Thomas Montasser Weil die Erde keine Google ist

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(1)
(2)
(2)
(1)

Inhaltsangabe zu „Weil die Erde keine Google ist“ von Thomas Montasser

Mit einem iPad kann man keine nassen Schuhe ausstopfen

Was lässt das permanente Kommunizieren, Technisieren und Digitalisieren vom echten Leben übrig? Selbst einem bekennenden Vertreter der analogen Daseinsform wie Thomas Montasser bleibt keine Wahl: Immer öfter mailt, surft und googelt auch er. Auf sehr vergnügliche Weise, aber auch nachdenklich erzählt er von seinen Begegnungen mit den Errungenschaften der digitalen Welt – und zeigt: Das wahre Leben findet im analogen Leben statt!

Wir googeln die Nachrichten, checken minütlich unsere E-Mails, scrollen durch Dateiverzeichnisse mit 4.658 Titeln, wenn wir Musik hören wollen, treffen unsere Freunde bei Facebook und lassen uns von Navigationssystemen und begriffsstutzigen Computerstimmen terrorisieren: Ohne digitale Medien geht es nicht mehr. Aber sind wir durch sie tatsächlich freier und schneller geworden? Und welche Folgen haben sie für unsere Identität und unsere Beziehungen? Wie viel Lebensqualität kostet es uns, permanent erreichbar und ständig vernetzt zu sein? Auf sehr amüsante Art berichtet Thomas Montasser, wie er die Konfrontation mit den Herausforderungen des technisierten Alltags wagt, und demontiert ganz nebenbei die Mythen des digitalen Zeitalters, in dem angeblich alles immer schneller geht – und wir trotzdem keine Zeit haben. Ein inspirierendes und sehr unterhaltsames Buch für alle, die sich Gedanken darüber machen, wie hoch der Preis ist, den wir für die Digitalisierung unseres Lebens zahlen.

Das Unbehagen an der Digitalisierung des Lebens wächst – immer mehr Menschen verweigern sich der permanenten Erreichbarkeit.

Stöbern in Sachbuch

Meine Nachmittage mit Eva

zu wenig Erzählung von Eva

kidcat283

Unterwegs in Nordkorea

Es ist ein Reiseführer, das muss einem klar sein. Kritisches erfährt man hier nicht.

LillySj

„Die RAF hat euch lieb“

Spannend und sehr unterhaltsam...

Vielhaber_Juergen

Fire and Fury: Inside the Trump White House

Ich hätte mir leider etwas mehr erwartet.

reisendebuecher

Meinungsfreiheit!

Sollte an allen Schulen gelesen werden! Trotz Kürze sehr interessant!

Raven

Die Zukunft der Rebellion

Ein langatmiger Essay, der meine Fragen nicht beantwortet hat und sich alles andere als leicht durchdringen lässt.

seschat

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Anders als erwartet :)

