Thomas Meyer Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

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Inhaltsangabe zu „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ von Thomas Meyer

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte - mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor.

Ein wunderbares Buch über das Leben und Erwachsenwerden von Motti, einem jungen Zürcher zwischen jüdischer Tradition und Selbstfindung.

— c_awards_ya_sin

Ein Buch das einem einen Einblick in die Welt der Zürcher Juden gibt. Sehr interessant, vorallem wenn man aus der Schweiz kommt! :D

— Evan

Unterhaltende Liebesgeschichte mit Einblicken in das Judentum und die folgenden modernen Probleme. Musste schmunzeln ;-)

— boergerwelt

Große Klasse. Witzig ohne Ende und am Ende traurig.

— Buchhandlung_am_Schaefersee

Köstlich! Ein satirischer Blick auf einen Studenten, der sich von seiner Mutter emanzipert

— Bellis-Perennis

Die Geschichte an sich ist mit dem wirklich langen Titel schon erzählt, aber nichtdestotrotzein sehr humorvoller Roman

— Nespavanje

Kein klassischer Roman, der aber garantiert tolle Lesestunden bringt und den Leser zum Nachdenken erregt!

— TheresasBuecherschrank

Ein tolles Buch. Das Jiddische wird hier selbst zum Abenteuer!

— thiefladyXmysteriousKatha

must-read - hab selten so geschmunzelt beim lesen....

— naninka

Lieblingsbuch 2014 - Eine unvergleichlich unterhaltsame, humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden& der Abnabelung von der Familie.

— conny

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  • Motti und die Schickse

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    c_awards_ya_sin

    12. May 2017 um 23:33

    Ich habe dieses Buch mit Freude gelesen. Mottis Weg ist so wunderbar beschrieben, dass man aus dem Schmunzeln und Lachen gar nicht herauskommt und dabei kommt einem manches doch auch selbst bekannt vor.

    Die besondere Würze in diesem Buch ist das Jiddisch, was hier und dort eingebaut ist und somit das Bild von Mottis Umgebung abrundet.

  • Dass ein Student seine Kommilitonin anhimmelt, ist nicht außergewöhnlich, aber .....

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    Bellis-Perennis

    10. March 2015 um 11:58

    wenn es sich um den Sohn einer orthodoxen jüdischen Familie in Zürich handelt, gerät das Weltbild aller Familienmitglieder aus den Fugen. Der Roman ist größtenteils in jiddisch geschrieben, was für manche Leser gewöhnungsbedürftig sein könnte. Das Glossar hilft. Manchmal bedient sich der Autor diverser Klischees wie zum Bespiel: die alles kontrollierende Mama, den duckmäuserischen, schwachen Vater oder den unter ihrer Fuchtel stehenden tragisch-komischen Sohn. Der Leser erhält einen kurzen Einblick in die Lebensweise der orthodoxen Juden. Die Einkaufsgewohnheiten z.B. sind recht humoristisch beschrieben. Motti lehnt sich auch hier auf. Als seine Brille zerbricht, verweigert er das Einheitsgestell des jüdischen Optikers und kauft bei einem goij ein, der ihm dann noch zu einem elektrischen Barttrimmer rät. Die Mutter kollabiert beinahe wegen des veränderten Aussehens ihres Sohnes. Ich fand die Idee zum Buch recht ansprechend und witzig. Als Hörbuch muss der Text köstlich sein!

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  • Der jing der sich in a schicksn verliebt hat

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    Nespavanje

    10. January 2015 um 13:38

    Mordechai Wolkenbruch ist, wie sein Name bereits verrät, ein Jude. Ein orthodoxer junger Jude, der von allen Motti gerufen wird. Und Motti hat ein Problem, nämlich der schidech seiner mame. Einige passende Kandidatinnen hat sie bereits ausgesucht, nur das Motti sein Herz bereits an eine Schickse verloren hat… Ich muss ja zugeben, dass ich gerade am Anfang so meine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte einzutauchen, eben weil der Autor nicht gerade geizig mit jiddischen Wörtern um sich schmeißt. Ich war da schon sehr dankbar für das Glossar am Ende des Buches. Allerdings gibt es ja das eine oder andere Wort, dessen Bedeutung sich auch eröffnet, wenn man es laut ausspricht. Als Beispiel könnte ich da das glejsel tej anführen, dass zu einem guten Buch sehr gut passt. Hat man diese Hürde dann überwunden, ist „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme eine Schickse“ einen wunderbar pointierten und humorvollen Roman über die Welt eines jungen orthodoxen Juden. Gerade Mottis Mutter spielt eine nicht unwesentliche Rolle und wird doch manchmal ein bisschen überspitzt dargestellt. Die Geschichte an sich ist mit dem wirklich langen Titel schon erzählt, aber nichtdestotrotz hab ich mich mit Thomas Meyers Roman ein paar amüsante Stunden verbracht. Fazit: A literarische schejnkajt!

