Thomas Mullen

 4,1 Sterne bei 116 Bewertungen
Autor von Darktown (Darktown 1), Die Stadt am Ende der Welt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Mullen

Erfolgreicher Einstieg, etablierter Autor: Thomas Mullen ist 1974 in Rhode Island geboren. Er studierte am Oberlin College in Ohio und ist heute hauptberuflich als Schriftsteller tätig. Sein erster Roman erschien auf Englisch im Jahr 2006 und trägt den Titel "The Last Town on Earth". Die deutsche Übersetzung "Die Stadt am Ende der Welt“ erschien 2007. Gleich sein erstes Buch wurde ein voller Erfolg und zählt bis heute zu den beliebtesten Werken des Autors. Für den Roman wurde Mullen unter anderem mit dem James Fenimore Cooper Prize ausgezeichnet und das Buch bekam von USA Today den Titel „Best Debut Novel“ verliehen. Ähnlich beliebt ist beispielsweise „Darktown“ von 2015, das 2018 auch auf Deutsch erschien. Es war das NPS Best Book of the Year und zudem für den Los Angeles Times Buchpreis, den Southern Book Prize, den Indies Choice Book Award sowie zwei  CWA Dagger Awards nominiert.

Mullen ist verheiratet und hat zwei Kinder. Gemeinsam mit seiner Familie lebt er in Atlanta, Georgia.

Alle Bücher von Thomas Mullen

Cover des Buches Darktown (Darktown 1) (ISBN: 9783832165048)

Darktown (Darktown 1)

 (54)
Erschienen am 08.11.2019
Cover des Buches Die Stadt am Ende der Welt (ISBN: 9783832166281)

Die Stadt am Ende der Welt

 (29)
Erschienen am 17.02.2022
Cover des Buches Die Stadt am Ende der Welt (ISBN: 9783442738465)

Die Stadt am Ende der Welt

 (13)
Erschienen am 11.10.2008
Cover des Buches Weißes Feuer (Darktown 2) (ISBN: 9783832165567)

Weißes Feuer (Darktown 2)

 (11)
Erschienen am 10.11.2020
Cover des Buches Lange Nacht (Darktown 3) (ISBN: 9783832166106)

Lange Nacht (Darktown 3)

 (5)
Erschienen am 12.11.2021
Cover des Buches Darktown & Weißes Feuer (ISBN: 9783832170691)

Darktown & Weißes Feuer

 (0)
Erschienen am 01.11.2020
Cover des Buches Die Stadt am Ende der Welt: Roman (ISBN: B08D2TX5YC)

Die Stadt am Ende der Welt: Roman

 (0)
Erschienen am 22.09.2020
Cover des Buches Darktown (ISBN: B07HRKBYFP)

Darktown

 (3)
Erschienen am 26.10.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Thomas Mullen

Cover des Buches Darktown (Darktown 1) (ISBN: 9783832165048)mabo63s avatar

Rezension zu "Darktown (Darktown 1)" von Thomas Mullen

Das rassistische Amerika der 40er Jahre
mabo63vor 8 Tagen

Dark Town, so bezeichnet die Bevölkerung Atlantas in den 40er die Viertel der Schwarzen.


Mullen erzählt von einem rassistischen Amerika, zeigt auf wie Hass, Gewalt, Rechtslosigkeit den Alltag in Atlanta beherrschen.

1948 stellt die Stadt (unter Druck) erstmalig acht schwarze Polizisten ein. Doch sie haben praktisch keine Macht, nicht mal einen Streifenwagen und bei schwerwiegenderen Fällen müssen sie jeweils die weissen Cops oder den Krankenwagen rufen. Das gleicht einer Lotterie denn die weissen Cops und die Sanitäter verachten die Schwarzen, da lässt man sich schonmal eine Menge Zeit, ist ja 'nur' ein Schwarzer der irgendwo am 'verrecken' ist.


[...] 'Weissen Dedektives war eine farbige Tote egal, vor allen wenn sie auf einer Müllhalde lag' [...]


