Thomas Melle

 3.8 Sterne bei 130 Bewertungen
Autor von Die Welt im Rücken, Sickster und weiteren Büchern.
Thomas Melle

Lebenslauf von Thomas Melle

Thomas Melle wurde 1975 in Bonn geboren. In Tübingen, Texas und Berlin studierte er Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie. 2004 schloss er das Studium mit dem Grad des Magisters ab. Mit Stücken wie "Haus zur Sonne" (2006) oder "Das Herz ist ein lausiger Stricher" (2010) gehört er zu den wichtigsten deutschen Theaterautoren. Im Jahr 2011 veröffentlichte er seinen Debütroman "Sickster". Mit dem 2014 erschienen "3000 Euro" stand Melle auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, sein aktuelles Werk "Die Welt im Rücken" schaffte es 2016 sogar auf die Shortlist.

Alle Bücher von Thomas Melle

Thomas MelleDie Welt im Rücken
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Die Welt im Rücken
Die Welt im Rücken
 (52)
Erschienen am 20.02.2018
Thomas Melle3000 Euro
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3000 Euro
3000 Euro
 (36)
Erschienen am 22.01.2016
Thomas MelleSickster
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Sickster
Sickster
 (37)
Erschienen am 01.03.2013
Thomas MelleRaumforderung
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Raumforderung
Raumforderung
 (2)
Erschienen am 19.02.2007
Thomas MelleDie Welt im Rücken
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Die Welt im Rücken
Die Welt im Rücken
 (3)
Erschienen am 26.01.2017
Thomas MelleRaumforderung
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Raumforderung
Raumforderung
 (0)
Erschienen am 04.12.2016

Neue Rezensionen zu Thomas Melle

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leseleas avatar

Rezension zu "Die Welt im Rücken" von Thomas Melle

"Wie erzählt man von sich als einem Idioten?" (S. 279)
leseleavor 20 Tagen

Die Welt im Rücken ist zwar mein erstes Buch von Thomas Melle gewesen, der Autor war mir aber schon vorher ein Begriff. Las oder hörte ich seinen Namen irgendwo dachte ich an die Nominierungen seiner Bücher Sickster und 3000 Euro für den Deutschen Buchpreis und an seine Theaterstücke, die in der gesamten Bundesrepublik gespielt werden. Kurzum dachte ich schlagwortartig an: Literaturbetrieb, Autor, intellektuelles Bürgertum, Erfolg, Preise, Geld. Wie falsch ich damit in gewisser Weise lag! Sicherlich, sein schriftstellerisches Talent, seine Erfolge beim Feuilleton und beim Publikum sind nicht zu leugnen und machen ihn zum Teil des literarischen Lebens in Deutschland. Und doch wird dies alles von einem einzigen Wort überstülpt: bipolar. Thomas Melle leidet seit vielen Jahren an der manisch-depressiven Erkrankung. Und das dies mehr ist, als eine bloße Diagnose, sondern vielmehr eine lebenslange Erschütterung, die nicht nur das Leben des Betroffenen bestimmt, sondern weitergehend: dem Betroffenen jegliche Gewissheit über die eigene Identität, den eigenen Alltag, die Wirklichkeit um einen herum raubt, schildert Melle im vorliegenden Roman.

Die bipolare Störung hat sich zwischen mich und alles gestellt, was ich sein wollte. Sie hat das Leben verunmöglicht, das ich leben wollte, selbst wenn ich von diesem kaum einen Begriff hatte. (S. 298)

Thomas Melle geht bei der Schilderung seiner Krankheit weitgehend chronologisch vor. Das Buch teilt sich in die drei manisch-depressiven Episoden ein, die Melle 1999, 2006 und 2010 erlitt. Es entsteht somit eine „Geschichte des Wahns“, beginnend mit den ersten Anzeichen der Krankheit bis zum gegenwärtigen Umgang mit ihr. Melle versucht nah an die eigenen Krankheit zu gehen und vor allem die Manie, dieses Unbegreifliche, dem Leser, dem Nicht-Betroffenen halbwegs nachvollziehbar, halbwegs erlebbar zu machen. Dazwischen finden sich immer wieder Kapitel der Erläuterung, die medizinisches Fachwissen erhalten und es Melle erlauben, aus der Vogelperspektive heraus auf die eigene Erkrankung und das eigene erkrankte Ich zu blicken.