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  • Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    TheresasBuecherschrank

    18. November 2014 um 17:35

    Der junge orthodoxe Jude Mordechai Wolkenbruch, kurz Motti, hat ein Problem: Die Frauen, die ihm seine 'mame' als Heiratskandidatinnen vorsetzt, sehen alle so aus wie sie. Ganz im Gegensatz zu Laura, seiner hübschen Mitstudentin an der Universität Zürich - doch die ist leider eine 'schikse': Sie trägt Hosen, hat einen wohlgeformten 'tuches', trinkt Gin Tonic und benutzt ungehörige Ausdrücke. Zweifel befallen Motti: Ist sein vorgezeichneter Weg wirklich der richtige für ihn? Sein Gehorsam gegenüber der 'mame' mit ihren verstörenden Methoden schwindet. Dafür wächst seine Leidenschaft für Laura. Die Dinge nehmen ihren Lauf. Und Motti kann schon bald einen vorläufigen Schluss ziehen: Auch 'schiksn' haben nicht alle Tassen im Schrank. Thomas Meyer hat mit "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" einen wunderbaren Roman geschrieben! Angefangen bei den Charakteren, die trotz aller Vorurteile authentisch wirken und mit denen sich einieder Leser so offenherzig identifizieren kann! Über den jiddischen Schreibstil des Autors, der einen dazu bringt, einige Sätze noch einmal zu lesen (um sie auch verstehen zu können), bis hin zu der so einfühlsam und realistisch beschriebenen Handlung! Der Roman ist voller Gefühle, spannender Handlung und außergewöhnlicher Sprache zugleich. Hier geht es um Religion, die oft auch mit Tradition zusammenhängt, um Kulturen und nicht zuletzt um Werte. Thomas Meyer schafft es, dieses Buch auf keiner Seite langweilig klingen zu lassen und inspiriert den Leser dazu, auch mal um die Ecke der eigenen Herkunft zu denken und verschiedenen Werten im eigenen Leben mehr Beachtung zu schenken. Der Roman wirkt klug, ist aber voller Witz und als Leser taucht man sofort in die Welt des lieben Herrn Wolkenbruchs ein.  Anfangs viel es mir wirklich schwer, die Worte zu verstehen, aber mit derZeit habe ich mich daran gewöhnt. Ganz am Anfangs des Romans, rät Thomas Meyer "Falls Ihnen ein jiddisches Wort unverständlich ist, lesen Sie es laut. Falls das nicht hilft: Am Schluss des Bandes gibt es ein Glossar.", das ist wirklich ein guter Ratschlag, den auch ich oft befolgt habe.  Seitdem ich das Buch beendet habe und ich jetzt die Rezension schreibe, sind einige Tage vergangen und ich kann mich immer noch an die Handlung und die Wirkung des Buches auf mich erinnern! Mit dieser Rezension spreche ich eine klare Leseempfehlung aus, denn die packende Geschichte kann ich in meinen Worten überhaupt nicht beschreiben. Das müsst ihr lesen! Kein klassischer Roman, der aber garantiert tolle Lesestunden bringt und den Leser zum Nachdenken erregt! Eine starke Leseempfehlung mit ***** fünf Sternen!