Ein spannender Krimi eingebetet in ein von Angst und Apartheid durchtränkten Amerika der 40er.

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Cover des Buches Die Stadt am Ende der Welt (ISBN: 9783832166281)C

Rezension zu "Die Stadt am Ende der Welt" von Thomas Mullen

Gut zu lesen
Computermaschevor 6 Monaten

Eine kleine vor kurzen gegründete Stadt beschließt sich selber unter Quarantäne zu setzen um so der spanischen Grippe zu entkommen. Jedoch taucht kurz darauf ein fast verhungerter Soldat auf und lässt sich nicht zum umkehren bewegen. Als die Wachen ihn erschießen entwickeln die Dinge eine eigene Dynamik.


Ich fand das Buch spannend und gut zu lesen. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam, doch das hat für mich seinen ganz eigene Reiz. Mir gefallen besonders die vielen Rückblicke über die sich die Geschichte aufbaut.

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Cover des Buches Darktown (Darktown 1) (ISBN: 9783832165048)walli007s avatar

Rezension zu "Darktown (Darktown 1)" von Thomas Mullen

Die Ersten
walli007vor einem Jahr

Auf Drängen der Politik werden im Atlanta des Jahres 1948 erstmals schwarze Polizisten eingesetzt. Sie patrouillieren nur in ihren eigenen Wohnbezirken und wenn wirklich mal Maßnahmen ergriffen werden müssen, sind sie gehalten, die weißen Polizisten hinzu zu rufen. Außerdem ist ihre Wache nicht im Polizeipräsidium, sondern im YMCA und die weißen behandeln sie nicht wie Kollegen, sondern eher wie Hilfsarbeiter, die kaum wahrgenommen werden. Nicht einmal die Bewohner der Viertel bringen ihnen am Anfang Respekt entgegen. Eines Tages wird eine junge Schwarze tot aufgefunden und die Mitglieder der schwarzen Einheit Boggs und Smith wollen trotz aller Hindernisse alles tun, um den Fall zu lösen.


In diesem ersten Band einer Trilogie bekommt man einen Einblick in eine spannende geschichtliche Zeit. Es gibt erste Zeichen, dass die Rassentrennung in den USA aufgebrochen wird. Dies allerdings geschieht gegen große Widerstände, denn Diejenigen, die die Positionen innehaben, wollen nicht davon lassen. Gerade auch in der Polizei tun die Alteingessenen alles, um die vermeintliche Konkurrenz zu schikanieren und zu drangsalieren. Manchmal gehen sie förmlich über Leichen. Nur wenige der weißen Polizisten haben überhaupt nur den Ansatz einer akzeptablen Einstellung. Hin und wieder müssen sie zähneknirschend eingestehen, dass ihre ungeliebten und nicht anerkannten Kollegen doch ordentliche Arbeit leisten.


Es ist sehr gut, wenn man mal batsch vor den Kopf geknallt bekommt, wie sich Weiße manchmal so benehmen. Gewalttätig, wenig lernfähig, dumm. Ist das nun ein Zeichen für die amerikanische Polizei oder sind wir alle so? Ist es heute besser? Wahrscheinlich muss sich jeder fragen, ob er sich immer ordentlich benimmt. Eine ehrliche Antwort müsste nein lauten. Im hier vorliegenden Roman wird diese wachrüttelnde Thematik noch in einen spannenden Kriminalfall verpackt, der ebenso davon lebt, dass Schwarze nicht genauso behandelt werden wie die Weißen. Die Trägheit der weißen Polizisten in dem Mordfall an einer farbigen Frau auch nur zu ermitteln, die Untersuchung auch noch zu verfälschen, dass ist schon starker Tobak. Und anstatt, dass sie froh sind, dass die neue Einheit ihnen die Arbeit abnimmt, werden deren Nachforschungen auch noch behindert. Beim Lesen vermag man sich ein wenig in diese Welt hineinzuversetzen, obwohl man dies so richtig wohl nie schaffen wird. Ein packender Krimi, der zum Nachdenken anregt.


4,5 Sterne

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