Thomas Meinecke Lookalikes

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Inhaltsangabe zu „Lookalikes“ von Thomas Meinecke

Die poshe Düsseldorfer Königsallee ist ihr bevorzugtes Revier, dort flanieren sie auf und ab: Josephine Baker, Serge Gainsbourg, Marlon Brando, Elvis Presley, Justin Timberlake, Shakira (und wie sie alle heißen). Sie alle sind Lookalikes, haben sich bei einschlägigen Agenturen registrieren lassen und sind damit beschäftigt, ihre Ähnlichkeit mit den berühmten Namensträgern produktiv zu machen. Sie lesen Bücher (auch über ihre Idole), sehen sich Spielfilme an (wie gingen die Regisseure der Nouvelle Vague mit den Körpern der Frauen um?), haben Affären miteinander (zum Beispiel Josephine Baker und Justin Timberlake) und kommunizieren vorzugsweise elektronisch mit Hilfe sozialer Netzwerke (deren Jargon sich diesem Roman einschreibt). Dabei dreht sich alles um die Frage, inwiefern Männer und Frauen doch immer nur »Gattungswesen« sind? Thomas Meinecke, mit allen postmodernen theoretischen Wassern gewaschener Literatur-Discjockey und Zitatraubritter, bekommt in seinem neuen Roman die Rechnung präsentiert: Der Text verschlingt seinen Autor und spuckt ihn als Romanfigur wieder aus – und mitten hinein ins verspielte und gleichzeitig todernst gemeinte Treiben der Lookalikes und ihrer Role Models.

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  • Rezension zu "Lookalikes" von Thomas Meinecke

    Lookalikes

    damentennis

    08. October 2011 um 13:27

    endlich: das ultimative buch zum davor kapitulieren. kein anderes buch habe ich besseren gewissens aus der hand gelegt, in keinem anderen buch war distanz bis zum punkt des minimalverstehens weiter als hier. glaube ich der von mir einmal aufgestellten faustformel "je weniger ich ein buch verstehe, desto höher ist die chance, dass es sich dabei letztlich um ein gutes buch handelt", dann ist das hier tatsächlich ein sehr gutes buch, das beste vielleicht. aber gut, faustformeln, und dann noch die eigenen. da sollte man nicht länger als eine schulklasse lang dran glauben. überhaupt glaube ich ja, dass thomas meinecke nur beste bücher schreibt, dass er der einzige weltbewohner ist, der permanent im superlativ arbeiten kann, ohne dass sich daraus lästige widersprüche ergeben. schade ist es aber immer ein wenig, wenn so schlaue menschen als literaten arbeiten. sie bereichern die welt leider nicht mit so tollen innovationen wie dem ipod, leichten kopfschmerztabletten, neuen kraftstoffen oder vergleichbarem, sondern nur mit neue reflexionsstufen und neuen formen der weltbeobachtungen. dabei gibt es davon doch schon so viele, die menschen sind allgemein damit versorgt! dass ich das geschriebene dann nicht verstehe, ich vielleicht nicht so wild. den ipod vertehe ich immerhin.

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