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  • Jiddisch + Humor = tolle Literatur

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    thiefladyXmysteriousKatha

    19. October 2014 um 16:25

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse Ich habe Thomas Meyer auf der Buchmesse getroffen und fand ihn sehr symphatisch und intelligent. Daher wollte ich gerne sein Buch lesen und habe es freundlicher Weise vom Diogenes Verlag zum Rezensieren bekommen. Danke nochmal an dieser Stelle. Inhalt Motti Wolkenbruch lebt noch immer zu Hause, mit seiner geschwätzigen mame und seinem tate, der es seit längerem vorzieht zu schweigen und sich am liebsten hinter der aktuellen Ausgabe des "Tacheles" versteckt. Die zufällige Begegnung mit einer hübschen Schickse wirft Mottis Leben aus der Bahn; ihm wird bewusst, dass er in seinen Kreisen kein Liebesglück finden wird. Und je mehr seine mame auf ihn einredet, umso stärker regt sich in ihm der Wunsch nach einem mamefreien Leben in den Armen ebendieser Schickse. Schritt für Schritt, manchen auch zurück, tritt Motti aus der orthodoxen Welt heraus in die säkulare, was auch grundlegende Veränderungen an seinem Äußeren mit sich bringt – der Bart kommt ab und die zu kurzen, schwarzen jüdischen Hosen machen modischen Jeans Platz.. Meinung Positives: Ich hatte so meine Zweifel ob ich die Jiddische Sprache verstehen würde und ob sie mir gefallen könne. Doch ich wurde eines besseren belehrt und habe das Buch genossen. Thomas Meyer schreibt humorvoll aber auf einem sehr hohen literarischen Niveau. Die Sprache ist skurill aber auch faszinierend. (Ich habe stark gemerkt, dass sie vom Mittelhochdeutschen abstammt). Mit dieser Lektüre kann man sich gut in die Juden hineinversetzten und hat dabei auch etwas zum lachen. Sonderlich viel passiert nicht im Buch aber das stört nicht, da es alleine durch die Sprache ein Ereignis ist. Hilfreich war der Glossar, da ich sonst nciht alles verstandne hätte. Negatives: Eigentlich kann ich kaum etwas kritisieren, allerdings fand ich das Ende zu abrupt. Ich hätte gerne gewusst was nun mit Motti passiert abervielleicht erfahren wir es eines Tages!

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  • Rezension zu Wolkenbruchs Reise... eine wunderbare Jiddische Geschichte

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    awogfli

    01. June 2014 um 09:04

    Was für ein herrliches kleines Büchlein, voll mit jüdischem Witz und Familiendramen mit der Schuldkeule gefochten - genauso wie ich es mag. Sogar gelernt habe ich einiges, da sehr viel im Roman in jiddisch beschrieben wurde. Durch das umfangreiche Glossar am Ende des Romans ist dies aber für den Leser gar kein Problem, sondern ein sehr vergnügliches Lernerlebnis. Weiters habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass ich schon vorher sehr viele jiddische Ausdrücke gekannt habe, denn ich musste gar nicht so oft nachschlagen. Zum Inhalt ist noch zu sagen, dass wie der Titel schon vermuten läßt, ein Jude, der sich in die Arme einer Schickse begibt, genügend Stoff für ein vergnügliches Drama abgibt. Den Sterneabzug muss ich leider unbedingt mit Bedauern durchsetzen, denn das Ende des Romans geht gar nicht. Irgendwie hat der Autor einfach den "Stift" fallen lassen bzw. heutzutage wahrscheinlich die Tastatur abgesteckt, weil er keine Lust mehr hatte noch einen einzigen Absatz zu formulieren- so abrupt endet die Geschichte. Fazit sehr lesenswert, aber vom Ende solltet Ihr Euch nichts erwarten.

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  • Kurzweilige Unterhaltung in Jiddisch

    Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

    sariii

    27. March 2014 um 16:47

    Mordechai Wolkenbruch, genannt Motti ist orthodoxer Jude und soll, so der Wunsch seiner mame endlich heiraten. Doch die jüdischen Frauen, die ihm vorgestellt werden sind nicht so ganz nach seinem Geschmack. Ganz anders Laura, eine Kommilitonin. Dumm nur, dass sie eine schikse, also eine Nichtjüdin ist. Doch Motti begibt sich auf die Abenteuerliche Reise in eine Welt, die er nicht kennt... Dieses Buch ist sehr unterhaltsam, witzig und gut geschrieben. Man kann sich sehr gut in die Welt der Wolkenbruchs hineinversetzen und spürt förmlich die Zwänge, die damit einher gehen. Man fiebert mit Motti mit, wenn er versucht aus dieser Enge auszubrechen. Manch einer mag damit Probleme haben, dass viele Wörter auf Jiddisch verwendet werden, aber da viele Begriffe dem Deutschen sehr ähneln und man am Ende auch ein Glossar hat sollte das kein großes Problem sein. Kleine Abzüge gibt es nur für das Ende, aber lasst euch Überraschen...

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