Melles Intention beim Schreiben ist dabei so simpel wie in der Literaturgeschichte bekannt: das Schreiben dient ihm als Verarbeitung der Erkrankung sowie als Rückeroberung der eigenen Geschichte – vor allem da letztere ihm vom manischen und depressiven Ich in den letzten Jahren immer wieder gestohlen wurde. Alles andere als simpel ist jedoch seine Art des Schreibens: Melle traut sich etwas und zwar nicht allein weil er ein Tabuthema zur Sprache bringt, sondern weil er sich mit einer Intensität und Schonungslosigkeit in die eigene Krankheitsgeschichte stürzt. Eindringlich, manchmal beinahe erschreckend rauschhaft erzählt er von Paranoia, Selbstmordversuchen, selbstzerstörerischen Tendenzen und den Verlusten von Freunden, Alltag und Bewusstsein. Mein Mitleid – obwohl vom Autor in keiner Weise intendiert – wuchs von Seite zu Seite, bis ich am Ende einfach nur tief erschütternd vor diesem Schicksal stand. Dass Melle nicht nur über diese Krankheit schreibt, sondern gegenwärtig mit der Überzeugung leben kann „Dann werde ich dennoch weiterleben.“ (S. 348), flößt mit der größten Respekt ein!

Wenn ich nicht wirklich versuche, meine Geschichte einzusammeln, die Stimme in eigener Sache unverstellt zu erheben, bleibe ich, auch und gerade im Leben, ein Zombie, ein Wiedergänger meiner selbst, genau wie meine Figuren. (S. 227)

Daneben wurde es für mich fast unmöglich, den Text objektiv hinsichtlich Erzählweise und Schreibstil zu beurteilen. Tatsächlich hat mir die Machart von Die Welt im Rücken nicht immer zugesagt: Melle schreibt mir manchmal zu anspruchsvoll und intellektualisierend, gerade bei der Thematik hätte ich mir einen „volksnahen“ Stil gewünscht, mit dem viele Leute erreicht und über die Krankheit aufgeklärt werden. Auch hat die Geschichte, ja eigentlich die Krankheit, etwas sehr Wiederholendes und damit auch für den Nicht-Betroffenen/den Leser Ermüdendes. Doch letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen: Das ist Melles Buch! Er stellt seine bekannte Stimme nicht in den Dienst aller Erkrankten, er will nicht aufklären und sensibilisieren. Er will – ganz egoistisch – die Hoheit über das eigene Selbst zurück. Die Welt im Rücken wurde so geschrieben wie es geschrieben wurde, weil das die einzige Möglichkeit für den Autor darstellt, sein Leben wiederzuerlangen. Um mich als Leser geht es hier nicht. Diese Erkenntnis – gepaart mit der restlichen Lektüreerfahrung – hat mich einfach nur ergriffen. Dafür bewundernde, staunende und ergriffene 5 Sterne!

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Ravens avatar

Rezension zu "Die Welt im Rücken" von Thomas Melle

Bipolare Störung
Ravenvor 5 Monaten

Das Hörbuch " Die Welt im Rücken" von Thomas Melle hat einen Umfang von 9 Stunden und 29 Minuten und ist bei Tacheles! Roof Music erschienen.

Thomas Melle liest selbst eindringlich und perfekt sein eigenes Leben mit einer affektiven Störung.

Inhalt: Radikales, biographisches Werk einer manisch-depressiven Erkrankung (bipolare Störung)

Zitat: "Die Welt im Rücken werde ich nicht aufgeben. Die Hoffnung heißt nie wieder manisch werden."