    Weil die Erde keine Google ist

    Kiritani

    03. September 2017 um 11:21

    Was lässt das permanente Kommunizieren, Technisieren und Digitalisieren vom echten Leben übrig? Selbst einem bekennenden Vertreter der analogen Daseinsform wie Thomas Montasser bleibt keine Wahl: Immer öfter mailt, surft und googelt auch er. Auf sehr vergnügliche Weise, aber auch nachdenklich erzählt er von seinen Begegnungen mit den Errungenschaften der digitalen Welt – und zeigt: Das wahre Leben findet im analogen Leben statt!Wir googeln die Nachrichten, checken minütlich unsere E-Mails, scrollen durch Dateiverzeichnisse mit 4.658 Titeln, wenn wir Musik hören wollen, treffen unsere Freunde bei Facebook und lassen uns von Navigationssystemen und begriffsstutzigen Computerstimmen terrorisieren: Ohne digitale Medien geht es nicht mehr. Aber sind wir durch sie tatsächlich freier und schneller geworden? Und welche Folgen haben sie für unsere Identität und unsere Beziehungen? Wie viel Lebensqualität kostet es uns, permanent erreichbar und ständig vernetzt zu sein? Auf sehr amüsante Art berichtet Thomas Montasser, wie er die Konfrontation mit den Herausforderungen des technisierten Alltags wagt, und demontiert ganz nebenbei die Mythen des digitalen Zeitalters, in dem angeblich alles immer schneller geht – und wir trotzdem keine Zeit haben. Ein inspirierendes und sehr unterhaltsames Buch für alle, die sich Gedanken darüber machen, wie hoch der Preis ist, den wir für die Digitalisierung unseres Lebens zahlen.Das Unbehagen an der Digitalisierung des Lebens wächst – immer mehr Menschen verweigern sich der permanenten Erreichbarkeit.Rezension:Meiner Meinung nach ein tolles und witziges Buch. Thomas Monasser zeig uns anhand einiger Beispiele innerhalb seiner Familie und seines Freundeskreises, wie sehr uns die digitalen Medien im Griff haben.Und ich sehe es selbst täglich. Kollegen, die während ihrer Arbeit ihr blödes iPhone nicht aus der Hand legen können, am Kopf festgewachsene Handys.Ich selbst kann diese Abhängigkeit nicht nachvollziehen. Klar surfe ich selbst auch viel im Netz, immerhin schreibe ich einen Blog :D Aber ich lass das Internet nicht in alle meine Lebensbereiche eindringen. Ebenso geht es mir mit meinem Handy. Wenn ich es mal vergessen, dann ist das so. Wenn ich unterwegs bin, spazieren oder im Urlaub, bleibt das Handy daheim! Ich bin dann nicht da! Finito! :DGenauso geht es Thomas Montasser und ich finde es überhaupt nicht altmodisch, sich nicht jedem Medium zu unterwerfen. Einen E-Reader wird man bei mir vergeblich suchen - niemals. Viel zu sehr liebe ich die Bücher. Ihren Geruch, ihr Gewand."War sie nicht schön, die gute alte Welt, in der ein Telefon noch ein Telefon, ein Bild noch ein Bild und ein Brief noch ein Brief war? In der man den Postboten noch mit Namen kannte und Adressbücher nicht 'verwalten', sondern bloß führen und benutzen musste? In der sich die Kinder auf 'Wickie' freuten und nicht auf 'World of Warcraft' und die Erwachsenen noch miteinander ins Bett gingen statt ins Netz? In der ein Chat noch Gespräch hieß und Surfen noch etwas für unerschrockene Wasserfans war?Die Digitalisierung hat unser ganzes Leben verändert, sie hat alles durchdrungen, mehr als die meisten von uns sich vorstellen können, sie hat klein gemacht, was einst groß war und groß, was wir für klein erachteten. Sie hat die Welt in unsere Häuser gebracht und sie gleichzeitig weit von uns entfernt." (Seite 223)Und genau so geht es mir auch. Wer schreibt denn noch Briefe? Also richtig an Familie oder Freunde? Richtig kaum einer. Emails sind schneller, kostengünstiger und einfach viel bequemer.Und wenn wir ehrlich sind, wer kann die Telefonnummer von Freunden wählen, wenn er nicht das digitale Telefonbuch im Telefon oder sein Handy zur Hand hat? Mh?Niemand.Ich muss gestehen, dass ich auch lieber Mails schreibe, weil man wirklich viel Zeit spart - aber dafür verzichte ich auf viele andere Dinge.Ich lasse auch noch regelmäßig Fotos drucken und klebe sie in ein Album. Wenn meine Daten mal verloren gehen, dann ist alles weg. Ich überlasse meinem Laptop mein ganzes Leben. Sehr mutig :DFazit:Ein sehr humorvolles Buch. Definitive Leseempfehlung für Menschen, die ebenso unabhängig von der Digitalisierung sind, wie ich :DHatte anhand des Titels etwas anderes erwartet - mehr um den Internetgiganten Google, aber da habe ich mich getäuscht.Aber ich habe ja noch ein Buch, in dem es um Google geht - ein sehr interessantes Thema, wie ich finde ;)

    Mehr
  • Rezension zu "Weil die Erde keine Google ist" von Thomas Montasser

    Weil die Erde keine Google ist

    gst

    30. October 2012 um 18:08

    Kennen Sie das Swomp? Nein? Dann sind Sie vielleicht technisch auf der Höhe ' haben aber Ihre Träume verloren. Die versucht sich der Autor dieses Buches zu erhalten, indem er sich möglichst aus der digitalen Welt heraushält (auch wenn er hochtrabende Träume über technische Entwicklungen hat, die einfach alles können ' unter anderem auch Menschen manipulieren). Thomas Montasser, seines Zeichens Literaturagent und Schriftsteller, nimmt die Moderne unter die Lupe. Er prangert unter anderem an, dass im Internet jeder alles machen kann: vom Ausdrucken eines Flugtickets bis zur Rezension eines Buches. Das führt schließlich zum allgemeinen Serviceverfall, der sich in digitalen Warteschleifen bei Dienstleistungsanbietern zeigt. Diese Beschreibung auf den Seiten 102/103 löste zumindest bei mir einen erkennenden Lachanfall aus. Ironie und Wahrheit liegen in diesem meist witzigen Buch nah beieinander. Sicher fühlt sich der eine oder andere bei der Lektüre auch ertappt und kommt vielleicht kurz ins Nachdenken, ob er noch mit realen Freunden um den Tisch sitzt oder sich schon im virtuellen Freundeskreis verliert.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks