre um unser gesellschaftliches Schicksal wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Dem schließe ich mich vollkommen an.

Sunreading

vor 3 Jahren

Leserunde III: Kapitel 4-5 (S. 129-275). Die Vorteile des Vollgelds.
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"Endlich" bin ich mit diesem wahnsinnig langen Kapitel auch fertig. Es war im Nachhinein nicht gut, dass ich das Buch zwischendurch für 1,5 Wochen aus der Hand gegeben habe. Als ich es von meiner Tochter zurück bekam merkte ich schnell, dass ich schon wieder ein paar Sachen vergessen hatte. Und so musste ich (für das Erinnern) erst wieder rückwärts blättern, anstatt vorwärts zu lesen.

Auch das 5. Kapitel war wieder sehr aufklärend, inhaltsreich und bereichernd. Allerdings fühle ich mich jetzt fast schon "Matra-mäßig" auf Vollgeld eingestimmt, da einige wichtige Punkte ja immer und immer wiederholt werden. Was für Laien wie mich durchaus sinnvoll und gut ist! Ich glaube nur, für Insider/Kenner hätte das Buch auch ein paar Seiten kürzer sein können, ohne dass es inhaltlich hätte einbüßen müssen.

Im Einzelnen:

Zu Beginn des Buches wurden spezifische Begriffe immer sehr schnell und einprägsam erläutert. In diesem Abschnitt musste ich googeln, was "Austeritätspolitk" und "Finanzoligarchie" genau bedeuten. Eine kurze Erklärung wäre für mich/mein Verständnis im Buch sehr hilfreich gewesen.

Super erklärt fand ich, wie (ehemaliges) Giralgeld in Höhe von 5 Billionen Euro durch die Vollgeldeinführung suczessive zu positivem/echtem Umlaufgeld und zur Staatsentschuldung werden kann. An die Pro-Kopf-Auszahlung als Weihnachtsgeschenk an die Bürger mag ich freilich nicht wirklich glauben. Da siegt bestimmt vorher wieder die Gier "weiter oben".

Das Zitat von Gabor Steingart auf Seite 181 war wirklich gut und auf den Punkt!

Vollkommen (positiv) überrascht hat mich, dass die Bürger(innen) in vielen schweizer Gemeinden die Einkommensteuerhöhe je nach geplanten und notwendigen Ausgaben selbst bestimmen können. Das klingt gleichermaßen toll wie auch unvorstellbar weit weg. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich hierzulande Regierung und Verantwortliche diese Butter vom Brot nehmen lassen würden. Ist traurig, oder?! Je mehr ich lese, desto klarer wird mir leider, wie wenig Vertrauen (und Mut?) noch in mir ist, was die Demokratie hierzulande betrifft.
HOFFENTLICH finden sich Mutige und Unterstützer, die den Autoren hier kräftig unter die Arme greifen. Meine Unterschrift ist ihnen sicher!

Sehr lehrreich und überraschend war für mich auch die beschriebene Szenerie rund um Zypern und die Finanzenteignung. Ob ich bei der Berichterstattung bei ntv nicht richtig hingehört habe, vermag ich heute nicht mehr sagen, aber ich dachte bis zum Lesen hier tatsächlich, die Menschen auf Zypern wären "nur" um ihre Ersparnisse gebracht worden. Es war mir nie in den Sinn gekommen, dass es bei der Enteigung auch um Unternehmensgelder ging, die auf Konten zurückgelegt waren, um wenige Tage später die Löhne und Gehälter damit zahlen zu können. Absolut unfassbar!

Auch sehr große Augen bekommen habe ich bei der USA-Tabelle zu den Einkommensungleichheiten. Die Reichen werden immer reicher, die unteren Schichten nachweislich immer ärmer. Aber wie sich diese Schere in Zahlen darstellt fand ich wirklich krass. Die Erläuterungen zur Entstehung einer Finanzblase waren erschreckend wie auch sehr hilfreich!

Nach drei Jahren Ausbildung und VWL-Unterricht kann ich mich nicht daran erinnern, dass in irgendeinem Buch mal gestanden hätte, dass es gar nicht das Hauptziel von Unternehmen sein muss, Gewinne einzufahren. Das habe ich hier ebenfalls zum ersten Mal bewusst gelesen/gehört und finde die Ausführungen sehr nachdenkens- und umsetzenswert.

Ehrlich gesagt freue ich mich jetzt, dass der letzte Abschnitt ein bisschen weniger umfangreich ist. Denn ich bin eh schon auf Vollgeld eingestimmt. Mal sehen, was das 6. Kapitel noch Interessantes bringt :)

Sunreading

vor 3 Jahren

Leserunde IV: Kapitel 6-7 (S. 275-307). Diskussion ums Vollgeld. Was ist euer Résumé?
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Seite 278: "Obwohl wir alle von Geburt an damit leben, versteht kaum jeman die zwei getrennten Geldkreisläufe von Zentralbankgeld und Bankengeld." Das ist absolut wahr - wird sich unter anderem mithilfe dieses Buches aber hoffentlich Zug um Zug ändern!

Das 6. Kapitel war ehrlich gesagt eine Wohltat. Es fühlte sich nämlich (für mich persönlich) langsam so an, als hätte ich eine (Vollgeld) Aktie gekauft, deren Kurs im Verlauf der Lektüre gepuscht immer weiter und weiter gestiegen ist, ohne jedwede gesunde Konsolidierung. Zum Glück konnte ich in diesem Kaptitel nach dem vielen positiven "Inhalieren" zuvor endlich auch mal ausatmen ... Das Vollgeld hat also auch mögliche Gegner - vor allem die großen Banken. Und die ganze Welt retten kann es alleine auch nicht. Schön, dass auch dieser Sichtweise ein kleiner Part eingeräumt wurde.

Auch wenn der Vergleich ein bißchen komisch klingt - aber ich mag Bilder: Wenn durch Vollgeld die (heimliche) Bankensicherheit "too big to fail" wegfällt, ist das, als würde man einem Kleinkind seinen gewohnten Schnuller und damit seine Beruhigung wegnehmen. Das Geschrei dürfte erstmal ziemlich groß sein! Aber die allermeisten Kinder schaffen das ohne bleibenden Schaden und sehen ein paar Jahre später ein, dass es sich gelohnt hat ;)

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Kapitel 7 hat sich gelesen wie ein eindringliches Schlussplädoyer für Vollgeld und eine aktive Beteiligung. Sehr gelungen!

Seite 297 (2. Absatz) hat mich schon nachdenklich gemacht und zu einer Hinterfragung meiner Selbst geführt. Ich muss zugeben, die Abwarten-und-erstmal-nichts-tun-Mentalität der meisten Menschen dürfte in Vielem auch auf mich zutreffen. Daher war es sehr gut, diesen Spiegel mal vorgehalten zu bekommen.
Dieses Buch weiterzureichen und darüber zu sprechen hatte ich mir schon nach dem ersten Kapitel fest vorgenommen - auch, es mindestens ein weiteres Mal zu lesen. Allerdings ist mein Ehrgefühl für die Gemeinschaft nun auch angekratzt und ich habe mir vorgenommen, dieses Buch der Schule zu empfehlen (für den VWL-Unterricht) und auch selbst darüber zu schreiben. Auch wenn es noch Jahre dauert - unsere Kinder sollten uns jede Aktivität wert sein!

Ich hoffe sehr, die Schweiz wird unser Vorreiter und Deutschland folgt schnellstmöglich nach.

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Für die Rezension werde ich jetzt ein bisschen brauchen. Wenn ich könnte, würde ich dem Buch auch 6 Sterne geben - mir müssen nur noch die passenden Worte dazu einfallen.

Sunreading

vor 3 Jahren

Eure Rezensionen

Ich bedanke mich ganz herzlich, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen und dieses wertvolle Buch in Händen halten durfte!
Es wird nun keinen Ehrenplatz im Regal bekommen, sondern sofort weitergereicht, damit möglichst schnell möglichst viele Personen sich von dem Inhalt aufklären lassen können. Ich werde auch an der Schule anregen, es im VWL-Unterricht zur Sprache zu bringen.

Anbei noch meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Mayer/Vollgeld-1095258317-t/rezension/1111553181/

Bei Amazon wird diese Rezension natürlich auch erscheinen.

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