Thomas Montasser Weil die Erde keine Google ist

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Inhaltsangabe zu „Weil die Erde keine Google ist“ von Thomas Montasser

Mit einem iPad kann man keine nassen Schuhe ausstopfen Was lässt das permanente Kommunizieren, Technisieren und Digitalisieren vom echten Leben übrig? Selbst einem bekennenden Vertreter der analogen Daseinsform wie Thomas Montasser bleibt keine Wahl: Immer öfter mailt, surft und googelt auch er. Auf sehr vergnügliche Weise, aber auch nachdenklich erzählt er von seinen Begegnungen mit den Errungenschaften der digitalen Welt – und zeigt: Das wahre Leben findet im analogen Leben statt! Wir googeln die Nachrichten, checken minütlich unsere E-Mails, scrollen durch Dateiverzeichnisse mit 4.658 Titeln, wenn wir Musik hören wollen, treffen unsere Freunde bei Facebook und lassen uns von Navigationssystemen und begriffsstutzigen Computerstimmen terrorisieren: Ohne digitale Medien geht es nicht mehr. Aber sind wir durch sie tatsächlich freier und schneller geworden? Und welche Folgen haben sie für unsere Identität und unsere Beziehungen? Wie viel Lebensqualität kostet es uns, permanent erreichbar und ständig vernetzt zu sein? Auf sehr amüsante Art berichtet Thomas Montasser, wie er die Konfrontation mit den Herausforderungen des technisierten Alltags wagt, und demontiert ganz nebenbei die Mythen des digitalen Zeitalters, in dem angeblich alles immer schneller geht – und wir trotzdem keine Zeit haben. Ein inspirierendes und sehr unterhaltsames Buch für alle, die sich Gedanken darüber machen, wie hoch der Preis ist, den wir für die Digitalisierung unseres Lebens zahlen. Das Unbehagen an der Digitalisierung des Lebens wächst – immer mehr Menschen verweigern sich der permanenten Erreichbarkeit.

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  • Rezension zu "Weil die Erde keine Google ist" von Thomas Montasser

    Weil die Erde keine Google ist
    gst

    gst

    30. October 2012 um 18:08

    Kennen Sie das Swomp? Nein? Dann sind Sie vielleicht technisch auf der Höhe ' haben aber Ihre Träume verloren. Die versucht sich der Autor dieses Buches zu erhalten, indem er sich möglichst aus der digitalen Welt heraushält (auch wenn er hochtrabende Träume über technische Entwicklungen hat, die einfach alles können ' unter anderem auch Menschen manipulieren). Thomas Montasser, seines Zeichens Literaturagent und Schriftsteller, nimmt die Moderne unter die Lupe. Er prangert unter anderem an, dass im Internet jeder alles machen kann: vom Ausdrucken eines Flugtickets bis zur Rezension eines Buches. Das führt schließlich zum allgemeinen Serviceverfall, der sich in digitalen Warteschleifen bei Dienstleistungsanbietern zeigt. Diese Beschreibung auf den Seiten 102/103 löste zumindest bei mir einen erkennenden Lachanfall aus. Ironie und Wahrheit liegen in diesem meist witzigen Buch nah beieinander. Sicher fühlt sich der eine oder andere bei der Lektüre auch ertappt und kommt vielleicht kurz ins Nachdenken, ob er noch mit realen Freunden um den Tisch sitzt oder sich schon im virtuellen Freundeskreis verliert.

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