Ein wortgewaltiges, tiefgehendes Werk, welches schonungslos das Leben zwischen Wahnsinn und Normalität einfängt . Jedem Interessierten und Betroffenen kann ich diese Buch, dieses Zugeständnis und Leben, ans Herz legen. Melle schafft es mit seinem unglaublich umfangreichen Wortschatz verständlich, teilweise schon künstlerisch, seine bipolare Störung, seine manischen und depressiven Gedanken einzufangen und in Sätze zu kleiden. Ihm gelingt dadurch sein Chaos zu ordnen, dem Kontrollverlust ein Gesicht zu geben. Er beschreibt die Welt zwischen Medikamente, Nebenwirkungen, körperlicher und geistiger Entkräftung, Aufgeben und Kämpfen, zwischen Abdriften, Festhalten, Leben und Tod, Halluzination und Realität, wobei die Realität manchmal das schlimmere Übel zu sein scheint, dass Erkennen was man wirklich gedacht und getan hat im weißen, kranken Rauschen und den folgenden Konsequenzen. Ein Leben in unserer Gesellschaft, zwischen Psychiatrie, eigenem Schutzraum, betreuten Wohnen und Straße. Ich bewundere Melle für die Veröffentlichung dieser Zeilen.

Fazit: Wortgewaltiges, tiefgehendes, schonungsloses Werk eines manisch/depressiven Lebens zwischen Normalität und Kontrollverlust. Teilweise schon künstlerisch eingefangene Worte, die dem Chaos ein Gesicht verleihen. Unbedingt lesen oder hören!

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Babschas avatar

Rezension zu "Die Welt im Rücken" von Thomas Melle

Leben auf dem Drahtseil
Babschavor 2 Jahren


Der 1975 geborene und in Berlin lebende Schriftsteller und Übersetzer schreibt sich hier sein Leben von der Seele. In einer Autobiographie der besonderen Art. Denn Kernthema des Buches ist seine schwere bipolare Störung, genetisches Erbe mütterlicherseits, die seinen Geist nach einer sowieso schon schwierigen Kindheit erstmalig 1999 und nachfolgend dann nochmals 2006 und 2010 mit sich immer weiter verstärkender Tendenz überwältigt. Melle versinkt in den manischen Eröffnungsphasen über Monate hinweg, später dann länger als ein Jahr, in einem Strudel aus Realitätsverzerrungen, Fehl- und Überinterpretationen in Verbindung mit einem messianischen Empfinden der eigenen Person, und hinterlässt dabei eine Schneise verbaler wie tatsächlicher Verwüstungen an Menschen und Umwelt. Anfangs noch von Freunden unterstützt und finanziell wie praktisch über Wasser gehalten, wird sein Leben zuletzt nur noch beherrscht von Visionen und Ausfällen jeder Art, die ihn immer wieder in die geschlossene Psychiatrie führen. Und immer schließen sich nach der abklingenden Manie Phasen tiefer Depression mit akuter Suizidgefährdung an, in denen er erkennen muss, was er vorher alles im wahrsten Sinne "angerichtet" hat und vor Verzweiflung und Scham dann nicht mehr weiter weiß. Dazwischen dann wieder Abschnitte geistiger Klarheit mit so etwas wie einem "normalen" Leben, in die er jedoch immer schwerer zurück findet, erschwert nicht zuletzt dadurch, dass sein bisher letztes großes Desaster 2010 ihn auch finanziell ruiniert. 
 
2016, das Jahr, in dem er das vorliegende Buch schreibt, hinterlässt einen weitgehend desillusionierten, nachvollziehbar gebrochenen Menschen mit einem kleinen Hoffnungsschimmer Richtung Zukunft, der aber genau weiß, dass ihn das Schicksal eines weiteren Anfalls trotz medikamentöser Eindämmung des Leidens aufgrund der lebenslangen Disposition für die Krankheit jederzeit wieder ereilen kann, und der sich dem trotz allem mit der noch vorhandenen Restkraft so gut es geht entgegen stemmt.

Ein schonungsloses Buch, in dem der Autor keinerlei Rücksichten nimmt, schon gar nicht auf sich selbst, und in dem er verdammt ehrlich und offen den Leser an seinem krankheitsbedingt mittlerweile ziemlich verpfuschten Leben hautnah teilhaben lässt, dieses hier rigoros aufarbeitet. Er tut dies sowohl für sich wie für alle anderen, mal bewusst distanziert und sarkastisch, so als ob er von einem Dritten berichtet, dann wieder intensiv und direkt. Packend vor allem die Passagen, in denen er reale Entwicklungen ausbreitet, erzählt, was die Krankheit im wahren Leben für Auswirkungen hat. Schwächer allerdings, auf die Dauer fast schon ermüdend, die wiederholten ziemlich vergeistigten Berichte über die manischen Abschnitte, in denen er in gottgleicher Verklärung und am Rande des Wahnsinns nur so um sich tritt und brüllt, mit seiner gesamten Umwelt die offene Konfrontation sucht und sich in philosophisch-theologische Sphären aufschwingt, in die der Leser ihm dann tatsächlich kaum mehr folgen kann oder mag. Am besten und stärksten sind tatsächlich die Kapitel, in denen er aus Zeiten klaren Verstandes sein Leben selbst reflektiert und bewertet, quasi ein Akt von Schuld und Sühne im Versuch einer mentalen Selbstheilung, die natürlich nicht gelingen kann.

Insgesamt ein außergewöhnliches, ehrliches, mitnehmendes, aber streckenweise auch ermüdendes Buch, bei dessen Lektüre man sich allerdings auch immer bewusst sein muss, von wem es mit welcher Intention und aus welchem Kontext geschrieben wurde. Davor Hut ab!

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Gespräche aus der Community

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TinaLiests avatar


Die Longlist des Deutschen Buchpreises 2014 steht seit Kurzem fest und hier könnt ihr auch schon bei LovelyBooks für euren persönlichen Favoriten abstimmen.

Jetzt haben wir noch eine besondere Aktion für euch vorbereitet: Ihr habt nun die Möglichkeit, den Autoren, die es mit ihren Büchern auf die Longlist geschafft haben, Fragen zu stellen und natürlich auch ihre Bücher zu gewinnen!

Die Autoren von Diogenes, dem Luchterhand Literaturverlag, dem Residenz-Verlag und dem Rowohlt Verlag haben bereits zugesagt, die Liste ist aber noch nicht final, sondern wird noch erweitert werden. Seid gespannt!

Hier die Termine für die Fragerunden, die bisher feststehen:

Montag, 8. September 2014:
Thomas Melle - "3000 Euro"
Hier geht es zur Fragerunde!

Matthias Nawrat - "Unternehmer"
Hier geht es zur Fragerunde!

Michael Ziegelwagner - "Der aufblasbare Kaiser"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 9. September 2014:

Christoph Poschenrieder - "Das Sandkorn"
Hier geht es zur Fragerunde!

Mittwoch: 10.September 2014:

Saša Stanišić - "Vor dem Fest"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 16. September 2014:

Ulrike Draesner - "Sieben Sprünge vom Rand der Welt"
Hier geht es zur Fragerunde!

Mittwoch, 17. September 2014
Martin Lechner - "Kleine Kassa"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sobald die Fragerunden eröffnet sind, werden wir sie auch hier verlinken. Ihr könnt den Autoren am jeweiligen Tag im entsprechenden Thema (also nicht hier im Thema!) Fragen stellen, die sie euch dann natürlich auch beantworten! Bitte beachtet, dass die Fragerunden teilweise nicht bis Mitternacht geöffnet sein werden, sondern die letzten Fragen schon am Abend gestellt werden müssen! Wie auch bei unseren Fragefreitagen werden wir unter allen Fragestellern einige Exemplare der Bücher verlosen, mit denen die Autoren nominiert sind.

Unter den Teilnehmern an allen Fragerunden verlosen wir 3 tolle Buchpakete mit den folgenden Büchern aus der Longlist:


Ich wünsche euch schon einmal viel Spaß bei den Fragerunden! Seid ihr schon gespannt? :)


Nachtrag: Die Shortlist des Deutschen Buchpreises ist nun auch veröffentlicht! Hier könnt ihr sehen, welche Titel es geschafft haben!
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Letzter Beitrag von  Flohvor 3 Jahren
Oh Danke, da habe ich ja noch gar nicht mit gerechnet!
Zum Thema
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Fragerunde mit Thomas Melle, dem Autor von "3000 Euro"

Im Rahmen unserer Aktion rund um die Longlist des Deutschen Buchpreises 2014 habt ihr die Chance, den Autoren, die mir ihren Werken nominiert sind, Fragen zu stellen und ihre Bücher zu gewinnen. Hier könnt ihr für euren Longlist-Favoriten abstimmen!

Ich freue mich sehr, in dieser Fragrunde nun Thomas Melle begrüßen zu dürfen!  Sein Roman "3000 Euro" erzählt von der Liebe zwischen Denise und Anton, einer Liebe am unteren Rand der Gesellschaft, und von der menschlichen Existenz in all ihrer drastischen Schönheit und Zerbrechlichkeit. Es ist ein ein zärtlicher und doch heftiger Roman, packend bis zu letzten Seite, der sich mit der Frage beschäftigt, was 3000 Euro eigentlich wert sind.

Mehr zum Buch:

Denise kommt mehr schlecht als recht mit ihrem Leben klar. Sie arbeitet im Discounter, ihre kleine Tochter Linda überfordert sie oft; eine langersehnte New-York-Reise bleibt ein – immerhin tröstlicher – Traum. Mit dem Lohn für einen Pornodreh will sie endlich weiterkommen, aber man lässt sie auf ihr Geld warten. Immer öfter steht Anton an ihrer Kasse, der abgestürzte, verschuldete Ex-Jurastudent, der im Wohnheim schläft. Vorsichtig kommen sich die beiden näher. Während Denise wütend, aber auch stolz um ihr Recht und für ihre Tochter kämpft, während Anton seiner Privat­insolvenz entgegenbangt, arrivierte frühere Freunde trifft, mal Hoffnung schöpft und sie dann wieder verliert, entwickelt sich eine zarte, fast unmögliche Liebe. Beide versuchen, sich einander zu öffnen, doch als Denise endlich ihr Geld bekommen soll und Antons Gerichtstermin naht, müssen sie sich fragen, wie viel Nähe ihr Leben wirklich zulässt ...

Hier geht es zur Leseprobe!

Mehr zum Autor:
Thomas Melle wurde 1975 in Bonn geboren. In Tübingen, Texas und Berlin studiert er Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie. 2004 schloss er das Studium mit dem Grad des Magisters ab. Mit Stücken wie "Haus zur Sonne"(2006) oder "Das Herz ist ein lausiger Stricher" (2010) gehört er zu den wichtigsten jungen deutschen Theaterautoren. Sein Debütroman "Sickster" schaffte es 2011 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises und auch 2014 ist er mit seinem aktuellen Roman "3000 Euro" für den Preis nominiert.

Unter allen Fragestellern verlosen wir 5 Exemplare von "3000 Euro" aus dem Rowohlt Verlag! Wer bei allen Fragerunden mit den Longlist-Autoren mitmacht, hat zusätzlich die Chance auf eines von drei Buchpaketen, vollgepackt mit den nominierten Werken!

Thomas Melle wird am Montag, den 8. September 2014, bis etwa 18 Uhr Fragen beantworten - die Fragerunde wird also nicht bis um Mitternacht geöffnet sein! Bitte habt Verständnis dafür, dass wir die Fragerunde dann dementsprechend auch schließen.

Ich bin gespannt auf eure Fragen und wünsche euch viel Spaß bei der Fragerunde!


Zur Buchverlosung
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Am 13. August hat die Jury die Longlist für den Deutschen Buchpreis bekannt gegeben. Im nächsten Schritt werden sechs dieser Titel für die Shortlist nominiert, die am 10. September veröffentlicht wird. Der Gewinner wird dann am 6. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verkündet. 
Ich habe einige Titel so gar nicht auf der Longlist erwartet, andere wiederum hätte ich gern darauf gesehen. Wie geht es euch? Welches Buch ist euer Favorit? Was glaubt ihr, wer auf der Shortlist stehen wird?
Hier nun die Kandidaten:

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