Thomas Morus

 3,8 Sterne bei 137 Bewertungen
Autor*in von Utopia, Der utopische Staat und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Morus

Thomas Morus (1478–1535), britischer Gelehrter und hochrangiger Politiker am Hof König Heinrichs VIII., schlug 1516 mit «Utopia» («Nichtort») ein neues Kapitel in der Literaturgeschichte auf. Sein Staatsroman fand viele berühmte Fortschreibungen, darunter bis heute aktuelle Klassiker wie «1984» von George Orwell oder «Schöne neue Welt» von Aldous Huxley.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Morus

Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783717524564)

Utopia

 (134)
Erschienen am 15.10.2018
Cover des Buches Der utopische Staat (ISBN: 9783499450686)

Der utopische Staat

 (10)
Erschienen am 01.06.1960
Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783752941753)

Utopia

 (1)
Erschienen am 17.04.2020
Cover des Buches Rote Bücher / Utopia (ISBN: 9783754957349)

Rote Bücher / Utopia

 (0)
Erschienen am 07.03.2022
Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783751937429)

Utopia

 (0)
Erschienen am 25.05.2020
Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783750481749)

Utopia

 (0)
Erschienen am 15.06.2020
Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783988280220)

Utopia

 (0)
Erschienen am 21.10.2022
Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783988280800)

Utopia

 (0)
Erschienen am 21.10.2022

Neue Rezensionen zu Thomas Morus

Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783717524564)
derbuecherwald-blogs avatar

Rezension zu "Utopia" von Thomas Morus

Anspruchsvoll und etwas trocken
derbuecherwald-blogvor 2 Jahren

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.com/2020/08/rezension-utopia.html

"Utopia" ist auf jeden Fall ein etwas anspruchsvollerer Klassiker. Denn Thomas Morus Beschreibung von Utopia ist nicht gerade spannend und ereignisreich. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass ich einiges daraus mitnehmen konnte und mich diese Lektüre angeregt hat, über viele politische und menschliche Eigenarten nachzudenken.


Anfangs war ich etwas von dem trockenen und ereignislosen Schreibstil enttäuscht, weil ich eher einen Reisebericht ähnlich zu Gullivers Reisen erwartet hatte. Mit dieser Erwartung war der detailreiche Bericht, den ich stattdessen bekam, natürlich ernüchternd. Als ich mich jedoch damit abgefunden hatte, habe ich gemerkt, dass Morus Roman viele interessante Gedankenspiele enthält und manchmal sogar modern wirken konnte, etwa wenn er von Gleichberechtigung spricht. Daher würde ich dieses Werk als interessante und bildende Lektüre bezeichnen, aber nicht als besonders leicht zu lesen und würde es vor allem allen empfehlen, die sich für Politik und Staatssysteme interessieren.


Die Ausgabe des Manesse Verlags ist natürlich wieder schön gestaltet und so handlich, dass ich das Buch, während ich es gelesen habe, überallhin mitnehmen konnte. Das Nachwort habe ich diesmal als etwas kryptisch empfunden und war meiner Meinung nach nicht so hilfreich zum weiteren Verständnis des Romans, wie ich mir erhofft hatte.

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Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783717524564)
traum_taenzerins avatar

Rezension zu "Utopia" von Thomas Morus

Gesellschaft im Wandel
traum_taenzerinvor 4 Jahren

Den Inhalt an sich möchte ich gar nicht bewerten. Doch das Buch regte sehr zum Nachdenken an. Die für mich zentrale Frage lautete: Darf man wirklich die Menschen zu ihrem Glück zwingen? 
Ich habe das Buch gedanklich dem Unterhaltungsgenre zugeordnet. So klappte es mit dem Lesen, ohne nach jedem Kapitel inne zu halten und ausführlich darüber nachzudenken, welch weitreichenden Konsequenzen so ein Wandel hätte. 

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Cover des Buches Utopia (ISBN: 9783717524564)
Frau_J_von_Ts avatar

Rezension zu "Utopia" von Thomas Morus

Ein Bild der idealen Gesellschaftsform
Frau_J_von_Tvor 4 Jahren

Ich habe "Utopia" in Auszügen in einem Geschichtsseminar gelesen und war danach neugierig auf die komplette Erzählung.

Thomas Morus entwirft in seinem Roman das Bild einer idealen (utopischen) Staats- und Gesellschaftsform.
Was mich an dieser Erzählung besonders überrascht hat, ist der flüssige, teils satirische und für unsere Verhältnisse moderne Sprachstil. Denn man muss bedenken, dass dieses Werk im 16. Jahrhundert entstanden ist.
Über Utopien und utopische Gedanken kann man viel philosophieren und denken wie man möchte, DIE ideale Staats- und Gesellschaftsform wird es wohl nie geben.
Dennoch finde ich Morus' Gedanken zu diesem Thema sehr spannend und auch unterhaltend. Er gibt dem Leser viele Denksanstöße und überrascht nicht nur sprachlich, sondern auch gedanklich mit vielen noch heute aktuellen Themen.

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